Audi A4 Avant - mein erster Erfahrungsbericht

Audi A4 B7/8E

Hallo,

nachdem ich die Einfahrzeit von 1500km nun hinter mir habe, möchte ich A4 Ein- und Umsteiger einen kleinen Erfahrungsbericht geben von meinen Eindrücken mit dem aktuellen A4 Avant. Vorab einige Infos: Ich habe vorher einen Vw Passat Variant Baujahr 11/2001, mit 130 PS TDI PD der auf 158 PS von Nothelle getunt war. Es handelte sich um die Basisversion, als einzige Sonderausstattung war eine Mittelarmlehne nachgerüstet worden. Umgestiegen bin ich nun auf den A4 Avant mit 2.7er TDi (Sonderausstattung: großes Navi, Sport-Ledersitze mit Sitzheizung, Elektronikpaket mit Einparkhilfe, Xenon). Eigentlich hatte ich vor gehabt, den neuen Passat zu kaufen mit dem 170 PS TDI, da der aber >10 Wochen Lieferzeit hat und beim Audi viele Autos direkt verfügbar sind, hab ich "umgesattelt", was ich bisher - fast - nicht bereut habe.

Positiv zu bemerken ist zuerst einmal die Verarbeitungsqualität, die beim A4 einfach auf Spitzenniveau ist. Alles wirkt von der Materialanmutung her sehr hochwertig, im Gegensatz zum Passat gibt es keine Probleme mit Spaltmaßen und schlecht sitzenden Türen oder billigem, schlecht eingepaßtem Plastik. Vor allem das Leder finde ich klasse. Sieht klasse aus und fühlt sich immer sehr griffig an. Weiterhin bin ich angenehm überrascht vom Fahrwerk. Ich habe das Standard Fahrwerk in meinem Auto verbaut, und kann nur sagen dass es um Klassen besser ist als das Fahrwerk des Passats. Es ist etwas straffer, aber nicht weniger komfortabel, eben deutlich präziser. So machen schnelle, lange Autobahnfahrten wirklich Spaß. Spaß ist ein gutes Stichwort, denn ein echtes Sahnestück ist der Motor. Der läuft ruhig, kultiviert und ist sehr schön zu fahren. Vor dem Kauf habe ich durch die Bank alles getestet was "deutsche" Hersteller so zu bieten haben. Der 2.7er TDi kann sich mit den besten Motoren von Mercedes und BMW messen. Ich habe bei der ersten Tankfüllung einen Durchschnittsverbrauch von ~7,5 Liter gehabt, bin mit 65 Litern rund 870km weit gekommen. Für ein un-eingefahrenes Auto ohne besondere Spritsparambitionen ist der Verbrauch okay, angesichts von Dieselpartikelfilter und dem höheren Gewicht kann ich die rund 15% Mehrverbrauch gegenüber dem Vorgänger (auch gemessen in der Einfahrphase) verschmerzen. Dafür kann ich nun auch recht lange Autobahnstücke mit 180km/h fahren ohne den Motor auch nur im geringsten auszulasten, während der 1.9er TDI vorher da wesentlich eher am Limit war. Dem gegenüber steht, dass der 2.7er aus dem Stand träger wirkt. Der 1.9er 4 Zylinder wirkte leichtfüßiger, brachialer, fühlte sich aber nur im Drehzahlbereich zwisch 1800 und 3000 U/Min wohl, während der 2.7er seine Stärken ein breiteres Drehzahlband hat, der fühlt sich bei 1600 U/Min bereits pudelwohl und meckert auch bei 3600 U/Min noch nicht. Im 6. Gang ist hier schon deutlich über 200 km/h drin, und der Motor dreht bis 4500 U/Min, was erahnen lässt wie schnell das Auto fahren kann. Im Stadtverkehr - um nochmal auf den Verbrauch zu sprechen zu kommen - hingegen fühlt sich der 6-zylinder nicht sonderlich wohl. Verbrauch geht >10 Liter, der Wagen wirkt etwas träge und wird auch sehr warm. Pudelwohl fühlt er sich auf der mittleren oder linken Spur der Autobahn. Die größeren Diesel sind also prädestiniert für Landstraßen und Bundesautobahnen.

Kritikpunkt ist für mich zu allererst mal der Platz. Mit dem rechten Fuß stößt man unweigerlich gegen die Mittelkonsole, weil diese sehr breit ist. Dazu haben die Leutz im Fond wenig Platz, hinter mir kann jedenfalls kaum jemand sitzen. Stauräume und Ablagen sind auch sehr rar, eine Trinkflasche bring man am Besten hinter den Sitzen unter. Wie in meinem anderen Thread zu lesen ist, kam ich zuerst mit den Sportsitzen nicht klar. Diese sollten von jedem potentiellen Käufer zuerst ausgiebig getestet werden. Mit einem Sitzkeilkissen von ATU komme ich nun zurecht, nach dem Sommerloch werde ich aber noch mir ein passendes Ledersitzkeilkissen (cooles Wort 😁) beim Sattler anfertigen lassen. Ärgerlich ist, dass das Auto zwar 16" Felgen fahren kann, bei den meisten aber eine Tüv - Abnahme erforderlich ist. Serienfelgen sind wie bei fast allen Herstellern schweineteuer.

Ich würde nach dem ersten Eindruck den A4 Avant wieder kaufen. Der Fahrspaß wiegt die kleinen Unzulänglichkeiten bisher auf, es ist eine Freude ein solches Auto zu fahren. Am kommenden Wochenende werde ich wohl eine erste längere Fahrt mit >1000km machen. Danach kann ich noch etwas mehr über das Auto berichten. Jetzt hoffe ich einfach mal dass ich mit dem A4 genau so wenig Probleme haben werde wie mit dem Passat, der bei knapp 120tkm nur 1x ungeplant in der Werkstatt war für 2 Stunden.

Bei Rückfragen einfach bei mir melden...

Viele Grüße
cSharp

62 Antworten

@cSharp: Nachdem ich nach dem Posting im 3C Forum ein wenig gelesen habe, wusste ich es dann auch. Wenn der 2008 kommt, das ist es ja prima! Dann wird mein nächster vielleicht auch ein Passat (obwohl ich über das Platzangebot des A4 mal nicht meckern will, trotz Kind!)

Grüße
Markus

Hallo Markus,

Zitat:

obwohl ich über das Platzangebot des A4 mal nicht meckern will, trotz Kind!)

ich schon 😁 (aber nicht wirklich, der A4 hat dafür andere Qualitäten)

gruß
cSharp

Hallo,

Zitat:

yep, hat er, persönliche Präferenz bei VS.Net 2005...

Win-Apps, Backend, Web-Dev, LOBi, ...?

Zitat:

Also wenn ich bei 1.000km pro Woche >10 Liter verbrauchen würde, würde ich die Krise kriegen. Soviel könnte ich gar nicht verdienen um die viele Zeit an der Tankstelle wieder wett zu machen.

Wie lange brauchst du denn zum Tanken? 😉 Ich bin auch Raucher und da ich im Auto nicht rauche (finde ich widerlich) verwende ich den Tankstopp auch als Raucherpause. Nein, nicht gleichzeitig, wenn jetzt jemand glaubt ich stände mit Fluppe im Maul an der Zapfsäule.

Zitat:

Bestätigt ja im Grunde genommen meine Eindrücke, obwohl ich für mich persönlich von Quattro nichts halte, da es für mich keine wesentlichen Vorteile bringt.

quattro muss man erFAHREN. Dann weiss man was man hat 😎 .

Zitat:

wenn ich das in 100tkm auch noch sagen kann, werde ich drüber nachdenken den Wagen nach Ablauf des Vertrages zu übernehmen. Aber so wie ich mich kenne gibt es danach vermutlich das VW Passat Facelift mit 6zyl Diesel, auf das ich dann umsteigen werde

Da drücke ich mal die Daumen. Der Audi hätte es verdient. Aber ob da die Werkstätten bzw. der Service mitmacht?

Audi hat einfach zu gute Autos. Nur so können die solch einen (meist) miserablen Service anbieten.

Die Behandlung beim 🙂 ist ja schlechter als bei den meisten Supermärkten. Da bekommt man nicht das Gefühl ein Auto gekauft zu haben, welches soviel kostet wie die Häuser, welche unsere Elterngeneration damals gebaut haben.

Grüße,
Hoschy

Zitat:

Original geschrieben von cSharp


Hallo,

Jedem, der einen ausgewogenen Reifen sucht, sollte den Continental nehmen, jeder der möglichst wenig verbrauchen will, den Pilot Alpin 2.

Ich habe leider von Audi den Conti TS 810S bekommen. Der soll etwas sportlicher ausgelegt sein. Ich hoffe nicht auf kosten der Schneetauglichkeit. Wobei ich aber auch einen Verbrauchsunterschied im Gegesatz zu den 18 Zoll Sommerreifen merke.

Zitat:

Original geschrieben von cSharp


Auch bei Temparaturen um die 0 Grad ist der Motor vom Start weg sehr leise und nicht als Diesel zu identifizieren.

[/B

Das ist auch das Beste am Motor. Er ist sooo leise. Ich finde das er für die größe auch schnell warm ist, aber ich weiß nicht ob da die Standheitzng noch mit hilft, auch wenn sich nicht benutzt worden ist?!?!?


Zitat:

Original geschrieben von cSharp


Noch etwas zum Thema Fahrleistungen: Nach nun fast 15tkm gefallen mir die Fahrleistungen weiterhin sehr gut. Aus dem Stand weg / aus dem Drehzahlkeller könnte der Wagen allerdings mehr Leistung gebrauchen, die Leistungsentfaltung ist sehr harmonisch, aber so richtig glauben kann man die 180PS erst, wenn man auf der Autobahn bereits die 120 km/h hinter sich hat. kurzweilige Überholmanöver auf der Landstraße oder in Industriegebieten hat mein Vorgänger - zur Erinnerung: Ein VW Passat 1.9TDi 130PS - jedenfalls souveräner gelöst.

JA, auch da muß ich dir 100% recht geben, aber ich denke da liegt auch nicht so die gewünschte Stärke des Motors. Der 1,9 TDI war irgendwie spritziger!! Aber ich merke es immer wieder an mir selbst: der 2,7 TDI ist ein cruiser (??) Motor. Das macht wirklich Spass, einfach in großen Gängen dahin "zu fahen", aber ohne langsam zu sein.
Auf der AB beschleunigt er wirklich sehr gut, ohne dabei gleich radau zu machen.

Gruß Tristan

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Hallo,

nur noch eine kurze Ergänzung zu meinen Erfahrungen mit dem Auto: Mittlerweile habe ich fast 17tkm hinter mir und damit auch diverse Langstreckenfahrten. ich habe in meinem letzten Erfahrungsbeitrag davon gesprochen dass dem Wagen aus dem Stand herraus etwas die Spritzigkeit fehlt, dieser ansatzlose Hopps-nach-vorne, den der 130 PS TDI PD in meinem alten Passat hatte. Dies hat sich vor allem auf längeren Autobahnfahrten bewahrheitet. Wie man an meinem Spritverbrauch sieht, neige ich dazu, sehr früh in den nächsthöheren Gang zu schalten. Gerade bei Autobahnauffahrten und in Autobahnkreuzen macht sich das beim 2.7 TDI aber negativ bemerkbar, denn wenn ich im 5. Gang bleibe oder gar in den 4. Gang runterschalte und somit das größere Drehzahlband des Audi's ausnutze geht auch der 2.7er ab wie eine Rakete. Ist für mich aber ziemlich ungewohnt, und gerade bei Überholmanövern würde ich mir auch wünschen dass der Wagen dieses Verhalten schon bei 1.800 U/Min zeigen würde wie das beim Passat der Fall war. Dem gegenüber steht aber auch, dass der audi rund 350kg Gewicht mehr mit sich rumschleppt.

Das Verhalten bei Kälte hingegen ähnelt dem des 130PS TDI PDs etwas. Der Wagen braucht rund 10-15 Minuten um auf Temparatur zu kommen. Er benutzt dabei auch eine Zusatzheizung für den Motor. Ohne diese würde er vermutlich deutlich länger brauchen. A pro pos brauchen: Mein Verbrauch hat sich nun bei 6,8 Liter im Durchschnitt eingependelt. Wenn sich die geneigten Leser nun vorstellen dass ich damit als rollendes Verkehrshindernis meinen 6zyl Diesel über die Straße schubse - nein, aber ich achte beim Fahren darauf so wenig wie möglich zu bremsen (ohne dabei den Verkehr zu behindern). Dazu nutze ich auch noch alle anderen Spritspartipps und fahre praktisch nie mehr als mit 90% Vollgas, was bei dem auto rund 220 km/h laut Tacho bedeutet. In der Regel lasse ich aber mit 130 - 160 km/h einfach rollen. Starkes unnötiges Beschleunigen vor allem am Berg verkneife ich mir...

Der Winterreifen - Michelin Pilot Alpin 2 - hingegen hat sich als gute Investition entpuppt. Leichte Schwächen bei Nässe und beim Laufgeräusch macht er durch guten Abrollkomfort und extrem niedrigem Rollwiderstand wieder wett. Eine echte Empfehlung für das Auto.

Inzwischen kann ich vollständig Entwarnung geben was die Sitze betrifft. Das Leder ist nicht mehr ganz so steif, und die Sitze sind auch ein klein wenig weicher geworden. Richtig eingestellt stört mich der Sitz nun praktisch überhaupt nicht mehr. Mein geplantes Sitzkissen kann ich somit wieder verwerfen. Empfehlen kann ich jedem die Sitzheizung - im Winter echt total angenehm.

Die erste LL Inspektion steht auch erst bei 30tkm an. Damit kann ich leben, jedoch bin ich schon im ersten Jahr rund 8tkm mehr gefahren als eigentlich geplant, wenn das so weiter geht, wird der Wagen ein teures Vergnüngen 😁

gruß
csharp

Hallo zusammen,

Kilometer 27800, sozusagen 2200km vor dem ersten geplanten Boxenstop. Bisher war ich einige Male ungeplant in der Werkstatt, zuletzt weil die Kontrolleuchte für ESP nicht ausgehen wollte. Diagnose von der Werkstatt: Lenksensor defekt. sollte eigentlich letzten Mittwoch, also gestern, getauscht werden, daraus wurde aber nichts weil ich mir den Rücken kaputt gemacht habe, aber das ist eine Lange Geschichte zum Thema Autopflege.

Nachdem ich mich zuerst über die Sitze, mit denen ich wie gesagt inzwischen ganz gut zurecht komme, moniert habe, ärgerte ich mich bei Einkäufen im Möbelhaus respektive bei Ikea oder im Baumarkt über die doch recht geringen Platzverhältnisse im A4. Vorher hab ich einen Passat gefahren, wo deutlich mehr hinein gepasst hat. Und ganz ehrlich, so wirklich gewöhnen kann ich mich an den A4 und seinen Golf-Abmaßen nicht. Hab nicht zuletzt deswegen immer öfter Richtung Passat oder sogar A6 geschielt, die beide die Menge an Platz bieten die ich gerne hätte. Aber der A6 ist rund 20% teurer, und der A4 ist schon am oberen Limit dessen was ich mir leisten kann, und der Passat kann keinen wirklich akzeptablen Motor. Der 2.7 TDi in meinem A4 fahre ich weiterhin mit rund 6,7l im Durchschnitt. meistens habe ich entweder rund 6-6,2l wenn ich gemütlich fahre, oder eben knapp über 7 Liter wenn ich es eilig habe, 7,5 Liter wenn ich etwas mehr Stadtverkehr habe. Demgegenüber steht dass ich mit dem 2.7er bei Bedarf auch lange Strecken mit 220 düsen kann, was auf Strecken wie Köln-Frankfurt durchaus eine halbe Stunde ausmachen kann wenn man bedenkt dass man zwischendurch immer wieder abbremsen und wieder beschleunigen muss. Wenn ich's eilig habe kann das den Unterschied zwischen Termin geschafft und Termin verpasst ausmachen, deswegen will ich eigentlich auf die zusätzliche Power nicht verzichten.

Warum rede ich hier eigentlich dauernd so als wenn ich über einen Fahrzeugwechseln nachdenken würde? Das größte Problem was ich aktuell mit meinem A4 habe ist - so banal es klingt - der Lack bzw. die Fahrzeugpflege. Für mich muss ein Auto immer schön anzusehen sein, und da der A4 so wie ich ihn gekauft habe beim Händler stand und mir da gut gefallen hat, hab ich ihn in Schwarz - Perleffekt genommen. Hätte ich seiner Zeit gewusst, dass ich damit solche Probleme bekommen würde, hätte ich auf den schnellen Kauf verzichtet und auf einen Wagen in Silber oder Grau - Metilic gewartet. Wo genau liegt denn das Problem? Ganz einfach: Der phantomschwarze Perleffektlack sieht nur dann sauber aus, wenn ich ihn gerade geschrubbt und anschließend mit Wachs versiegelt habe, und selbst das ist eine Strapaze, weil man wirklich alles auf dem Lack sieht, vom Fingertatscher über den nicht sauber auspolierten Wachsrest bis hin zum Blütenstaub oder Insektenfriedhof. Der Wagen sieht eigentlich immer dreckig aus. Ich hätte kein Problem damit, den Wagen 1-2x pro Woche durch die Waschanlage zu schicken, aber hier kommt schon das nächste Problem mit dem Lack zum Tragen: Der Lack ist ultra - empfindlich. 3x Waschanlage, 3x neue Kratzer, die ich wieder auspolieren muss. Es war 3x jeweils eine Textilwaschanlage. Wenn ich diese Quote auf die 3,5 Jahre, die ich den Wagen noch fahren möchte, hochrechne, ist hinterher der ganze Lack kaputt. Problem bei dem Lack soll sein, dass er auf Wasser basiert und deswegen empfindlicher ist als beispielsweise der Lack von Mercedes, die es irgendwie geschaft haben ihren Lack widerstandsfähiger zu machen.

So suche ich also nach Alternativen. In D I E S E M Thread hab ich mich dank des dort vorgestelltem Themas über Lackfolie informiert. Von LAK habe ich einen Farbfächer mit Probestücken zugeschickt bekommen. Ergebnis ist, dass die Folie zwar ganz ok aussieht, aber nicht in den in Frage kommenden Farben (silber gibts nur uni-farben, kein metalic effekt). Zudem soll es mit dem Zeit problematisch werden, die Folie rückstandslos zu entfernen, und auf Grund der Tatsache dass der Lack empfindlich ist könnte der Schuss nach hinten losgehen wenn die Folie den Lack angreift.

Deswegen denke ich tatsächlich über einen Fahrzeugwechsel nach. Die würde aber ein Riesenverlustgeschäft für mich bedeuten.

Letzte wirkliche Alternative wäre der Wechsel auf beispielsweise Liquidglas anstatt Sonax Xtreme Nano Pro 1. Aber dazu müsste ich im Raum Köln jemanden finden der mir die initialie Behandlung des Lacks inkl. Grundreinigung durchführt, denn selbst traue ich mir das nicht zu, es soll ja hinterher besser aussehen als vorher. Wenn man dann hinterher den Lack 1-2x pro Woche einfach mit einem Hochdruckreiniger Absprühen könnte OHNE groß hinterher versiegeln zu müssen dann wäre das ja eine Alternative. Die Frage ist nur, ob Liquidglas den schmutz so sehr abweisen kann dass man hinterher nicht wieder stundenlang schrubben muss um den Lack sauber zu bekommen?! Zudem finde ich niemanden wo ich das machen lassen kann.

Soviel zum Thema Fahrzeugzufriedenheit. Die üblichen Ärgernisse mit dem Fensterschließer bei hohen Temparaturen (Fenster fährt beim Schließen wieder herunter weil sich die Gummidichtung ausgedehnt hat und die Sicherheitsmechanismen denken, dass jemand eingeklemmt ist) und der Klimaanlage, die man über die Taster bedienen muss, sind geblieben.

Aber wenn ich ehrlich bin: Wäre das mit der Fahrzeugfarbe bzw der Lackpflege jetzt nicht so gravierend, würde ich den Wagen vermutlich noch sehr sehr lange fahren, denn all diese Ärgernisse können nicht darüber hinwegtäuschen dass der Wagen ausgereift und der Motor einfach ein Sahneteil ist. Und da besteht das Risiko bei einem Fahrzeugwechsel: Wenn man umsteigen wollte, würde man wieder das Risiko tragen dass der neue Wagen ein Montagsauto ist und die ersten 2 Jahre in der Werkstatt und nicht auf der Autobahn verbringt. Denn im Stich gelassen hat mich der A4 noch nie.

Mein KFZ Hifi - Thema ist auch noch nicht weiter fortgeschritten. Fest steht, dass der Eton Hochtöner den ich mir ausgesucht habe vorne wie hinten nicht passt. An dem Thema bleibe ich aber noch dran.

Also: Wenn jemand noch Fragen zu dem Auto hat - immer her damit! Schön wäre es, wenn mir jemand einen Tip zur Fahrzeugpflege geben könnte, denn vielleicht komme ich dann auch so klar!

Gruß
csharp

Der Lack ist unabhängig von der Farbe sehr empfindlich.

Pflegetipps findest du entweder hier im Unterforum Fahrzeugpflege oder in speziellen Pflegeforen zb. hier .

Die Anwendung von Liquid Glass ist nur am Anfang etwas aufwändiger und m.E. auch für Nicht-Profis machbar.

Zitat:

Original geschrieben von jw61


Der Lack ist unabhängig von der Farbe sehr empfindlich.

Pflegetipps findest du entweder hier im Unterforum Fahrzeugpflege oder in speziellen Pflegeforen zb. hier .

Die Anwendung von Liquid Glass ist nur am Anfang etwas aufwändiger und m.E. auch für Nicht-Profis machbar.

Hallo,

dass LG auch für nicht-Profis "machbar" ist, bezweifel ich auch nicht, aber ich möchte hinterher schon ein 100%ig einwandfreies Ergebnis haben. Und dazu brauche ich einen Profi, der vorher den Lack aufbereitet und hinterher alle Kniffe kennt. Bevor ich dafür aber ein paar 100€ ausgebe möchte ich allerdings schon wissen ob ich damit meine Probleme minimieren kann oder ob das hinterher dann immer noch so problematisch ist den schwarzen Lack sauber zu halten.

Dass Lack generell empfindlich ist, weiß ich, aber gerade bei diesem spiegelnden hochglänzendem schwarzen Lack sieht man jede Kleinigkeit drauf, und das passt einfach nicht zu dem Auto.

Eine Entscheidung ist nicht getroffen, denn wie gesagt würde ich eigentlich gerne den A4 weiter fahren.

gruß
cSharp

Hallo cSharp!!

Immer wieder schön deine Bericht zu lesen.

Das mir der Farbe kann ich leider nicht ganz nach vollziehen. Ich hatte bis letztes Jahr immer meine Audis per Hand gewaschen oder in der SB-Box nur abgespühlt. Als ich dann im Feb.2006 meinen alten A4 bekamm. Hatte ich angefangen in die Waschstraße zu fahren, ich mochte den Wagen sowieso nicht. Deswegen war es für mich gut genug. Aber das habe ich auch mit meinen A4 (Okt2006) beibehalten, weil ich gemwekt habe das es gar nicht so schlecht ist. Schnell mal beim Tanken durch die Waschstraße.........und ich kann sagen, das der Wagen sogar in der Sonne stehen kann und man sieht keine Kratzer. Es ist auch eine Textilstraße.

Aufbereiten:

Genau das mache ich jetzt auch. Der Wagen wird immer schön duch die Waschstraße gefahren und dann kann man ihn nach dem Winter oder so zum Aufbereiter geben, damit er den mal schon poliert und versiegelt.
Ich habe mal eine Adresse von einem Aufbereiter in der nähe von Bonn/Siegburg gelesen der eine LG behandlung oder auch eine Teflon Beschichtung im Angebot hatte.
Aber wo war das?!?!? Hmmm

Gruß Tristan

Hallo,

ganz kurzer Zwischenbericht:
Heute war meine erste Inspektion, 500 km vor der Anzeige. Öl hab ich selbst mitgebracht (wollte Mobil1 5W30 ESP haben) und ansonsten 180€ für die erste Inspektion bezahlt. War aber auch nichts zu machen. Hab dann gleich noch die Klimaanlage reinigen lassen. Ansonsten wurde mein ESP Problem offenbar gelöst.

2 Schichten LG sind nun drauf. Heute war ich bei Petzoldts um mir noch ein wenig Pflege-Equipment zu kaufen. Dort hab ich dann ein wenig zur ultimativen Wagen- bzw. Lackpflege gehört:

1. Auto gründlich Waschen
2. Lack sauber polieren
3. PreCleaner verwenden
4. 6 Schichten Liquidglas auftragen, dabei pro Tag nur eine Schicht
5. das Ganze anschließend mit Aristoclass (Carnauba) Wachs konservieren und diese Konservierung regelmäßig auffrischen

Dabei wird durch das Wachs auch die Versiegelung konserviert, wodurch man sie (also das Liquid Glas) bei regelmäßiger Wachspflege gar nicht mehr erneuern muss. D.h. die gesamte Prozedur mit Liquid Glas muss "nur" einmal gründlich gemacht werden, die Zeit sollte man sich nehmen und anschließend kann man mit einem guten Wachs dafür sorgen, dass der Glanzgrad erhalten bleibt. Diese, und genau diese Kombination aus Liquidglas und Aristoclass Wachs sei unschlagbar was den Glanzgrad UND die Schutzwirkung für den Lack anbelangt.

Ich werde auch hier berichten was aus dem Wagenpflege geworden ist.

gruß
cSharp

Liebes Tagebuch....

... 32.000km auf der Uhr und schon der letzte Eintrag. Nach langem oder je nach Sichtweise kurzem Überlegen habe ich mich für den Verkauf des A4s entschieden. Das "Warum?" ist recht einfach erklärt:

Obwohl der A4 ein wirkliches Klasse - Auto ist und der Motor dem ganzen noch die Krönung aufsetzt, wurde das Auto nie so richtig mein Freund. Dafür gab es einen Hauptgrund und einige weitere Gründe:

1. Platz -> wenn man vorher einen Passat gewohnt ist und dann auf einen aktuellen A4 umsteigt, fehlt in diversen Situationen einfach der notwendige Stauraum. Sei es beim Einkaufen, sei es beim Verreisen oder sei es wenn man mit 4 Personen oder mehr Leuten unterwegs ist. Ich bin >190cm groß, und hinter mir kann im A4 niemand mehr sitzen. Oft fahre ich den zusätzlichen Platz im Passat nur spatzieren und brauche ihn nicht. Wenn ich ihn aber mal brauche, kann ich ihn beim A4 nicht einfach dazumieten. Bei einem größeren Auto ist er einfach vorhanden.

2. Lack: Auch nach der Liquid Glas Pflegeaktion hat mich der schwarze Lack dauernd gestört. Mag sein dass ich da zu pingelig geworden bin. Aber so ein Auto sieht am Besten aus wenn man von Weitem eben keinen Dreck erkennt, und das war bei dem schwarzen Lack nur seltenst der Fall. Nichts was man nicht ignorieren kann, aber auch nichts wofür man einen so hohen Betrag ausgeben will.

3. Sitze: Auch wenn das Thema immer wieder abgeflacht ist, störten mich die Sportsitze immer mal wieder. Dies konnte man auch nicht so ohne Weiteres ändern. Die Normalsitze eingebaut sollten >3k€ kosten.

4. Klimaanlagensteuerung: Dies ist inzwischen der schwächste Punkt, denn ich habe es inzwischen verstanden die Klimaanlage so einzustellen dass ich sie manuell sehr gut bedienen kann. Auf Automatik hab ich sie nur gestellt wenn jemand mitgefahren ist der sehr wärmeempfindlich war. Trotzdem würde ich bei einem neuen Auto darauf achten, dass ich einen Drehregler habe.

Was kommt nach A4? A5? Nein, A6, ich möchte ja mehr Platz haben und kein Sportcoupe. Auch wenn der A5 mir sehr gut gefällt, freue ich mich darauf die hohe Qualität des Audi A4 auch im A6 zu haben (jedenfalls hoffe ich das) und dabei meine og. Punkte gleich mit zu verbessern. Ob der A6 auch etwas hat, was mich stört, weiß ich jetzt natürlich noch nicht, ich hoffe aber einfach mal dass der A6 mindestens genau so zuverlässig ist wie der A4.

Was bleibt denn zu meinem A4 zu sagen?
- der Wagen ist bei 32.000km Jahresfahrleistung keinen Tag stehengeblieben und hat keine wirklichen Macken gezeigt. Ein ausserplanmäßiger Werkstattaufenthalt steht zu Buche: Probleme mit den ESP Sensoren ließen eine Warnleuchte aufleuchten. Steuergerät getauscht => Problem behoben

- 6,8 Liter Durchschnittsverbrauch stehen zu Buche. Auch wenn mir zwischendurch unterstellt wurde, dass ich den Verbrauch manipuliert hätte um die Liste bei Spritmonitor anzuführen kann ich jedem versichern dass man den A4 2.7 TDI bei entsprechender Fahrweise sogar mit unter 6 Litern auf 100km fahren kann. Dagegen steht, dass der Wagen auch lange Strecken mit >200km/h problemlos mitmacht und der Motor bei 180km/h förmlich nur nach noch mehr Gasgeben ruft. Insofern freut es mich, beim nächsten Auto den gleichen Motor zu haben, auch wenn da ein Verbrauch unter 7,5 Liter eine Sensation wäre.
BTW: Weiß irgendwer ob ich eine Multitronic auch während der Fahrt in den Leerlauf schalten kann? Gibts das bei dieser Art Getriebe auch? Wenn das geht, würde etwas kaputt gehen wenn ich dann wieder auf "D" schalte?

- der Reifenverschleiß bei dem Frontkratzer ist doch höher als ich dachte. Man kann davon ausgehen dass man alle 30.000km neue Pneus braucht. Beim A6 wird das eher noch krasser.

Ich freue mich, dieses Auto gefahren zu haben und kann den A4 jedem, der mit dem Platz hinkommt nur empfehlen. Das nicht mehr ganz taufrische Design was dem A4 hier oft vorgeworfen wird sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der A4 - so doof das jetzt klingt - für die gebeutelten deutschen Premiummarken ungewöhnlich ausgereift und Mängelfrei ist.

Bei Fragen kann mich natürlich Jeder ansprechen, dem Forum bleibe ich selbstredend erhalten, nur werde etwas seltener in den Audi A4 8E Bereich hineinschauen. Aber da hier doch recht nette Leute unterwegs sind, bin ich sicherlich noch oft hier 😁

Gruß
cSharp

Hallo!!

Das ist schade, aber auch gut für dich das du einen neuen möchtest.
Die Suche nach dem Platz kann ich gut verstehen. Nach dem ich jetzt meinen fünften A4 habe, geht mir das mit dem Platzbedarf auch etwas auf die Nerven.
Zumal ich auch die Möglichkeit haben den Ford S-Max aus der Garage zu holen, der von dem Raumgefühl doch in einer anderen Lieger spielt.
Die Wahl mit dem A6 halte ich für perfekt. Ich hatte damals den 2,7er nur im A6 Probefahren können und war begeistert. Leider hat es nicht von den Kosten hin gehauen, oder ich hätte einiges an Ausstattung weg lassen müssen. Aber das war auch nicht in meinem Sinne!!

Ich wünsche dir viel Glück mit dem neuen und hoffe, das ich im 4F-Bereich deine Berichte lesen kann.

Gruß Tristan

Hallo cSharp,

ich habe deine Berichte auch immer wieder gerne gelesen.
Ich habe mich vor einiger Zeit auch für den A4 interessiert.
Daß ich mich für den A3 Sportback entschieden habe, hatte folgende (persönliche) Gründe:

Das einsteigen auf die hinteren Plätze geht im A3 tatsächlich etwas bequemer und die Beinfreiheit war meiner Meinung auch etwas besser.
Insgesamt hat gemessen an die Wagenlänge das Platzangebot enttäuscht.
Die Klimaanlage hatte die Eigenschaft, ständig zu "ziehen".Es ist mir bei der Probefahrt sofort aufgefallen (im Gegensatz zum A3)
Irgenwie konnte ich die Anlage nicht zugfrei einstellen.
Ausserdem gab es für den A4 nicht das DSG- Getriebe, und das war mit ein Hauptgrund.
Ansonsten war ich von den Sportsize sehr angetan, im Gegensatz zu den etwas mickrigen A3- Sitzen.
Ich bin jetzt erstmal auf den neuen A4 gespannt, denn das Platzangebot soll sich ja deutlich verbessern.
Dir wünsche ich mit dem ausgereiftem A6 viel Glück und Spaß.

Schöne Grüsse

Gerd

Hallo,

ein kleiner Nachtrag zum Thema A4 für alle die es interessiert: Seit knapp einem Monat fahre ich nun den A6 statt dem A4. Höchste Zeit für einen direkten Vergleich. Insbesondere kann ich nun auch Handschalter und Multitronic vergleichen. Beide Autos haben den gleichen Motor, einen 2.7TDi mit 179PS/132kw.

Platz / räumliche Verhältnisse:
Auch wenn der A6 kein Passat ist, bringen die zusätlichen Zentimeter in allen Dimensionen gegenüber dem A4 ein deutliches Plus beim Raumgefühl. Während ich mich (bei 190cm Körpergröße) im A4 immer etwas eingeengt vorkam, kommt mir der A6 wie ein angemessenes Wohnzimmer vor. Gerade auch wenn 2 Personen vorne nebeneinander oder wenn noch 2 Erwachsene auf der Rückbank sitzen merkt man den Platzunterschied deutlich. Ich hab noch keine Großeinkäufe bei Ikea oder beim Elektrowarenhändler gemacht, jedoch zeigt sich bei meinem monatlichen Wassereinkauf, dass in den A6 auch von der Ladung her deutlich mehr hinein geht. Somit sollte für diejenigen, für die der A4 eine Ecke zu klein ist, der A6 erste Wahl sein.

Fahreigenschaften:
Die Motoren brauche ich ja nicht zu vergleichen. Der wesentliche Unterschied von meinem A4 zum A6 ist wie oben beschrieben dass ich nun mit der Multitronic fahre. Die Multitronic ist als stufenloses Automatikgetriebe für mich arg gewöhnungsbedürftig. Beim Gasgeben dreht der Motor irgendwo zwischen 1.200 und 2.000 U/Min hoch und bleibt auf dieser Drehzahl bis etwa 70km/h, wobei die Geschwindigkeit kontinuierlich gesteigert wird, das heißt dass die gewohnten Hochbeschleunigungsgeräusche des Motors nicht vorhanden sind. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, ist für mich die Multitronic das beste Automatikgetriebe was ich kenne, zumal die Wandlerverluste, die zu einem höheren Spritverbrauch führen, nicht vorhanden sind. Der A4 war auf Grund des geringeren Gewichts und des besseren cw-Wertes agiler, an manchen Stellen wirkt der A6 etwas schwerfällig. Besonders fallen die größeren Abmaße aber beim Wenden auf, denn der A6 hat einen Wendekreis wie ein Elefant. Alles in Allem hat man beim A6 das Gefühl, ein schweres Schiff durch den Verkehr zu bewegen, durchaus kraftvoll, aber dennoch groß und schwerfällig, während der A4 sich wesentlich sportlicher gab.

Fahrwerk:
Der A6 ist mit dem Luftfahrwerk ausgestattet. Im Komfortmodus hab ich noch kein Auto gesehen, welches Unebenheiten souveräner wegbügelte, und im Dynamic Modus hat man etwas was einem Sportfahrwerk nahe kommt. Dennoch muss ich sagen dass ich gegenüber dem Fahrwerk des A4s keine signifikanten Verbesserungen gemerkt habe. Eigentlich sogar im Gegenteil: Das serienmäßige A4 Fahrwerk war für mich der beste Kompromiss zwischen Fahrbahnrückmeldung und Komfort. Trotzdem gefällt mir beim A6 die Möglichkeit, zwischen einem Mercedes-E-Klasse und einem BMW 5er - Verhalten wählen zu können, wobei beide Extreme vom A6 selbstverständlich nicht erreicht werden.

Verarbeitungsqualität:
Die Verarbeitungsqualität ist bei beiden Autos auf vergleichbarem Niveau. Auch hier bietet der A6 keinen größeren Mehrwert. Man fährt mit dem A4 in der gleichen Klasse, was die Materialen und die Verarbeitungsqualität betrifft.

Sitze:
Der A6 hat die normalen Sitze, der A4 hatte die Sportsitze, die mir zu einschränkend wirkten. Um es kurz zu sagen: Optimal wäre ein Kompromiss aus beidem. Während ich beim A6 genügend Platz und genügend Seitenhalt habe, vermisse ich die Sitztiefenverlängerung und die straffere Polsterung des A4s. Beim A4 hingegen waren mir die Sitze von der Sitzfläche her schätzungsweise rund 4cm zu schmal. Hab mich in die A6 Sportsitze spaßeshalber mal hinein gesetzt, die haben eigentlich recht gut gepasst. Aber im Großen und Ganzen bin ich nun mit den A6 Sitzen sehr zufrieden.

Verbrauch (mein Liebingsthema):
Mit dem A4 habe ich über knapp 32.000km einen Durchschnittsverbrauch von 6,8 Liter gehabt, Minimum war 5,89 Liter, das Maximum lag bei knapp über 7,5 Liter gerechnet jeweils auf eine komplette Tankfüllung. Ich habe offen gestanden beim A6 damit gerechnet, dass der nicht unter 8 Liter zu fahren ist, zumal es sich um ein Automatikfahrzeug handelt. Mitnichten, der A6 braucht rund 10% mehr als der A4. Dort wo der A4 mit 6,3 Liter ausgekommen ist - im gemächlichen Alltagsverkehr auf den Kölner Autobahnen - braucht der A6 nun in etwa 7 Liter. Im Schnitt werde ich bei 7,3 bis 7,4 Liter hinauskommen. Allerdings habe ich gemerkt, dass der A6 im Gegensatz zum A4 schon bei rund 120km/h langsam anfängt, überproportional viel zu brauchen, was beim A4 erst bei >140km/h der Fall war. Dazu sei aber noch gesagt, dass der A6 auf 17" Alus unterwegs ist, während der A4 auf seiner 16" Serienbereifung lief. Naja, aus Umweltsicht und aus finanzieller Sicht schau ich einfach, dass ich noch jemanden finde, der an meiner Fahrgemeinschaft teilnehmen will.

Kosten:
Auch wenn man einen gebrauchten A6 zum Preis von einem mittel ausgestatteten A4 bekommt, ist der A6 im Endeffekt doch um Einiges teurer. Vor allem der Reifenverschleiß ist beim A6 höher, während ich beim A4 bequem mit 3 Saisons a 15-20.000km pro Reifensatz rechnen konnte, sind es beim A6 eher nur 2 Saisons mit der gleichen Kilometerleistung. Versicherung ist beim A6 auch etwas teurer. Inspektion weiß ich noch nicht, die wird aber allein auf Grund der Multitronic schon teurer.

Sonstiges:
Immer wieder bin ich in meinem Tagebuch auf das Thema Lack und Lackpflege zu sprechen gekommen. Mein "neuer" A6 hat als Farbe Austerngrau metalic, eine Farbe die fast schwarz wirkt von Weitem. Es war so, dass man auf dem A4 (phantomschwarz perleffekt) wirklich jeden Fusel und jeden anderen kleinen Dreck, aber auch jeden kleinen Kratzer bereits von Weitem gesehen hat. Demgegenüber steht, dass man auf dem A6, selbst wenn er bei dem Sauwetter rund 3 Wochen nicht gewaschen wurde, weder feinste Kratzer noch den Alltagsschmutz sieht. Und das bei den wenigen Farbnuacen, die den Unterschied ausmachen.

FAZIT:
Für mich hat sich der Kauf gelohnt. Alle Kritikpunkte des A4s wurden ausgeglichen, und ausser minimalsten Kleinigkeiten hab ich am A6 nichts zu meckern. Allerdings möchte ich jedem, der mit dem Platz des A4s hinkommt, dringend empfehlen, sich das Geld für den A6 zu sparen. Der A4 ist - wenn man vom Platz und den räumlichen Verhältnissen einmal absieht - eine mindestens gleich gute Wahl wie der A6.

Wenn jemand noch Fragen hat bezüglich des Vergleichs a4 <=> a6, einfach melden

gruß
cSharp

Der A6 ist zweifellos ein schönes Auto, nur finde ich ihn in der Außenlänge für den Platz, der drinnen geboten wird, einfach zu lang.

Das Auto bietet innen nicht mehr Platz als der 4B auch, ist aber gute 10 cm länger. Diese 10 cm entscheiden bei mir leider zwischen "passt in die Garage" und "passt nicht".

Wenn der neue A4 nicht ein ganzes Stück größer wird als der jetzige, dann wird sich das Thema Audi für leider erledigt haben. Aber wir werden es ja in paar Wochen wissen...

Grüße

Jan

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