[Audi A4] Motorsteuerungsleuchte per Vcds dauerhaft ausschalten möglich ?
Fahrzeug:
Audi A4 B8
Bj. 01.2011 (noch Vor-Facelift Modell)
2.0 TDI 150 PS Diesel
Limousine
Vorgeschichte:
Nach dem die Motorsteuerungsleuchte (das Zeichen mit der gelben Spirale) sporadisch alle paar Wochen zu blinken begann, der Fehler sich jedoch nach Neu-start des Fahrzeuges löschte, bin ich zum Audi Händler gefahren zwecks auslesen.
Dabei wurde mir ein Fehler am Tourbolader diagnostiziert der nach mehreren Werstattaufehalten (bei dem immer ein anderes Teil des Tourboladers ersetzt wurde) nicht behoben wurde.
Auch eine letztendlicher komplett Austausch des Tourboladers hat keine Hilfe gebracht, es kam immer noch alle paar Woche ein blinken dieser Leuchte bis zum erneuten Motorstart.
Deshalb wurde mir nahegelegt verschiedene Steuergeräte zu tauschen, da es wohl ein reines Steuergerät Problem sein müsste.
Jedoch bin ich nicht bereit soviel Geld auszugeben, nur damit eine Lampe im Amaturenbrett nicht alle 2 Wochen mal leuchtet, obwohl es praktisch im Technischen Bereich des Autos keinen Fehler gibt und nur das Steuergerät den Fehler fälschlicherweise ausgibt.
Codierungswunsch:
Deshalb bin ich bei meinen Recherchen auf euch gestoßen und möchte gerne die Motorsteuerungsleuchte (das Zeichen mit der gelben Spirale) gerne komplett abschalten, so das diese nichtmehr leuchten kann, falls wieder dieser Fehler im Fehlerspeicher auftaucht.
Ist dies möglich oder kann man die Lampen nicht einzeln abschalten ?
Ich komme übrigens aus der Gegend von Augsburg falls ein Vcds User aus Bayern mal Zeit hätte 🙂
Mit freundlichen Grüßen
Beste Antwort im Thema
@Motor4126
An sich ist das ein falsches Vorgehen, wenn DU denen sagst, was die machen sollen. So werden die nämlich unselbständig und faul. Faul im Denken und Diagnostizieren, und es wird als Auftrag von dir angesehen, bestimmte Sachen zu tun, was du natürlich auch zu bezahlen hättest. Aber eigentlich ist es *deren* Aufgabe, die Systeme zu diagnostizieren, zu messen, zu prüfen. So bringst du dich aus meiner Sicht in eine schwache Position. Nur als Warnung.
Zitat:
Es ist wie verhext, einfach alle paar Tage/Wochen blinkt diese Lampe und jedesmal wo ich sie bis jetzt auslesen lasse hab, ob bei laufendem Motor oder aus dem Speicher, jedes mal ist es der selbe Fehler, obwohl ja der gesamte Turbo gegen einen nagelneuen Turbo ausgetauscht wurde.
Deshalb Tippe ich ganz stark das das Steuergerät nen Knacks weg hat
Du denkst halt falsch. Man sollte in geschlossenen Stromkreisen denken:
1) Sensor/Aktor, (was hier ein relativ komplexes Teil ist, wenn sie den ganzen Turbo als Modul betrachten)
2) Verkabelung mit Zwischensteckern,
3) Steuergerät plus dessen Kommunikation mit weiteren SG'en
Signal, Spannungsversorgung, Masse.
So werden Stromkreise komplett. Nur Turbo und SG bilden halt keinen Stromkreis ohne Kabel dawischen.
Die Steuergeräte (Punkt 3) oder Sensoren/Aktoren (Punkt 1) werden sehr häufig verdächtigt, wenn die Probleme an sich an den Kabeln und Steckern liegen (2).
Der (wenn auf Garantie) ausgetauschte Turbo müsste an Audi zurückgehen (Qualitätssicherung) und die prüfen den ggf. Denn das ist im großen Stil schon ein Problem, wenn die Werkstätten nur Teiletauscher sind.
48 Antworten
@Motor4126
Bei zwei Fehlern steht der 16.09.2014 als Ereignisdatum. Die würde ich schlicht ignorieren. Auch wenn einmal steht: Anzahl 8, einfach schauen, was da noch aktuell ist.
Also ist nur noch relevant:
5334 - Positionsgeber für Ladedrucksteller
P2564 00 [032] - Signal zu klein
Signal Positionsgeber prüfen am Motorsteuergerät, aber beides bei Gerüttel auf dem Stoßdämpferprüfstand, bei Unnormalitäten Verkabelung prüfen.
Und: das ganze Luftsystem (Schläuche, Schlauchschellen, Magnetventile) vor der Druckdose der Turboverstellung prüfen. Insbesondere auf dem letzten Stück zur Turboverstellung (ich schätze mal Druckdose).
Und sonst: Fehler, die nicht durch ein bestimmtes Verhalten (Testvektor) erzwungen werden können (reproduzierbar) sind auch schlecht zu diagnostizieren. Manch einer macht sich einen OBD-Logger dafür ans Fahrzeug, z.B. sowas:
http://www.wgsoft.de/.../texa-obd-log.html
Und sichert dann die Traces, kurz nachdem der Fehler aufgetreten ist.
Vorher Datum und Uhrzeit in dem Teil richtig einstellen, wenn es sowas gibt. Ist aber fraglich, ob er die relevanten PIDS abfragt. Hier halt die für die Position Ladedruckgeber.
P2564 - Generic Type Powertrain - Auxiliary Inputs - ISO/SAE Controlled
Turbocharger Boost Control Position Sensor "A" Circuit Low
Auf diesen OBD2 PIDs sind wohl die relevanten Signale dabei:
6Fh Turbocharger compressor inlet pressure
70h Boost pressure control
71h Variable Geometry turbo (VGT) control
72h Wastegate control
74h Turbocharger RPM
75h Turbocharger temperature
Kann aber auch sein, der konkrete Wert von diesem Sensor, der am MSG ankommt, ist nur in den Messwertblöcken verfügbar. Gut um Wackelkontakte zu diagnostizieren: Erschütterungen (Stoßdämpferprüfstand), Hitze (Heißluftföhn), Kälte (Eisspray). In die Nähe des Sensors oder der el. Leitungen. Und parallel die Entwicklung der PIDS anschauen.
Und in OBD Mode 9 PID 0B gibt's noch einen Readiness Monitor für den Ladedruck.
BPCOMP Boost Pressure Monitor Completion Condition Counts
BPCOND Boost Pressure Monitor Conditions Encountered Counts
Sonst ggf. auch mal das KI prüfen. Vielleicht geht die Lampe durch el. Fehler dort an. Einfach schauen, ob beim Aufleuchten der Lampe auch neue DTCs da sind. Denn an sich ist für Motorfehler diese Lampe hier zuständig: die MIL, ein stilisierter kleiner Motor. Du hast ja aber die Glühwendel. (das Zeichen mit der gelben Spirale). Hier mal beide zu sehen:
http://www.discountvwaudicentre.co.uk/diagnostics.html
Die intimen Unterschiede, wann welche der beiden leuchtet, sind mir auch nicht bekant. Lohnt sich ggf. die mal in Erfahrung zu bringen.
Aber das KI (Kombiinstrument) kann man auch mal direkt auf DTCs auslesen. Und mal das KI auf dem Stoßdämpferprüfstand testen. Mit dem Diagnosetester mal dessen Lämpchen während des Gerüttels durchschalten. Und auch hier sanft mit Wärme und Kälte draufgehen.
Zitat:
Audi A4 B8
Bj. 01.2011 (noch Vor-Facelift Modell)
2.0 TDI 150 PS Diesel
Limousine
Kann es sein, du hast dich da vertan?
Welcher Motor (Motorkennbuchstaben) soll denn das sein?
CAGA und CJCA gäbe es in der Nähe, aber die haben nur 105kW / 143 PS. Schlecht erinnert? Das wäre Mist. Bei so einer Ferndiagnose wie hier müssen solche Angaben absolut präzise sein. Chiptuning?
Und ich habe mir mal den anderen Thread durchgelesen: ABSOLUT ENTSCHEIDEND ist, dass du Bedingungen angeben kannst, wann der Fehler kommt (also z.B. auch einen Ort und eine Fahrsituationen). Ein paar Sachen kann man da aber auch aus den Freeze Frame Daten rausholen.
So sehen Freeze Frame Daten zum Beispiel aus:
http://www.obd-2.de/obd-2-freeze-frame.html
Zu beachten: es gibt verpflichtende Freeza Frame Daten (OBD2 vorgeschrieben) und herstellerspezifische, die dazu kommen können. Auf mehreren Frames.
Und diese Bedingungen sollte die Werkstatt auch bei ihrer Ursachenanalyse wieder mehrfach herstellen auf den Testfahrten, die sie machen.
Dort in dem anderen Thread stand von dir: "beim niedertourigen Beschleunigen aus einem Ort heraus". Sowohl km/h, Motor-RPM an der Kurbelwelle wie auch Gaspedalstand und Kühlwassertemp sollten in den Freeze Frame Daten drin sein.
km/h immer so um 50 km/h
Motor-RPM an der Kurbelwelle immer um sagen wir 1400-1700 RPM
Gaspedalstand : recht weit offen (sieht man dann auch an MAP-Wert und Ladedruck)
Dann wäre das ein Muster, dafür.
Diese Freeze Frame-Daten sind sehr wichtig, denn man kann darin nach solchen Mustern suchen. Selbstverständlich sollte die gute Werkstatt diese Freeze Frame Daten mit protokollieren in ihrem Diagnose-Verlauf (am besten auch auf Papier, wer keine el. Dokumentation des Diagnoseverlaufes hat). Es wäre fahrlässig, diese wichtigen Daten einfach zu löschen.
Leider stehen in deinem Log-Auszug diese Daten nicht drin. Wenn Audi lapidar schreibt: "Fehler kann nicht nachvollzogen werden." dann ist auch wichtig, ob die diese Bedingungen hergestellt haben.
Hast du da wirklich Diagnose-Profis am Werk? Haben die Testfahrten gemacht? An den Stellen, wo bei dir die Fehler kamen (wenn in Werkstattnähe)? Sind die mit dir mitgefahren, damit du mal deinen Fahrstil fahren kannst, während die auf den Tester schauen? Vielleicht fährst du einfach anders, wenn es gleich bei deiner ersten Fahrt nach den Reparaturversuchen kam? Denn die werden ja wohl auch Testfahrten danach gemacht haben.
Wegen dem Datum: die Fehler wurden damals ausgelesen, sind heute genau die selben Fehler drinnen nur hab ich sie halt nicht jedesmal ins Forum gepostet von daher ist das mit dem Datum schon richtig.
@ralfkoenig
Ja sorry ich meine den 143 PS TDI hatte das nur grob geschrieben.
Problem ist das die Leuchte mittlerweile schon in allen möglichen Situationen angefangen hat zu Blinken: im Stand beim Leerlauf, beim Beschleunigen, beim Abbremsen, auf der Autobahn, in der Stadt und manchmal auch ganz normal beim Fahren auf der Landstraße.
Es ist wie verhext, einfach alle paar Tage/Wochen blinkt diese Lampe und jedesmal wo ich sie bis jetzt auslesen lasse hab, ob bei laufendem Motor oder aus dem Speicher, jedes mal ist es der selbe Fehler, obwohl ja der gesamte Turbo gegen einen nagelneuen Turbo ausgetauscht wurde.
Deshalb Tippe ich ganz stark das das Steuergerät nen Knacks weg hat.
Montag ist ja der wieder Termin bei Audi, dort werde ich auch die Vorschläge die hier im Forum getätigt wurden dem Servicemitarbeiter weitergeben und hoffen das er bei einem von diesen besagten Sachen den Fehler beseitigt.
stcker am turbo versteller getauscht?
Ähnliche Themen
Zitat:
@ladadens schrieb am 28. Februar 2015 um 20:42:26 Uhr:
stcker am turbo versteller getauscht?
es wurde ja der gesamte Turbo getauscht, ist der da dabei ?
okay were ich mal dem Audi Menschen sagen das die den auch mal Prüfen sollen, wäre ja ganzschön krass wenn die den ganzen Turbo umsonst ausgetauscht hätten nur weil der kleine Stecker nen Wackler hat^^
@Motor4126
An sich ist das ein falsches Vorgehen, wenn DU denen sagst, was die machen sollen. So werden die nämlich unselbständig und faul. Faul im Denken und Diagnostizieren, und es wird als Auftrag von dir angesehen, bestimmte Sachen zu tun, was du natürlich auch zu bezahlen hättest. Aber eigentlich ist es *deren* Aufgabe, die Systeme zu diagnostizieren, zu messen, zu prüfen. So bringst du dich aus meiner Sicht in eine schwache Position. Nur als Warnung.
Zitat:
Es ist wie verhext, einfach alle paar Tage/Wochen blinkt diese Lampe und jedesmal wo ich sie bis jetzt auslesen lasse hab, ob bei laufendem Motor oder aus dem Speicher, jedes mal ist es der selbe Fehler, obwohl ja der gesamte Turbo gegen einen nagelneuen Turbo ausgetauscht wurde.
Deshalb Tippe ich ganz stark das das Steuergerät nen Knacks weg hat
Du denkst halt falsch. Man sollte in geschlossenen Stromkreisen denken:
1) Sensor/Aktor, (was hier ein relativ komplexes Teil ist, wenn sie den ganzen Turbo als Modul betrachten)
2) Verkabelung mit Zwischensteckern,
3) Steuergerät plus dessen Kommunikation mit weiteren SG'en
Signal, Spannungsversorgung, Masse.
So werden Stromkreise komplett. Nur Turbo und SG bilden halt keinen Stromkreis ohne Kabel dawischen.
Die Steuergeräte (Punkt 3) oder Sensoren/Aktoren (Punkt 1) werden sehr häufig verdächtigt, wenn die Probleme an sich an den Kabeln und Steckern liegen (2).
Der (wenn auf Garantie) ausgetauschte Turbo müsste an Audi zurückgehen (Qualitätssicherung) und die prüfen den ggf. Denn das ist im großen Stil schon ein Problem, wenn die Werkstätten nur Teiletauscher sind.
okay dann werd ich morgen anders an die Sache rangehen.
Hoffe mal ich hab kompetente Leute im diesenm Audi Zentrum erwischt und nicht nur Teiletauscher...
Zitat:
@mgor schrieb am 28. Februar 2015 um 14:27:50 Uhr:
OBD II gibts bereits seit 1996. Und es ist bei Fahrzeugen ab Baujahr 2006 Pflicht, die ASU über OBD zu machen. Man kann also bei einem Golf 5 Baujahr 2004 (also mit OBD II ) die ASU durchaus auch auf herkömmlichen Weg, also mit Sonde im Auspuff durchführen.
Stimmt, mein 2005er wird bei der AU auch immer gequält obwohl der das könnte.
Hab den TÜVer auch schon mal gefragt warum das da nicht gemacht wird (Antwort war nur blabla/unwissen).
Angenommenes Szenario: TÜV-Termin durchgefallen wegen Abgasrelevantem Fehler.
Werkstatt repariert und fährt erneut beim TÜV vor (durch das Löschen des Fehlercodes sind alle Readynesscodes gelöscht). Damit alle Readynesscodes gesetzt werden sind aber Fahrzyklen nötig, die gar nicht wirklich an einem Tag durchfürhrbar sind (bzw. gar nicht bekannt sind).
Muß der Besitzer des Fahrzeuges jetzt wirklich 1000km (keine Ahnung) ohne TÜV rumfahren bis die elenden Readynesscodes gesetzt sind?
Gruß Metalhead
Zitat:
@metalhead79 schrieb am 2. März 2015 um 08:29:32 Uhr:
Angenommenes Szenario: TÜV-Termin durchgefallen wegen Abgasrelevantem Fehler.
Werkstatt repariert und fährt erneut beim TÜV vor (durch das Löschen des Fehlercodes sind alle Readynesscodes gelöscht). Damit alle Readynesscodes gesetzt werden sind aber Fahrzyklen nötig, die gar nicht wirklich an einem Tag durchfürhrbar sind (bzw. gar nicht bekannt sind).
Richtig.
Zitat:
Muß der Besitzer des Fahrzeuges jetzt wirklich 1000km (keine Ahnung) ohne TÜV rumfahren bis die elenden Readynesscodes gesetzt sind?
Das ist der springende Punkt. Deshalb hab ich schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass man ASU bekommt, sofern kein Fehler im MSG drin steht. Ein rausprogrammiertes AGR verursacht keinen Fehler (somit wäre eine Werkstatt nicht mal in der Lage die Ursache zu finden (weil die Teiletauscher nix können, außer Teile zu tauschen).
Ein ausprogrammiertes AGR lässt aber den Readinesscode nicht setzen. Für den TÜV ist es somit nicht möglich, festzustellen, ob das System den Code NOCH nicht gesetzt hat, weil z.B. Fahrzyklen fehlen oder ob das System tatsächlich dauerhaft nicht funktioniert.
In den 15-20 Minuten, die sich ein Prüfer Zeit nimmt, das komplette Fahrzeug zu untersuchen, kann er auf einen fahrzyklenabhängiges Problemchen gar nicht eingehen, zumal kein offensichtlicher Fehler, zB. "Abgasrückführung Durchflussrate zu gering" hinterlegt ist.
Wenn das Fahrzeug in Ordnung ist und eine gewissen Pflegezustand aufweist, dann bekommt man auch ohne gesetzten Readinesscode TÜV/ ASU. Bei einem 2005er Baujahr absolut garantiert zu 100 %!
Zitat:
@mgor schrieb am 2. März 2015 um 08:49:34 Uhr:
Wenn das Fahrzeug in Ordnung ist und eine gewissen Pflegezustand aufweist, dann bekommt man auch ohne gesetzten Readinesscode TÜV/ ASU. Bei einem 2005er Baujahr absolut garantiert zu 100 %!
Ja mit Prüfung über Abgassonde (wie es früher war). Was ist mit einem >=2007er?
Gruß Metalhead
hier kann ich dir keine 100% verbindliche Aussage mitteilen. Du könntest in der Bucht nach "Galletto 1260" suchen und bestellst dir einfach so ein Kabel.
Damit könntest du ein paar Tage vor dem TÜV, (weil die Fahrtzyklen eben nach den flashen alle erst durchlaufen sein müssen) einfach den originalen Datensatz wieder drauf schreiben. (Dauert zwei Minuten), dann wäre das Problem grundsätzlich gelöst.
Direkt nach dem Flashen arbeitet alles wieder, wie vorgesehen, aber selbst da würdest du ggf. die ASU nicht bestehen, weil die Readinesscodes da auch nicht gesetzt sind, obwohl alle Systeme arbeiten.
Effektiv ist nach dem Neuprogrammieren GENAU der selbe Status (bis alle Fahrzyklen durchlaufen sind) hergestellt, wie wenn du direkt mit ausgemapter AGR zur ASU fährst. (Kein Fehler im Speicher, aber auch kein Readinesscode gesetzt.) Deshalb denke ich nicht, dass es auch bei einem 2006, 2007... Probleme wegen dem Readinesscode geben könnte, weil Readinesscodes irgendwann von alleine gesetzt werden, wenn dir Umgebungsbedingungen stimmen.
(Der Tüv Prüfer sieht ja nicht, warum der RC im Moment der Prüfung nicht gesetzt ist. Es könnte ja ggf. auch durch vorheriges Abklemmen der Fahrzeugbatterie der Readinessprüfablauf gestört worden sein.
Wie will der Prüfer nun in der 15 Minuten Fahrzeugprüfung ein Fahrzeug durchfallen lassen, wo definitiv kein Fehler im Speicher steht, das Fahrzeug technisch ok ist und aus nicht definierten Grund eben ein Readinesscode gerade in diesem 15 Minuten mal nicht gesetzt worden ist?
Oder du lässt es drauf ankommen, schlimmstenfalls kostet die Nachkontrolle 12 Euro.
Zitat:
@mgor schrieb am 2. März 2015 um 11:12:05 Uhr:
Wie will der Prüfer nun in der 15 Minuten Fahrzeugprüfung ein Fahrzeug durchfallen lassen, wo definitiv kein Fehler im Speicher steht, das Fahrzeug technisch ok ist und aus nicht definierten Grund eben ein Readinesscode gerade in diesem 15 Minuten mal nicht gesetzt worden ist?
Eben, und daher, dachte ich bislang, wird in diesem Fall eine Abgasprüfung über die Auspuff-Schnüffelsonde gemacht.
Gruß Metalhead
Das geht ab 2006 eben nicht mehr, hier muss über OBD die Untersuchung durchgeführt werden.
Ich habe hier etwas Interessantes gefunden: http://aa.bosch.de/aa/de/Berufsschulinfo/media/2006_4.pdf
da sind zum Setzen der RC drei definierte Fahrzyklen vorgeschrieben:
Phase 1: Kaltstart, Leerlauf ca. 3 Minuten
Phase 2: Konstantfahrt mit 40 bis 50 km/h, ca. 4 Minuten
Phase 3: Konstantfahrt 60 bis 100 km/h, ca. 15 Minuten, dabei auf Schubphasen achten
Nun ist die Frage: Nimmt sich der Prüfer die Zeit? Hat der Prüfer diese Zeit?
Sind in einer Großstadt 16 Uhr im Berufsverkehr Konstantfahrten 60-100 km/h überhaupt möglich? 😁
Was ist, wenn nach 15 Min der RC immer noch nicht gesetzt ist, wer sagt denn, dass der Code nicht nach 18 Minuten gesetzt werden würde? (Vielleicht dauert es auch 35 Minuten oder eine Stunde. Fakt ist, es gibt kein festes Zeitfenster, indem der Code wirklich gesetzt werden muss, weil das von äußeren Umstanden und Fahrbedingungen abhängt, die eben nicht in 15 Minuten garantiert und sicher geschaffen werden können.
Hinzu kommt noch die Tatsache, dass KEIN Fehler im MSG steht und die Motorkontrollleuchte aus ist.
Also von welcher greifbaren Bedingung will der Prüfer es abhängig machen, einem Fahrzeug die Plakette nicht zu erteilen, wenn kein Fehler vorhanden ist?
(Vielleicht kann man dem Prüfer auch Unfähigkeit unterstellen, weil er eben nicht exakt 15 Minuten 80 km/h gefahren ist. Vielleicht musste er in genau diesem Moment vom Gas gehen, an dem der Code gesetzt werden würde, wenn er nicht vom Gas gegangen wäre?)
Ich würde den auch zwei Stunden rumfahren lassen, soll er doch machen, dass der Code gesetzt wird... 😁,
Fakt ist: MKL aus, kein Fehler im Speicher, das Fahrzeug ist verkehrssicher... (also wirklich in einem vorzeigbaren Zustand (meins hat aktuell 425.000km auf der Uhr, die sieht man dem NICHT an. Da werden weder die Bremsbeläge bis zur Verschleißgrenze gefahren, noch warte ich drauf, bis eine poröse Achsmanschette reißt. Da ölt auch kein Stoßdämpfer, die Pluspolabdeckung ist auf der Batterie, Verbandskasten und Warndreieck ist i.O. also wirklich ALLES!!! ist in einem nachvollziehbar gepflegten Zustand)
Der Prüfer will die RCs sehen, dann muss er dafür sorgen, dass die hergezaubert werden. Wobei wir hier wieder an der Stelle sind, dass kein Fehler hinterlegt ist und selbst für eine wirklich qualifizierte Werkstatt eine Fehlersuche unmöglich ist, wenn kein Fehler vorliegt.