WICHTIG: Gar nicht versichert! (KFZ-Haftpflicht)

Passend zur aktuellen Meldung, daß die W&W im 1. Quartal diesen Jahres einen Gewinn von 66,5 Millionen Euro reinfahren konnte, erlaube ich mir, alle Verkehrsteilnehmer darauf hinzuweisen, daß die Hauptzielgruppe der KFZ-Haftpflicht überhaupt nicht versichert ist!

Versicherungen entstanden einst, um große Schäden Einzelner auf die Schultern einer großen Versichertengemeinschaft zu verteilen. Es geht also weniger darum, ein bißchen verbeultes Blech ersetzt zu bekommen. Die meisten könnten Bagatellschäden aus der eigenen Tasche bezahlen. Was wir für die KFZ-Haftpflicht ausgeben, ist nicht wenig. 2,5 Millionen Verkehrsunfälle jährlich sind keine Kleinigkeit. Daß noch immer viele mit bleibenden Körperschäden dabei sind, viele auch sterben, zwang den Gesetzgeber vor vielen Jahren aufgrund der rasant wachsenden Mobilität zur Einführung einer Haftpflicht. Um so beängstigender, daß die Hauptzielgruppe gar keine Versicherungsleistungen erhält! Sie ist scheinversichert und wird nach schuldlos erlittenen Schicksalsschlägen ziemlich frustrierend beschäftigt mit Arbeiten, die sich kaum jemand freiwillig aussuchen würde. Durch Aufklärungsmängel und Vergleiche werden die meisten schlußendlich ziemlich mies für ihren Job bezahlt, für viele üble Tätigkeiten auch gar nicht.

Das muß man sich mal bewußt machen ...!! Mittelschwer Geschädigte nach Verkehrsunfällen bekommen mit viel Glück vielleicht 50% des ihnen zustehenden Schadensersatzes, schwer Geschädigte oft nicht mal ein Drittel. Viele gehen, obwohl sie anspruchsberechtigt sind, leer aus. Denn die Geizkrägen der Nation ziehen seit langem ihren Versicherten jede Menge Geld aus der Tasche und werden dabei vortrefflich von einer Justiz unterstützt, die sich mit ihrer Überheblichkeit und teilweise katastrophalen Leistungen selbst korrumpiert hat und deshalb nicht mal geschmiert werden muß für die vielen Vergleiche und Urteile, zu denen Ansprüche unterschlagen wurden durch mangelhafte Aufklärung. Der Fernsehbeitrag "Versichert und verschaukelt " bringt ganz gut rüber, womit Geschädigte sich oft über viele Jahre herumschlagen müssen und Rechtsanwälte, Gutachter und Richter beschäftigen.

Das Sozialgericht Düsseldorf gibt jährlich 5 Millionen Euro für Gerichtsgutachten aus, läßt jetzt Gutachten-Kriterien ausarbeiten, weil viele Folgeprozesse auslösen. Würden den Helfern der Rechtsverwirklich das abverlangt, was sie leisten müssen für ihr Geld, wären schon bald die Autofahrer, für die wir viel Prämie zahlen, auch tatsächlich versichert, nicht nur auf unserer Police. Schon daß man eine Leistung auswählen kann, die einem anderen irgendwann aufgezwungen wird, ist ein volkswirtschaftlicher Unsinn ...

Ich glaube Empörung wegen dieser Fehlentwicklung mit fatalen Folgen für unsere Gesellschaft ist viel zu wenig. Verdrängt haben wir sie schon viel zu lange!

Beste Antwort im Thema

Nicht schon wieder… 🙄

115 weitere Antworten
115 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Harry999


ich kann schon verstehen, warum herr lübke sich dazu nicht aeussern will.

alleine der FAX betreff und der versuch druck auszuüben, wenn er sich nicht äussern wuerde, ist ...mit verlaub.. etwas lächerlich.

Natürlich, Harry999, ich bin es aber nicht gewohnt, ziemlich weit hintenan zu stehen, irgendwann Bittebitte zu sagen und wieder zu verschwinden, wenn ich Pech hatte. Die meisten Beiträge in diesem Forenbereich werden von Leuten geschrieben, die genau das tun und damit all das mitinszeniert haben, was ich hier thematisiere.

So ganz verstehe ich die Posts vom TS auch nicht. Aber es werden hier wohl VS an den Pranger gestellt. Auch scheint mir, dass er hier von falschen Vorraussetzungen einer HP-Vers. ausgeht. Wie einige bereits schrieben, sehe ich auch so, das meine HP-Vers. in erster Linie dazu da ist, mich vor den finanziellen Folgen eines von mir verusachten Unfalles zu schützen und in meine Pflicht der Haftung einzutreten. Sie ist aber mitnichten dazu da, den Geschädigten zu schützen. Warum auch, sie soll ja die Interessen desjenigen vertreten, der sie bezahlt.

Fakt ist aber auch, Vers. versuchen zu verzögern, zu taktieren und die Schäden manchmal auch kleiner zu machen, als sie sind. Damit meine ich nicht ausschliesslich die Kfz-Sparte. In anderen Sparten ist es wesentlich ausgeprägter.

Allerdings finde ich auch, dass sich viele Sachen verienfachen liessen, gerade in der Haftpflichtversicherung, wenn es keine fiktive Abrechnung mehr gäbe und die Vers. verpflichtet wäre, den Geschädigten neutral zu stellen, so als ob der Unfall nicht eingetreten wäre. Soll heißen, die Vers. hat sich darum zu kümmern, dass der eingetretene Schaden fachgerecht behoben wird und ist dann auch gleichzeitig der Ansprechpartner, wenn dies nicht geschieht. Vers. holt das Fhrzg. ab, lässt es reparieren, stellt für die Dauer der Reparatur ein Ersatzfahrzeug und tritt gegenüber der Werkstatt als AG ein. So dass sie dem Geschädigten gegenüber für die Rep. haftbar ist. Für Totalschäden sollte analog gelten, dass die Versicherung ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug beschafft. Damit sollte dann auch das Finanzierungsproblem mit den vorhandenen Lücken gelöst sein. Geldleistungen sollten nur noch fließen, für Schmerzensgeld, Wertminderung nach Gutachten und Aufwandsentschädigungen.

Wenn nun die Rep. 3 Wo dauert, statt 2 Wo. (oder die Ersatzbeschaffung), ist das dann das Prob. der Versicherung. Der Geschädigte hat ja ein Ersatzfahrzeug der Vers.

Das ist allerdings meine pers. Sicht der Dinge. Aber ich denke, so ließen sich viele probleme lösen, es gäbe keine überzogenen Forderungen mehr und die Vers. hätte keinen Grund zu kürzen. Nachteile: der Geschädigte kann sich seine Werkstatt nicht mehr aussuchen und hat nur noch einen Anspruch auf die fachgerechte Ausführung der Rep. Wie und wo diese geschieht, ist das Problem der Vers. Einen Schaden zu belassen und das Geld einzustecken, is nicht mehr drin.

Wenn der Themenstarter nicht in jedem 2. Post wilde Vergleiche ohne kausalen Zusammenhang mit der angesprochenen Tehmatik anstellen würde, wäre auch eine sachliche Diskussion möglich.

Beiträge die von Ausserirdischen, Viren mit Bakterien handeln taugen eher zur Erheiterung denn zur Sache.

Durch solche Beiträge wird ein sehr ernstes Thema nur ins lächerliche gezogen. Übertriebenen Sarkassmus bei einem Streit für eine gerechte Sache helfen den Opfern nicht, es beschähmt sie eher.

Lexley

Uuups, jetzt habe ich DANKE gedrückt, weil ein Beitrag kam, mit dem man was anfangen kann, in dem keine Aversiönchen gezeigt wurden. Ich zerhacke ihn mal fachgerecht ...

Zitat:

Original geschrieben von Mondeo-Turnier1.8


So ganz verstehe ich die Posts vom TS auch nicht. Aber es werden hier wohl VS an den Pranger gestellt. Auch scheint mir, dass er hier von falschen Vorraussetzungen einer HP-Vers. ausgeht. Wie einige bereits schrieben, sehe ich auch so, das meine HP-Vers. in erster Linie dazu da ist, mich vor den finanziellen Folgen eines von mir verusachten Unfalles zu schützen und in meine Pflicht der Haftung einzutreten. Sie ist aber mitnichten dazu da, den Geschädigten zu schützen. Warum auch, sie soll ja die Interessen desjenigen vertreten, der sie bezahlt.

Ich verstehe viele Posts von Usern hier auch nicht.

Mir hat mal vor vielen Jahren Prof. Schiemann von der JurFak Tübingen gesagt, daß Versicherungsgesellschaften da sind, um Schädiger von ihren Haftpflichtansprüchen freizustellen. Er wußte aber auch schon damals, 🙄 daß es Juristen gibt, deren Aufgabe es ist, mit der korrekten Anwendung unserer Gesetze dafür zu sorgen, daß der eigentlich Zweck des Ganzen erfüllt wird. Und das Freistellen von Haftpflichtansprüchen macht ja nur Sinn, wenn Unfälle entstehen und Geschädigte ihre Schädiger zur Rechenschaft ziehen können. Wäre das nicht so, müßte der Gesetzgeber hergehen und Autos verbieten. So könnte also die KFZ-HV sehr wohl alle Verkehrsteilnehmer schützen, würden Versicherer und Justiz korrekt arbeiten. Das funktioniert aber so übel, daß ausgerechnet die Gruppe von Verkehrsteilnehmern gar keine Schadensersatzleistungen erhält, die diesen verdammt teuren Versicherungszirkus am nötigsten hätte. Sie wird nur mies bezahlt für eine beschi§ene Arbeit, mit der sich viel ihr Leben ruinieren. Der eigentliche Zweck einer Versicherung ist ja, große Schäden Einzelner auf die Schultern einer großen Gemeinschaft zu verteilen. Würde das funktionieren mit einer klugen Prämiengestaltung, die Selbstbeteiligungen für vermeidbare Schäden enthält, würde sich das Risiko aller Verkehrsteilnehmer auf ein erträgliches Niveau reduzieren.

Zitat:

Fakt ist aber auch, Vers. versuchen zu verzögern, zu taktieren und die Schäden manchmal auch kleiner zu machen, als sie sind. Damit meine ich nicht ausschliesslich die Kfz-Sparte. In anderen Sparten ist es wesentlich ausgeprägter.

Woher weißt Du das? Gibt es da Erhebungen? Ich bitte darum. Danke.

Zitat:

Allerdings finde ich auch, dass sich viele Sachen verienfachen liessen, gerade in der Haftpflichtversicherung, wenn es keine fiktive Abrechnung mehr gäbe und die Vers. verpflichtet wäre, den Geschädigten neutral zu stellen, so als ob der Unfall nicht eingetreten wäre. Soll heißen, die Vers. hat sich darum zu kümmern, dass der eingetretene Schaden fachgerecht behoben wird und ist dann auch gleichzeitig der Ansprechpartner, wenn dies nicht geschieht. Vers. holt das Fhrzg. ab, lässt es reparieren, stellt für die Dauer der Reparatur ein Ersatzfahrzeug und tritt gegenüber der Werkstatt als AG ein. So dass sie dem Geschädigten gegenüber für die Rep. haftbar ist. Für Totalschäden sollte analog gelten, dass die Versicherung ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug beschafft. Damit sollte dann auch das Finanzierungsproblem mit den vorhandenen Lücken gelöst sein. Geldleistungen sollten nur noch fließen, für Schmerzensgeld, Wertminderung nach Gutachten und Aufwandsentschädigungen.

Versicherer sind nicht verpflichtet, Geschädigte "neutral" zu stellen und dabei in der von dir vorgeschlagenen Weise in ein sinnvolles System einzugreifen, das aus vielen einzelnen Verantwortungsbereichen besteht, in denen das Geben und Nehmen weitgehend funktioniert, weil die dafür notwendige Kontrolle einigermaßen sichergestellt ist. Deshalb ist dein Vorschlag auch im juristischen Sinne Unfug. Der Geschädigte muß Auftraggeber bleiben, hat damit auch die Kontrollgewalt, aber auch die Verantwortung, daß mit seinem Auto das passiert, was passieren muß. Kein Anspruchsteller ist jedoch verpflichtet, derlei "eigene Mühewaltungen" zu übernehmen und sich sowas als zurechenbare Folge alltäglicher Gemeinsamkeiten von einem Richter abziehen zu lassen von seiner Schadensersatzforderung, bzw. einen mitunter beträchtlichen Anteil der Ausfüllung des § 249 BGB in der Kostenpauschale verschwinden zu lassen ... (Wer das langsam liest, hat unter Umständen viel davon ...)

Versicherer müssen nach Vertrag und Gesetz handeln. Das tun sie aber nicht immer vollumfänglich, weil unser Rechtssystem sie dabei unterstützt, nicht vollumfänglich nach Vertrag und Gesetz zu handeln. Sicher liest inzwischen nicht nur Christian Lübke vom GDV mit. Deshalb hier nur kurz die Info, daß ich mich darauf freue, wenn behauptet wird, das stimme nicht. Ich werde dann gerne solche Behauptungen öffentlich widerlegen. Möglicherweise hat ja die Versicherungswirtschaft inzwischen Interesse entwickelt, vereinnahmte Gelder nicht mehr an der Börse zu verzocken, sondern über viele Jahre angerichtete Schäden wieder gut zu machen ... 😁

Zitat:

Wenn nun die Rep. 3 Wo dauert, statt 2 Wo. (oder die Ersatzbeschaffung), ist das dann das Prob. der Versicherung. Der Geschädigte hat ja ein Ersatzfahrzeug der Vers.

Sowas muß der Geschädigte durch entsprechende Kommunikation mit der Werkstatt oder einem Schadensabwickler nicht zum Problem werden lassen!

Zitat:

Das ist allerdings meine pers. Sicht der Dinge. Aber ich denke, so ließen sich viele probleme lösen, es gäbe keine überzogenen Forderungen mehr und die Vers. hätte keinen Grund zu kürzen. Nachteile: der Geschädigte kann sich seine Werkstatt nicht mehr aussuchen und hat nur noch einen Anspruch auf die fachgerechte Ausführung der Rep. Wie und wo diese geschieht, ist das Problem der Vers. Einen Schaden zu belassen und das Geld einzustecken, is nicht mehr drin.

Wie schon geschrieben, geht es mir überhaupt nicht darum, die Leute zu unterstützen, die in die Kategorie fallen, die einigermaßen korrekt entschädigt wird. Es geht vor allem um Verkehrsteilnehmer, die ihren Job verlieren, ihre Ehefrau, ihr Vermögen, ihr Haus, ihre Freunde ... Die Gruppe, die Du hier skizzierst und Verbesserungen für sie vorschlägst, liegt nach meinen Schätzungen bei Schäden zwischen 3.000 und 30.000 Euro. Unter 3.000 zahlen viele die von ihnen verursachten Schäden selbst, um die Prämie nicht hochzutreiben. Über 30.000 Euro Schaden greift der

"Selbstschutz der Versicherer"

mit zunehmenden Einschränkungen, die bei einem Schaden von 100.000 Euro den für den Schadensersatz geleisteten Aufwand zu einem Nullsummenspiel machen. So meine Einschätzung nach sehr vielen Kontakten mit Anspruchstellern und fitten Insidern der Versicherungs-, Rechts-, Psycho- und Politikwirtschaft.

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von Lexley


Wenn der Themenstarter nicht in jedem 2. Post wilde Vergleiche ohne kausalen Zusammenhang mit der angesprochenen Tehmatik anstellen würde, wäre auch eine sachliche Diskussion möglich.

Beiträge die von Ausserirdischen, Viren mit Bakterien handeln taugen eher zur Erheiterung denn zur Sache.

Durch solche Beiträge wird ein sehr ernstes Thema nur ins lächerliche gezogen. Übertriebenen Sarkassmus bei einem Streit für eine gerechte Sache helfen den Opfern nicht, es beschähmt sie eher.

Lexley

Hab dir ein DANKE hingedrückt, weil Du mir damit Gelegenheit gibst, darauf hinzuweisen, daß mein Bemühen um sachliche Auseinandersetzung durch Leute so gestört worden ist, die sich gegenseitige auf ihre DANKE-Knöpfe drücken vor lauter Begeisterung, wenn was anderes gepostet haben, als einer sachlichen Diskussion zuträglich ist, und sie mich dann irgendwann zu sowas gereizt haben.

Deshalb kann ich auch in deinem Bemühen hier nichts anderes sehen, als nichts zum Thema beizutragen und den Thread so aufzublähen, daß nur noch der erste Beitrag überflogen und der letzte zur Kenntnis genommen wird. Im letzten stehen deshalb auch sehr oft entsprechend Bemerkungen von Störenfrieden, die diesen Plädoyer-Effekt gerne nutzen ...

Dann werde ich mal was ganz kurzes für ein hübsches Blögchen überlegen ...

Zitat:

Hab dir ein DANKE hingedrückt, weil Du mir damit Gelegenheit gibst, darauf hinzuweisen, daß mein Bemühen um sachliche Auseinandersetzung durch Leute so gestört worden ist, die sich gegenseitige auf ihre DANKE-Knöpfe drücken vor lauter Begeisterung, wenn was anderes gepostet haben, als einer sachlichen Diskussion zuträglich ist, und sie mich dann irgendwann zu sowas gereizt haben.

Deshalb kann ich auch in deinem Bemühen hier nichts anderes sehen, als nichts zum Thema beizutragen und den Thread so aufzublähen, daß nur noch der erste Beitrag überflogen und der letzte zur Kenntnis genommen wird. Im letzten stehen deshalb auch sehr oft entsprechend Bemerkungen von Störenfrieden, die diesen Plädoyer-Effekt gerne nutzen ...

Dann werde ich mal was ganz kurzes für ein hübsches Blögchen überlegen ...

Welch ein Trauerspiel. Deine Meinung ist die einzig wahre, alle anderen sind nur zu dumm, dass zu erkennen. (kein Smiley)

Nimmst Du verbotene Substanzen? (völlig Ironiefrei gemeint)

Es gibt nun genau 2 Möglichkeiten:

1) entweder sind hier alle nicht in der Lage, sachlich zu diskutieren,

oder

2) hier ist nur einer der irgendwie nicht sachlich bleiben kann, wenn eine abweichende Meinung gepostet wird.

Ich nehm Tor 2.

P.S. die Website lässt sich auch nicht besser lesen. Aber reißerisch formuliert, ist sie schonmal.

Zitat:

Original geschrieben von URPS


CSeltsam hatte offensichtlich keine Schwierigkeiten zu erkennen, worum es geht. Einige andere hier auch nicht. Und Leute, mit denen ich seit langem darüber rede, sowieso nicht.

Ich wüßte nicht, wer die "einige andere hier" sein sollten.

Und da dir das Thema so am Herzen liegt, solltest du doch vielleicht dafür sorgen, dass die Mehrheit versteht was du willst, und nicht nur eine sehr kleine Minderheit.

Gestern Abend dachte ich, ich hätte das ansatzweise verstanden und war auch soweit dir in einigen Dingen zuzustimmen.

Und dann lese ich das hier:

Zitat:

Original geschrieben von URPS


Über 30.000 Euro Schaden greift der "Selbstschutz der Versicherer" mit zunehmenden Einschränkungen, die bei einem Schaden von 100.000 Euro den für den Schadensersatz geleisteten Aufwand zu einem Nullsummenspiel machen.

Ja was denn sonst? Soll ein Geschädigter noch dran verdienen?

Und der Titel des Threads "Gar nicht versichert" ist doch einfach nur Humbug. Sollen jetzt die vielen hundert einwandfrei regulierten Geschädigten hier posten und das Gegenteil beweisen?

Und dann wird über grüne Daumen gefaselt die kreuz und quer verteilt werden...
Sorry, aber das ist doch alles wirr. Ich halte prinzipiell viel von Engagement zum Wohle anderer, auch und gerade wenn es über die Presse publiziert wird. Aber ich denke, du hast dich mit diesem Thema ziemlich einseitig verrannt.

Zitat:

Original geschrieben von Mondeo-Turnier1.8


Welch ein Trauerspiel. Deine Meinung ist die einzig wahre, alle anderen sind nur zu dumm, dass zu erkennen. (kein Smiley)

Nicht zu dumm, eher 'systemkonforme Zombis', wenn ich mir diesen Beitrag hier durchlese:

Zitat:

... ich bin es aber nicht gewohnt, ziemlich weit hintenan zu stehen, irgendwann Bittebitte zu sagen und wieder zu verschwinden, wenn ich Pech hatte. Die meisten Beiträge in diesem Forenbereich werden von Leuten geschrieben, die genau das tun und damit all das mitinszeniert haben, was ich hier thematisiere.

Naja, ich lasse den TE weiter von Kaffeefahrten mit virenverseuchten Außerirdischen träumen, aber vieleicht sagt er uns ja doch noch

den Grund

weshalb er hier einen Fred aufgemacht hat. Evtl. selber geschädigter eines Unfalls? Mit der Entschädigung der KfZ HP des Unfallverursachers nicht einverstanden gewesen? Über sechs Instanzen geklagt (das meint er wohl mit schlecht bezahlter Arbeit) und nicht wesentlich mehr bekommen als vorab angeboten?

Möglicherweise werden wir es nie erfahren.

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA



Naja, ich lasse den TE weiter von Kaffeefahrten mit virenverseuchten Außerirdischen träumen, aber vieleicht sagt er uns ja doch noch den Grund weshalb er hier einen Fred aufgemacht hat. Evtl. selber geschädigter eines Unfalls? Mit der Entschädigung der KfZ HP des Unfallverursachers nicht einverstanden gewesen? Über sechs Instanzen geklagt (das meint er wohl mit schlecht bezahlter Arbeit) und nicht wesentlich mehr bekommen als vorab angeboten?
Möglicherweise werden wir es nie erfahren.

@bigLBA

Das müsstest du doch eigentlich wissen 😁

Oktober 2011 - ist doch eigentlich noch gar nicht so lange her

www.motor-talk.de/forum/verfuehren-uns-autos-zum-kompensieren-von-alltagsfrust-t3559975.html

Ach ja, klingelingeling

Mondeo-Turnier1.8, deine sachliche Frage, ob ich verbotene Substanzen nehme, beantworte ich gerne. Verrate es aber niemand weiter: Ich ziehe mir doofe Leute durch's Hirn, wo sie mir über den Weg laufen und was an mich hinbrabbeln, das der Vater und die Mutter aller Denkfehler in ihrem Hirn produziert haben. Für mich ist das lustig, für sie weniger. Mit der Gestaltung meiner Internetseiten schrecke ich all jene ab, die unter den vielen Kinderchen der Denkfehler-Eltern leiden. Das darf ich. Es müssen ja nicht alle ganz schnell keine Denkfehler mehr in ihren Denkwürsten haben.

Neckarwelle, seltsam nicht, wie schnell sich Meinungen ändern können durch sanfte, banale Irrtümer. Du meinst also, zwischen durchschnittlich 90 - 75 % Schadensersatz für die Gruppe der Schäden zwischen 3.000 und 30.000 Euro, der dann allmählich auf 50 %, 25 % bis 0 % für Schäden ab 100.000 Euro gezahlt wird von Versicherern, ist kein Unterschied zu 100 % Schadensersatz. Was anderes kann nicht aus deinem "Ja was denn sonst? Soll ein Geschädigter noch dran verdienen?" beim besten Willen nicht herauslesen. OK, wenn Du das meinst, ist das in Ordnung für dein Hirn. Meines hatte offensichtlich einen anderen Mathematikunterricht und erkennt gewaltige Unterschiede zwischen 110 % (= 10 % Verdienst) und - 300 % für Schwergeschädigte ...

Der Titel des Threads "Gar nicht versichert"" ist weniger Mogelpackung als die Zusicherung "UNBEGRENZTE DECKUNGSSUMME" von Versicherungsvertretern oder das Gesäusel der "Schadensfallwundertütenöffner" (sehr sachlich! 🙄) in Prospekten vor einiger Zeit noch. Denn die unbegrenzte Deckungssumme erwies sich bei genauerem Studium der AVB ziemlich begrenzt. Wie das derzeit ist, weiß ich nicht. Außerdem hatte ich für den Titel nur eine Hand voll Buchstaben zur Verfügung und im TÖ gleich darauf hingewiesen, daß es um die Hauptzielgruppe geht, die nicht nur keine Versicherungsleistungen im Sinne der Verträge und Gesetze erhält, sondern viel arbeiten muß dafür und dafür schlecht bezahlt wird. Daß schwer Geschädigte mit großen Schäden (z. B. ab 100.000 Euro) Versicherungsleistungen am nötigsten hätten, dürfte außer Frage stehen, und daß Anwälte eine Haftpflichtversicherung brauchen, für den Fall daß sie mal einem Passanten oder Mandanten einen Popel ans Jackett schmieren, damit sie einen Rechtsfall daraus machen, um ihren Aufwand mit der eigenen Rechtsschutzversicherung abrechnen zu können, ist wohl nicht wirklich nötig, oder? Da kann der Passant oder Mandant auch mal 30 Euro Reinigung bezahlen, bevor er sich eine Justizerfahrung antut.

Insofern sind die vielen hundert "einwandfrei" regulierten Geschädigten, die das Gegenteil behaupten könnten, nicht sehr beeindruckend, zumal die selten wissen, was tatsächlich zusteht an Schadensersatz. Nach meiner Überzeugung gibt es bis heute keinen einzigen Fall, der tatsächlich einwandfrei reguliert worden ist, weil in der Regel der Abwicklungsaufwand nicht entschädigt wird. Ich würde aber gerne mir die Mühe machen, mal einen Fall zu prüfen, soweit der GDV meint, er könne einen Fall präsentieren und glaubhaft machen, es gäbe noch etwas mehr als ein paar hundert bei jährlich 2,5 Millionen Verkehrsunfällen.

Ich schwöre, ich habe keinen einzigen grünen Daumen, und kreuz und quer verteile ich nicht mal verbale Watschen. Ich plaziere die stets so, daß ich ins Schwarze treffe. Wenn dann die Teufel§cheisse nach allen Seiten ... (ich glaube, jetzt wird's unsachlich, drum hör ich besser auf.) Macht es dir was aus, wenn ich dir glaube, daß Du prinzipiell viel von Engagements zum Wohle anderer hälts, besonders wenn damit nicht dein Wohl gefährdet ist? Ist das dann auch noch entstanden, weil es zu viel Engagement zum Unwohle anderer gab, ist das doch sicher verständlich.

Danke! Nett von dir.

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA


Nicht zu dumm, eher 'systemkonforme Zombis' ...

Naja, ich lasse den TE weiter von Kaffeefahrten mit virenverseuchten Außerirdischen träumen, aber vieleicht sagt er uns ja doch noch den Grund weshalb er hier einen Fred aufgemacht hat. Evtl. selber geschädigter eines Unfalls? Mit der Entschädigung der KfZ HP des Unfallverursachers nicht einverstanden gewesen? Über sechs Instanzen geklagt (das meint er wohl mit schlecht bezahlter Arbeit) und nicht wesentlich mehr bekommen als vorab angeboten?
Möglicherweise werden wir es nie erfahren.

Um systemkonforme Zombis mitträumen zu lassen von Kaffeefahren und virenverseuchten Außerirdischen. Ist doch klar.

Wozu könnte es wichtig sein, in einem Forum, wo ständig Unfallgeschädigte Entschädigungsprobleme posten, darauf hinzuweisen, daß die Hauptzielgruppe aller Verkehrsteilnehmer gar keinen Schadensersatz bekommt, sondern nur einen miesen Lohn für eine Schei§arbeit? Damit künftig weniger posten und diesem Forum hier ein paar Draufklicks weniger bringen. Ich mag nämlich Leute nicht, die mit Werbung Geld verdienen, auch wenn sie eine der bestgemachtesten Meinungsplattformen dafür zur Verfügung stellen. Purer Neid. Der ""Starter" für meine Aktivitäten, den Du hier anmerkst, wird dich kaum interessieren. Ich glaube, ich sollte Juristen und Versicherer warnen, daß sie beim Lesen einen Infarkt bekommen können ... Er macht nämlich die dahinter stehende Systematik deutlich und verrät so viele fantastische Rechtstipps kostenlos, daß ich schon daran gedacht habe, Geld dafür zu verlangen.

xAKBx, man kann sehen, daß 13 Leute auf meinen DANKE-Knopf gedrückt haben, obwohl der Thread "Verführen uns Autos zum Kompensieren von Alltagsfrust" nach 12 Seiten geschlossen worden ist, weil ihn niemand gelesen hat ... TÖFFTÖFF, nicht klingelingeling!

Zitat:

Original geschrieben von URPS


Passend zur aktuellen Meldung, daß die W&W im 1. Quartal diesen Jahres einen Gewinn von 66,5 Millionen Euro reinfahren konnte, erlaube ich mir, alle Verkehrsteilnehmer darauf hinzuweisen, daß die Hauptzielgruppe der KFZ-Haftpflicht überhaupt nicht versichert ist!
...
Ich glaube Empörung wegen dieser Fehlentwicklung mit fatalen Folgen für unsere Gesellschaft ist viel zu wenig. Verdrängt haben wir sie schon viel zu lange!

Wie wäre es denn mit Darübernachdenken, wie man Einfluß nehmen kann auf diesen Mißstand? Ausgerechnet für die Schäden nicht abgesichert zu sein, auf die es ankommt, ist ja wohl der Hammer und recht viel massenhafte Verunsicherung.

So wie Autofahrer beim Kauf ihres Autos Einfluß nehmen auf das, was die Automobilindustrie anbietet, können Autohalter auch Einfluß nehmen beim Abschluß einer KFZ-HV auf die Gestaltung der Leistungen, indem sie z. B. nachfragen, ob die jeweilige Gesellschaft belegen kann, wie zufrieden Geschädigte waren ... Immerhin kann man ja auch leicht selbst mal dran glauben müssen oder auch nicht mehr ...

Gibt es wirklich so viele "Kraftohneverstandfahrer", die lieber zwecklose bis mäßig nützliche Versicherungsbeiträge bezahlen und damit im Schadensfall nur einen Teil bekommen bzw. noch drauflegen müssen? Oder wäre mehr Sicherheit hier nicht auch mehf Freude am Fahren? Wenn nicht mal eine konstruktive Auseinandersetzung dazu möglich ist, nachdem Versicherer nicht beweisen können, wie korrekt sie tatsächlich entschädigen, ist das schon ziemlich übel und provoziert entsprechende gesetzliche Maßnahmen. Ich bin der Meinung, daß hier der Staat in eklatanter Weise seine Fürsorgepflicht vernachlässigt und durch halbherzige Präventionsmaßnahmen das Schadensvolumen in die Höhe treibt!

Zitat:

Original geschrieben von miga55



Zitat:

Original geschrieben von CSeltsam



In den 90ern aber war ich mit verschiedenen Analyse-Projekten, sowohl im Auftrag des Verbandes, als auch fuer zwei Gesellschaften exclusiv, beauftragt.
U.a. stellte sich dabei heraus, dass im Bereich Kraftfahrtversicherung die Schadenabwicklung, mit knapp 95% völlig unstrittig abgewickelt werden konnte.
In den 90ern war es in diesem Bereich auch völlig anders als heute.
Dazu kommt, daß auch heute die meisten kaum Kenntnis ihrer Rechte haben und davon ausgehen, daß schon alles seine Richtigkeit hat ( kann man auch hier immer wieder lesen).

Was bitte ist ist denn heute so völlig anders?

Registrierte Unfälle in den 90ern um die 1,7 Mio, p.a.

Registrierte Unfälle heute um die 2,15 Mio, p.a.

Außerdem ist die Inanspruchnahme Anwaltlicher Hilfe seither pro Schaden deutlich angestiegen und das Rechtsbewusstsein, allein schon durch die Werbewirtschaft sowie Dutzende von "Verdummungssendungen" der privaten TV-Sender, in weite Teile der Bevölkerung hinein-penetriert.

Was wir hier dazu lesen, fällt in der Gemengelage wirklich nicht sonderlich ins Gewicht.

Zitat:

Gibt es wirklich so viele "Kraftohneverstandfahrer", die lieber zwecklose bis mäßig nützliche Versicherungsbeiträge bezahlen und damit im Schadensfall nur einen Teil bekommen bzw. noch drauflegen müssen? Oder wäre mehr Sicherheit hier nicht auch mehf Freude am Fahren? Wenn nicht mal eine konstruktive Auseinandersetzung dazu möglich ist, nachdem Versicherer nicht beweisen können, wie korrekt sie tatsächlich entschädigen, ist das schon ziemlich übel und provoziert entsprechende gesetzliche Maßnahmen. Ich bin der Meinung, daß hier der Staat in eklatanter Weise seine Fürsorgepflicht vernachlässigt und durch halbherzige Präventionsmaßnahmen das Schadensvolumen in die Höhe treibt!

Kann mir bitte jemand bescheid geben, wenn der konstruktive Teil beginnt?

@URPS: So langsam glaube ich mir allmählich eine Vorstellung davon machen zu glauben, was Dir evtl. auf der Leber liegen können mag ... ich verweise aber noch mal darauf, Fachbegiffe richtig zu verwenden. Du wirbelst so vieles durcheinander, vieles von DIr geschriebenen macht einfach keinen Sinn.

Definition Zielgruppe

Wenn ich eine Haftpflichtversicherung abschließe, dann will ich mich selber vor Schadensersatzansprüchen Dritter schützen, denn diese könnten existenzbedrohend werden. Das tun die Haftpflichtversicherungen doch idR. Oder ist Dir jemand bekannt, der auf den Kosten der Regulierung eines von ihm angerichteten Schadens sitzen geblieben ist, obwohl er HP versichert war?

Mit einer Haftpflichtversicherung schützt man sich nicht gegen eine Zahlungsverweigerung desjenigen, gegen den man einen Schadensersatz fordern will. Auch ist es nicht Aufgabe der HPV allen Unfallopfern schnell und unbürokratisch zu helfen, auch wenn Du das hier forderst.

Zu den Beiträgen in der SWR Sendung: Hier geht es doch vielmehr um Rechtsbeugung durch bestochene Richter, das ist doch ein ganz anderes (leider altägliches) Problem. Unser Justizsystem halte ich schon seit über zwei Dekaden für eine absulute Schande für dieses Land ... das nur am Rande.

Trotzdem weis ich nicht, was Außerirdische, Esotherik, der Golfstrom und andere von Dir eingebrachte Phänomene damit zu tun haben.

btw.: Du forderst indirekt die Versicherungen dazu auf, ihre Rechte evtl. je nach Fall einfach nicht in Anspruch nehmen zu sollen. Dieser Ansatz ist glaube ich grundsätzlich falsch. Hier ist vielmehr der Gesetzgeber gefragt, an dem Ist-Zustand etwas zu verändern.

Ähnliche Themen