ForumKarosseriearbeiten & Lackierungen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Karosseriearbeiten & Lackierungen
  6. Wie teuer wird dieser Schaden?

Wie teuer wird dieser Schaden?

Themenstarteram 9. Mai 2020 um 11:59

Hi,

unverschuldeter Schaden, der vom Verursacher direkt repariert wird.

Meine Frage: Was wird das kosten? Ich würde gerne die Rechnung danach einsehen. Um sicherzustellen, dass das fachmännisch gemacht wurde.

Bild im Anhang.

 

Schaden1
Ähnliche Themen
18 Antworten

Zitat:

@Driepa schrieb am 9. Mai 2020 um 11:59:24 Uhr:

unverschuldeter Schaden, der vom Verursacher direkt repariert wird.

Wer oder was ist der Verursacher?

Kfz.Spengler, Werkstattbetreiber oder was auch immer.

Themenstarteram 9. Mai 2020 um 12:10

Zitat:

@Lancelot59 schrieb am 9. Mai 2020 um 12:06:43 Uhr:

 

Wer oder was ist der Verursacher?

Kfz.Spengler, Werkstattbetreiber oder was auch immer.

Ein Werkstatt Betrieb. Bzw. der Mitarbeiter des Betriebes. Aber warum ist das relevant?

Das professionelle Reparieren des Schadens in der Lackiererei ist doch unabhängig davon wer oder warum der Schaden entstanden ist. Oder verstehe ich den Kontext der Frage nicht richtig?

...is halt eher ein seltener Fall, dass der Verursacher über die Fähigkeiten / die Ressourcen verfügt um den angerichteten Schaden selbst reparieren zu können.

Ich denke @Lancelot59 war in Gedanken schon bei so einem Hinterhof-Pfuscher oder "Bastell-Allrounder", der eher nach dem "Verfahren 1-2kg Spachtelmasse richten das schon" verfahren könnte.

Wenn der Verursacher ein entsprechender Handwerksbetrieb war und die das selbst fachgerecht richten können, dann ist das ja gut.

Da das vermutlich Betriebsintern abgerechnet wird gibts vermutlich auch keine einsehbare Rechnung.

Themenstarteram 9. Mai 2020 um 12:21

Zitat:

@gast356 schrieb am 9. Mai 2020 um 12:18:25 Uhr:

...is halt eher ein seltener Fall, dass der Verursacher über die Fähigkeiten / die Ressourcen verfügt um den angerichteten Schaden selbst reparieren zu können.

Ich denke @Lancelot59 war in Gedanken schon bei so einem Hinterhof-Pfuscher oder "Bastell-Allrounder", der eher nach dem "Verfahren 1-2kg Spachtelmasse richten das schon" verfahren könnte.

Die Werkstatt ist zwar professionell aufgestellt, 4 Hebebühnen, kompetent etc. aber es ist keine Lackiererei / Karrosseriebauer.

D.h. der Wagen wird weitergereicht.

Daher auch die Frage, was eine "vernünftige" Reparatur kosten wird. Das würde mir zur Orientierung dienen ob der Wagen vernünftig gemacht wurde oder nicht.

Papier sprich Foto ist geduldig. Gut 3000 können es bestimmt sein ....

Aber logisch, wer als erster eine Zahl angibt, der wird zerrissen... - viel Spaß dabei!

Auf einem einzigen Foto wird so ein Schaden schlecht wiedergegeben ...

Oberhalb vom Rücklicht ist dies vermutlich eine Blech-Delle.

Wenn die Lack-Oberfläche keine Kratzer hat: ein geschickter Dellen-Zieher bekommt so einen Schaden heraus, ohne den Lack zu beschädigen und Du siehst nachher nichts davon. Dabei werden Kunststoff-Pads mit geschmolzenen Kunststoff-Stäbchen aufgeklebt und am Kunststoff-Pad wird mittels angedocktem Gleithammer die Delle herausgezogen. Mehrmals werden neue Pads an Stellen daneben aufgeklebt ...

Na ja,

wenn Du eine Rechnung hast, kannst Du später auch reklamieren wenn was nicht in Ordnung ist.

Was für eine Handhabe hast du wenn dein Auto weitergereicht wird.

Wer haftet dann ? Verursacher oder Werkstatt mit der Du nie was zu tun hattest.

Darüber wurde ja schon immer viel drüber geschrieben.

Am besten fährst Du wenn Du ein Gutachten machen lässt, und das dann bei der Werkstatt Deiner Wahl reparieren lässt. Abgerechnet wird das dann über die gegnerische Versicherung vom Unfallgegner. So hast Du auch Anspruch auf einen Mietwagen für die Zeit vom Fahrzeug Ausfall und es gibt keine Probleme bei Reklamationen sofern was nicht in Ordnung ist.

Das ist bei Deiner geplanten Vorgehensweise nicht der Fall. Auf so was darf man sich nie einlassen, gibt nur Probleme.

...da gibts keinen Unfallgegner, sondern eine Werkstatt -so verstehe ich das- wo der TE sein Fahrzeug zur Reparatur hatte und irgendwie ging da was daneben... beim Rangieren aufm Hof angeeckt oder in der Werkstatt selbst ist das Fahrzeug beschädigt worden z.B. -mir fallen jetzt keine besseren Beispiele ein- es hat einer ne Hebebühne dagegen gefahren oder es donnerte der Lehrling mitm Stapler in den Benz.

Und jetzt möchte die Werkstatt den Schaden so kostengünstig & einfach wie möglich und evtl. auch mit so wenig Aufwand wie möglich für den Kunden reparieren... die arbeiten bestimmt mit einer Lackier- / Kfz-Spenglerbude zusammen, die das mal eben mitmachen.

Mal ehrlich bei einem -Recherche nach Vergleichsphotos- Mercedes-Benz Erstzulassung irgendwann zwischen 2002 bis Anfang 2009 und einem Zeitwert je nach Kilometerstand und Ausstattung um die 10.000,-€ (mobile (klick))... wenn man das Auto jetzt nicht direkt verkaufen will, was will man da noch nen großen Aufriß machen - das ist kein "Neufahrzeug" mehr und wird auch keins mehr werden.

Der Schaden muß zufriedenstellend für den TE behoben werden, dass er den Wagen vielleicht noch ein paar Jahre fahren kann und fertig... den großen Verkaufsreibach macht man mit dem Auto sowieso nicht mehr.

Zitat:

...da gibts keinen Unfallgegner, sondern eine Werkstatt -so verstehe ich das- wo der TE sein Fahrzeug zur Reparatur hatte und irgendwie ging da was daneben... beim Rangieren aufm Hof angeeckt oder in der Werkstatt selbst ist das Fahrzeug beschädigt worden z.B. -mir fallen jetzt keine besseren Beispiele ein- es hat einer ne Hebebühne dagegen gefahren oder es donnerte der Lehrling mitm Stapler in den Benz.

 

Und jetzt möchte die Werkstatt den Schaden so einfach wie möglich und mit so wenig Aufwand wie möglich für den Kunden reparieren... die arbeiten bestimmt mit einer Lackier- / Kfz-Spenglerbude zusammen, die das mal eben mitmachen.

 

Mal ehrlich bei einem -Recherche nach Vergleichsphotos- Mercedes-Benz Erstzulassung irgendwann zwischen 2002 bis Anfang 2009 und einem Zeitwert je nach Kilometerstand und Ausstattung um die 10.000,-€ (mobile (klick))... wenn man das Auto jetzt nicht direkt verkaufen will, was will man da noch nen großen Aufriß machen - das ist kein "Neufahrzeug" mehr und wird auch keins mehr werden.

 

Der Schaden muß zufriedenstellend für den TE behoben werden, dass er den Wagen vielleicht noch ein paar Jahre fahren kann und fertig... den großen Verkaufsreibach macht man mit dem Auto sowieso nicht mehr.

Klar natürlich gibt es da auch das Thema wirtschaftlicher Totalschaden, dass ist bei dem Fahrzeugalter schnell gegeben.

Trotz allem sollte man darauf bestehen, dass es fachgerecht repariert wird ohne die Ausgangslage jetzt genau zu kennen.

Themenstarteram 9. Mai 2020 um 15:18

Zitat:

@gast356 schrieb am 9. Mai 2020 um 14:58:18 Uhr:

...da gibts keinen Unfallgegner, sondern eine Werkstatt -so verstehe ich das- wo der TE sein Fahrzeug zur Reparatur hatte und irgendwie ging da was daneben... beim Rangieren aufm Hof angeeckt oder in der Werkstatt selbst ist das Fahrzeug beschädigt worden z.B. -mir fallen jetzt keine besseren Beispiele ein- es hat einer ne Hebebühne dagegen gefahren oder es donnerte der Lehrling mitm Stapler in den Benz.

Ja so wars. Ein anderes Fzg auf der Hebebühne runter gelassen und auf die D Säule von meinem.

...fachgerecht, was heißt fachgerecht?

Klar die -von mir schon erwähnten- 1-2kg Spachtelmasse werden das mit Sicherheit nicht sein.

Die Beule muß rausgezogen oder wenn man von innen dran kommt -was ich fast nicht glaube- rausgedrückt werden. Wie hier in einem Beitrag schon erwähnt kann man dabei Glück haben, der Lack bleibt heile und außerdem hat man das Glück, dass ein echter Künstler die Beule in entsprechender Qualität zufriedenstellend da rauszaubert... was ich aber nicht glaube. Die Kante hin zur Heckklappe hats auch erwischt... die wurde auch verzogen / zur Beule hin rein gezogen und muß gerichtet werden.

Also Beule weitgehend raus - schleifen, mit Spachtelmasse die letzten Unebenheiten im -was weiß ich- Millimeterbereich oder weniger... die Leute in den Karosserie- / Lackiererbetriebe wissen da eher, was da so üblich & ok ist- raus holen. Das Ganze Lackieren... üblicher, fachgerechter Lackaufbau... dazu die Ecke, das hintere Seitenblech, die C-Säule, evtl. die Heckklappe beilackieren.

Außerdem kommt noch ein neues Rücklicht...

Das komplette Seitenteil raus zu trennen und neu einzuschweißen... würde ich jetzt für übertrieben halten und würde vermutlich nicht einmal bei einem Neuwagen so gemacht. Zumal ich da als Fahrzeugbesitzer auch was grundsätzliches dagegen hätte, da durch so einen Eingriff etliches an Kollateralschaden z.B. beim werksseitigen und damit guten originalen Korrosionsschutz angerichtet würde... das wäre es mir selbst einem noch größeren Schaden nicht wert.

Zitat:

@Driepa schrieb am 9. Mai 2020 um 15:18:01 Uhr:

...

Ja so wars. Ein anderes Fzg auf der Hebebühne runter gelassen und auf die D Säule von meinem.

...interessant, ich hab ein wenig gegrübelt, aber darauf wäre ich jetzt auch nicht gekommen... quasi ein Autounfall der 3. Dimension... Unfallgegner kam von oben :D

Ich würde mir unbedingt sagen lassen wohin der Wagen weitergereicht wird und mich außerdem vorher bei einem anderen, unabhängigen Fachbetrieb erkundigen. Blech natürlich erhalten, wenn möglich.

Deine Antwort
Ähnliche Themen