Wer hat erfahrung mit Scania

Hallo,

ich fahre seit 13 jahren mit MAN. Als erste hatte ich F 2000 dann TGA 510 XXL und jetzt (seit 5 Jahren) TGA 530 XXL - alle mit Vollautomatik, aber habe mit den Fahrzeugen sehr vielle Probleme gehabt.
Führerhaus und Fahrkomfort sind jedoch bei MAN 1A - aber mit den Motoren bei den TGA habe ich nur Probleme. Das was ich bei neupreis gegenüber der Scania oder Mercedes gespart hatte, habe ich doppel und dreifach an Reparaturn schon ausgegeben. Jetzt habe ich wieder ein großes Problem mit dem Motor - das heist -sehr teure reparatur steht mir bevor. Ich habe langsam den Spas am MAN verloren, deswegen habe ich auch keine interesse an TGX - sollte auch nicht ohne sein, wie ich von paar fahrer erfahren habe.
ich will wieder auf scania umsteigen, aber ich kenne nur 124 - der ich vor jahren ohne jegliche probleme gefahren hatte -die fahrzeuge zb. r 420 ab bj. 2006 kenne ich weniger und da währe meine frage an euch:
sind die Fahrzeuge immer noch so zuverlässig wie früher???
wie ist der verbrauch???
halten die motoren bischen länger ohne reparaturen - wie bei meinem MAN ???

ich habe vor den R 420 ohne AdBlue (EGR Motor) als gebrauchten zu kaufen bj. 2006/2007 und brauche von euch ein paar tipps oder meinungen

ich bin schon gespant auf eure erfahrungen

grüße
palu

Beste Antwort im Thema

Also Verbrauch liegt so im Paketdienstverkehr um die 25l (Ruhrpott- Franken). Problemtechnisch verhalten sich die Scanias recht unauffällig wenn man von einem etwas erhöhten Ölverbrauch ab 150000 km absieht. Die Werkstattintervalle sind etwas kürzer wie bei den anderen gängigen Marken und wenn man in Sachen Öl beim Motor hinterher bleibt leben die Motoren recht lange.

Aufpassen sollte man auf die Schubstange der Lenkung welche sehr schnell ausleiert. Und da Du ja eh einen Scania ohne ADBLUe holen willst hast du dann auch nicht dieleidigenProbleme der Scania Fahrer wenn die Temperatur unter den Gefrierpunkt fällt und die Abgas emmisionen angeblich steigen auch wenn nur dem Nox sensor zu kalt ist.

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Ich bin ja davon überzeugt, dass derzeit alle Hersteller gute oder sehr gute Fahrzeuge bauen. Die Unterschiede liegen in kleinen Details, wo oft Geschmack angesprochen wird. Und wie schon gesagt wurde, kannst du Pech haben oder Glück haben. Viel Glück und Pech hängt natürlich auch vom Bediener ab. Das beginnt schon mit Kleinigkeiten wie Lampencheck abwarten vor dem Starten und hört bei blindlings Öl auffüllen wenn das Fahrzeug meldet "Ölstand PRÜFEN" noch lange nicht auf.

Nichts destotrotz würde ich mir derzeit - wenn ich ein zuverlässiges Fahrzeug haben will - einen Volvo FH 13 zulegen. Wenn du deine Fahrer aber entsprechend auf das Fahrzeug schulst oder schulen lässt (was auch bei einem Volvo nötig ist), wirst du auch mit jedem anderen Fahrzeug fast problemlos über die Runden kommen.

Von VOLVO und deren Fahrern hört man nur positives. Auch bei "Rastanlagen Small-Talks", sollen halt etwas teuerer sein und es gibt nicht alle Ersatzteile-Verschleißteile bei Winkler, Europarts usw.

Somit wird der Unterhalt auch ein wenig teurer. Läuft der LKW aber Störungsfrei, ist das ja O.K.

Es ist ein ungeheuer schwieriges Thema.
Man kann mit jedem Fahrzeug eingehen, oder auch Glück haben.
Das die Fahrzeuge mit elektronik vollgestopft sind, ist ja mittlerweile Standard, was dann uU auch zu recht kostspieligen Reparaturen führen kann.
Mein letzter Scania war ein R420. Die 2 Jahre die ich Ihn hatte war nichts daran zu bemängeln, mein Mp2 und unser Mp3 sind aber auch sehr fleissige Arbeitsbienchen die so laufen wie sie sollen.

In Deinem Fall, so doof es auch klingt, würde ich zu min 30% nach der Wartung gehen.
Also ist das Servicenetz gut ausgebaut, habe ich einen KOMPETENTEN Ansprechpartner in meiner Nähe, der mir vielleicht im Falle eines Falles auch mal eine SZM zur Verfügung stellen kann? Oder dem ich das Teil um die Ohren hauen kann wenn es als qualmender Schrotthaufen am Strassenrand steht?

Ich habe mit fast allen Fabrikaten (ausser Renault und Daf, die hatte ich zu selten) gute und schlechte Erfahrungen gemacht.
Mercedes möchte die Zeiten des Actros1 sicher auch ab und zu lieber vergessen, bauen aber mittlerweile sehr gute Fahrzeuge.
Von Daf hört man viel gutes was Verbrauch und allgemeine Kosten-Nutzen Rechnung angeht.
Scania hat viele Fans, bauen schöne Autos, aber auch damit habe ich schon Motorschäden erlebt, und von den Steckachsen und Kardanwellen der 2er und 3er Serie können manche Leute sicher Abendfüllende Geschichten erzählen.

Man, tja, mein letzter war der F2000, da kann ich nicht mitreden.
Aber solche Autos wie den SK oder den F90-2000 gibts halt nicht mehr.
Mit Volvo bin ich übrigens trotz schlechter Werkstatt immer gut zurechtgekommen, bis ich mal die Hinterachshalterung verloren habe (zeitgleich mit ein paar Zähnen und die Erinnerung an diesen Vorfall).

Tja, das bringt uns wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Alle bauen eigentlich tolle Autos, aber man muss dennoch Glück haben um das richtige zu erwischen.
Da man dieses aber (ausser durch fragwürdige Rituale) kaum beeinflussen kann, würde ich nach dem Service in Deiner Nähe gehen.

Tut mir leid wenn mein Post vielleicht nicht die große Hilfe war, aber ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück bei der Wahl, und viel Erfolg bei Eurem Unternehmen!

Mez

Hallo. ich abeite bei einem scania service und bin scania schlosser aus überzeugung . ich kann mit guten gewissen sagen das die schwedenstahl qualität top ist. bei den motoren brauch man sich bei scania keine gedanken mache , den wenn scania was kann dan ist es motoren bauen. wir habe in unser firma selbst noch ein 4er 420 laufen mit knap 1,5 millionen km auf der uhr da haben wir einmal die kurbelwellen abdichtung gemacht sonst nichts. der scania new R ist ein richtig guter wagen geworde ,der noch vielen kraftfahrern freude bereiten wird .

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Zitat:

Original geschrieben von Scania Freund


Hallo. ich abeite bei einem scania service und bin scania schlosser aus überzeugung . ich kann mit guten gewissen sagen das die schwedenstahl qualität top ist. bei den motoren brauch man sich bei scania keine gedanken mache , den wenn scania was kann dan ist es motoren bauen. wir habe in unser firma selbst noch ein 4er 420 laufen mit knap 1,5 millionen km auf der uhr da haben wir einmal die kurbelwellen abdichtung gemacht sonst nichts. der scania new R ist ein richtig guter wagen geworde ,der noch vielen kraftfahrern freude bereiten wird .

Als Monteur von diesem Hersteller hätte man mehr Antwort und Details zur neuen Modellreihe und den Motoren Euro5 Innermotorisch (ohne SCR) erwarten können!

Danke

Die Frage nach dem Fahrzeug wird nicht selten auch emotional geleitet.

Bagatellschäden sind oft die teuersten Probleme, die auftreten. In einem Fuhrpark mit vier MAN F2000 und einem Volvo FH mit Fahrerrotation hatte ich an den MAN's ständig Bagetellschäden (rechte Seite inkl. Spiegel). Der Volvo kam immer unversehrt nach Hause. Das hat sich seither auch bestätigt.

Erschrocken war ich, so viele DAF XF 105er zu sehen, denen vorne das rechte Teil gefehlt hat. Irgendwie ein neuralgischer Punkt an dem Fahrzeug.

Gefahren bin ich schon viele verschiedene Fahrzeuge: Volvo FH, MAN TGA, Mercedes Actros, DAF XF 96, Scania 4er und R-Serie. Derzeit fahre ich eine R-Serie mit Handschalter und 420-PS-Euro 5-Motor mit AdBlue, welches er nur sehr sparsam einsetzt. Der letzte Volvo, ein FH 480, hatte in den Bergen das AdBlue schneller gesoffen, als ich das nachschütten konnte.

Der Scania gefällt mir von all denen immer wieder am Besten. Der Fahrerarbeitsplatz finde ich optimal und ergonomisch gestaltet. Der Motor liefert hohes Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen. Man hat eine sehr gute Übersicht über das Fahrzeug. Die Klimaanlage kann man auch mit Zündung ziemlich lange betreiben, ohne dass die Batterie schlapp macht. Meist ist das Teil mit Sekundärretarder ausgestattet. Den würde ich nicht missen wollen.

Den Volvo FH habe ich nicht weniger gern gefahren. Das I-Shift ist schon ein tolles Getriebe. Der Motor ist auch nicht verkehrt. Der Sitz ist für'n Arsch in doppeldeutiger Hinsicht. Die rechten Außenspiegel könnte man auch weglassen. Mir gefällt nur nicht, dass es das I-Shift nicht in Kombination mit einem Retarder - explizit Sekundärretarder - gibt.

Der erste Einstieg in den DAF war irgendwie kritisch. Hab' mich mit dem allerdings sehr schnell angefreundet. Man kann mit dem Fahrzeug einfach geil cruisen. Sitze, Bett ... alles passt irgendwie. Die Spiegel sind auch bei dem ein neuralgischer Punkt.

Jedes Fahrzeug hat so seine Vor- und Nachteile. Entsprechend der Anwendung kann man entscheiden, welche Nachteile vernachlässigbar und welche Vorteile nützlich sind.

Lieber Steffen 8585

Danke für ihren arroganten beitrag.
Nach technischen informationen hatte keiner gefragt.
Also nur für sie ein paar infos.

Scania XPI / EGR R6 DC13 Motor
- Hubraum erweiterung auf 12700 cm3
- elektronisch gesteuerte Common-Rail-Einspritzung wobei einspritzdrücke von bis zu 2400 bar erreicht
werden können
- neuer elektronisch gesteuerter Turbolader mit variabler Geometrie
- neue zweistufige Luft-und Wasserabgaskühlung, die die Abgase auf rund 50 Grad Celsius abkühlen

Das sind die technischen grunderneuerungen, zum erreichen der EU5 Norm ohne AdBlue.

Noch Fragen?

Danke!

Zitat:

Original geschrieben von Scania Freund


Lieber Steffen 8585

Danke für ihren arroganten beitrag.
Nach technischen informationen hatte keiner gefragt.
Also nur für sie ein paar infos.

Scania XPI / EGR R6 DC13 Motor
- Hubraum erweiterung auf 12700 cm3
- elektronisch gesteuerte Common-Rail-Einspritzung wobei einspritzdrücke von bis zu 2400 bar erreicht
werden können
- neuer elektronisch gesteuerter Turbolader mit variabler Geometrie
- neue zweistufige Luft-und Wasserabgaskühlung, die die Abgase auf rund 50 Grad Celsius abkühlen

Das sind die technischen grunderneuerungen, zum erreichen der EU5 Norm ohne AdBlue.

Noch Fragen?

Danke!

Danke für das Kompliement!Das geht runter wie Oel!

Zitat:

Original geschrieben von Scania Freund


Lieber Steffen 8585

Danke für ihren arroganten beitrag.
Nach technischen informationen hatte keiner gefragt.
Also nur für sie ein paar infos.

Scania XPI / EGR R6 DC13 Motor
- Hubraum erweiterung auf 12700 cm3
- elektronisch gesteuerte Common-Rail-Einspritzung wobei einspritzdrücke von bis zu 2400 bar erreicht
werden können
- neuer elektronisch gesteuerter Turbolader mit variabler Geometrie
- neue zweistufige Luft-und Wasserabgaskühlung, die die Abgase auf rund 50 Grad Celsius abkühlen

Das sind die technischen grunderneuerungen, zum erreichen der EU5 Norm ohne AdBlue.

Noch Fragen?

Danke!

Was ist daran neu?

@PaluTrans

SCANIA R500 oder R560

Das sind aktuell die zuverlässigsten Motoren mit den geringsten Kosten und höchsten Laufleistungen.
Der rest ist sowieso an allen Fahrzeugen fast gleich.

Für die AdBlue Geschichte wird es in naher Zukunft eine Preiswertere Reparaturlösung geben wenn hier die Anlage versagt.

Die Innermotorische E5 Lösung ist zwar revolutionär, doch alles was neu ist, hat auch Krankheiten!

Meine Empfehlung

Innermotorische Lösung

Sicher werden irgendwelche probleme mal auftreten. Aber ich denke die Innermotorische EU5 Lösung ist der richtige weg. Spätestens bei der EU6 Norm müssen alle Hersteller auch in diese Richtung denken, denn dan wird eine Kombi von EGR und SCR Technologi unvermeidbar sein. Und dan ist Scania einen kleinen Schrit vorraus.

....wenn Rechtschreibung zur Reparatur gehören würde, wären manche Fahrzeuge ständig in der Werkstatt.

Arrogant - Ich weiß.

Ob Scania wirklich einen Schritt voraus ist sieht man erst wenn die Euro 6 Motoren auf den Markt kommen. Aber die anderen Hersteller schlafen nicht.

Sicher schlafen sie nicht. Ich laß mich überraschen, da werden noch viele schöne dinge auf uns zu kommen.

Ich geh' mal - halbwegs bestätigt - davon aus, dass auf der BAUMA der neue V8er für Straßenfahrzeuge vorgestellt wird. Dieser ist in Euro 6 zu erwarten.

Andere Hersteller schlafen nicht! Ob viele bisher den richtigen Weg gegangen sind, bezweifele ich stark. 0

Sieht man sich die 13-Liter-Scania-Motoren an, dann wiegen die Anbauteile mehr, als der Motorblock. Der Motor funktioniert zwar, aber je komplexer die Technik, umso mehr Fehlerquellen.

Die Wege, die viele Hersteller gehen, finde ich nicht wirklich gut. Hierzu gehört beispielsweise CR. Wenig robuste und aufwändige Technik und anfällig auf wenig qualitative Kraftstoffe. Um die Emissionsnormen zu erreichen, wird nach der Verbrennung angesetzt. Warum wird nicht vor der Verbrennung angesetzt?

Es ist ja nicht so, als wenn es entsprechende Forschungen nicht gäbe, aber für Nutzfahrzeugmotoren werden diese nicht in Betracht gezogen.

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