Wohnwagenspiegel
Was ist zu empfehlen ? Die Spiegel, welche auf die PKW Spiegel aufgesetzt werden, oder jene die man auf den Kotflügeln montiert ? Wie sind Euere Erfahrungen ?
44 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Totti-Amun
Vorteil bei den Aufsteckspiegeln:
Lassen sich ohne auszusteigen justieren.....
Genau aus diesem Grunde würde ich niemals Kotflügel-Spiegel nehmen.
Hallo,
habe bisher den guten Hagus Kotflügelspiegel sowie diverse Aufsteckspiegel getested und bin bei den Aufsteckspiegeln geblieben.
Abgesehen von dem leichteren Einstellen, kommt dazu das der Spiegel bei Kotflügelmontage weiter von mir entfernt und somit das Spiegelbild optisch kleiner ist.
Der einzig wirkliche Nachteil eines Aufsteckspiegels ist das er nicht im direkten Blickfeld liegt und man den Kopf drehen muß.
Hat mich aber eher weniger gestört 😉
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Zitat:
Original geschrieben von Loeti
Abgesehen von dem leichteren Einstellen, kommt dazu das der Spiegel bei Kotflügelmontage weiter von mir entfernt und somit das Spiegelbild optisch kleiner ist.
Der einzig wirkliche Nachteil eines Aufsteckspiegels ist das er nicht im direkten Blickfeld liegt und man den Kopf drehen muß.
Ich denke, das sind die eigentlichen Vor- und Nachteile!
Der Nachteil: `Aufsteckspiegel = Halsverdrehen´
wird vielleicht dadurch gemindert, dass man im Hängerbetrieb, als quasi Langsamfahrer, nicht so häufig in den Rückspiegel schauen muss wie ein PKW-Fahrer, der sich zwischen 120 und 160 mit häufigem Fahrbahnwechsel auf der AB bewegt.
Gruß, Tempomat
Zitat:
Original geschrieben von Tempomat
...Halsverdrehen...
wird vielleicht dadurch gemindert, dass man im Hängerbetrieb, als quasi Langsamfahrer, nicht so häufig in den Rückspiegel schauen muss wie ein PKW-Fahrer, der sich zwischen 120 und 160 mit häufigem Fahrbahnwechsel auf der AB bewegt.
So sehe ich das auch. Mich stören die paar Blicke in den Rückspiegel auf langen Autobahnstrecken auch nicht wirklich.
Aufsteckspiegel = Halsverdrehen.
Ich muß noch weiter relativieren (gerade bewußt getestet)!
Beim `nomalen´ Autofahren (ohne Hänger, soll ja vorkommen) kommt man nicht umhin, beim Blick in den linken wie in den rechten Aussenspiegel den Hals `ganz schön viel´ zu verdrehen.
Ein weiteres `verdrehen´ im Falle Hängerbetrieb ist nur noch marginal bzw. kann im Augenwinkel erfasst werden.
Bitte ausprobieren.
Gruß, Tempomat
Hi,
meine Erfahrung ist folgende: Beim Solofahren informiere ich mich per (Mittel-)Rückspiegel über den rückwärtigen Verkehr. Da ich eigentlich grundsätzlich sehr zügig unterwegs bin, reicht das normalerweise völlig aus.
Wenn ich dagegen mit dem Gespann fahre, muß ich, da langsamer, relativ häufig die Spur wechseln, weil ich etwas über LKW-V/max (97 km/h) fahre. Sonst wird man ja dauernd von denen überholt. Und dann genieße ich meinen riesigen Spiegel auf dem Kotflügel!
Aber jeder, wie er mag.
Gruß
Franjo001
Hallo Franjo,
für einen Spurwechsel mit dem PKW solltest du aus Sicherheitsgründen auch die Aussenspiegel nutzen 😉
Was das Überholtwerden durch LKW angeht, ist dies für mich einer der Hauptgründe für den Blick in den Spiegel, da ein ungeschickter LKW-Fahrer mit seiner "Bugwelle" ganz schön Unruhe ins Gespann bringen kann.
Zusätzlich halte ich mich meist im Windschatten des schnellsten LKW auf den ich finden kann. Wenn mich also ein LKW überholt, hänge ich mich an den dran 😁
Was für Kotflügelspiegel nutzt du denn, das die soooo riesige Spiegelköpfe haben?
Hallo Loeti,
Du hast mich wohl falsch verstanden. Solo werde ich selten überholt, da ich sehr zügig fahre. Da brauche ich den Seitenspiegel eher selten, was nicht heißen soll, daß ich ihn nicht benutze!
Mit dem Gespann fahre ich schneller als die LKW, brauche aber dauernd die Seitenspiegel für die häufigen Spurwechsel, weil ich gegenüber PKWs doch langsamer bin.
Gruß
Franjo001
Zitat:
Original geschrieben von Loeti
Zusätzlich halte ich mich meist im Windschatten des schnellsten LKW auf den ich finden kann. Wenn mich also ein LKW überholt, hänge ich mich an den dran 😁
Guter Tipp, immer dem schnellsten hinterher.
Der macht die Vorarbeit für die freie Pace.
Allerdings, wenn man dann noch seinen Windschatten in Anspruch nehmen möchte, fährt man in den URlaub mit einer Wand vor der Nase.
Nicht so gut.
@ Loeti,
sorry, habe Deine Frage überlesen. Den genauen Namen kann ich Dir aus dem Kopf nicht nennen, es sind Auslegerspiegel, die über dem Radausschnitt befestigt werden. Größe geschätzt 13 x 20 cm.
@ Tempomat,
das Windschattenfahren halte ich aus mehreren Gründen für nicht empfehlenswert.
Mein alter 300 TE hatte die Angewohnheit, im Windschatten heißzulaufen, muß man also ausprobieren.
Mit der "Wand" vor der Nase bekommt man vom Verkehrsgeschehen voraus nichts mit; das würde mir nicht gefallen.
Schließlich bringen moderne LKW nur mit Hilfsmitteln (Retarder, Motorbremse u.ä.) schon 1.000 Brems-PS auf die Straße, da möchte ich nicht im Windschatten rollen, wenn so einer richtig in die Eisen tritt!
Da nehme ich doch den Mehrverbrauch in Kauf und habe ungestörte Sicht voraus. Is besser!
Gruß
Franjo001
Hallo
Windschattenfahren kann auch sehr unangenehm sein.
Durch die Luftverwirbelungen des vorrausfahrenden LKW"s kann es vorkommen , daß sich der Wohnwagen sehr stark bemerkbar macht.
Gruß
Peter
Zitat:
Original geschrieben von Franjo001
[BMein alter 300 TE hatte die Angewohnheit, im Windschatten heißzulaufen, muß man also ausprobieren.
Guter Hinweis, danke.
Gruß, Tempomat