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Werkzeugliste o. ä. für GM SB Motor gesucht (vor allem betr. Zoll-Werkzeug)

Themenstarteram 17. September 2011 um 13:16

Hallo,

ein Freund wird demnächst einen (in einem Boot verbauten) GM 350 CUI Vergasermotor zerlegen, als erstes die Köpfe demontieren. Der Block ist in der Ausführung ab ca. 1986 bis 2000 mit einteiligem KW Simmering, die Köpfe mit mittig verschraubten Ventildeckeln.

Metrisches Werkzeug ist vorhanden, Zollwerkzeug nur sehr wenig. Deshalb wüsste ich gerne vorher Bescheid was er noch besorgen muss. Hat einer von Euch so eine Aufstellung irgendwo rumliegen oder weiß wo in den Weiten des www sowas zu finden ist ? Oder / und ein Werkstatthandbuch o. ä., mit Nennung der Schlüsselweiten und dann auch den Anzugsdrehmomenten, optimalerweise in deutsch.

Besonderheiten oder Fallen beim zerlegen und zusammenbauen gibt es ja an den Motoren eigentlich nicht, oder ?

Letzte Frage, weiß wer wieviel ungefähr

a) ein Motor ohne Köpfe und Nebenaggregate ungefähr wiegt ? Also Block mit KW und Kolben ?

b) ein Motorblock ohne KW und Kolben ?

Allerletzte Frage, wenn Motoren dieser Art heiss werden (Wasserpumpenausfall, Kühlwasserverlust), sind dann meist nur die Kopfdichtungen hin oder zieht das dann regelmäßig weitere Schäden nach sich, z. B. Risse in den Köpfen und / oder Freßspuren ?

Gruss

FP

Beste Antwort im Thema

So pauschal kann man das eigentlich nicht sagen, aber man sollte einen hochwertigen Satz Halbzoll- oder Dreiachtel-Nüsse haben für die Schlüsselweiten 3/8 bis 11/16. Shallow und deep. Es gibt auch einige größere Schrauben, wie der Zentralbolzen des Schwingungsdämpfers. Die muß man im Einzelfall vorher ausfindig machen. Außerdem sind ein Satz zöllige Allen-(Innensechskant)Schlüssel für Stopfen und Ölkanäle sicher nicht verkehrt. Ein Drehmomentschlüssel in ft/lbs. kann ebenfalls nicht schaden, dann braucht man nicht immer umrechnen. Weiterhin braucht man noch einen speziellen Abzieher für den Schwingungsdämpfer. Gut ist auch ein zu den Nüssen passender Satz Ringmaulschlüssel um ggf. mal etwas zu kontern oder gegenzuhalten. Klasse ist auch ein Satz zöllige Blattlehren, ein zölliges Mikrometer, eine zöllige Schieblehre mit Fraktalen und und eine zöllige Meßuhr zur Spielmessung. Das geht zwar auch alles mit metrischen, aber man muß eben immer rechnen...

Als Buch sei empfohlen "How to rebuild your small block Chevy" von David Vizard.

Deutsche Literatur ist mir für diese Gerätschaften nicht bekannt und zum Ausschluß von dummen Übersetzungsfehlern oder Totalversagern als Autoren würde ich von so etwas auch abraten.

Ein Chevy SB mit allen drum und dran, aber ohne Getriebe wiegt etwa 250 kg

Viel Spaß beim Fummeln!

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Ich kann dir eine nagelneue Werkzeugkoffer von Craftsman verkaufen, 94 Teile, viele Nüsse in 1/4 und 3/8 Zoll sowie einige 1/2 incl 2 Ratschen, kostet 99 Eu Da ist alles drin, was du brauchst, ansonsten habe ich auch noch 118-Teile Kästen für 134.50 oder 154-Teile-Kisten für 169 Euro (da ist wirklich alles drin incl vielenS chlüsseln)

Die Schrauben in Kopf und MainCaps bekommst du mit einer Verlängerung auch damit auf. Wenn die Fest sind, nimm eine Lange Verlängerung. Undendlich ist des Meisters Kraft, wenn er mit einem Hebel schafft. Mit nem Hammer auf die Ratsche zu kloppen ruiniert die Ratsche oder die Nuss oder die SChraube reisst, mit enr Langen VL bekommst du mehr Drehmoment drauf und löst die SChraube langsam.

 

Gewicht ist ca. 200 kilo, Block mit allem bewglichen ohne Köpfe so um die 120, aber der Motor ist recht handlich. Vorne, hinten 2 Schrauben rein, Gurt oder stabiles Seil und mann kann ihn heben. Ich habe dafür extra eine Platte, die auf den Vergaseröffnung der Ansaugspinne geschraubt wird

Dichtsatz Marine müste ich auch noch haben: Wichtig ist, das du da hingehst und Kopfdichtungen für den Marineeinsatz nimmst, nicht dne Standartsatz

Was war denn, Impeller kaputt?

Sollte bei diesem Baujahr nicht bereits das Metrische System

verwendet worden sein ????

Zitat:

Original geschrieben von Stevie

Sollte bei diesem Baujahr nicht bereits das Metrische System

verwendet worden sein ????

Nein

So pauschal kann man das eigentlich nicht sagen, aber man sollte einen hochwertigen Satz Halbzoll- oder Dreiachtel-Nüsse haben für die Schlüsselweiten 3/8 bis 11/16. Shallow und deep. Es gibt auch einige größere Schrauben, wie der Zentralbolzen des Schwingungsdämpfers. Die muß man im Einzelfall vorher ausfindig machen. Außerdem sind ein Satz zöllige Allen-(Innensechskant)Schlüssel für Stopfen und Ölkanäle sicher nicht verkehrt. Ein Drehmomentschlüssel in ft/lbs. kann ebenfalls nicht schaden, dann braucht man nicht immer umrechnen. Weiterhin braucht man noch einen speziellen Abzieher für den Schwingungsdämpfer. Gut ist auch ein zu den Nüssen passender Satz Ringmaulschlüssel um ggf. mal etwas zu kontern oder gegenzuhalten. Klasse ist auch ein Satz zöllige Blattlehren, ein zölliges Mikrometer, eine zöllige Schieblehre mit Fraktalen und und eine zöllige Meßuhr zur Spielmessung. Das geht zwar auch alles mit metrischen, aber man muß eben immer rechnen...

Als Buch sei empfohlen "How to rebuild your small block Chevy" von David Vizard.

Deutsche Literatur ist mir für diese Gerätschaften nicht bekannt und zum Ausschluß von dummen Übersetzungsfehlern oder Totalversagern als Autoren würde ich von so etwas auch abraten.

Ein Chevy SB mit allen drum und dran, aber ohne Getriebe wiegt etwa 250 kg

Viel Spaß beim Fummeln!

Welchen Bereich sollte ein Drehmomentschlüssel abdecken ?

Oder sollte man lieber mehrere nehmen ?

Wie oft braucht man sie außerhalb von Felgen und Motor wirklich?

Ich würde für den Anfang den 65-teiligen Knarrenkasten von Proxxon in der zöllischen Version empfehlen.

Ist primatoll...alles andere kann man sich dann sukzessive dazu kaufen.

Zu dem von Spechti empholenem Buch gibs übrigens auch ein ausführliches und laaanges Video dazu.

Ich arbeite gern bei jeder Gelegenheit mit Drehmomentschlüsseln und wenn ich es einrichten kann, ziehe ich gern jede schraube mit dem im Handbuch vorgesehenen Drehmoment an. Einfach um sicher zu sein und ein besseres Gefühl zu haben. Besonders bei Teilen, an die man später nicht mal eben so wieder rankommt.

Allerdings habe ich irgendwie immer nur die falschen Bereiche. Zum Beispiel fehlt mir immer noch ein Drehmomentschlüssel im lbs/inch Bereich, den man z.B. für Bremsbandeinstellungen oder für Lagervorspannungen braucht. Auch im niedrigen footpounds-Bereich bin ich nur unzureichend ausgerüstet.

Kommt aber noch.

Die Craftsman Kisten haben den vorteil das in einer Kiste 50/50 Zoll und metrisches Werkzeug sind

Craftsman-118-teile
Craftsman-94-teile
Themenstarteram 18. September 2011 um 17:30

Hallo,

als erstes möchte ich mich für alle Antworten bedanken.

Einen kompletten Zoll-Ratschenkasten möchte ich bzw. der Freund nicht kaufen, nur zielgerichtet die Nüsse und Schlüssel die für den Motor gebraucht werden. Eine Grundausstattung mit Ratsche, Verlängerungen etc. in guter Qualität ist vorhanden.

Und ich vermute es ist wie bei metrischen Nüssen und Schlüsseln: Die Hälfte davon was in den Komplettsätzen ist, braucht man nie in seinem Leben. Beispielsweise 16er, 18er, 20er oder 23er - sowas bezahlt man mit, schleppt es immer mit aber brauchen tut man es - zumindest an unseren Autos - nie. Was anderes ist es natürlich wenn der Satz billiger als die benötigten Einzelteile sind, z. B. bei Innensechskantschlüssel.

Und dann braucht man ja oft nicht nur "normale" Nüsse und Schlüssel einer Grösse, sondern manchmal eine Lange Nuss, gekröpfte oder gewinkelte Schlüssel und dann braucht man von einer Grösse oft 2 um gegenzuhalten.

Was bei dem Motor die Ursache des Schadens war ist noch nicht bekannt. Das soll sich eben bei der Demontage ergeben.

Als erstes werden die Wasserpumpen demontiert und die Kühlwasserführungen kontrolliert. Dann die Köpfe runter, auch um die Kolbenstände zu vermessen ob durch Wasserschlag die Pleuel verbogen sind. Hoffentlich nicht.

Nach dem Gewicht habe ich gefragt weil es zum Ausbau der Kolben nötig wäre, den Motorblock etwas zu lupfen und auf die Seite zu drehen, damit man die Ölwanne runter bekommt.

Nach dem Buch werde ich mal schauen. Der Titel "How to rebuild your small block Chevy" ist ja schon mal eindeutig. Aber abgesehen von Anzugsdrehmomenten und Mess- bzw. Prüfwerten - hält Ihr so eine Lektüre für notwendig oder kommt ein gelernter Mechaniker an so einem Motor auch ohne zurecht ?

Naja, bleibt erst mal abzuwarten was bei der Demontage so alles zum Vorschein kommt.

@ dagehtshin - schraubst Du beruflich an solchen Motoren ? Die Gegend um Koblenz ist ja ein Mekka an Marineteile und -Motorenhändlern und Werkstätten. Allerdings sind da auch ein paar schwarze Schafe dabei...

Gruss

FP

Tja und wenn du mal doch ne seltene Nuss brauchst, beißt du dich in deinen Popo nicht den ganzen Satz gekauft zu haben.

Es übrigens günstiger, ganze Sätze zu kaufen, als sich alles zielgerichtet irgendwo zu bestellen...

Früher hab ic auch am Werkzeug gespart. Heute spare ich zeit und Geld und kaufe für jede Arbeit das Werkzeug.

Nockenwellenlagerwechseltools, Schwingungsdämper-rauf-und-runter-mach-tools, 2 Kisten Hämmer, Werkzeuge für Ventile...

Klar, man kann auch Nockenwellenlager mit Besenstil und Uscheiben wechseln und nen Schwingungsdämpfer mit nem Hammer draufprügeln. Oder ne 1/2 Zoll nuss mit ner 13er draufmachen.

Geht alles, muss man nur mal in Afrika an der Strasse schauen wie da LKWs repariert werden. Aber ich muss meinen Narben keine neuen hinzufügen.. und Fingernägel nachwachsen lassen ist auch nicht sooo toll

Und: Was man hat muss man nicht bestellen und drauf warten

Aber jeder wie er mag..

Themenstarteram 23. September 2011 um 14:21

Offenbar ist es mir nicht gelungen mein Anliegen deutlich zu machen. Ich will weder in Afrika LKWs reparieren noch einen Schraubenkopf mit einer falschen Schlüssel- oder Nussgrösse vernudeln. Auch keine Nockenwellenlager mit dem Besenstiel wechseln, und den Schwingungsdämper wollen wir erst mal auch nicht demontieren.

Meine Wunschvorstellung wäre eine Auflistung von den Nüssen und Schlüsseln, die man zur Demontage der Köpfe an diesen Motoren braucht. Keine Ahnung ob meine Wunschvorstellung in diesem Fall an der Realität vorbeigeht.

Als Beispiel: Wenn ich bei einem VW Audi Motor einer bestimmten Baureihe den oder die Köpfe demontieren will, braucht man einen 10er T-Schlüssel, eine bestimmte Vielzahnnuss für die Kopfschrauben, eine 13mm Sechskantnuss mit mehreren 3/8 Verlängerungen sowie einen gewinkelten und einen leicht gekröpften Ringschlüssel um die schlecht zugänglichen und vergammelten Auspuff- und Krümmerschrauben zu lösen, weiter einen 17er und 19er gekröpften Ring oder entsprechende Nüsse samt Ratsche und einen 6er und einen 8er Inbus.

Bei dem Beispiel sind die spezielleren Werkzeuge wie die Vielzahnnuss und der gewinkelte Ringsschlüssel in keinem normalen Ratschenkastensatz drin.

Apropos - wie ist es z. B. mit den Craftsman Kisten, ist da wirklich alles drin was man an dem Motor bräuchte ? Den Andeutungen nach bräuchte man ja trotzdem noch spezielle Werkzeuge ?!?

Bezüglich Craftsman habe ich gehört, das insbesondere die Ratschen nicht von besonderen Qualität seien. Ist das nur ein Gerücht oder ist da was dran ?

Und habt Ihr schon mal von Werkzeug des Herstellers "Blue Point" gehört ? Das wäre lt. einem Anbieter mit Snap On vergleichbar. Interessiert mich aber nur am Rande, bei den entsprechenden Angeboten habe ich von vornherein kein gutes Gefühl...

FP

Zum Abbauen der Köpfe muß die Ansaugbrücke runter, die Ventildeckel, die Krümmer. Dann die Köpfe selber. Alle dafür benötigten Nüsse müßten in einem einfachen Zollnußkasten zu finden sein der von 3/8" bis 3/4" reicht. "Spezialwerkzeuge", die Schrauben in einem bestimmten Winkel angehen oder seltene Innenvielkante lösen kann.

Mit ziemlicher Sicherheit wirst Du mit diesen wenigen Schlüsselgrößen bereits sehr weit kommen:

3/8"

7/16"

1/2"

9/16"

11/16"

5/8"

Die kleinen Größen würde ich auch nochmal zusätzlich für die Viertelzollknarre kaufen.

Blue Point ist die "Billigmarke" von Snap-On. Was aber nicht unbedingt bedeutet, daß die Werkzeuge grottenschlecht sind. Sie sind eher als Kompromiß zu verstehen. Sie sind halt auch nicht so hochwertig wie Snap-On, made in USA. Die Blue Point-Ware ist größtenteils made in China und das schließt sie für mich schon mal kategorisch aus. China-Werkzeug werde ich nicht wieder kaufen (wenn es sich vermeiden läßt)! Ich bin mittlerweile absolut von Snap-On überzeugt. Die Werkzeuge sind teuer, sauteuer sogar, aber wenn man einmal damit geschraubt hat, will man keine andere wieder haben...:D

Ich selber habe nur div. Spezialsachen von SnapOn, wie Ratschenschlüssel. Ansonsten habe ich nur noch Craftsman. Die Ratschen sind ok, nur die Haptik also das Anfühlgefühl ist nicht so prickelnd, auch ist die Verzahlung nicht ganz so fein. Aber es ist schlecht, eine S-Klasse gut zu finden wenn man schon mal in nem Rolls gesessen hat, aber sie ist besser als ein Hunday Lantra.

Und Snapon ist der Rolls, Craftsman die S-Klasse. Bluepoint hatte ich auch aber...muss ich nicht mehr haben. Alleine schon wenn was kaputt ist machen die Stress, den ich von Craftsman oder SnapOn nicht kenne

Und meine Ratschen sind von Kobalt. Ist von der Haptik wie SnapOn, qualitiativ wie Craftsman und preiswerter

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