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Wie schnell fahrt ihr beim Beginn des Tempolimits?

Angenommen nach einem unlimitierten Autobahn-Abschnitt beginnt ein Tempolimit bzw. Geschwindigkeitstrichter mit Begrenzung auf 120 km/h.

Wie verhaltet ihr Euch?

1. Hart abbremsen und das 120er-Schild mit max. 120 passieren?

2. Ausrollen lassen und das 120er-Schild ohne Rücksicht auf

Geschwindigkeitsüberschreitung passieren?

3. Leicht abbremsen und das 120er-Schild mit max. Tacho +20 / +30 / ... passieren?

Oliver

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110 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von patti106

Verstehe ich gerade nicht.

In meinem Fall hätte mich der LKW beinahe mit über 80 Sachen am Blitzer vorbeigeschoben. Da waren 60. Wenn ich noch kurz vor der Limitierung schneller war als der LKW, fahre ich nun mal vor ihm auf die rechte Spur und bremse dann ab. Das wollte aber der LKW-Fahrer scheinbar nicht. Oder er hat gepennt.

Oder aber du bist in seinen Sicherheitsabstand reingefahren und hast ihn ausgebremst.

So würde der LKW-Fahrer im Unfallfall argumentieren.

Keine Change...

Im Verkehrsrecht gilt der Beweis des ersten Anscheins:

Es ist warscheinlicher das er aufgefahren ist, als das Du reingezogen bist.

Ohne Zeugen bekommt er schuld.

AgF

Zitat:

Original geschrieben von Opel-Motorsport

Keine Change...

Im Verkehrsrecht gilt der Beweis des ersten Anscheins:

Es ist warscheinlicher das er aufgefahren ist, als das Du reingezogen bist.

Ohne Zeugen bekommt er schuld.

AgF

Verkehrsrecht ist nicht mein Spezialgebiet, aber auf Autobahnen, vor Baustellen ist man selten allein.

Und wie unterschiedlich ( teilweise falsch) Zeugenaussagen sein können, ist ja schon fast "Naturgesetz".

Die Unfallspuren besitzen auch Beweiskraft und letztlich werden mehrere Zeugenaussagen verglichen, da fällt eine Falschaussage schnell auf.

Ich bezweifele, das sich auch nur einer melden würde, der aussagen möchte.

Heute will doch keiner irgend etwas damit zu tun haben...

 

Ich bremse ja nicht, sonder gehe nur vom Gas, natürlchi immer ein Auge am Rückspiegel.

 

Es geht ja nur darum seine Sicherheit wieder zu bekommen und eine ander Möglichkeit dem Hintermann klar zu machen, das er den Sicherheitsabstand einhalten soll fällt mir nicht ein.

Ich fahr auf jeden Fall nicht mit 100 durch eine Baustelle und riskiere meinen Schein...

 

AgF

Zitat:

Original geschrieben von patti106

Wenn ich noch kurz vor der Limitierung schneller war als der LKW, fahre ich nun mal vor ihm auf die rechte Spur und bremse dann ab. Das wollte aber der LKW-Fahrer scheinbar nicht. Oder er hat gepennt.

Und er hat doch gebremst.

Und das keiner mehr Aussagen will, passiert dir immer nur wenn du dringend einen Zeugen brauchst.

Wenn eine Sache eigendlich klar ist, meldet sich immer einer, der es kompliziert macht. :-(

Ich gehe meistens nur vom Gas. Wenn ich natürlich 200 drauf habe und in eine 100er-Begrenzung gerate, wird auch mal etwas gebremst. Allgemein reicht vom Gas gehen ja leider nicht aus, um am Schild schon die zHg erreicht zu haben, da muss man die Strecke und die Schilder schon kennen.

Hartes Bremsen schafft IMO nur neue Gefährdungssituationen, denn die wenigsten rechnen mit so einer Reaktion. Außerdem ist es irgendwo lächerlich, jemanden mit 200 zu überholen und danach voll in die Eisen zu gehen (und den Überholvorgang möglicherweise nicht mal abschließen zu können > Rechtsüberholen vorprogrammiert).

Zitat:

Original geschrieben von Opel-Motorsport

Meine ich doch, wenn jmand schneller will und dich "anschieben" möchte, gehe ich vom Gas und verlangsame weit unter das Templimit, dann wachen die Drängler schon irgend wann auf und lernen...

...halte ich Abstand und gefärde keine, komme ich schneller voran.

 

Allzeit gute Fahrt

Verstehe ich immer noch nicht. Der wäre wohl (wenn er gepennt hat) erst aufgewacht, wenn da ein 307 vor ihm inner Leitplanke gelandet wäre weil er den da hin geschoben hat.

Für Mutmaßungen bleibt nicht viel Platz.

Erster unverfälschlicher Zeuge: die Tachoscheibe des LKW. Da hätte man sehen können wann er wieviel fuhr.

zweiter unverfälschlicher Zeuge: der Blitzer. Sieht bestimmt eigenartig aus, wenn da ein LKW einem "Ausbremser" im 60iger Bereich mit ca 80 den Arsch eindrückt.

Ich denke da könnte ich noch so ein Blackout haben und der Pole hätte ein noch so guter Schauspieler sen können, die Karten wären in diesem Spiel für mich gemischt.

Abe egal, es ist ja nichts passiert. Mulmig war mir totzdem.

Zitat:

Original geschrieben von patti106

Verstehe ich immer noch nicht. Der wäre wohl (wenn er gepennt hat) erst aufgewacht, wenn da ein 307 vor ihm inner Leitplanke gelandet wäre weil er den da hin geschoben hat.

wenn er gepennt hat...

 

Ich bin jetzt von Voratz ausgegengen, wenn er gepennt hat, danns chnell weg, denn er ist eindeutig erst mal der Stärkere und kann häßliche Kratzer machen.

Jetzt verstehe ich was Du gemeint hat.

AgF

Selbst schnell weg ist ne Scheißalternative wenn da n Blitzer steht und man schon mehr als 80 fahren muß um vor dem LKW zu flüchten. Da versuche ich doch den Mittelweg zu gehen. Hat ja auch geklaptt. Obwohl ich so mit Spiegelgucken beschäfftigt war, dass ich gar nicht sagen kann ob ich geblitzt wurde oder nicht.

Richtig ist, dass nicht unmittelbar ab Schild geblitzt werden _soll_. Anders als bei falsch durchgeführter Messung (Aufstellung, kein Probelauf, ...) behält eine korrekt durchgeführte Messung ab Schild zunächst aber erst einmal ihre Gültigkeit. Mehr noch, die Messung kann sogar zur Festsetzung eines Bußgeldes herangezogen werden. Lediglich weil hier gegen geltende Vorschriften beim Blitzen verstoßen wurde, kann die Strafe herabgesetzt werden. Die durchgeführten Mesungen sind also ab Schild grundsätzlich verwertbar.

Selbst wenn Schilder falsch aufgestellt wurden, entfallten sie zunächst einmal eine rechtliche Wirkung auf den Fahrer. Unter Umständen kann auch hier für den Autofahrer positiv entschieden werden, aber auch hier gilt zunächst einmal: Das Schild gewinnt!

Man kann sein Recht auf Grund von Gesetzen einklagen, wie sie zum Beispiel in der StVO stehen. Die Vorgaben, wie Polizeibeamte zu messen haben, sind aber Vorschriften und keine Gesetze, auf die man sich berufen kann. Man kann lediglich eine Klage (Dienstaufsichtsbeschwerde) einreichen, dass ein Beamter sich nicht an seine Vorschriften gehalten hat - mehr nicht.

Bei nem 120er Schild bremse ich auf 170 ab und lasse dann so auf 140-150km/h ausrollen. hat den Hintergrund, dass sie ja nicht gleich hinter dem Schild blitzen dürfen und nur mit mehr als 41km/h über der zugelassenen Geschwindigkeit der Führerschein in Gefahr wäre- das ist meine Maxime, schnell sein und den Lappen, wenns blitzt trotzdem behalten dürfen ;)

Grüße

probigmac

Du wurdest dann aber noch nicht oft mit dieser Geschwindigkeit geblitzt, oder? Anderenfalls wärst Du zwangsläufig zum Fußgänger/Radfahrer geworden.

Hallöchen!

Ich fahre fats ausschießlich auf mir bekannten Stecken und ich gehe rechtzeitig etwas vom Gas, wenn ein Tempolimit kommt. Unbekannte Strecken fahre ich mit dem Mazda 121 und der läuft eh "nur" etwas über 160.

Ich fahre zwar meist +20 km/h aber wurde in meinen bisher schon deutlich über einer Million Kilometern bis jetzt 6 mal belangt (1x Nissan Micra, 4x Daihatsu und einmal der Elyseo). Dabei lag das teuerste Verwarngeld bei 30 €.

MfG Meehster

Hallo, da ich vor etlichen Jahren das Ausrollverfahren bei einer Blitzanlage testen durfte, habe ich mein Verfahren verbessert, bis jetzt zu meiner völligen Zufriedenheit.:)

a) ich achte auf die kommenden Schilder (vorausschauende Fahrweise)

b) ich gehe vorher vom Gas und bremse evt. leicht

c) beim Schild habe ich die Geschwindigkeit erreicht, die auf dem Schild steht :D

d) dadurch entfallen weitere Rechenverfahren und komplizierte Überlegungen

e) der Zeitverlust ist zu vernachlässigen

Eigentlich ganz einfach, oder? Grüße Harry

Zitat:

Original geschrieben von harryman1946

Hallo, da ich vor etlichen Jahren das Ausrollverfahren bei einer Blitzanlage testen durfte, habe ich mein Verfahren verbessert, bis jetzt zu meiner völligen Zufriedenheit.:)

a) ich achte auf die kommenden Schilder (vorausschauende Fahrweise)

b) ich gehe vorher vom Gas und bremse evt. leicht

c) beim Schild habe ich die Geschwindigkeit erreicht, die auf dem Schild steht :D

d) dadurch entfallen weitere Rechenverfahren und komplizierte Überlegungen

e) der Zeitverlust ist zu vernachlässigen

Eigentlich ganz einfach, oder? Grüße Harry

ja, ist eigentlich einfach,

so ähnlich wie Du und auch Rotherbach es beschrieben haben, mache ich es auch … manchmal reicht ausrollen halt nicht, dann muss mal leicht gebremst werden. Darauf muss auch ich mich einstellen, falls ich mal jemand bedrängen sollte

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