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Wer fährt mit ePOS von PAYCO statt INSIKNA in Berlin und hat Ärger mit dem LaBO?

Themenstarteram 28. Oktober 2018 um 17:27

Zur Zeit habe ich etwas Stress mit dem LaBO Berlin wegen dem "Fiskaltaxameter". Das LaBO ist der Meinung das nur das INSIKNA-Verfahren anerkannt wird und alle anderen Systeme unzuverlässig sind. Ich weiß, dass noch andere Kollegen in Berlin mit dem ePOS-System unterwegs sind. Habt ihr auch Ärger mit dem LaBO? Mit Hilfe eines Anwaltes habe ich erst einmal Wiederspruch, gegen die Behauptung ich wäre "unzuverlässig, eingelegt. Das ePOS-System ist viel genauer, wie das INSIKNA-Verfahren. Ich kann z.B. zwischen den Mehrwertsteuersätzen wechseln und Pauschalfahrten eingeben, außerdem wird zu jeder Fahrt die Start- und Zieladresse hinterlegt.

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36 Antworten

Wende Dich an den ePos-Anbieter, der wird Dir helfen.

 

Solange Du die Finger von den Grundzahlen lässt, sie also nicht für Deine Buchführung nutzt, brauchst Du sie auch nicht aufzuzeichnen. Das Taxameter ist keine Kasse ! Dies ist Dein Kassenbuch, welches die Vorgänge in der offenen Ladenkasse exakt wiedergibt. Ein Taxameter kann das nicht. Wer trotzden ausschliesslich auf die Kasse=Taxameter setzt, betrügt !

Themenstarteram 10. November 2018 um 15:20

Zitat:

@kunigard schrieb am 29. Oktober 2018 um 10:10:32 Uhr:

Wende Dich an den ePos-Anbieter, der wird Dir helfen.

Solange Du die Finger von den Grundzahlen lässt, sie also nicht für Deine Buchführung nutzt, brauchst Du sie auch nicht aufzuzeichnen. Das Taxameter ist keine Kasse ! Dies ist Dein Kassenbuch, welches die Vorgänge in der offenen Ladenkasse exakt wiedergibt. Ein Taxameter kann das nicht. Wer trotzden ausschliesslich auf die Kasse=Taxameter setzt, betrügt !

Habe schon mit Herrn Schmidt telefoniert.

Habe auch ePOS von Payco und bin damit sehr zu frieden.

Das Labo hat im August 2018 das übliche Schreiben für ePOS Nutzer auch an mich gesendet.

Vorbereitung des Widerrufs Ihrer Genehmigung zur Ausübung des Gelegenheitsverkehrs mit Taxen
Anhörung gemäß § 28 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG i.V.m. § 1
Abs. 1 VwVfGBln)
...da bei Ihnen die Genehmigungsvoraussetzung der persönlichen Zuverlässigkeit nicht mehr als gegeben bewertet werden kann. ... bla bla bla

Wiederspruch eingelegt und dann war bis vorgestern ruhe im Schiff.

Nun wiederum Androhung des Entzuges der Konzession und die Empfehlung den Wiederspruch zurückzuziehen.

Antwort an die "Tante" nochmal den Widerspruch bekräftigt.

ePOS erfüllt alle derzeit gesetzlichen Vorgaben zu 100%.

Deshalb sehe ich das eigentlich ganz gelassen und habe meine Freude mich mit dem Saftladen zu zoffen.

Wer in Berlin Ärger mit dem Labo hat darf sich auch gern an den Chef von PayCo wenden.

Kontaktdaten bitte den eigenen Unterlagen entnehmen.

PayCo ist an jeden einzelnen Fall in Berlin interessiert, gibt juristisches Futter gegen das Labo.

Es sind inzwischen ca. 50% der Kunden in Berlin abgewandert, meist aus Angst vor dieser Behörde.

Das ist geschäftsschädigend für PayCo.

Dieses Vorgehen der Berliner Behörde scheint systematisch zu sein.

PayCo hatte sich damals gewehrt als INSIKA noch explizit vom Labo empfohlen/vorgeschrieben wurde.

@Harley-Flitzer

Wer ist Herr Schmidt, wo tätig?

 

Themenstarteram 11. Januar 2019 um 12:54

Hallo Tax-man, ich meinte Herrn Schröder, Betreiber von ePOS. Kleiner Irrtum von mir.

Das Labo hat schon Konzessionen entzogen und beantragten Konzessionsverlängerungen nicht stattgegeben, da wurden schon Exempel statuiert.

Gegen einen entsprechenden Bescheid kannst du zwar gerichtlich mit einem einstweiligen Rechtsschutzverfahren (auch Eilverfahren genannt) vorgehen, heisst in Berlin aber 3 Monate auf eine vorläufige Entscheidung warten. Zudem hat sich die in Berlin dafür zuständige 11. Kammer des Verwaltungsgerichts unter Vorsitz von Frau G. bisher nicht durch bürgerfreundliche Entscheidungen hervorgetan.

Grund für die "Ruhe im Schiff" bis dato war, dass die Absenderin deines Scheibens, Frau S., bis zum Jahreswechsel gehandicapt war und die Angelegenheit nicht vorangetrieben hat.

Da könnten noch Überraschungen folgen.

Im Moment ist die Situation in Berlin eh ziemlich traurig. Da schiesst man einerseitz mit Kanonen auf Spatzen aber die 1500 bis 2000 Mietwagen, viele mittlerweile vollkommen schwarz fahrend, können hier vollkommen unbehelligt taxigleich die Fahrten ausführen.

Zitat:

@walex schrieb am 11. Januar 2019 um 20:14:46 Uhr:

[…]Das Labo hat schon Konzessionen entzogen und beantragten Konzessionsverlängerungen nicht stattgegeben, da wurden schon Exempel statuiert.[…]

Nach meinen Informationen waren da aber noch andere Faktoren im Spiel.

Mir wurde meine Konzession mit ePos verlängert, anstandslos.

Deshalb ja die Gegenwehr meinerseits.

Die größte Anzahl der PayCo Kunden hatte nur keinen Arsch in der Hose und hat sich vom Labo einschüchtern lassen. (Behörden Angst oder Dreck am Stecken)

Wie das ja meist im Gewerbe so ist.

Erst große Fresse und wenn man dann mal dazu stehen soll, Schwanz einziehen.

Anmerkung nebeneibei...

Selbst bin ich ca. 30 Jahre im Geschäft und kann den Gesamtzustand, glaube ich, ganz gut beurteilen.

Die Unternehmer von Früher sind alle schon in Rente (ich eigentlich auch).

Die heutzutage das Gewerbe bestimmen kann man eigentlich nur in die Tonne kloppen, da ist es egal ob UBER und Konsorten auf Straße sind oder nicht.

Wann war die Verlängerung?

Ende 2017, da wurde auch schon von Seiten des Labo gegen PayCo gearbeitet...

Die damalige Überprüfung vom Finanzamt für Körperschaften II wurde auch anstandslos durchlaufen.

(die Erste nach 28 Jahren und auch nur weil der Senat in Berlin spinnt)

Nie Probleme mit irgend einer Behörde gehabt.

Wer oder Was ist das Labo??? :D:rolleyes:

2017 gingen die Uhren ja auch noch anders. Sommer 2018 haben sie mit Payco auch noch verlängert, ab Herbst aber nicht mehr. Ab da ging der Fahrzeugtausch auch nicht mehr.

Ich fahre auch mit Payco habe aber nächste Woche neues Gespräch mit Frau S.

Inzwischen gibt es aber auch eine Lösung ohne Insika.

Es gibt ja keine Veranlassung bei PayCo auszusteigen.

Es werden ALLE! gesetzlichen Anforderungen erfüllt und sogar noch darüber Daten erfasst.

So einfach ist das.

Warum soll ich den schon wieder Geld ausgeben, nur weil es der Behörde nicht gefällt und sie offensichtlich einen "Privatkrieg mit PayCo führen will.

Das Labo ist die einzige Behörde in Deutschland welche gegen PayCo schießt.

Das Theater bezieht sich eigentlich auf den Gerichtsbeschluss vom 12.07.2018 (AZ: VG 11 L 254.18).

Danach kann bei Hale Taxametern über den Unternehmer-Key die Datenschnittstelle deaktiviert werden.

Ich habe Kienzle T21, da geht das nicht. Zum deaktivieren müsste ich ein Kabel durchschneiden.

Beim T21 ist schon die Sicherung der Daten auf dem Stick gesetzeskonform.

Problem liegt also nicht bei PayCo sondern bei Hale.

Damit sollte sich das Labo befassen, es ist aber einfacher kleine Taxiunternehmer einzuschüchtern als sich dem Platzhirsch Hale anzulegen.

Abgesehen davon gleicht das ePOS System automatisch die Taxameter Daten mit der Datenbank ab und übernimmt diese wenn die Datenverbindung wieder hergestellt wird, bei jedem Taxameter.

Somit werden alle relevanten Daten im nachhinein trotzdem erfasst.

Mir musst du das nicht erklären mit Payco, da bin ich ganz deiner Meinung, ich kenne das System auch recht gut.

Verwendest du die Sticks beim T21?

Beim T21S wird die Sticklösung seit letztem Monat akzeptiert.

Ist jetzt eine interessante Konstellation, die ich Montag nochmal mit Herrn Schröder besprechen muss.

T21 oder T21S ist egal. Macht keinen Unterschied.

Habe den Unternehmer Stick und sicher die Daten "sporadisch auf dem PC.

Die PTA-Software zum Auslesen der Daten habe ich nicht, da ich bis jetzt keine Notwendigkeit dafür sehe.

Bei mir liegen also die Taxameter Rohdaten vor. Genau wie vom Gesetzgeber gefordert.

Alle anderen vom Labo geforderten Daten sind eigentlich nicht notwendig.

Genaugenommen sind die derzeit angewendeten System INSIKA, ePos usw. nur Gut will der Taxiunternehmen.

Der Tante vom Labo habe ich mitgeteilt und auch versucht verständlich zu machen das die Stick Lösung allein schon die derzeitigen gesetzlichen Vorgaben erfüllt.

FÜR BETROFFENE FOLGENDE INFO

LABO hat verschiedene ePOS Anwender im Mai 2018 angeschrieben und auf Risiken bei Konzessionsverlängerungen hingewiesen.

Kurz vor Weihnachten sind zwei TAXI Konzessionen „kassiert“ worden.

Die Aussetzung des Vollzugs ist mit einem Taxametertausch HALE gegen Kienzle T21S mit Stick gelungen.

https://data.motor-talk.de/.../kati-8014061697913473401.jpg

Sofern Sie betroffen sind können Sie Herrn Langberg ansprechen.

Kienzle Argi GmbH

Detlef Langberg

Alboinstr. 56 Haus B

12103 Berlin

Tel: 030 79490042

Detlef.langberg@kati.de

Ihre CryptoSafeBox wird dann an das Kienzle Taxameter angeschlossen, so dass Sie das ePOS System weiter nutzen können.

Die Kienzle Taxameterdaten werden parallel zum ePOS System auch auf einem Kiezle Unternehmer Stick gespeichert ( ca. € 150,00 mit PC Software von www.pta-team.de ).

Damit vermeiden Sie eine teure HALE INSIKA Aufrüstung sowie Kosten für den regelmäßigen TIM Kartenwechel sowie keine weiteren Verträge mit Dienstleistern.

Die Terminierung ist kurzfristig möglich.

Die Kienzle Einbaubestätigung reichen Sie dann bei LABO ein.

Kati
Themenstarteram 13. Januar 2019 um 14:20

Ich fahre auch mit Payco habe aber nächste Woche neues Gespräch mit Frau S.

Inzwischen gibt es aber auch eine Lösung ohne Insika.

Halt uns auf dem laufenden, was das Gespräch mit Fau S. gebracht hat.

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