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Will Mercedes keine Autos verkaufen?

Themenstarteram 22. August 2006 um 19:48

Hallo Forum,

 

da werden bei Mercedes 8500 Stellen in deutschen Werken abgebaut, und die Verkäufer sind nicht einmal bemüht, Autos zu verkaufen.

Vier Monate lang haben wir versucht einen neuen ML 350 zu bestellen. Zuerst informierte ich mich bei unserer regionalen Niederlassung, bei der wir schon die A-Klasse meiner Frau gekauft haben. Daraufhin habe ich einen ML 350 über den Car-Konfigurator auf der Mercedes Internetseite zusammengestellt und verbunden mit der Bitte um eine Terminvereinbarung an die NL gesendet. Ein Rückruf blieb aus.

Im August haben meine Frau und ich dann eine andere Niederlassung besucht und dort ein aufschlussreiches und nettes Gespräch geführt. Durch Vorbestellungen der Niederlassung wurde uns sogar eine Auslieferung eines neuen ML Models noch bis Jahresende in Aussicht gestellt. Wir verabschiedeten uns mit der Vereinbarung, dass der Verkäufer uns innerhalb der nächsten Woche einen Termin zur Probefahrt mitteilt. Der erbetene Rückruf blieb auch hier aus.

Ein paar Wochen später habe ich eine Fahrzeugkonfiguration zu dieser Niederlassung gesendet. Ich erhielt einen Rückruf mit der Mitteilung, die Lieferzeit läge nun bei Februar und momentan seinen alle Fahrzeuge für eine Probefahrt belegt.

Da bringen die Effizienzsteigerungsprogramm von Zetsche nix, wenn die Verkäufer noch nicht kapiert haben, dass in der Kundenbetreuung der Schlüssel zum Erfolg liegt!

Da ich nicht an einen Einzelfall glaube, würde mich interessieren, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt.

Gruß Torsten

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19 Antworten
am 22. August 2006 um 20:20

Hallo Thorsten,

solche Erfahrungen habe ich vorletztes Jahr mit LandRover, Alfa Romeo und Volvo gemacht. Als ich vor ein paar Monaten bei einer DC-NL wegen eines R angefragt habe (per e-Mail) hatte ich umgehend alle meine Fragen beantwortet und ein Angebot schriftlich vorliegen. Als ich dann 3 Wochen später in der Nähe war (ich wohne ca. 1200km von der angefragten DC-NL weg) habe ich ein Vorführfahrzeug für 24 Stunden bekommen. Ohne Anmeldung, eigentlich war die Sache auf Grund des Preises für mich erledigt. Zusammen mit der Verkäuferin haben wir dann eine Lösung gefunden und ich habe das Fahrzeug bestellt. Ich kann nur für diese Niederlassung bzw. sogar nur für die Verkäuferin sprechen, aber sie hat wirklich eine machbare Lösung gesucht und ist auf mich als Kunde eingegangen. Und daher kann ich diese DC-NL empfehlen. Aber wie erwähnt, warte ich an sich noch auf Rückrufe und Angebote des letzten zu kaufenden Fahrzeuges seit fast zwei Jahren......

Gruß Christian

Das hängt nicht an Mercedes sondern an den Verkäufern.

Ein Fall in der Bekanntschaft:

Familie fuhr schon immer Mercedes, Verkäufer kam immer zu ihnen nach Hause, man äußerte die Ausstattung, der Verkäufer sog immer den gleichen Rabatt ab. Und fertig!

Jetzt hatte der Sohn ausgelernt und wollte sich ne B kaufen, der Verkäufer kam und war sprachlos....der Sohn wollte doch tatsächlich nähere Informationen haben... ein richtiges Verkaufsgespräch also... Fazit: Der Sohn war nur durch das Prospekt besser Informiert über die B als der Verkäufer. Jetzt fährt er einen Seat Altea mit Vollausstattung.

Gegenbeispiel: Meine Freundin wollte sich einen B bestellen und war bei Drei NL um Angebote einhohlen zu lassen, Jedesmal am Ende die Frage nach dem Rabatt, wurden wir vertröstet man müßte da mit der NL-Leiter sprechen ob da noch was geht. Wir bekamen aber immer telefonisch Bescheid. Wurden nie "vergessen". Doch einmal als wir zur Probefahrt ankamen und der Verkäufer nicht da war, da bekamen wir aber kurzfristig einen anderen.

Als wir dann die NL gefunden haben, ging es dann um die genauere Ausstattung vor allem um die Farbe. Meine Freundin wurde dann extra nochmal angerufen und ihr gesagt dass heute eine B in der Wunsch-Farbe ausgeliefert wurde. Und nach der Abholung hat der Verkäufer ca 2 Wochen später angerufen und gefragt ob alles in Ordnung sei und wie Zufrieden sie mit dem Auto wäre. Service pur.

Da wird aber jeder andere Erfahrungen gemacht haben.

Eventuell sollte man auch mal das Gehaltsmodell der Verkäufer ändern. Wenn das Fixgehalt zu hoch ist und die Provisionen zu gering, dann wirkt sich das nicht unbedingt motivationssteigernd aus...

So isses leider...

 

So ist es leider wirklich,manchmal hat man wirklich den Eindruck Mercedes hätte den verkauf von Autos nicht nötig.So war ich z.B. bei der Niederlassung in Köln (Gremberghoven),und habe mich für eine C-Klasse von AMG (60000€) interessiert.Nach einer geschlagenen halben Stunde(!)sagte mir ein Verkäufer (der gerade im Kundengespräch war),das er mir gleich jemand schicken würde.Dann kam sogar jemand,ging aber direkt an mir vorbei und bediente einen Kunden (mit Schlips und Kragen) der gerade erst rein kam (vermute er witterte bei ihm das dickere Geschäft).Hierzu muss ich sagen,ich verberge gern meinen Reichtum,d.h. ich laufe nicht rum,als hätte ich Geld - ich hatte also nur Jeans und T-shirt an.Und das ist es was ich meine,siehst du nicht nach Geld aus,wartest du lange auf einen Verkäufer,zeihst du nen'Schlips an,wirst du sofort bedient.Da wird es höchste Zeit das arogante Verkäufer von ihrem hohen Roß runter geholt werden,den ich denke jedes verkaufte Auto zählt...

Meine Erfahrungen: Es gibt solche und solche Verkäufer.

Die Schere geht aber bei Mercedes sehr weit auseinander.

Offenbar ist es jedem einzelnen überlassen, was er aus dem Job macht und wirklich nötig hat´s wohl keiner.

Wenn er sich freiwillig engagieren möchte, ist es in Ordnung, kommt aber selten vor.

Die abschreckende Variante scheint dagegen weniger selten zu sein. Verstehen kann ich es auch nicht.

Und - es liegt (zumindest hier in der Gegend) nicht an der Kleidung.

 

MfG ZBb5e8

 

PS: Noch eine Geschichte aus dem Gebrauchtbereich:

Verkäufer sitzt hinter seinem Schreibtisch, blättert in Papieren.

K: "Guten Tag, ich suche einen E-Klasse-Kombi, ca. 2J alt"

V: (ohne aufzusehen) "Ham wer nich."

Vor der NL stehen mindestens 5 Stück herum mit Preisschildern hinter der Scheibe

K: "Bekommen Sie mal wieder einen rein?"

V: "Kann sein."

K: "Sagen Sie mir dann Bescheid?"

V: "Dann hätte ich ja viel zu tun."

Fahrzeug wurde dann umgehend von privat gekauft.

am 23. August 2006 um 9:42

Kennich doch.

Folgender Sachverhalt:

Pappa fährt W210 E280E, will aber nen W220 kaufen, also will er erstmal einen Probefahren, Niederlassung sagt sie hätten keinen zugelassen und vertrösten ihn immer wieder und wieder.

Jedes Jahr ruft das Kundencenter an, und fragt wie zufrieden er mit seinem blauen S320 ist...

Er hat denen dann 2 Jahre lang erklärt, dass er keinen blauen S320 hat, sondern nen silbernen E230 W210 mit dem er garnicht zufrieden ist, dann hat er ihnen noch 2 Jahr lang erklärt dass er den S320 immernochnichtmehr hat sondern einen silbernen E280 aber lieber einen W220 hätte, man ihn aber nicht probefahren lässt... Dann erklärt das Kundencenter im 1. Jahr E280, man würde sich drum kümmern und sich wegen einer Probefahrt melden. Im zweiten Jahr großes Mittleid, aber immernoch keine Probefahrt.

Im 3. Jahr erklärt er ihnen auf die Frage hin ob er nicht mal nen neuen kaufen will, dass Kunde immernoch keinen W220 probefahren durfte, Auto von Kunde mit 92.000km und checkheftgepflegt rostet, der Kat kaputt ist, das Automatikgetriebe, der Luftmassenmesser, die Lambdasonde, ne Zündspule und die Kerzenkabel zerbröseln und er nun endlich nen W220 probefahren will, die kleinen Studentenbalgen in Maastrich bitte wieder in die Uni geschickt werden sollten und ihm nicht zu erzählen bräuchten, dass der Vorbesitzer vor 50.000km vieleicht Diesel getankt haben könnte und er sauer ist.

Nu riefen sie wieder an, er sagte wieder, "Kunde hat keinen blauen S320 mehr", Kunde fährt nun wieder W126 und man möge seine Telefonnummer umgehend aus der Kartei entfernen.

Ein Kunde weniger.

Mfg, Mark

Hi all,

über die Verkäuferinnen in der NL Rhein-Ruhr, (habe bereits 5 gekauft) kann ich nur Gutes berichten. Ich hatte keinen Schlips an, als ich den ersten Wagen kaufte und wurde so bedient, wie ich es als Kunde eines Premium-Marke erwartete .

Es war nicht zuletzt die Kundenbetreuung, wegen der ich von Audi zu Mercedes gewechselt habe. Bei Audi (verschiedene Händler) hatte ich genau das erlebt, was andere hier über Mercedes schreiben. So kanns kommen.

Gruss

Christoph

Zitat:

Original geschrieben von chmae

über die Verkäuferinnen in der NL Rhein-Ruhr, (habe bereits 5 gekauft) kann ich nur Gutes berichten.

Ich dachte, da kauft man Autos. :)

 

MfG ZBb5e8

... ein guter Kunde ist jemand der wiederkommt und noch einen weiteren Kunden mitbringt !

Themenstarteram 24. August 2006 um 17:26

Schön, dass hier auch von positiven Erfahrungen berichtet wird, da ja meistens immer nur die negativen weiter gegeben werden.

Ich fand die Nachlässigkeit der Mercedes Verkäufer auffallend, da mir dieses Verhalten direkt in 2 verschiedenen Niederlassungen widerfahren ist. Durch die fundamentalen Probleme bei DC bin ich eigentlich von einem besonderem Engagement der Verkäufer ausgegangen. Das hingegen haben die Kundenbetreuer von BMW und Volvo gezeigt. Bei BMW stand das Telefon ja gar nicht mehr still, was mindestens genauso ärgerlich ist, wie ausbleibende Anrufe.

Dass die Kleidung eine Rolle spielt, glaube ich auch nicht. Ich bin bei meinen Besuchen ohne Anzug oder Krawatte immer spontan und freundlich bedient worden.

Schon eher das Provisionsmodell. Ich hatte den Eindruck, dass die Verkäufer sich mit dem Verkauf anderer Mercedes Modelle als den ML weniger schwer tun und hier auch Probefahrten leichter möglich sind. Ich bestelle aber nicht einen ML, ohne zu wissen, wie er sich einparken lässt.

Gruß

Torsten

Zitat:

Original geschrieben von ZBb5e8

Ich dachte, da kauft man Autos. :)

 

MfG ZBb5e8

jaja, ob da der Wunsch der Vater des Gedankens ...

Oh oh, dass mir so was passiert ;-)

 

Jaja , ich habe Autos gekaut, und es sind ja auch keine Verkäuferinnen, sondern Vertriebsbeautragte - oder beauftragtInnen - oder wie heisst das politisch korrekt ? ;-)

Charmant jedenfalls und kompetent.

Grüsse

Christoph

Zitat:

Original geschrieben von chmae

Jaja , ich habe Autos gekaut...

Wie soll man das jetzt verstehen?

am 24. August 2006 um 22:01

Hallo Drahkke,

vielleicht musste er erst mal ins Lenkrad beissen.....nach dem Gespräch mit der Vertriebsbeauftragten....(Adriano Celentano hat glaube ich Holz gehackt!)

Oh, oh.......

Gruß Christian

am 26. August 2006 um 16:21

Sollte man soetwas verallgemeinern?

 

Es gibt in jeder Firma solche, aber auch andere

 

Und hat bestimmt nichts mit der Marke Mercedes zu tun.

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