Wie hoch muss die Spannung einer zu 100 % voll geladenen AGM Starterbatterie sein ?
Gruß ins Forum, habe die Tage meine Batterie ans Ladegerät / CTEK gehängt
und mal gründlich geladen. Messen konnte ich danach 13,9 Volt.
Ich meine das das etwas wenig ist, habe da 14,5 Volt im Gedächnis?
Auffällig auch, dass die Spannung nach einmaligen öffnen des
Fahrzeugs auf 12, 5 Volt absackt und das CTEK von Stufe 7 auf Stufe
4 zurück fällt. Sollte es das Ende für die Batterie bedeuten ? Werde
nochmal einen Leistungstest machen lassen.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Hellmi schrieb am 4. Februar 2020 um 16:08:43 Uhr:
Danke schon Mal für die Antworten. Die Batterie ist jetzt
dick im 8. Jahr und hat im letzten Jahr zweimal den Dienst
versagt, heißt es tat sich nichts mehr. ADAC hatte einen
Leistungstest gemacht in dem zwar stand Batterie demnächst erneuern,
aber da die Btterie sehr schnell wieder aufgeladen war meinte
der ADAC Mensch er würde die noch nicht wechseln. Ist aber
mittlerweile auch schon 1 Jahr her und die Batterie hat zuletzt
Anfang Mai 2019 gestreikt. Seitdem versieht die alte Dame treu
ihren Dienst, auch wenn der Wagen mal 3 Wochen in der Garage
bleibt.
schnell aufgeladen heisst in deinem fall ziemlich sicher, dass die kapazität der batterie schon recht niedrig ist.
in anbetracht der vorgeschichte würde ich die batterie tauschen und wieder 7 jahre eine zuverlässige batterie haben.
52 Antworten
Hallo ins Forum,
Zitat:
@trebor schrieb am 4. Februar 2020 um 21:39:22 Uhr:
Ich weis wer den Quatsch geschrieben hat. Im "Wintermodus" wird permanent geladen. Der Ladezustand ist dann von der Fahrzeit = Ladezeit abhängig. Im "Sommermodus" kommt das hin mit den ~80%.
so ein Quatsch ist's ja nicht, da Du ja selbst vom "Sommermodus" schreibst. Ich habe jetzt die genaue Grenze (ist ja temperaturgeregelt) nicht im Kopf, aber sie ist m.W. irgendwo im einstelligen (und nicht bei 9) Bereich, also durchaus Bereiche, die in diesem Jahr eher seltener erreicht werden.
Nach dem Laden hat mein 212er auch erst einmal eher den Akku bei laufendem Motor entladen (IB -) und sich dann auf ca. 0,8A eingependelt.
Zitat:
@Tataa schrieb am 4. Februar 2020 um 22:43:28 Uhr:
Also das Lademanagement vom Ctek ist schon ein wenig anders und moderner. 😉
Aha, zum einen hat's der Kollege gemessen und zum anderen steht's auch so in der Anleitung meines MXS 5. Da steht Folgendes (im Betriebsmodus Auto und AGM) zu den 8 Stufen:
- Desulfatierung: Schwankende Spannung bis 15,8V und schwankende Stromstärke (dauert aber nur kurz, meist <1 Minute)
- Softstart: 12,6V bis zu 5A
- Laden: 14,7V, 5A
- Absorbtion: 14,7V, von 5A abfallende Stromstärke
- Prüfung: Keine Ladung, Spannungsabfall auf 12V wird gemessen
- Recondtion: Fällt aus, da nicht angewählt* [wäre 15,8V, 1,8A)
- Ladehaltung: 13,6V, 5A (max. 10 Tage)
- Pulsierung:12,5 - 14,7 V, 5 - 2,5A
Somit stimmt die Aussage völlig.
*Recodition sollte man bei einer AGM niemals anwählen (auch wenn der Modus - warum auch immer - anwählbar ist. 15,8 V ist für eine AGM eine viel zu hohe Spannung für eine Prozedur von 6h, auch wenn's nur 1,8A sind. Bei der Spannung kommt es zum Ausgasen (was ja auch der Sinn der Aktion ist), was aber bei einer AGM eben nicht zur Durchmischung der Säure führt. Damit bekommt die Überdruck und es kann - auch beim einmaligen Versuch - zum Öffnen des Notventils führen. Die AGM ist dann relativ schnell schrottreif, weil sie austrocknet.
Viele Grüße
Peter
Lademanagement Vormopf, Seite 1 im Teil 2
Zitat:
@Tataa schrieb am 4. Februar 2020 um 22:43:28 Uhr:
Also das Lademanagement vom Ctek ist schon ein wenig anders und moderner. 😉
Nett. Schon mal in ein Ctek rein geschaut? Einfachste Technik. Muss ja auch nix können als nur Blei-Akkus laden. Und warum werden die immer so warm beim Laden? Jeder halbwegs vernünftige Modellbaulader bleibt bei der Ladeleistung kalt.
Zitat:
Aha, zum einen hat's der Kollege gemessen und zum anderen steht's auch so in der Anleitung meines MXS 5. Da steht Folgendes (im Betriebsmodus Auto und AGM) zu den 8 Stufen:
Desulfatierung: Schwankende Spannung bis 15,8V und schwankende Stromstärke (dauert aber nur kurz, meist <1 Minute)
Softstart: 12,6V bis zu 5A
Laden: 14,7V, 5A
Absorbtion: 14,7V, von 5A abfallende Stromstärke
Prüfung: Keine Ladung, Spannungsabfall auf 12V wird gemessen
Recondtion: Fällt aus, da nicht angewählt* [wäre 15,8V, 1,8A)
Ladehaltung: 13,6V, 5A (max. 10 Tage)
Pulsierung:12,5 - 14,7 V, 5 - 2,5A
Desulfatierung in dieser Form, ein netter Werbegag
Laden auf 14,7V: die Gasungsspannung einer Bleibatterie bei Normtemperatur (20° oder 25°, da findet man unterschiedliche Angaben) ist 14,4V. Wenn man im Sommer nachladen will (tut man doch eher nicht) dann ein temperaturkompensierter Lader. Ctek MXS 5 mit rotem Knopf oder MXS 10.
Das MXS 10 bei aktiver temperaturkompensation geht bei Minusgraden schon mal bis 15,2V hoch und da blubbert/gast nix.
Im Bild ein selbst gelöteter Modellbaulader. (lohnt sich nicht, hat aber Spaß gemacht) Der gut um den Fakto 5 mehr Bauteile hat als ein MXS 5.
Hier mal ein Blick in das wasserdichte chinesische "Reisebügeleisen" (mit dem schwedischen Preis ) ... besonders bei Festeinbauten im Fahrzeug
(Sommerzeit & leerer Akku - durch nur passive Kühlung) sollte der Feuerlöscher stets in Griffnähe bereit liegen. 😁 Foto 1
p.s.:
eine 100 % Vollladung des Starterakkus ist durch die Ladespannungs-Begrenzung 14,7 V auf einem AGM-Akku nur selten möglich. Foto 2
Es fehlen stets ca. 2 bis 3 Ah Lade-Kapazität - welche mit einem vollwertigen Lader noch "draufgepackt" werden können. Foto 4
Minitaster nicht bei vollem Ladestrom betätigen ! Foto 3
Um einen 95er AGM vollst. aufzuladen sind mind. 14,8 bis 15,0 V (je nach Temp.) vonnöten ! Foto 4
Nachtrag:
... wenn der "Patient" einmal aufgeschnitten ist, sollte das bocksteife P l a s t e kabel gegen ein 5 x längeres wertiges Gummikabel ausgetauscht werden.
In den Unterdeckel empfiehlt sich noch zusätzl. 20 Luftlöcher je 10 mm mit einzubringen ... nur dann würde die passive Kühlung funktionieren. 😁
https://www.amazon.de/.../ref=sr_1_1_sspa?...
... man beachte die Kundenbewertungen !
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Zitat:
@Pahul schrieb am 5. Februar 2020 um 10:15:04 Uhr:
Hier mal ein Blick in das wasserdichte chinesische "Reisebügeleisen" (mit dem schwedischen Preis ) ... besonders bei Festeinbauten im Fahrzeug
(Sommerzeit & leerer Akku - durch nur passive Kühlung) sollte der Feuerlöscher stets in Griffnähe bereit liegen. 😁 Foto 1
welches ist das beste ladegerät, das man z.b. den ganzen winter zur erhaltungsladung an der batterie hängen lassen kann?
Hallo fahrestern,
zur Erhaltungsladung kann man ziemlich jedes Ladegerät verwenden, weil die winzigen Ladeströme zw. 0,1 A bis evtl 0,2 Amp. jedes Gerät völlig "kalt" lassen.
Es geht hier mehr um eine vollst. 100 % Vollladung eines kräftigen 95er Starterakkus in vertretbarer Zeit zu erledigen.
Empfohlen mögl. Ladestrom 10 % der Nenn-Kapazität:
in der Praxis werden durch das "hoch-intelligente" Lademanagment (Euro 6 ) locker 70 Amp. auf den Pb-Akku geknallt ! ( um an der nächsten Ampel-Kreuzung wieder 60 Amp. runter zu ziehen ... durch S/S- Erfindung )
Zitat:
@Tataa schrieb am 4. Februar 2020 um 20:18:59 Uhr:
Eine neue Backup-Batterie sollte dabei aber auch drin sein! 🙂
So viel mir bekannt ist, ist die in meinem Modell nicht mehr
verbaut. Trotzdem vielen Dank für den Hinweis.
Pahuls Ausführungen zum CTEK erschrecken mich
jetzt aber, man meint "das Beste" gekauft zu haben
und dann hat man doch wieder "Schrott" gekauft.🙄
Na, so schlecht sind die CTEK auch nicht. Kommt halt drauf an was man damit macht.
Habe seit Jahren zwei MXS 10, im Sommer teils täglich im Einsatz um meine Bleibatterien zu laden welche im Modellflug eine Elektrowinde (Anlassermotor) mit Energie versorgt. Da wird meist 5-12 Ah nachgeladen. Jedoch liegen die MXS 10 bewusst sonnengeschützt und sind vom Boden durch unterlegen abgekoppelt. Hatte früher MXS 7000 und MXS 5. Die haben dabei mehr "geschwitzt".
Edition: den Button am CTEK nutze ich eigentlich nie. Einstecken, abstecken. Das zuletzt genutzte Programm wird ausgeführt und das ist in der Regel immer das gleiche.
Wer es noch nicht kennt:
https://www.microcharge.de/.../index.php?...
Zitat:
@trebor schrieb am 5. Februar 2020 um 00:16:39 Uhr:
Lademanagement Vormopf, Seite 1 im Teil 2
Zitat:
@trebor schrieb am 5. Februar 2020 um 00:16:39 Uhr:
Zitat:
@Tataa schrieb am 4. Februar 2020 um 22:43:28 Uhr:
Also das Lademanagement vom Ctek ist schon ein wenig anders und moderner. 😉Nett. Schon mal in ein Ctek rein geschaut? Einfachste Technik. Muss ja auch nix können als nur Blei-Akkus laden. Und warum werden die immer so warm beim Laden? Jeder halbwegs vernünftige Modellbaulader bleibt bei der Ladeleistung kalt.
Zitat:
@trebor schrieb am 5. Februar 2020 um 00:16:39 Uhr:
Zitat:
Aha, zum einen hat's der Kollege gemessen und zum anderen steht's auch so in der Anleitung meines MXS 5. Da steht Folgendes (im Betriebsmodus Auto und AGM) zu den 8 Stufen:
Desulfatierung: Schwankende Spannung bis 15,8V und schwankende Stromstärke (dauert aber nur kurz, meist <1 Minute)
Softstart: 12,6V bis zu 5A
Laden: 14,7V, 5A
Absorbtion: 14,7V, von 5A abfallende Stromstärke
Prüfung: Keine Ladung, Spannungsabfall auf 12V wird gemessen
Recondtion: Fällt aus, da nicht angewählt* [wäre 15,8V, 1,8A)
Ladehaltung: 13,6V, 5A (max. 10 Tage)
Pulsierung:12,5 - 14,7 V, 5 - 2,5ADesulfatierung in dieser Form, ein netter Werbegag
Laden auf 14,7V: die Gasungsspannung einer Bleibatterie bei Normtemperatur (20° oder 25°, da findet man unterschiedliche Angaben) ist 14,4V. Wenn man im Sommer nachladen will (tut man doch eher nicht) dann ein temperaturkompensierter Lader. Ctek MXS 5 mit rotem Knopf oder MXS 10.Das MXS 10 bei aktiver temperaturkompensation geht bei Minusgraden schon mal bis 15,2V hoch und da blubbert/gast nix.
Im Bild ein selbst gelöteter Modellbaulader. (lohnt sich nicht, hat aber Spaß gemacht) Der gut um den Fakto 5 mehr Bauteile hat als ein MXS 5.
Soso, schönes Dokument, das habe ich doch selbst hier auf MT veröffentlicht.
So einfach ist das ctek dann doch nicht, siehe Bilder. Schon mal was von Hochfrequenzladegeräten gehört? Das bekommt man natürlich mit Messgeräten aus dem Physiksaal nicht gemessen. Einen Bausatz zusammenlöten ist nicht die Kunst. Habe ich schon mit zwölf.
Zitat:
@Hellmi schrieb am 5. Februar 2020 um 11:33:06 Uhr:
Pahuls Ausführungen zum CTEK erschrecken mich
jetzt aber, man meint "das Beste" gekauft zu haben
und dann hat man doch wieder "Schrott" gekauft.🙄
Du hast keinen Schrott gekauft, sondern ein preiswertes L.-Gerät für ca.70 €, welches jedermann für mittelgroße Akkus jahrelang verwenden kann.
Ein höherwertiges Gerät würde ca. den fünffachen Preis kosten.
Darin sind dann aktive Ventilatoren - Ladespannungs- und Ladestrom-Anzeigen integriert.
Ebenso sind Trainingsprogramme - mit zweifelhaften Nutzwert - ausschließlich in teuren Ladern verbaut.
Um eine Kontrolle über die zugeführte Ladungsmenge in Ah zu erhalten, kann man preiswerte Zusatz-Module einfügen.
https://www.google.de/search?...
p.s.:
wenn mit diesem 5 Amp. CTEK weit entladene gr. 95 Ah-Akkus viele Std. laden, wird eine Leistung von
5 Amp. x 14 V = 70 Watt umgesetzt ... dies entspr. einer vergleichbaren Erwärmung eines mittl. Lötkolbens ! auf dem kl. Netztrafo sowie der integr. Bauelemente ohne jegliche Belüftung !
Kurze Rückmeldung, war heute bei Bosch zum Batterie - Test.
Batterie hat noch 60 % Leistung (555 Ah soll 800 Ah)
Danke für die hilfreichen Beiträge🙂
Zitat:
@Hellmi schrieb am 6. Februar 2020 um 12:48:57 Uhr:
Kurze Rückmeldung, war heute bei Bosch zum Batterie - Test.
Batterie hat noch 60 % Leistung (555 Ah soll 800 Ah)
du meinst den kaltstartstrom, der wird in ampère gemessen, "ah" wäre die kapazität. 🙂
wenn es meine batterie wäre, würde ich sie tauschen, denn 60% sind zu wenig, da hast du im ernstfall keine reserven.