WoWa-Suche für 2 1/2 Pers. <1200kg
Moin!
Um es vorweg zu nehmen, mir hat die Su-Fu nicht viel geholfen.
Wir (2 Erw.+1 9-Jähriger) möchten uns einen gebrauchten Wohnwagen zulegen. Wir sind blutige Anfänger und haben überhaupt keinen Überblick, was es so auf dem Markt gibt und wo man im Speziellen drauf achten muß, bzw. sollte. Pkw-Suche ist da schon wesentlich einfacher...
Apropo Pkw: Momentan haben wir noch kein potentes Zugfahrzeug (siehe Signatur), von daher sind wir noch recht offen, der WoWa sollte aber trotzdem kein Schwergewicht werden, so <=1200kg hatten wir uns vorgestellt...
Unsere Anforderungen:
- <=1200kg
- Waschraum mit Klo (keine Naßzelle)
- 1 Doppelbett
- 1 Einzelbett
- Heizung / Kochstelle / Kühlschrank versteht sich von selbst
Sehr wünschenswert wäre es, wenn das Einzelbett mit Schiebetür getrennt wäre.
Da man (die Erw.) länger auf sind, wird man dann wohl nicht um's "Bettenbauen" herum kommen, es sei denn, man lümmelt sich gleich ins Bett. Ich denke mal ein festes Doppelbett scheidet dann aus?
Oder gibt's auch ein festes Einzelbett und eine größere Sitzgruppe zum Umbauen? Eher ungewöhnlich oder?
Vielleicht hat jemand ähnliche Anforderungen und ein Modellvorschlag?
Beste Antwort im Thema
Hallo !
Ein normaler Grundriss mit festem Doppelbett und umbaubarer Sitzgruppe scheidet für euch aus, sonst müsst ihr auch gleich ins Bett, wenn der Junior auf der umgebauten Sitzgruppe schlafen will 🙂
Dafür gibt es ja Familiengrundrisse. Die Einzelbetten sind meist Stockbetten, also übereinander. Da kann der Junior drin verschwinden. Dazu dann eine Mittelsitzgruppe und hinten ein festes Doppelbett. Das ist eigentlich der ideale Grundriss für euch. Da müsst ihr nichts umbauen zum Schlafen.
Caravelair baut gross und leicht, da solltet ihr was finden.
Nur mal als Bespiel, der Caravelair Antares Luxe 426 hat den oben beschriebenen Grundriss und ein zulässiges Gesamtgewicht von 1.100 kg.
Alternativer Grundriss ist WW mit zwei Sitzgruppen, eine mit Schiebetür. Gibt es bei vielen älteren WW.
Beim Gebrauchtkauf drauf achten vor allem, dass keine Feuchtigkeit im WW ist, das ist mal das Wichtigste, denn Wasser im Aufbau = Schrott.
In alle Ecken schauen, ob Flecken oder Feuchtigkeit zu sehen ist, auch unterm WW die Platte (Holz) sollte keine feuchten Ecken haben.
Wenn er schon muffig riecht, Finger weg.
Ansonsten hier ne Checkliste zum Wohnwagenkauf.
Viele Grüsse,
Markus
42 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Oetteken
...
Der Benzinverbrauch mit Wohnwagen ist enorm.
...
Ja, ich weiß, mein Bruder hat das gleiche "Problem" (C240T Automatik) - aber für die restlichen 335 Tage im Jahr lohnt sich für mich wirklich kein Diesel...
Zitat:
Original geschrieben von Speedsterfahrer
Ja, ich weiß, mein Bruder hat das gleiche "Problem" (C240T Automatik) - aber für die restlichen 335 Tage im Jahr lohnt sich für mich wirklich kein Diesel...Zitat:
Original geschrieben von Oetteken
...
Der Benzinverbrauch mit Wohnwagen ist enorm.
...
Wo Du Recht hast hast Du Recht.
Bei mir ist das auch so.
Hallo,
wir haben uns letztes jahr einen LMC gekauft bis 1200 Kg, da ich einen Opel Meriva LPG hatte konnten ich eine 100 Zulassung machen.
Sind dann nach Kroatien gefahren wunderschön, nur das ständige Tanken ging mir voll auf den Keks, 16-18 Liter auf hundert ind den Bergen mit benzin auf gerader Strecke mit LPG.
Bei 105 PS und wenig NM ging garnich.
Nun habe ich mir einen MB 220 TCDI zugelegt mit ausreichend PS und NM und Automatik, kann ivh nur empfehlen.
Der WW wird aufgelastet auf 1350 Kg nur mit den Reifen für den LMC Bj. 1997 habe ich noch Probleme da in den Papieren 195/65 R14 drin sind muss mich nochmal bei Alko erkundigen wie sowas geht.
Also Kaufe Dir lieber ein Auto am besten Diesel der Power unter der Haube hat damit Du vom Flek kommst und nicht soviel frist.
Denke daran das Vorzelte mit einem guten Gestänge ordentliches Gewicht haben, also lieber etwas mehr als zuwenig was nacher wieder teuer werden kann.
Mfg
Es ist vollbracht 😁
Letztes Wochenende haben wir zugeschlagen, es ist ein Hymer-Eriba Living 525 Pulse Bj. 03/08 geworden. Etagenbett im Heck quer, Festbett im Bug quer und Rundsitzecke i.d. Mitte.
Er ist zwar etwas größer (und schwerer) geworden, als angedacht, aber dafür hat er auch ordentlich Zuladung (wenn man sie dann ausnutzt).
Leer 1300kg und zul. Ges.Gewicht 1700kg (aufgelastet von ursprünglich 1500kg). großes Vorzelt ist auch dabei, Truma Umluftheizung und Therme für Warmwasser und Fernsehvorbereitung... 🙂
Campingplatz ist ebenfalls schon gebucht - wo bleibt der Sommer?
Vielen Dank für eure Tipps!
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Herzlichen Glückwunsch, viel Spaß und allzeit gute Fahrt.
Ist der Zugwagen der MB C230T geworden?
Liebe Grüße
Herbert
Zitat:
Original geschrieben von Oetteken
Ist der Zugwagen der MB C230T geworden?
Lt. Signatur ja.
@Speedsterfahrer: Herzlichen Glückwunsch - und viele schöne Urlaubstage mit dem Gespann!
/Walter
Ja, wie in der Signatur zu sehen.
In etwa 3 Wochen holen wir den WoWa ab, können es kaum erwarten, muß ja auch noch ein bisschen eingerichtet werden und Zubehör (Vorzeltmöbel etc.) braucht man ja auch noch...
Leider dürfen wir keine 100km/h damit fahren, weil zul. Ges.Gewicht des WoWa größer als das Leergewicht des Zugfahrzeugs ist. Der WoWa hat zwar eine 100km/h-Zulassung, aber der Benz wiegt leer 1580kg...
Wie sagte der eine Verkäufer: "Dann fahren Sie eben nur 90..." 😉
Zitat:
Original geschrieben von Speedsterfahrer
Leider dürfen wir keine 100km/h damit fahren, weil zul. Ges.Gewicht des WoWa größer als das Leergewicht des Zugfahrzeugs ist. Der WoWa hat zwar eine 100km/h-Zulassung, aber der Benz wiegt leer 1580kg...
Wie sagte der eine Verkäufer: "Dann fahren Sie eben nur 90..." 😉
Hallo,
das sehe ich genau so.
Zwar könnte ich eine 100km/h Zulassung (1680kg zu 1600kg) bekommen, aber die will ich gar nicht.
Wenn man die hat, dann will man die auch ausnutzen und das kostet erheblich mehr Sprit, vor allem beim Benziner, und bringt von der Durchschnittsgeschwindigkeit her kaum etwas.
Außerdem fährt es sich mit 100km/h nicht mehr so entspannt.
Auch der Weg ist das Ziel, wenn man mit WoWa in Urlaub fährt.
Liebe Grüße
Herbert
Kurzes Update:
Wir haben gleich das schöne Wetter in der Woche nach Ostern ausgenutzt und sind für ein paar Tage an die Elbe gefahren - zum Glück diese "Testtour" um es mal auszuprobieren...
Fahren:
Läuft ganz gut soweit, wenn man erst mal die Beladung heraus hat, sodaß etwa die max. Stützlast erreicht wird. Wir waren allerdings ohne Vorzelt und wenig Möbel (2 Stühle, 1 Tisch), dafür mit 2 Rädern auf der Deichsel unterwegs und ohne unserem Filius.
Für den "großen Urlaub" nehmen wir dann alles mit, inkl. 3 Räder auf der Deichsel - somit wandert das Zelt und andere schwere Dinge nach hinten unter's Etagenbett - die 3 Räder einschl. Träger auf der Deichsel wiegen schon ca. 65kg.
Nachteil ist, daß die Masse der Ladung weit vor und hinter der Achse sind und somit der WW ordentlich an der Kupplung zerrt und pumpt - wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat, geht es aber. Läuft trotzdem sicher geradeaus und schlingert nicht.
Defekte:
Den Abend vorher haben wir den Kühlschrank eingeschaltet (230V) und am nächsten Tag - 😰 keine Kühlung! Also zur Überbrückung eine el. Kühltasche mitgenommen und während der Fahrt den WW-Kühlschrank auf 12V laufen lassen - dachten wir zumindest. Der Kühlschrank ist nämlich WW-seitig auf Zündungsplus angeschlossen - hat mein PKW aber nicht, nur Dauerplus. Auf Gas lief er dann aber problemlos.
Zuhause hab ich dann im WW eine Brücke gesetzt, damit der Kühlschrank auf Dauerplus betrieben werden kann. Daß er auf 230V nicht lief, lag an einer durchgebrannten Heizpatrone, die ich schon ersetzt habe. Eigenartig, daß die schon kaputt war, der WW ist erst 3 Jahre alt...
Zu meinen vorigen Posts:
Eine Batterie für den autarken Betrieb kommt doch nicht in den WW, das ist eher was für Wohnmobile, die öfters ohne 230V-Anschluß unterwegs sind. Falls man doch mal außerhalb eines Campingplatzes übernachtet, läuft der Kühlschrank über Gas und für Licht und Wasserpumpe reicht die PKW-Batterie allemal...
So wir freuen uns auf den Sommerurlaub im Juli - kann ja fast nix mehr schief gehen... 😉
Noch ein Update
Nachdem wir uns letztes Jahr ein Wohnmobil geliehen hatten und damit 3 Wochen durch Irland gereist sind, stand für uns fest: Wowa muß weg, Womo muß her 🙂
Auf einer Messe im Herbst ist es dann geschehen:
Fiat Ducato / Orange Camp: 2.3/150PS, 6,37m lang, Einzellängsbetten, Markise, Solar, usw...
Kommt dann wohl April/Mai zu uns - wir freuen uns!!!
Hallo,
auch damit viel Spaß und Glück.
Bei Reisen, in Irland, Schottland, Norwegen usw. ist ein WoMo natürlich vorteilhafter, als ein WoWa.
Bei längeren Aufenthalten an einem Ort dürfte sich das aber umkehren.
Reist ihr zu Zweit und bleibt ihr selten irgendwo längere Zeit?
Du kannst ja mal berichten, wie euch die Umstellung auf Dauer gefällt.
Liebe Grüße
Herbert
PS: was ist aus dem Eriba geworden?
Danke!
Ach ja, der Wechsel von so einem großen Wowa auf ein relativ kleines Womo hätte ich wohl näher erklären müssen:
Unser Sohn mag nicht mehr mitfahren und somit bleiben wir nicht mehr 2-3 Wochen an einem Ort. Notfalls ließe sich aber ein 3. Schlafplatz einrichten.
Außerdem ist man nicht mehr ausschließlich auf Campingplätze angewiesen. Speziell dieses hat uns auf unserer Irlandtour fasziniert - einfach irgendwo stehen bleiben, wo es einem gefällt. Motor aus, Sitz umdrehen, fertig.
Trotzdem möchten wir unsere Zeit mit dem Wowa nicht missen! Insgesamt ein klasse Hobby- und Freizeitvergnügen...
PS: Wowa und Zugfahrzeug günstig an Privat verkauft.