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Audi A4 B7/8E 3.0 TDI Avant quattro Test

04.06.2016 20:47    |   Bericht erstellt von cepheid1

Testfahrzeug Audi A4 B7 3.0 TDI
Leistung 204 PS / 150 Kw
Hubraum 2967
HSN 0588
TSN ACU
Aufbauart Kombi
Kilometerstand 165000 km
Getriebeart Automatikschaltung
Erstzulassung 5/2004
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als ein Jahr
Gesamtnote von cepheid1 3.5 von 5
weitere Tests zu Audi A4 B7/8E anzeigen Gesamtwertung Audi A4 B7/8E (2004 - 2008) 4.0 von 5
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Einleitung

Sehr gute Ausstattung, alles was man sich wünschen kann ist dabei. Ich zähle mal auf:

 

Außen:

Quarzgrau

quattro + tiptronic

235/45 R17 auf A4 B7 8 Doppelspeichenfelgen 4F0 601 025 AK 8Z8

Bi-Xenon mit Kurven- und Tagfahrlicht

Blinker im Scheinwerfer auf weiße umgebaut

Spiegel in hellem Silber lackiert

Licht- & Regensensor

Einparkhilfe vorn/hinten

Servotronic

 

Innen:

Nappa Leder/Alcantara Sportsitze

Sitzheizung vorn

Alcantara Türverkleidung

Aluminium Zierleisten gebürstet

Elektr. Sitzverstellung

Lendenwirbelstütze elektr. Verstellbar

Farb FIS

CH/LH

Automatisch abblendender Innenspiegel

LED innen Beleuchtung nachgerüstet (Himmel, Fußraum, Einstieg, Handschuhfach, "Schminkspiegel", Kofferraum)

Tempomat

Navigation Plus (RNS-e)

SD-Karten (MP3)

Bluetooth

Sprachgesteuerte Telefonfunktion

MultiFu Lederlenkrad

2 Zonen Klimaautomatik

Sitzheizung

Armlehne vorn & hinten

Kühlschrank im Handschuhfach

12V im Kofferraum

 

 

Diese Sonderausstattung fehlt:

Memory Sitze

Einklappende Seitenspiegel

Schiebedach (wer es mag)

S-Line innen (find ich nicht so toll) und außen

Garagentoröffner

Bose

 

Mit der Farbe bin ich nicht happy, das gibt wenig Möglichkeiten Optisch was am Auto zu tun.

Am liebsten wäre mir rot oder das schöne Kirschschwarz perleffekt gewesen aber sowas zu finden ist sehr schwer. Die Deutschen Autofahrer mögen es eher unauffällig.

Galerie

Karosserie

3.0 von 5

Sitzposition ist übersichtlich und komfortabel.

 

Platz vorne ist für mich (177cm) OK. Größere oder "fülligere" Menschen haben Probleme beim Ein- und Ausstieg.

 

Extrem nervig empfinde ich die Mittelkonsole für das rechte Knie. Der "Rand" der Mittelkonsole ist aus hartem Plastik und das Knie stößt regelmäßig an die Kante. Dafür gibts einen Punktabzug.

Ebenso für die Position der Sitze. Meine Knie haben zur Tür mehr Platz als zur Mittelkonsole. Der Sitz fühlt sich etwas zu sehr in die Mitte versetzt. Warum verstehe ich nicht (Sicherheit?), zur Tür ist noch viel Platz. Also fährt man stets nach links angelehnt weil dort Platz ist.

 

Platz hinten interessiert mich nicht, für normalgroße Menschen reichts und es ist komfortabel genug.

 

Der Avant ist nicht unbedingt ein Raumwunder. 4 225er Reifen passen gerade so quer rein, mit Drücken und schieben. Andere Kombis bieten weitaus mehr Platz.

 

Verarbeitung ist sehr gut. Im Innenraum merkt man selbst nach 10 jahren kaum Abnutzung. Mitfahrer sind nicht selten überrascht, dass mein B7 schon 11 Jahre alt ist. Einzig die Umrahmung der Mittelkonsole ist aus billigem Hartplastik, das geht auch besser insb etwas Polsterung für die Knie wäre schön.

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Gute Innenraumverarbeitung
  • - Zu klein für viel Mensch und Gepäck

Antrieb

3.0 von 5

204PS:

In jeder Lebenslage gibts (eigentlich) genug Leistung. Jedoch wartet man oft auf den Turbo. Der lässt sich gerne etwas Zeit bis er einsetzt (großer Turbo). Zusätzlich gibts die Getriebeverzögerung (Wandlerautomatik).

 

Das Ansprechverhalten lässt also stark zu wünschen übrig. Schnelles abbiegen auf Straßen (z.B. auf eine Landstraße Tempo 100 mit Verkehr) ist demnach etwas zäh, plötzlich drückt dann der Turbo und die Karre geht mehr als man manchmal wünscht. Ebenso steuert das ESP sehr früh in engen kurven ein. Beim besagten schnellen Abbiegen oder bei Autibahnauffahren regelt das ESP fast so lange ein, bis das Auto gerade steht. Da empfiehlt es sich das ESP aus zu machen. Schließlich sind es "nur" 204PS auf vier Rädern, das bleibt dennoch sicher.

 

Für einen Diesel ist er dennoch drehfreudig. Das effektiv nutzbare Drehzahlband ist dieseltypisch klein, kaum hat man beschleunigt kommt eine Verzögerung wegen Gangwechsel. Der schnellste Schalter ist das ZF6HP19 nicht unbedingt. Der Wandler ist eher ein Komfortgetriebe und nicht unbedingt für sportliches Fahren geeignet. Für das Jahr 2004 sind das aber ordentliche Werte.

 

Verbrauch hält sich moderat. Langstrecken ab 50km gehen unter 8L. Auf Landstraßen <100km/h sogar <7L. Ansonste sind 8-9L drin. Bei hohen Geschwindigkeiten nimmt er sich recht wenig Diesel im Vgl. zu R4 Motoren. Schade dass es beim Quattro nur 63 statt 70L Tankvolumen gibt.

 

Ein weiterer negativer Punkt ist der Tempomat, der ist für mein Gefühl zu träge und manchmal übertreibt er es dann mit Runterschalten (Automatik) und gibt ordentlich Gas. Wenn man von 70 auf 80 beschleunigen will, muss man das manuell machen. Schrittweise 2km/h dauert zu lange.

 

Ich habe den direkten Vergleich zum Tempomat im Handschalter 2.0 TFSI. Der reagiert dort viel schneller, Hebel betätigt und wenige Augenblicke später ist das Auto 2km/h schneller. Leider geht dort (Handschalter 2.0TFSI) der Tempomat aus, wenn man den Gang wechselt. Man muss ihn also bei dem Gangwechsel wieder aktivieren.

Das Automatikgetriebe schaltet jedoch von alleine und die Tempomatfunktion bleibt aufrecht.

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Genug Motorleistung
  • + Komfortables Getriebe
  • + Niedrige Drehzahlen kein Problem
  • - Schlechtes Ansprechverhalten
  • - Wenig Reichweite für eine Mittelklasse

Fahrdynamik

3.0 von 5

Serienbremsen sind für 1800kg zu schwach. Das Automatikgetriebe schiebt stark beim rangieren, man muss kräftig auf der Bremse stehen beim rangieren.

Lenkung ist manchmal etwas schwergängig aber OK, kann auch das Alter (11 Jahre) sein.

 

In Grenzsituationen ist das Auto gut beherrschbar. Es bricht keine Achse aus, das Auto "rutscht" neutral auf beiden Achsen in scharfen Kurven oder nasser Fahrbahn.

 

Ein kleiner Kurvenräuber ist er aber bei weitem nicht. Für Agile Fahrweise ist er einfach zu schwer.

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Neutrales Fahrverhalten trotz viel Gewicht auf VA
  • - Zu schwer mit allen einhergehenden Nachteilen

Komfort

3.5 von 5

Das Standardfahrwerk (kein SLine oder Sport) ist einfach nur hart, dämpfen tut es nicht viel. Es ist auf Langstreckenkomfort ausgelegt und nicht auf Pflastersteinstraßen oder Feldwege.

 

200 auf der AB um die Kurve geht sehr gut aber Schläge und Stöße spürt man im Sitz.

 

Bodenfreiheit ist zu viel, das Auto sieht nicht gut aus, wie auf Stelzen. Das passt nicht zum Design. Weiterhin erhöht es den cw durch Verwirbelungen unter dem Auto und Luftwiederstand der mehr exponierten Räder. 20-30mm tiefer ist optimal.

 

Bis 60km/h ist es im Innenraum sehr angenehm leise. Der Motor schnurrt vor sich hin. Ab 100 hört man spürbar den Fahrtwind. Den Motor hört man kaum noch. Manuell gefahren vergisst man manchmal den 6. Gang auf der AB einzulegen.

Testkriterien
Federung (sportlich): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Guter Langstreckenkomfort
  • + Sehr leise und angenehm auf Landstraßen
  • - Unfomfortabel bei Stößen

Emotion

3.5 von 5

Markant, elegant und dennoch sportlich. Man sieht designtechnisch die 11 Jahre nicht.

 

Genug Überholprestige auf der AB, die Leute machen Platz wenn sie den SF Grill und die 4 Ringe sehen.

 

Ich kenne den Vergleich zum Polo, da wird man bedrängt, ausgebremst und weggeschoben. Im Audi ist das nicht der Fall.

 

Das Heck ist nicht so gelungen. Etws fehlt da noch...

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (sportlich): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Zeitloses Design
  • - Sportlich ja aber doch irgendwie nicht so richtig...

Unterhaltskosten

KFZ-Steuer pro Jahr 400-500 Euro
Verbrauch auf 100 km 8,0-8,5 Liter
Inspektionskosten pro Jahr 300-500 Euro
Gebrauchtwagengarantie keine vorhanden

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:
  • Du fährst viel Langstrecke oder willst Hänger ziehen?
  • Du willst viel Leistung und dennoch geringe Spritkosten?
  • Du kannst selber reparieren und warten?
  • Dich kümmern Wartungs und Reparaturkosten nicht?

 

Dann ist dieser Wagen richtig für Dich.

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Es ist eine Menge dran was kaputt gehen kann:

 

Insbesondere Ölverdünnung durch DPF Regeneration und Injektoren werden zwangsläufig alle 3.0 CR V6 haben.

 

Unterhal ist relativ teuer. Wer also selber nicht schrauben kann und ein schmales Budget für Wartung und Reparatur hat sollte die Finger von lassen.

 

Viel Ausstattung heißt auch viel was kaputt gehen kann.

 

A4 B7 sind beliebt bei Autoschieberbanden. Demnach ist die Versicherung recht teuer, insb mit Vollkasko gehts >100€/Monat.

Gesamtwertung: 3.5 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 3.5 von 5 möglichen Sternen
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Kommentare: 5

06.06.2016 17:56    |    a3Autofahrer

Gut geschrieben, besonders der Teil, warum dieser Wagen empfehlenswert sein kann. :)

 

Was mir bei meinem B7 ebenfalls auffällt, sind die Windgeräusche. Mag daran liegen, dass der Motor sich akustisch nicht aufdrängt. Wobei ich mich immer wieder frage, warum Audi beim B7 Avant (k.A., obs bei der Limo auch so ist) diesen Übergang zwischen Windschutzscheibe und Dach so merkwürdig konstruiert hat. Da ist eine richtige Stufe drinnen, die Turbulenz - und damit Schall - erzeugt. Beim A5, die ich neulich mal aus der Nähe betrachtet habe, ist dagegen dieser Übergang super smooth gemacht.

 

Dass was Du mit dem Polo beschreibst, kann ich mit einem Fiat Cinquecento gut aus der Erinnerung heraus nachvollziehen. Da zeigt der B7 echten Charakter.

 

Zum Heck des Avant, es gab eine Zeit, da bin ich an diese Rückleuchtenform überhaupt nicht rangekommen. B6-Heck fand ich dafür echt gelungen. Gekauft habe ich dann trotzdem den B7, jetzt gehts - ich finde das Heck nun gar nicht mehr so schlecht.

17.06.2016 17:40    |    Andy B7

Ich mag den B7 auch. Von Überholprestige kann ich aber nicht unbedingt sprechen. Meine Erfahrungen aus der Zeit, als ich noch viel AB gefahren bin: Viele Leute bleiben aus Trotz (um dich zu ärgern) auf der linken Spur und gurken vor dir rum. Das hat mich manchmal genervt. Auf Landstraßen oder innerorts werde ich auch öfter mal von kleinen Kisten bedrängt, obwohl ich absolut kein Schleicher bin. Bei meiner alten Karre ist mir das nicht so vorgekommen.

Windgeräusche kommen höchstwahrscheinlich von den Spiegeln. Der Grund, warum die meisten Hersteller die Spiegel mittlerweile wieder auf die Tür setzen und nicht mehr in den Fensterrahmen. Meine Türdichtung der B-Säule ist aber auch kaputt (angesprochenes Problem beim Aussteigen, ich bin übrigens 1,92 m groß und man sitzt in dem Auto ja fast auf der Straße).

Ansonsten, schöner Bericht. :)

26.07.2016 13:23    |    CanoEgal

Kann ich so unterschreiben, gerade was @a3Autofahrer gesagt hat. Die Windschutzscheibe und das Dach bildet bei der Limo einen kleinen Vorsprung, wo einiges an Windgeräuschen entsteht. Auch nervig ist, dass dort haufenweise tote Fliegen kleben bleiben und das ein gefundenes Fressen für Steinschläge ist.

Überholprestige hat meiner eigentlich kaum. Es ist für die meisten einfach ein 11 Jahre alter Aufi Mittelklasse-Vertreterwagen. Ein A6 oder A5 macht da schon deutlich mehr Eindruck. Nicht zuletzt wegen der breiteren Spur. Hier merkt man denke ich aber schon das fehlende Xenon bei mir. Wirkt deutlich anders. Mit TFL oder dem reinweissen Licht.

Meine Limo war mit Standardfahrwerk auch ein richtiger "Jeep" (wie meine Freunde damals gesagt haben). Dennoch war das Fahrwerk knochenhart und überhaupt nicht für den Stadtverkehr geeignet. Unser VW EOS dagegen federt mit seinen Luftdämpfern so ziemlich jede Unebenheit weg und gleitet förmlich über den Asphalt. Das fehlt mir bei unseren Audis!

02.08.2016 22:19    |    cepheid1

Jaja, verglichen mit Deinem jetzt tiefergelegten A4 fühle ich mich so als würde ich einen Audi Q4 fahren :D

Bald wird er ja ein A4 werden ;)

 

Xenon auf der AB hilft, deshalb fahre ich lange AB Fahrten stets mit Xenon an, auch bei hellichtem Tag. Alleine schon, weil man im Rückspiegel eher auffällt.

 

Ob man die Kante an der Windschutzscheibe oben mit einem passgenauen Stück abdecken kann?

19.12.2016 16:46    |    Faltenbalg132997

ich kann deine Meinung zum Tempomat absolut verstehen ich selbst fahre einen B7 3.0 TDI (232 PS/450 NM)

allerdings muss ich sagen das ich gar keine Probleme beim Anfahren habe, das wird meiner Meinung nach daran liegen das ich ein 6 Gang Schaltgetriebe fahre. Desweiteren muss ich sagen das sich meiner extrem Dreh freudig verhält und wenn man ihn nicht so übertrieben drückt der Tank mindestens 800 Km (ich selbst hab mit einer Tankfüllung mal 954 Km geschafft) reicht wenn du sportlich fährst schaffst du es auch in 650 km aber drunter hab ich selbst noch nicht geschafft.

26.12.2016 03:20    |    Rowdy_ffm

So einige der angesprochenen Mängel hatte ich in meinem B7 nicht. Das Audi-Sportfahrwerk lag etwas tiefer, ohne die kompromisslose Härte eines S-Line-Fahrwerkes. Würde ich dem S-Line-Fahrwerk jederzeit vorziehen. Das war übrigens überhaupt die Empfehlung dieses Jahrgangs, auch beim A3. S-Line-Paket ja, aber S-Line-Fahrwerk abwählen und Sportfahrwerk nehmen. Angeblich sollen es einige relativ günstige Zubehör-Alternativen besser können. Mein B7 war jedenfalls mit Sportfahrwerk und den 19er Reifen nicht unbequemer, als das S-Line-Fahrwerk mit 18ern von einem Bekannten. Ich habe es gemocht und ich bin aus dem Alter raus, wo ein Kanaldeckel ein unüberwindbares Hinderniss sein muss und wo ein Bahnübergang Risse in der Scheibe verursachen muss.

Auch über die Windgeräsche konnte ich mich nicht beklagen, da ich die Akkustik-Verglasung drin hatte. Macht sehr viel aus.

Nachdem ich auf einer hügeligen Autobahn nach Aufhebung einer Geschwindigkeitsbeschränkung 120 im Durchzug einiem BMW 120d nur durch Kickdown folgen konnte, bekam mein Dicker eine Frischzellenkur, nach der er statt 233 ungefähr 280 PS leistete und statt 450 Nm 550 Nm auf die Kurbelwelle stemmte. Danach gab es weder über mangelnden Durchzug noch über verzögertes Ansprechen der Wandlerautomatik zu klagen. Vernünftig damit gefahren hielt er ohne Mangel ca. 130 TKM bis knapp 200 TKM problemlos durch.

Meine Freundin erschrecktte sich so manches Mal "Huch! Ich fahre ja schon 200!", weil man diese Geschwindigkeit kaum merkte. Bis 180 war er recht genügsam, darüber ging es aber dann doch deutlch hoch mit dem Verbrauch. Mit viel Kurzstrecke ruhig gefahren und wenn Autobahn, dann schnell habe ich über den Tank gerechnet ca. 8-8,5 Liter gebraucht. Fand ich in Anbetracht der Leistung und der 19er Felgen für angemessen.

Mit dem Komfort der Recaro-Sitze in Leder, der Akkustikverglasung und dem ruhigen unnervösen Geradeauslauf war der A4 B7 3.0 TDI ein toller Reisewagen. Wer einen großen Kombi braucht, muss sich halt woanders umsehen. So ist das halt mit den Lifestyle-Kombis.

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