Würdet ihr andere mit eurem Motorrad fahren lassen?
Hi Leute,
mich würde mal interessieren, wie ihr zu dem Thema "andere mit eurem Motorrad fahren lassen" steht.
Ich weis, dass es sicher hier einige gibt, die Ihre heißgeliebten Schätze niemals von jemand anderem, als sich selbst, fahren lassen würden. Teilweise wollen Einige wohl nicht mal den Prüfer bei einer Hauptuntersuchung fahren lassen 😉
Auf der Anderen Seite gibt es bestimmt auch einige die das genaue Gegenteil hiervon sind und am liebsten alles mit zwei Rädern fahren würden, was sie unter die Finger bekommen 😉 einfach nur um die Erfahrung eines anderen Motorrades zu machen oder einfach mal was neues auszuprobieren 🙂
Ich habe dazu auch eine Meinung, doch die kommt erst später; ich will hier ja unbeeinflusste Meinungen hören 😉
Also, was meint ihr dazu?
Würdet ihr auch mal andere mit eurem Moped fahren lassen und dafür dann eben das des Gegenübers fahren zu dürfen?
PS: Lassen wir mal alle Randbedingungen wie Versicherungsschutz unbeachtet. Nehmen wir einafch mal an, alles ist tiptop versichert und keiner muss Angst haben, auf einem Schaden am Ende sitzen zu bleiben. Genauso lassen wir mal Ultrateure Einzelstücke oder unersetzbare Umbauten ausen vor; sowas würde sicherlich niemand aus der Hand geben 😉
Es geht mir hier einfach nur um unsere "normalen" Bikes.
bin schon gespannt auf eure Antworten 🙂
LG aus Augsburg
40 Antworten
Wenn man ein bisschen dumm im Kopf ist nicht wirklich. Am Ende sitzt der Esel immer hinterm Lenker. Man muss die 170 PS nicht permanent ausreizen oder wie ein Irrer fahren. Habe jetzt schon genug Leute auf den ach so vernünftigen Anfängerbikes gesehen welche an völlig bescheuerten Stellen überholt haben. Aber hey, liegt alles an der Leistung und nicht in der Verantwortung des Fahrers.
Nicht persönlich nehmen, aber das Argument mit der Leistung halte ich für maximal bescheuert weil es die Verantwortung des Fahrers negiert. Liegt ja schließlich alles nur an der Maschine.
Wer sich da nicht im Griff hat sobald er ein paar PS unterm Hintern hat sollte es ganz lassen, egal wie viel Leistung, egal wie viele Räder. Wenn Leistung so ein Thema wäre, gäbe es weniger Discounfälle. Das Problem ist da eher hemmungslose Selbstüberschätzung. Ich habe genug Unfälle in meinem Umfeld gesehen wo Leute mit lahmen Krücken verunglückt sind. An Überforderung mit der Leistung hat das nicht gelegen, eher an "ich kann das". Nee, kannste nicht. Andernfalls würde dein Auto nicht in einem Brückengeländer, Baum oder einem anderen Fahrzeug hängen.
Die wenigstens der Autos dieser Unfälle hatten mehr als 100 PS. Eher so um die 60. Nennt ihr das ernsthaft zu viel?
Und ich kenne aus meiner Jungend genug Freunde die sich auf Fuffies und 125ern lang gemacht haben. Lag es da an der Leistung? Nein, da waren es Umwelteinflüsse, Autofahrer oder auch wieder Selbstüberschätzung das Problem.
Es ist egal wie viel Leistung, man kann mit sowas sich verantwortungsvoll fahren. Man muss es halt nur wollen und da sehe ich eher das Problem bei vielen Fahrern.
Stimmt zwar alles, was du schreibst. Aber mal ehrlich, reizt es den "Gelegenheitsfahrer" nicht vielmehr, die 170 PS auf zwei Rädern auszunutzen, als die lahme Krücke? Die erforderliche Gelassenheit auf so einer Maschine kriegst du doch erst, wenn du damit fahren kannst, wann immer du willst.
Auf der Landstraße, bei auch nur halbwegs Beachtung der Speedlimits, bekommts du mehr als 120/130PS gar nicht auf die Straße. Der Rest wird durch TC etc. weggeregelt.
Um schnell auf den normalen Straßen unterwegs zu sein, reichen auch 70 PS und um sich das Hirn einzufahren erst recht.
Die PS-Zahl ist wie Dynamix auch schreibt kein Argument. Eher schon das Gewicht, wenn ich z.B. einer 55KG Person einen 300KG Dampfer anbiete, die dort vielleicht auch noch nicht mal richtig auf den Boden kommt. Dann sind die Probleme zumindest beim Rangieren schon vorbestimmt. Oder wenn ich weiß, das er/sie total falsch die Kurven anfahren und jedes mal zaubern müssen, wenn es mal etwas flotter geht.
Wenn ich den Anderen und seinen Fahrstil kenne und es passt, warum also nicht. Vielleicht kann er/sie es sogar besser als man selbst. 😁
Oder haltet ihr euch für die absoluten Könner, an die bei weitem keiner heran kommt? 😎
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Ich war jetzt mit meinen alten Spezis unterwegs, mit denen ich seit 40 Jahren fahre (früher mit GTS 50 in's Sauerland, heute ein bisschen weiter 🙂). Meine alte Gudrun war die Schwerste und die Schwächste mittlerweile. Aus Jux nach einer Woche Fahren haben wir mal durchgetauscht...habe die Gudrun angeboten, aber die wollte keiner (Sniff). Vielleicht auch besser so.
Dabei festgestellt: Die getauschten Moppeds wurden gnadenlos abgehängt. Wenn ambitioniert gefahren wird, brauchen selbst schnelle alte Hasen eine gewisse Eingewöhnungszeit um mithalten zu können. 50 Km reichen da nicht.
Also wenn ich mit jemanden unterwegs bin nutze ich gerne die gelegenheit mal für paar Km das Mopped zu tauschen. Ich mag die Erfahrung mal was anderes unterm hintern zu haben.
Okay mit aktuell 8 Motorrädern (von Sportler über Tourer hin zu Gespann) bin ich es eh gewohnt mich jede Fahrt um zu gewöhnen.
Allerdings lege ich wert auf Legalität. Wenn der andere nur ein A2 Schein hat wird der keines meiner Motorräder fahren.
Die Grundfrage ist überhaupt ob wer andere Fahrer für den Fall der Fälle in der Versicherung hat und somit freiwillig mehr zahlt… ich nicht daher ist das Thema eher theoretischer Natur
Wer natürlich der Meinung ist dem andern kann ja im Straßenverkehr nix passieren weil er ja gar so vernünftig ist bitteschön. Hab erst wieder gesehen was passiert wenn man lange Pause macht und Gewöhnung an andere Leistung und Bremsen geht eben nicht auf 100 Meter
Zitat:
@RaumApollo schrieb am 1. Juni 2023 um 16:42:35 Uhr:
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PS: Lassen wir mal alle Randbedingungen wie Versicherungsschutz unbeachtet. Nehmen wir einafch mal an, alles ist tiptop versichert und keiner muss Angst haben, auf einem Schaden am Ende sitzen zu bleiben. Genauso lassen wir mal Ultrateure Einzelstücke oder unersetzbare Umbauten ausen vor; sowas würde sicherlich niemand aus der Hand geben 😉
Es geht mir hier einfach nur um unsere "normalen" Bikes.
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Darum geht es gar nicht. Das hat der TE schon ausgeschlossen
Ich hab beide Motorräder so versichert, dass jeder über 25 (?) damit fahren darf und das hat keinen Cent mehr gekostet. Vollkaskoversichert ist aber nur der CE04, bei der GT wäre ich arm geworden.
Ich hab meine Bikes in der Youngtimerversicherung zusammen mit den Autos untergebracht. So kostet mich der Spaß mit den zwei Motorrädern pro Monat gerade mal nen Zwanni mehr weil ich da vom Sammlungsbonus profitieren kann. Da gibt es teurere Hobbies. Wobei ich die Maschinen auch nur auf TK laufen lasse, weil sich das beim momentanen Marktwert eh nicht lohnt. Hab ich bei den Autos auch erst gemacht als der Wert der Autos angezogen hat.
Wobei ich gar nicht weiß ob sich da an der Prämie was ändert wenn ich andere mitfahren lasse, müsste ich mal checken. War ja bisher kein Thema weil mit meinen Autos eh niemand großartig fährt, mit den Motorrädern schon gar nicht.
Kommt auf das Moped und die Leute an.. Mit transalp tdm und r6 darf jeder fahren.. Mir egal. Die sind leicht ersetzbar. Mit der rgv lass ich ungern andere fahren (wobei ich da auch Freunde habe die das dürfen.) die schmeiß ich schon selbst weg 😉 aber da geht's mir nicht ums Geld. Eher um den Aufwand die Teile zu finden..