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Zweitbatterie im Kofferraum mit Zigarettenanzünder laden

Themenstarteram 17. Dezember 2019 um 14:03

Ich weiß, dass es ein ähnliches Thema schonmal gab, aber ich will keine Kühlbox mit meiner Batterie betreiben, sondern meinen kleinen Umbau unter Strom setzen.

Folgender Plan:

Ich baue mir gerade eine Box aus Holz, in der unter anderem eine Spüle mit mit Frisch- und Abwassertank und ein Gaskocher verbaut werden sollen. Außerdem möchte ich mir sowas:

https://www.amazon.de/.../?...

Und noch einen kleinen Spannungswandler verbauen, damit ich Geräte wie Handy, Laptop, Kamera etc laden kann.

Die elektrischen Verbraucher sollen über eine kleine Batterie betrieben werden. Diese soll mit einem Batterieladegerät über den Zigarettenanzünder im Kofferraum geladen werden, während ich fahre.

Ich kenne die Basics bei Elektrik, aber trotzdem will ich euch erstmal fragen, ob das Ganze grundsätzlich machbar ist.

Außerdem hab ich noch weitere Fragen:

1. Wie groß muss die Batterie bei den Verbrauchern sein?

2. Welche Batterieart ist dafür die beste? Eine normale Autobatterie sollte man ja nicht unbedingt im Innenraum haben zwecks Entlüftung etc.

3. Muss ich eine Schutzschaltung für meine Fahrzeugbatterie einplanen, oder gibt die Bordelektrik der Fahrzeugbatterie automatisch Priorität beim Laden durch die Lichtmaschine?

4. Brauche ich einen kleinen Sicherungskasten und wenn ja, wie müssen die Sicherungen dimensioniert sein?

5. Wie verkabel ich den Spaß am Besten? Alles zentral parallel geschaltet über die Batterie?

6. Ich überlege, ob ich den Schalter des Panels so verkabel, dass er die ganze Anlage von der Bordelektrik trennt. Kann ich das so machen oder sollte ich das mit einem separaten Schalter umsetzen?

7. Bei der ganzen Anlage dürften eigentlich keine großen Ströme fließen. Welche Kabelquerschnitte würden für die Anlage denn ausreichen?

Das wars erstmal zu meinen Fragen. Ich freue mich auf eure Antworten :)

Beste Antwort im Thema

Hoffe ich habe jetzt nichts vergessen, musste leider den Plan in DIN A3 zeichnen das alles drauf ging

daher als PDF bei googeldrive hochgeladen

https://drive.google.com/open?id=1n4rY1ugt2mUrVQ8Bdpb3Ya_kayXqcsET

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25 Antworten

Den WR würde ich mir sparen und auf 12V Ladegeräte gehen (gibt es für alle gängigen Laptop und Kamera)

90% der Handys und Smartphone der letzten 10 Jahre kannst du einfach per USB Laden ( du hast ja bei dem von dir verlinkten Anzünder schon ein USB Spannungswandler verbaut.

Der Grund liegt darin, dass die WR oft nur 80...90% Wirkungsgrad haben + 80...90% Wirkungsgrad vom Ladegerät und du so die Energie sinnlos verbraten tust.

Kommen wir zum zweiten Punkt.

Welche Leistung brauchst du?

2A/5V für USB => 10W ( bei angenommen 2h Ladezeit = 20Wh)

Kameraladegerät nehme ich jetzt auch mal grob mit 10W an.

Laptopnetzteile habe je nach dem ob es ein Officelaptop mit Celeron CPU oder ein Gaminggerät mit i7 und Grafikkarte zwischen 35 und 150W => ( bei 2h Ladezeit = 35... 150 Wh je nach Nutzung und Leistung etc.)

Die Pumpen für den Wassertank haben meist 15...20W , da du die aber nur kurz gebrauchen tust , kommt da nicht viel bei rum .

Ein 12V Akku mit 45Ah hat z.B. theoretische 540,wobei man Akkus nicht komplett entladen soll, da diese je nach Chemie entweder unbrauchbar werden (Blei) oder altern ( Lithiumakkus sollten im Bereich 20...80% gehalten werden, sprich nach Möglichkeit nicht ständig auf 100% Vollgeladen werden)

Ob du wirklich einen 2.Akku brauchst oder nur ein Spannungswächter verbaust und dir entsprechend dicke Adern in den Kofferraum verlegen lässt ist letztendlich eine Frage des Geldbeutels. Zum Laden eines Zusatzakkus würde ich die Zigarettenanzünderdose aber nicht nehmen, da die meisten nur mit recht dünnen Adern angeschlossen sind und je nach Fahrzeug nur mit 10, 15 oder evtl. 20A abgesichert sind. Wenn du jetzt eine Akku nimmst, der hohe Ladeströme ziehen kann, löst dir u.U. sonst die Sicherung aus.

Wie würde ich es machen?

Kommt drauf an, wie lange du unabhängig vom Stromnetz sein möchtest. Wenn du das ganze nur mal für ein Wochenende brauchst :

2*10mm² oder mehr in Schutzrohr bis zur Fahrzeugbatterie, dort mit 40A Sicherung ( https://www.amazon.de/.../B017XDICZQ ) und Sicherungshalter ( https://www.amazon.de/.../B008R877PI ) absichern.

Im Kofferaum einen Spannungswächter z.B. https://www.amazon.de/.../ verbauen, der die Zusatzverbraucher abschaltet wenn die Spannung zu niedrig zum Starten des Motors wird. Von dem gehts du in so einen Sicherungshalter (Alle Adern mit Aderendhülsen bzw. hochwertigen Kabelschuhen (Klauke) versehen! ) https://www.amazon.de/.../B07PLG4BS9

und dann die Geräte der Leistung nach absichern

Pumpe 5A oder 7,5A je nach Anlaufstrom

KFZ Dose 15A ( wenn es Markenware ist, ansonsten halten die max. 10A auf Dauer aus)

USB Ladegeräte 2A oder 5A

 

Wenn du längere Zeit autark sein willst würde ich einen 100Ah Lithium Akku und eine Ladebooster nutzen und mit entsprechenden Querschnitten verdrahten. Rest genauso wie oben.

Der Chemnitzer hat schon das wesentliche geschrieben. Bei mir ist Mercedes-seitig für die Zweitbatterie ein Bosch-Trennrelais im Motorraum verbaut, das die Zweitbatterie bei laufender Lichtmaschine, aber nicht bei laufendem Anlasser mit der Starterbatterie parallel schaltet. Bei Stillstand sind die Stromkreise getrennt. Am Trennrelais und an der Zweitbatterie ist je ein 60A-Sicherungsautomat in der Ladeleitung.

Wichtig ist auch, die schwere Zweitbatterie sicher im Fahrzeug zu befestigen.

Ich würde die Zweitbatterie über ein Ladegerät laden (das Funktioniert auch bei Fahrzeugen mit Lademanagement, es gibt keine Probleme mit zu hohen Strömen und man braucht am Fahrzeug nix verändern).

Da würde ich aber auch eher einen Lipo nehmen anstatt einer Bleibatterie.

Gruß Metalhead

Hier noch etwas zum nachlesen

Ladebooster

https://www.promobil.de/werkstatt/lade-booster-bordbatterie-wohnmobil/

Ah/ Wh

https://www.ksr-moto.com/de/amperestunden-oder-wattstunden/

Berechnung des benötigten Querschnitts und des Spannungsfalls inkl. Onlinerechner

https://electronicbase.net/de/leitungsquerschnitt-berechnen/

Grundsächlich kann bei 12V der Querschnitt nicht groß genug gewählt werden.

Für bis Strecken unter 3m Leitungslänge würde ich bei 12V Anlagen

für bis zu 7,5A mind.1,5mm²

für 10 und 15A mind.2,5mm³

für 20A und evtl. 25A mind. 4mm²

25 und 30A mind. 6mm²

40A mind. 10mm²

50A mind.16mm²

ziehen. Generell die Einzeladern so auswählen, das der Spannungsfall nicht mehr wie ein halbes Volt beträgt. Sonst verheizt du nur unnötig die Leistung aus deiner Batterie (3m 1,5mm² haben bei 12V und einen Strom von 10A fast 7W Verlustleistung)

danach mit der Tabelle hier https://web.archive.org/web/20190214044144/https://www.linzi.hu/Katalogus/2008-2009/ger/X%20028%20%20Strombelastbarkeit%20(allgemein).pdf noch mal abgleichen das die Leitung den Nennstrom der vorgeschalteten Sicherung dauerhaft führen kann.

Themenstarteram 17. Dezember 2019 um 23:23

Zitat:

@Chemnitzsurfer schrieb am 17. Dezember 2019 um 15:46:45 Uhr:

Den WR würde ich mir sparen und auf 12V Ladegeräte gehen (gibt es für alle gängigen Laptop und Kamera)

90% der Handys und Smartphone der letzten 10 Jahre kannst du einfach per USB Laden ( du hast ja bei dem von dir verlinkten Anzünder schon ein USB Spannungswandler verbaut.

Der Grund liegt darin, dass die WR oft nur 80...90% Wirkungsgrad haben + 80...90% Wirkungsgrad vom Ladegerät und du so die Energie sinnlos verbraten tust.

Kommen wir zum zweiten Punkt.

Welche Leistung brauchst du?

2A/5V für USB => 10W ( bei angenommen 2h Ladezeit = 20Wh)

Kameraladegerät nehme ich jetzt auch mal grob mit 10W an.

Laptopnetzteile habe je nach dem ob es ein Officelaptop mit Celeron CPU oder ein Gaminggerät mit i7 und Grafikkarte zwischen 35 und 150W => ( bei 2h Ladezeit = 35... 150 Wh je nach Nutzung und Leistung etc.)

Die Pumpen für den Wassertank haben meist 15...20W , da du die aber nur kurz gebrauchen tust , kommt da nicht viel bei rum .

Ein 12V Akku mit 45Ah hat z.B. theoretische 540,wobei man Akkus nicht komplett entladen soll, da diese je nach Chemie entweder unbrauchbar werden (Blei) oder altern ( Lithiumakkus sollten im Bereich 20...80% gehalten werden, sprich nach Möglichkeit nicht ständig auf 100% Vollgeladen werden)

Ob du wirklich einen 2.Akku brauchst oder nur ein Spannungswächter verbaust und dir entsprechend dicke Adern in den Kofferraum verlegen lässt ist letztendlich eine Frage des Geldbeutels. Zum Laden eines Zusatzakkus würde ich die Zigarettenanzünderdose aber nicht nehmen, da die meisten nur mit recht dünnen Adern angeschlossen sind und je nach Fahrzeug nur mit 10, 15 oder evtl. 20A abgesichert sind. Wenn du jetzt eine Akku nimmst, der hohe Ladeströme ziehen kann, löst dir u.U. sonst die Sicherung aus.

Wie würde ich es machen?

Kommt drauf an, wie lange du unabhängig vom Stromnetz sein möchtest. Wenn du das ganze nur mal für ein Wochenende brauchst :

2*10mm² oder mehr in Schutzrohr bis zur Fahrzeugbatterie, dort mit 40A Sicherung ( https://www.amazon.de/.../B017XDICZQ ) und Sicherungshalter ( https://www.amazon.de/.../B008R877PI ) absichern.

Im Kofferaum einen Spannungswächter z.B. https://www.amazon.de/.../ verbauen, der die Zusatzverbraucher abschaltet wenn die Spannung zu niedrig zum Starten des Motors wird. Von dem gehts du in so einen Sicherungshalter (Alle Adern mit Aderendhülsen bzw. hochwertigen Kabelschuhen (Klauke) versehen! ) https://www.amazon.de/.../B07PLG4BS9

und dann die Geräte der Leistung nach absichern

Pumpe 5A oder 7,5A je nach Anlaufstrom

KFZ Dose 15A ( wenn es Markenware ist, ansonsten halten die max. 10A auf Dauer aus)

USB Ladegeräte 2A oder 5A

 

Wenn du längere Zeit autark sein willst würde ich einen 100Ah Lithium Akku und eine Ladebooster nutzen und mit entsprechenden Querschnitten verdrahten. Rest genauso wie oben.

Danke für eure ausführlichen Antworten. ich hab mir nochmal ein paar Gedanken zum Thema Aufladen gemacht, aber dazu komme ich gleich.

Den WR habe ich schon rumliegen, deswegen kommt er mit rein. So kann ich alles mögliche anstecken (natürlich unter Beachtung der Leistung) und muss nicht mit zig Adaptern auf die Reise gehen.

Die Batteriekapazität habe ich so berechnet:

http://www.mbw-electronic-online.de/anleitungen/batteriegroesse.pdf

Da sind schon die 50% Mindestkapazität und sogar 30% Reserve mit eingerechnet.

Die Leistungen der Verbraucher habe ich alle recherchieren können:

Tauchpumpe 12V, 2A -> 24 W

USB 1 5V, 1A -> 5 W

USB 2 5V, 2,1A -> 10,5 W

Wechselrichter -> max 300W

Folgendes wird mit dem WR voraussichtlich betrieben:

Laptop-Netzteil, Output: 12V, 2A -> 24 W

Kamera-Netzteil, Output 8,3V, 0,58 A -> 4,82 W

Ich bin weiterhin davon ausgegangen, dass ich pro tag zwei Handys lade und aller zwei Tage Kamera und Laptop laden muss. Die Wasserpumpe habe ich mit 12 Wh angesetzt.

So komme ich auf 68 Wh Leistungsbedarf pro Tag.

Ich möchte 2 tage autark bleiben, also ohne Ladung auskommen -> 68x2=136 Wh

30% Reserve: 136x0,3=40,8 Wh -> 176,8 Wh

Maximal 50% Entladung beachten -> 353,6 Wh

durch Bordspannung teilen: /12 V -> 29,5 Ah

Ich komme auf eine Kapazität von 30 Ah

Wenn etwas an meiner Rechnung falsch ist, dann weist mich bitte drauf hin. War mein erstes Mal ^^'

Wenn ich zB eine 50 Ah Batterie nehme, dann sollte ich ausreichend hinkommen. Wenn ich doch mal länger an einem Ort bleibe, dann werde ich wohl auf einem Campingplatz stehen und sort würde ich die Batterie mit Landstrom laden.

 

So weit so gut. Jetzt die Frage, wie ich die Batterie wieder voll bekomme.

 

Meine ursprüngliche Idee war Mist. Warum den Umweg über Zigarettenanzünder und externen Ladegerät gehen, wenn ich die Zweitbatterie über ein Trennrelais auch mit der Lima laden kann.

Ich würde sowas verbauen:

https://www.amazon.de/.../?...

Ist der Kabelquerschnitt ausreichend? Sind glaub ich 16 mm2

 

Das Kabel sollte ich irgendwie verlegt bekommen. Jedenfalls soll es bitte im Fach des Erste-Hilfe-Kastens enden.

Jetzt stehe ich vor folgendem Problem: Die Box soll flexibel herausnehmbar sein. Das heisst, dass ich die Zweitbatterie nicht fest anklemmen möchte, sondern mit einer lösbaren Verbindung arbeiten möchte. Angesichts der hohen erforderlichen Kabelquerschnitte weiss ich nicht, wie ich das elegant umsetzen kann.

Aus der Veranstaltungstechnik kenne ich PowerCon-Stecker. Das wäre die 20A-Version:

https://www.neutrik.de/de-de/product/nac3fca

Der Stecker hat einen Leiterquerschnitt von 14 AWG. Das würde 2,08 mm2 entsprechen, was ich mir irgendwie nicht vorstellen kann.

Ansonsten gibt es noch die 32A-Version:

https://www.neutrik.de/de-de/product/nac3fc-hc

Die gehen bis 6mm2

Wäre mein Wunsch nach einer schnell trennbaren Verbindung damit umsetzbar?

 

Trennrelais kann funktionieren, muss aber nicht ( gerade bei Euro 6 gibt es teilweise Probleme, siehe oben den Artikel vom Ladebooster. )

Bei den mitgelieferten Kabeln habe ich oft schon Schrott gesehen ( verkupfertes Alu etc.) welches einen höheren Widerstand hat und nur die halbe Stromstärke aushält. Ich bevorzuge da lieber H07V-K ( Einzelader wie sie in der Elektroinstallation , im Schaltschrankbau etc. genutzt wird. )

16mm² würde ich bei 12V mit max. 50A belasten.

Wenn du die Batterie einfach und schnell trennen willst, würde ich auf NATO Dosen / Stecker setzen. die können 35mm² klemmen und halten sehr hohe Ströme aus ( z.B. https://www.amazon.de/.../B00LIR59Z0 ) die wurden ursprünglich entwickelt um bei der Armee Fahrzeugen Starthilfe zu geben.

Zur Kiste kannst du dann mit einen Stück Ölflex ( PVC Industrieleitung) oder H07RN-F ( Gummileitung) gehen, an deren Ende dann der das Gegenstück der NATO Dose.

der 300W WR wird bei 12V etwa 25A-30A + Einschaltstrom etc. sehen wollen

Hoffe es ist ein Sinuswechselrichter und keiner mit modifizierten Sinus (Trapezwechselrichter) , den letzteres mögen zum Teil die Netzteile von Zahnbürsten und anderen Haushaltsgeräten nicht und können beschädigt werden.

Bei den Akku musst du ins Datenblatt schauen, wie hoch der max. Entladestrom sein darf

bei der Lithium hier z.B. der max. Entlade und Ladestrom 50A laut Datenblatt

https://www.amazon.de/.../

Anbei die Schaltung wie ich sie machen würde.

bei 40A Absicherung geht 10mm² noch

H07RN-F 2x10mm² für die NATO Dose.

https://www.heizmann.com/.../?...

Ladeschaltung

Zitat:

@Heizerling schrieb am 17. Dezember 2019 um 23:23:07 Uhr:

Wenn etwas an meiner Rechnung falsch ist, dann weist mich bitte drauf hin. War mein erstes Mal ^^'

Du hast die Verlustleistung vergessen. Da würde ich noch mal 20% einplanen mit dem ganzen Welchselrichtergedöns.

Zitat:

Wenn ich zB eine 50 Ah Batterie nehme, dann sollte ich ausreichend hinkommen.

Hast du damit gemacht, aber mit viel "länger bleiben" würde ich da nicht rechnen.

PS. Da solltest du mindestens 'nen AGM-Akku nehmen.

Zitat:

Warum den Umweg über Zigarettenanzünder und externen Ladegerät gehen, wenn ich die Zweitbatterie über ein Trennrelais auch mit der Lima laden kann.

Kommt auf's Auto an. Bei der Polizei wird Funk/Blaulicht auch über ein Trennrelais von der Zweitbatterie geladen. Davon wusste das Lademanagement nur nix und hat die Spannung runter gedreht. Bei vollast macht es das auch (kostet weniger Leistung) und was ist passiert? Bein Einatzfahrten auf der Autobahn ging das Blaulicht nicht, weil die Hauptbatterie ja ausreichend geladen wurde. ;)

Selbst wenn dein aktuelles Fahrzeug das nicht hat, das nächste hat es mit Sicherheit. Vollgeladen bekommst du das ohne Ladegerät mit der Kombination sicher nicht mehr (das gibt nur Frust).

Zitat:

Ansonsten gibt es noch die 32A-Version:

https://www.neutrik.de/de-de/product/nac3fc-hc

Die gehen bis 6mm2

Hab ich für 'ne Endstufe auch schon verwendet, ging ganz gut.

Gruß Metalhead

Zitat:

@Chemnitzsurfer schrieb am 18. Dezember 2019 um 00:30:40 Uhr:

Anbei die Schaltung wie ich sie machen würde.

Hat die Batterie 'ne Ladeschaltung integriert??

Müsste sie eigentlich, sonst müssten ja Balancer-Anschlüsse rausgeführt sein.

PS. Stolzer Preis

Gruß Metalhead

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 18. Dezember 2019 um 08:02:47 Uhr:

Zitat:

@Chemnitzsurfer schrieb am 18. Dezember 2019 um 00:30:40 Uhr:

Anbei die Schaltung wie ich sie machen würde.

Hat die Batterie 'ne Ladeschaltung integriert??

Müsste sie eigentlich, sonst müssten ja Balancer-Anschlüsse rausgeführt sein.

PS. Stolzer Preis

Gruß Metalhead

Ja laut Artikelbeschreibung hat sie ein eingebaute BMS

Zitat:

Jede Lithium-Batterie von ECTIVE besitzt ein Batterie-Management-System (BMS). Dieses schützt die Zellen bspw. vor Überladung, Überhitzung oder Tiefenentladung

Bei der Kombination aus Lithium, Eisen und Phosphat wird kein Sauerstoff freigesetzt. Die Batterie kann daher nicht brennen oder explodieren und ist absolut sicher

Lithium Akkus von ECTIVE können problemlos in Reihe geschalten und geladen werden. Hierdurch sind diese vielseitig einsetzbar

ECTIVE Lithium Batterien wurden speziell als Ersatz von Bleibatterien (AGM oder Gel) entwickelt. Somit können Bleibatterien problemlos durch Lithium Batterien ersetzt werden

Die Batterien der ELC-Serie von ECTIVE haben im Vergleich zu klassischen Bleibatterien eine deutlich höhere Lebensdauer sowie Zyklen Festigkeit bei einer ersichtlich geringeren Selbstentladung

Ja, Lithiumakkus sind etwas Preisintensiver , halten aber wenn man sie richtig behandelt um einiges länger als AGM ( im weitläufigen Bekanntenkreis haben welche aller 2 Jahre die AGM Aufbaubatterien verheizt, jetzt seit 6 Jahren die Lithium drinnen und immer noch >85 % Kapazität (könnte u.U. aber auch an einer falsch parametrierten Mastervolt Mass Combi gelegen haben)

Die verlinkte Batterie ist übrigens noch Einstiegsklasse

Im Caravanbereich werden zum Teil Lithiumakkus mit CAN Bus an ein Display angeschlossen, kannst dir ja ausrechnen was da 5-6 100Ah Akkus + Ladetechnik, Monitor und Einbau kostet. Das bekommt manch Einer als Jahreslohn.

https://www.youtube.com/watch?v=rt7hZYoQmMA

https://www.youtube.com/watch?v=AYx02VVvf_c

https://www.wcs-bedburghau.de/Lithium-Technology.html

Themenstarteram 18. Dezember 2019 um 16:08

So ich war heute mal beim örtlichen Batteriehändler und habe ihm von meinem Vorhaben erzählt. Er hat mir ebenfalls eine AGM-Batterie empfohlen. 60 Ah kosten dann 120 € im Werksverkauf

https://www.kfz-batterien24.de/.../...b60-antrieb-beleuchtung-12v-60ah

Auch mit der Steckverbindung konnte er mir weiterhelfen. Es gibt REMA-Stecker, die zB bei Baustellenampeln verwendet werden. Die 50A-Version enspricht einem Kabelquerschnitt bis zu 13mm2. Das sollte reichen.

https://www.conrad.de/.../...eckverbinder-rot-inhalt-1-st-1570617.html

Hier würde mich mal interessieren, warum der Kabelquerschnitt als Bereich angegeben ist und nicht als konkreter Messwert?

Denn ganz ehrlich, mit dem Nato-Stecker oder einer Lithium-Batterie schieße ich mit Kanonen auf Spatzen. Und zu guter letzt gibt das mein studentisches Budget auch nicht her. Trotzdem will ich natürlich nicht am falschen Ende sparen.

 

Den Artikel mit dem Ladebooster habe ich mir durchgelesen. mein Auto ist Bj 2007 und hat Euro4, aber nichts könnte ich dieses Problem auch haben.

Sollte meine gesamte Stromversorgung wegen dieser Sache nicht funktionieren, dann werde ich einen Ladebooster nachrüsten, aber für den Anfang halte ich ihn für überflüssig.

Man kann zwar viel berechnen, aber die Tauglichkeit des Ganzen zeigt sich dann erst im Reisealltag.

 

Kommen wir mal zu den Zuleitungskabeln.

@Chemnitzsurfer

Du hattest im Schaltplan die Zuleitungskabel mit 16mm2 dimensioniert und hast jetzt Kabel mit 10mm2 verlinkt. Welche nehme ich denn jetzt am besten?

Der Batteriehändler meinte zu mir, dass eine Batterie mindestens mit 1/10 seiner Kapazität geladen werden muss. Das wären bei 60 Ah mindestens 6 A. Warum muss ich die Leitung trotzdem mit 40 A sichern, also wo kommen denn die hohen Ströme her?

Und warum brauche ich bei einer Leitung zwei Sicherungen, also eine an der Starterbatterie und eine an der Versorgungsbatterie?

Ich würde es jetzt so machen, dass ich mit einem Trennrelais und einem 100mm2-Kabel arbeite, natürlich aus Kupfer. Das ziehe ich nach hinten in den Kofferraum. Die Masse kann ich ja von der Karosserie abgreifen, sofern ich einen Massepunkt finde, richtig?

Die beiden Kabel gehen in den REMA-Stecker. Dieser verbleibt dann in der Seite des Kofferraumes, also dort, wo auch das Warndreieck und der Erste-Hilfe-Kasten sitzen.

Wenn ich die Box dann brauche, setze ich sie ein, entferne die Abdeckung und verbinde den Stecker mit der Steckdose.

Die beiden Kabel gehen zur Batterie. Den Minuspol der Batterie nutze ich als Massepunkt für alle anderen Minus Kabel und das Plus-Kabel geht in den Sicherungskasten. Die Verbraucher schließe ich dann mit ganz normalen Flachsteckern an.

Darf ich eigentlich löten, oder laufe ich Gefahr, dass mir die Verbindungen aufschmelzen?

Das Panel, welches ich verlinkt habe, hat die USB-Dosen und den Zigarettenanzünder zusammengefasst. Somit muss ich alle drei Steckdosen über eine Sicherung absichern bzw würde es gern so machen. Wie groß muss sie dann sein?

Ich würde den Sicherungskasten nehmen:

https://www.amazon.de/dp/B073XG8RDZ/ref=cm_wl_huc_continue

Bietet auch Erweiterungsmöglichkeiten

 

 

Ist mein Konzept so tauglich, gerade hinsichtlich der Kabelquerschnitte am Stecker etc?

Zitat:

@Heizerling schrieb am 18. Dezember 2019 um 16:08:55 Uhr:

 

Hier würde mich mal interessieren, warum der Kabelquerschnitt als Bereich angegeben ist und nicht als konkreter Messwert?

Vermutlich weil die mal für AWG Leitungen entworfen wurden ( in D genormt sind Leitungen nach mm² u.a. 0,5mm² ; 0,75mm² ; 1,0mm² ; 1,5mm² ; 2,5mm² ; 4,0mm² ; 6,0 mm²; 10,0mm² ; 16mm².; 25mm² AWG Leitungen schwanken stark im Aufbau und können nicht 1:1 den genormten mm² Größen zugeordnet werden

so ist AWG 16 ca. 1,3mm² und AWG14 als nächste übliche Größe ca. 2,1mm² stark So kommen dann auch die 20mm² CAR HIFI Leitungen zu Stande (AWG 4)

 

Zitat:

@Heizerling schrieb am 18. Dezember 2019 um 16:08:55 Uhr:

Denn ganz ehrlich, mit dem Nato-Stecker oder einer Lithium-Batterie schieße ich mit Kanonen auf Spatzen. Und zu guter letzt gibt das mein studentisches Budget auch nicht her. Trotzdem will ich natürlich nicht am falschen Ende sparen.

Vorteil vieler NATO Stecker ist, das diese Schraubkontakte ( teilweise sogar schon mit Zugfederklemmen gesehen] haben und man keine Spezialzange braucht (außer für ggf. die Aderendhülsen)

Zitat:

@Heizerling schrieb am 18. Dezember 2019 um 16:08:55 Uhr:

Kommen wir mal zu den Zuleitungskabeln.

@Chemnitzsurfer

Du hattest im Schaltplan die Zuleitungskabel mit 16mm2 dimensioniert und hast jetzt Kabel mit 10mm2 verlinkt. Welche nehme ich denn jetzt am besten?

10mm² sind bei 40A noch ausreichend, dicker ist wie schon geschrieben immer besser.

Zitat:

@Heizerling schrieb am 18. Dezember 2019 um 16:08:55 Uhr:

 

Der Batteriehändler meinte zu mir, dass eine Batterie mindestens mit 1/10 seiner Kapazität geladen werden muss. Das wären bei 60 Ah mindestens 6 A. Warum muss ich die Leitung trotzdem mit 40 A sichern, also wo kommen denn die hohen Ströme her?

Und warum brauche ich bei einer Leitung zwei Sicherungen, also eine an der Starterbatterie und eine an der Versorgungsbatterie?

1. begrenzt dir ein Trennrelais nicht den Ladestrom. Wenn die Batterie leer ist und deine Fahrzeugbatterie gut geladen ist können zumindest kurzzeitg hohe Ausgleichsströme fließen. Selbst wenn beide Batterien halbwegs gleich geladen Ist, schaffen moderne Lichtmaschinen Leistungen bis > 1 KW. 40A entsprechen bei 14,2V (dem Spannungsmaximum was eine Lima bei Vollgas liefern sollte gute 560A und damit ca. der Hälfte der Leistung der Lima. Deswegen bevorzuge ich auch eher Ladebooster der Mittelklasse mit der Möglichkeit der Batterie einen Temperatursensor zu verpassen ( Unterbrechung der Ladung wenn zu warm) und die Geräte begrenzen i.d.R den Ladestrom auf 25, 40 oder 60A ( bzw. sogern dafür das die Batterie überhaupt geladen wird)

Außerdem können die meisten KFZ Relais max. 40A Schalten. Auf der Seite der Zusatzbatterie muss die Sicherung mindestens eine Stufe größer sein als die deines größten Verbrauchers ( dein WR wird eine 30A Sicherung benötigen [300W :12V =25A , meist noch etwas mehr wegen Wirkungsgrad und so)

2. die Sicherung zwischen Bordbatterie und Trennrelais / Booster dient dazu , den Stromkreis zu unterbrechen, falls entweder die Zusatzbatterie bzw, das Relais / der Booster einen interne Defekt hat, eine Ader sich aus einer Klemmstelle löst und gegen die Karosserie kommt oder sich die Ader irgendwo aufscheuert.

Die Sicherung zwischen Zusatzbatterie und der Dose / deinen Kasten dient dazu den Strom zu begrenzen / unterbrechen, wenn es in deinen Kasten zu einen Fehler wie oben kommt.

Beide Sicherungen sollten direkt an den jeweiligen Batterien sein

Zitat:

@Heizerling schrieb am 18. Dezember 2019 um 16:08:55 Uhr:

Ich würde es jetzt so machen, dass ich mit einem Trennrelais und einem 10mm2-Kabel arbeite, natürlich aus Kupfer. Das ziehe ich nach hinten in den Kofferraum. Die Masse kann ich ja von der Karosserie abgreifen, sofern ich einen Massepunkt finde, richtig?

ja 10mm² sind bei 40A noch ausreichend, dicker ist wie schon geschrieben immer besser. Die Masse würde ich aber auch getrennt ziehen, da es ansonsten durch Korrosion im laufe der Zeit zu Problemen kommen kann. Außerdem hat Stahl einen vielfach höheren Widerstand als Kupfer.

Zitat:

@Heizerling schrieb am 18. Dezember 2019 um 16:08:55 Uhr:

Die beiden Kabel gehen zur Batterie. Den Minuspol der Batterie nutze ich als Massepunkt für alle anderen Minus Kabel und das Plus-Kabel geht in den Sicherungskasten. Die Verbraucher schließe ich dann mit ganz normalen Flachsteckern an.

Darf ich eigentlich löten, oder laufe ich Gefahr, dass mir die Verbindungen aufschmelzen?

Hohl dir eine gute Presszange (nein nicht das Weisblechdings bums ausm ATU , sondern

z.B. KNIPEX 97 52 36 und lass die Finger von minderwertigen Flachsteckern ausm Baumarkt wenn du es richtig machen willst. Nimm z.B. Klauke Flachsteckhülse 730 und bestreiche alle Kontaktstellen hauchdünn mit säurefreien Polfett, dass vermeidet Korrosion an den Kontakten und damit Übergangswiderstände z.B. LIQUI MOLY 3140 . Schlecht gepresste oder minderwertige Kabelschuhe können sich im schlimmsten Fall erhitzen und zu einen Kabelbrand führen. Für 10 oder 16mm² brauchst du dann wiederum eine andere Presszange (z.B. K 25 von Klauke , da würde ich aber mal beim lokalen Elektriker vorsprechen und fragen ob er dir die Leitungen anfertigen kann. Im Großhandel sind die größeren Querschnitte doch schon preiswerter als im Baumarkt zu bekommen. )

Löten muss man können. Eine Lötstelle die nicht richtig ausgeführt ist, nicht zugentlastet ist oder starken vibrationen ausgesetzt ist, kann brechen und die Ader kann z.B. gegen Masse kommen. Außerdem brauchst du für größere Querschnitte einen Lötkolben mit entsprechender Heizleistung. Bei niedrigen Umgebungstemperaturen können 100W schon grenzwertig sein. (selber erlebt, als ich im Frühjahr bei einen Bekannten was an einen Anhängerbeleuchtung löten durfte)

Der Sicherungskasten den ich dir verlinkt hatte, hat für die Masseleitungen Klemmstellen vorgesehen.

Zitat:

@Heizerling schrieb am 18. Dezember 2019 um 16:08:55 Uhr:

Das Panel, welches ich verlinkt habe, hat die USB-Dosen und den Zigarettenanzünder zusammengefasst. Somit muss ich alle drei Steckdosen über eine Sicherung absichern bzw würde es gern so machen. Wie groß muss sie dann sein?

Schau nach wie groß der max. Strom ist, den die KFZ Dose führen kann (meist 10 oder 15Ampere). So groß wählst du dann auch deine Sicherung max. aus. Wenn du weist, dass du nie einen großen Verbraucher anschließen wirst, kannst du natürlich auch eine kleinere Sicherung z.B. 7,5A nutzen.

Zitat:

@Heizerling schrieb am 18. Dezember 2019 um 16:08:55 Uhr:

Ich würde den Sicherungskasten nehmen:

https://www.amazon.de/dp/B073XG8RDZ/ref=cm_wl_huc_continue

Bietet auch Erweiterungsmöglichkeiten

ich würde wie geschrieben eine nutzen, die gleich auch als Massestützpunkt dienen kann z.B, https://www.amazon.de/.../

 

 

Zitat:

@Heizerling schrieb am 18. Dezember 2019 um 16:08:55 Uhr:

Der Batteriehändler meinte zu mir, dass eine Batterie mindestens mit 1/10 seiner Kapazität geladen werden muss.

Das ist Käse, man sagt bis 1/10C ist schohnendes Laden, langsamer geht immer und beim Bleiakku geht der Strom gegen Ende sowieso runter.

Gruß Metalhead

Themenstarteram 18. Dezember 2019 um 21:26

Zitat:

Vermutlich weil die mal für AWG Leitungen entworfen wurden ( in D genormt sind Leitungen nach mm² u.a. 0,5mm² ; 0,75mm² ; 1,0mm² ; 1,5mm² ; 2,5mm² ; 4,0mm² ; 6,0 mm²; 10,0mm² ; 16mm².; 25mm² AWG Leitungen schwanken stark im Aufbau und können nicht 1:1 den genormten mm² Größen zugeordnet werden

so ist AWG 16 ca. 1,3mm² und AWG14 als nächste übliche Größe ca. 2,1mm² stark So kommen dann auch die 20mm² CAR HIFI Leitungen zu Stande (AWG 4)

Ok also sollte ich immer die mm2-Angabe beachten

Zitat:

10mm² sind bei 40A noch ausreichend, dicker ist wie schon geschrieben immer besser.

Dann guck ich mal, wie die Leitungen preislich sind und entscheide dann, welche ich nehme.

Zitat:

1. begrenzt dir ein Trennrelais nicht den Ladestrom. Wenn die Batterie leer ist und deine Fahrzeugbatterie gut geladen ist können zumindest kurzzeitg hohe Ausgleichsströme fließen. Selbst wenn beide Batterien halbwegs gleich geladen Ist, schaffen moderne Lichtmaschinen Leistungen bis > 1 KW. 40A entsprechen bei 14,2V (dem Spannungsmaximum was eine Lima bei Vollgas liefern sollte gute 560A und damit ca. der Hälfte der Leistung der Lima. Deswegen bevorzuge ich auch eher Ladebooster der Mittelklasse mit der Möglichkeit der Batterie einen Temperatursensor zu verpassen ( Unterbrechung der Ladung wenn zu warm) und die Geräte begrenzen i.d.R den Ladestrom auf 25, 40 oder 60A ( bzw. sogern dafür das die Batterie überhaupt geladen wird)

Außerdem können die meisten KFZ Relais max. 40A Schalten. Auf der Seite der Zusatzbatterie muss die Sicherung mindestens eine Stufe größer sein als die deines größten Verbrauchers ( dein WR wird eine 30A Sicherung benötigen [300W :12V =25A , meist noch etwas mehr wegen Wirkungsgrad und so)

2. die Sicherung zwischen Bordbatterie und Trennrelais / Booster dient dazu , den Stromkreis zu unterbrechen, falls entweder die Zusatzbatterie bzw, das Relais / der Booster einen interne Defekt hat, eine Ader sich aus einer Klemmstelle löst und gegen die Karosserie kommt oder sich die Ader irgendwo aufscheuert.

Die Sicherung zwischen Zusatzbatterie und der Dose / deinen Kasten dient dazu den Strom zu begrenzen / unterbrechen, wenn es in deinen Kasten zu einen Fehler wie oben kommt.

Beide Sicherungen sollten direkt an den jeweiligen Batterien sein

Hm du machst mir die Ladebooster immer schmackhafter. Also übernimmt ein Ladebooster die Funktionen eines Trennrelais gleich mit?

Wie schaut das bei Ladeboostern mit den Inputs aus? Ich hab gehört, dass ich ein Zündungsplus oder ein D+ von der Lima abgreifen muss. Wozu ist das da und wo finde ich die Anschlüsse dafür? Wie müssen die Kabel dafür dimensioniert sein?

Kannst mir einen passenden Ladebooster empfehlen? Die kosten ja ca. das vierfache eines Trennrelais, aber dafür habe ich dann auch Stromsicherheit.

Die Sicherungsthematik hab ich jetzt verstanden.

Zitat:

ja 10mm² sind bei 40A noch ausreichend, dicker ist wie schon geschrieben immer besser. Die Masse würde ich aber auch getrennt ziehen, da es ansonsten durch Korrosion im laufe der Zeit zu Problemen kommen kann. Außerdem hat Stahl einen vielfach höheren Widerstand als Kupfer.

Ok also muss ich quasi nochmal ein extra Massekabel vom Minuspol der Starterbatterie zum Minuspol der Versorgerbatterie legen, damit ich eine gute Masseverbindung habe?

Wird der höhere spezifische Widerstand von Stahl nicht dadurch ausgeglichen, dass die Karosserie einen Leitungsquerschnitt gegen unendlich hat?

Zitat:

Hohl dir eine gute Presszange (nein nicht das Weisblechdings bums ausm ATU , sondern

z.B. KNIPEX 97 52 36 und lass die Finger von minderwertigen Flachsteckern ausm Baumarkt wenn du es richtig machen willst. Nimm z.B. Klauke Flachsteckhülse 730 und bestreiche alle Kontaktstellen hauchdünn mit säurefreien Polfett, dass vermeidet Korrosion an den Kontakten und damit Übergangswiderstände z.B. LIQUI MOLY 3140 . Schlecht gepresste oder minderwertige Kabelschuhe können sich im schlimmsten Fall erhitzen und zu einen Kabelbrand führen. Für 10 oder 16mm² brauchst du dann wiederum eine andere Presszange (z.B. K 25 von Klauke , da würde ich aber mal beim lokalen Elektriker vorsprechen und fragen ob er dir die Leitungen anfertigen kann. Im Großhandel sind die größeren Querschnitte doch schon preiswerter als im Baumarkt zu bekommen. )

Löten muss man können. Eine Lötstelle die nicht richtig ausgeführt ist, nicht zugentlastet ist oder starken vibrationen ausgesetzt ist, kann brechen und die Ader kann z.B. gegen Masse kommen. Außerdem brauchst du für größere Querschnitte einen Lötkolben mit entsprechender Heizleistung. Bei niedrigen Umgebungstemperaturen können 100W schon grenzwertig sein. (selber erlebt, als ich im Frühjahr bei einen Bekannten was an einen Anhängerbeleuchtung löten durfte)

Der Sicherungskasten den ich dir verlinkt hatte, hat für die Masseleitungen Klemmstellen vorgesehen.

Ok die Klauke-Flachstecker gibts bei Conrad für einen akzeptablen Preis. Aber mal ganz doof gefragt: Was kann man denn bei Flachsteckern großartig falsch machen?

Den Rest an Werkzeugen werd ich mir irgendwo ausleihen. Das geht dann doch ganz schön ins Geld, wobei ne ordentliche Crimpzange für die Zukunft keine dumme Investition wäre..

Welche Stecker brauche ich denn für die 10mm2-Leitung? Solche Ringverbinder zum Schrauben oder werden die Kabel zwischen zwei Platten geklemmt? Wenn ja, dann kann ich ja nicht die pure Litze dort rein stecken.

Bei den beiden Sicherungskästen sehe ich außer den Klemmkontakten noch den Unterschied, dass man bei deinem Kasten für jeden Verbraucher einen separaten Massepunkt hat und bei meinem Kasten nur einen Massepunkt für alle Anschlüsse hat. Ich werde deinen nehmen, aber macht das so einen Unterschied?

Zitat:

Schau nach wie groß der max. Strom ist, den die KFZ Dose führen kann (meist 10 oder 15Ampere). So groß wählst du dann auch deine Sicherung max. aus. Wenn du weist, dass du nie einen großen Verbraucher anschließen wirst, kannst du natürlich auch eine kleinere Sicherung z.B. 7,5A nutzen.

Ok dann weiss ich jetzt auch, wie groß die Sicherungen sein müssen.

Mal was anderes. Wieviel Strom kann meine Lichtmaschine zum Laden der Batterien maximal bereit stellen?

Google meint, dass meine Lima 140A "Ladestrom" liefert. ich frage mich nämlich, wie lang ich fahren muss, um meine Versorgerbatterie zB um 50% aufzuladen. kann man das berechnen?

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