Wie Kleinwagen bis 1037 kg Leergewicht mitnehmen bei 1500 kg Anhängelast ?

Hallo,
das geht,wenn das Zuggesamtgewicht eingehalten wird und der Trailer zusammen mit Kleinwagen die 1500 kg nicht überschreitet.
Ich habe eine passende Kombination herausgefunden,wobei der Trailer trotz Neukauf mit 100 kmh-Zulassung bei nur ungefähr 2400- € liegt.Dazu kommen dann natürlich noch die Kosten für Kennzeichen,Zulassung,Versicherung,Kfz-Steuer,Verzurrgurte und eventuell gleich Ersatzreifen mit Halterung.
Ich hatte im letzten Herbst Glück und konnte einen Zentralachsanhänger L-PAT 365/18 G-K der Firma Pongratz wenig gebraucht kaufen für den Transport meines Suzuki Alto.
Diese Lösung hat sich bewährt bei meinem Wohnmobil trotz Frontantrieb. Ein Heckantriebler ist natürlich beim Anfahren auf nasser Straße und am Berg besser geeignet.
Der L-PAT 365/18 G-K von Pongratz hat einen Kippmechanismus,der durch die Schwerkraft des Fahrzeuges funktioniert.Der Trailer wiegt leer nur 463 kg,ist gebremst und für ein Gesamtgewicht von 1500 kg zugelassen.
Ein Suzuki Alto wiegt ohne Fahrer leer nur 880 kg, so daß Trailer und Alto zusammen nur 1343 kg wiegen. Da bleibt sogar noch genügend Luft beim Gewicht. Ein anderer Kleinwagen in dieser Gewichtsklasse kann natürlich auch transportiert werden.
Die Länge des L-PAT 365 /18 G-K beträgt 5,04 m und die Breite 2,40 m. Die Laderampe hinten dient auf ganzer Breite zugleich als Auffahrrampe,so daß das Rauf-und Runterfahren vom Trailer sehr einfach ist. Zum Kippen müssen vorne nur zwei Metall-Laschen entriegelt werden. Da die Laderampe beim Kippen ein paar Zentimeter zum Rutschen auf der Straße benötigt,sollten zur Vermeidung von Kratzern entweder 3 Holzbrettchen von ungefähr 10 cm Länge oder 3 kleine Schaumstoffkeile untergelegt werden.
Das Verzurren der 4 Räder mit Einzelgurt dauert am längsten. Es gibt natürlich Schnellspannsysteme für die einzelnen Räder,die aber erheblich teurer sind als Einzelgurte. Die neuen Gurte mit passender Gewichtsklasse habe ich günstig und neu über's Internet bekommen. Der L-PAT 365/18 G-K hat ab Fabrik bereits genügend Verzurrösen.
Ich stelle meinen Suzuki Alto rückwärts auf den Trailer,damit das Hauptgewicht in die Mitte des Trailers kommt.Das längere Laderaum-Vorderteil des Trailers mit Deichsel erleichtert das Rangieren,bringt aber auch mehr Gewicht auf den Kopf der Anhängerkupplung. Der Trailer läuft bei meinem Zugfahrzeug auch bei einer Geschwindigkeit von 100 kmh ruhig und sicher hinterher.
Zur Sicherheit bei größeren Bodenwellen sichere ich die Zugkugelkupplung durch ein Zusatzschloß mit langem dünnem Bügel gegen ungewolltes Aufspringen.
Ich habe in diesem Jahr meinen Suzuki Alto mehrere Wochen per Pongratz L-PAT 365/18 G-K auf Deutschlandtour dabei gehabt und bin mit dieser Lösung bestens zurechtgekommen und sehr zufrieden.
HM10

Beste Antwort im Thema

Es hat halt jeder so seine Gründe und Vorlieben. Der eine so, der andere so.
Du sagst, der Caravan ist kostengünstiger, der nächste sagt, er kann für den Kaufpreis eines Caravans x-mal Pauschalurlaub in fernen Ländern machen.

Meine persönlichen kurzen Erfahrungen aus diesem Jahr: WoMo-Fahrer fahren selten schneller als die WoWa-Fraktion....eher ist es umgekehrt.

Wer den Luxus eines großen WoMo genießt, möchte mit diesem Koloss genauso wenig durch Innenstädte und ähnlichem gondeln wie der geneigte Caravan-Eigner.

Da man es anscheinend nicht sonderlich eilig hat, ist es wohl auch egal, ob hinten noch so ein kleiner Anhänger mit Quad (o. g. Fall) dran hängt oder nicht.
Noch dazu ist sowas einfacher händelbar als ein großer WoWa ohne Mover.

Ich glaube mit fortschreitendem Alter wird auch bei mir der Wechsel zum WoMo folgen....evtl. mit Anhänger und Fahrzeug dran.....wenn man dann noch Lust am Campen und auf den Straßenverkehr hat.😉

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Zitat:

62 Prozent des Gewichts lasten auf der Hinterachse, nur 38 vorn.

Interessant, hätte ich jetzt nicht so krass vermutet.

Damit wäre der Schwerpunkt dann ca 28cm aus der Mitte zwischen den Achsen nach hinten verschoben. Ich denke mal, dass man den Wagen bei dem kurzen Radstand (m.E. 230cm) durchaus im Bereich von 30cm auf so einem Trailer nach vorn schieben kann und somit in der Lage ist, die Stützlast korrekt ein zu stellen.

Hallo Manfred B.
meine Elise war im Herbst letzten Jahres in einer Autozeitung zu sehen. Professionelle Bilder findest Du unter folgendem link:
http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...-leichtbau-fans-8835349.html
Ich habe die graue Elise im Februar gekauft und bin begeistert.
An alle Anderen, vielen Dank für die Beiträge. Bin bzgl. des Trailers im Lotusforum fündig geworden. Bilder des Gespanns folgen
Gruß Frank

Schwerpunkt hin Schwerpunkt her. In Deutschland ist es verboten Fahrzeuge auf den Trailern rückwärts also mit den Schweinwerfern nach hinten zu transportieren. Bei uns im Werk verläßt kein Trailer so beladen das Gelände.
Uno

Zitat:

@uno60 schrieb am 20. November 2015 um 19:44:30 Uhr:


Schwerpunkt hin Schwerpunkt her. In Deutschland ist es verboten Fahrzeuge auf den Trailern rückwärts also mit den Schweinwerfern nach hinten zu transportieren. Bei uns im Werk verläßt kein Trailer so beladen das Gelände.
Uno

Wo steht das ?

Würde ich gerne lesen.

Wir haben öfters unseren Smart hinterm Wohnmobil auf einen Alu-Anhänger
von Schulte.
1500 kg Gesamtgewicht bei 270 kg Eigengewicht.
Mit Mover,da wird das Leben leichter 🙂
Wohnwagen mit PKW davor kommt nicht in Frage, wir fahren auch öfters ohne Anhänger weg.
http://up.picr.de/21788114pv.jpg

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Unsere Tormannschaft hat ganz klare Anweisung, ich denke der Konzern hat sich dabei was gedacht. Das gleiche gilt bei uns für die Ladungssicherung, wenn der Verdacht besteht dass da etwas NOK ist muß der Fahrer den Trailer zur Kontrolle geöffnen, auch hier ansonsten keine Ausfahrt. Diesbezüglich wurden LKW, die von der Polizei aufgegriffen wurden, auf das Werksgelände zurück eskortiert.
Zum anderen dürfen in Deutschland keine weissen Lampen/Scheinwerfer/Beleuchtung nach hinten sein. Da gibt es eindeutige Vorgaben in der STVO.
Ergo PKW auf dem Anhänger in Fahrtrichtung verladen.
UNO

Zitat:

Da gibt es eindeutige Vorgaben in der STVO.
Ergo PKW auf dem Anhänger in Fahrtrichtung verladen.
UNO

Mein Anhänger den ich habe ist 3 Meter in der Ladefläche.

Da habe ich genug Freiraum um den Schwerpunkt zu verlagern.

Den gleichen gibt es auch in 2,5 Meter länge.

Da darf der Smart nur rückwärts geladen werden wegen des Schwerpunktes.

Schau Dir mal das hier an, da sind etliche mit kurzen Anhänger.

http://www.aluhaenger.de/inhalt/g_automobil.php

Das kann man sehr oft sehen.

Zitat:

@uno60 schrieb am 21. November 2015 um 10:10:40 Uhr:


Unsere Tormannschaft hat ganz klare Anweisung, ich denke der Konzern hat sich dabei was gedacht. Das gleiche gilt bei uns für die Ladungssicherung, wenn der Verdacht besteht dass da etwas NOK ist muß der Fahrer den Trailer zur Kontrolle geöffnen, auch hier ansonsten keine Ausfahrt. Diesbezüglich wurden LKW, die von der Polizei aufgegriffen wurden, auf das Werksgelände zurück eskortiert.
Zum anderen dürfen in Deutschland keine weissen Lampen/Scheinwerfer/Beleuchtung nach hinten sein. Da gibt es eindeutige Vorgaben in der STVO.
Ergo PKW auf dem Anhänger in Fahrtrichtung verladen.
UNO

Mit Verlaub, aber das ist Blödsinn! Klar darf nach hinten nichts weiß leuchten aber der Pkw auf der Ladefläche wird ja wohl kaum das Licht anmachen! Laut StVZO darf nichts nach hinten leuchten, von Beleuchtung nach hinten steht nichts in der StVZO!

Was sich ein Konzern bei Anweisungen denkt, weiß ich auch nicht! Auch nicht, warum die Polizei die Lkw zurück begleitet. Mit der falschen Ausrichtung von Pkw dürfte dies allerdings nichts zu tun haben!

Jedenfalls laden die Fahrer dann um, ohne gesetzliche Grundlage würden die bestimmt nicht aufgegriffen, oder gar freiwillig umladen. Achtet mal drauf wenn ihr unterwegs seid. Der letzte PKW unten, steht immer nach vorne, warum wohl? Wenn du Rückwärts verladen möchtest müsstest du evtl. die Scheinwerfer abkleben. Ist bei der Bahn genauso das Licht am Zug wird je nach Fahrtrichtung umgeschaltet, auch wenn es dem Lokführer keine Erleuchtung bringt.
Ich frag die Tage mal nach wenn ich dort zu tun habe.

UNO

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