Welches Zusatzsteuergerät ist empfehlenswert?

Hey ich fahre einen Honda Civic EJ9 und stehe gerade kurz davor mir ein Zusatzsteuergerät zubestellen.

Ich hab mir den "Fuelcat Manager" ausgesucht.
http://www.fuelcat.de/.../fuelcatmanager.html

Hat da jemand Erfahrung oder kann sonst was dazu sagen?

Ich wäre auch für Alternativen in der Preisklasse dankbar.

Über die Risiken dass die Benzinpumpe flöten gehen könnte und dass ich dann ohne TÜV rumfahre bin ich informiert.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von pointexxx


Hey ich fahre einen Honda Civic EJ9 und stehe gerade kurz davor mir ein Zusatzsteuergerät zubestellen.

Ich hab mir den "Fuelcat Manager" ausgesucht.
http://www.fuelcat.de/.../fuelcatmanager.html

Hat da jemand Erfahrung oder kann sonst was dazu sagen?

Meine Erfahrungen mit dem Gerät sind massive Kaltstartprobleme und Magerruckeln im Bereich ab 180 km/h. Scheint totaler Kernschrott zu sein. Zu allem Unglück kommen dann noch massive Beschimpfungen seitens des Herstellers, wenn man versucht, das Problem zu beseitigen. Die Erfahrungen haben leider noch viele andere Kunden gemacht.

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Zitat:

Original geschrieben von turbochris22397


Ich werde mal meine Prüfer fragen wieso eine allgemeine Betriebserlaubnis nun neuerdings eingetragen werden soll als ob es ein typbezogenes Teilegutachten wäre.

Die ABE wird vom ahnungslosen Käufer als montierbar ohne Eintrag in die Fahrzeugpapiere erwartet, die ABE muß im Fahrzeug mitgeführt und zuständigen Personen auf Anfrage vorgelegt werden.

Weshalb keine zusätzlichen Kosten für eine TÜV Abnahme und die Eintragung in die Fahrzeugpapiere auf ihn zukommen, einmal ganz davon abgesehen das der TÜV die Abnahme verweigern kann.

Wer hat das denn nun gesagt? Der Hersteller schrieb bisher das Gegenteil!

Wer hat das nun verlangt? War das? ATU? Der TÜV? Das Verkehrsamt? Die Politesse?
Kläre uns doch bitte mal auf.

Danke!

Das steht in der ABE und im Prüfbericht drin, das kann man bei

www.T-ec2.de

auch nachlesen.

Es ist eine ganz legale Sache, dann hat auch keiner mehr was zu nörgeln. Man fährt nur zur Zulassungsstelle und lässt das eintragen, man muss nicht zum TÜV, der hat damit nichts zu tun da man ja den Prüfbericht hat. Der würde ansonsten eine neue AU machen, mit E85 im Tank stimmen die Werte nicht mehr, dann könnte das Ärger geben.

Vorteil bei einer Eintragung ist, wenn es bis drin steht kann keiner mehr was.

Gruß Ralf

Zitat:

Original geschrieben von itzibitzi


Das was Du da zugeschickt bekommen hast ist eine Conformitätsbescheinigung,
und hat nichts mit einer ABE zu tun. Diese Kiste kriegst Du niemals eingetragen,
noch ist sie eintragungsfrei.

LG
Swen

mal sehen was der tüv morgen sagt.

Hi,
von wegen "wenn es drin steht kann keiner mehr was".

Eintragungen kann jeder Wachtmeister als nicht plausibel und rechtens anzweifeln und Dich zum TÜV schicken.
Das ist alles echt lustig geworden.
Solltest Du einen anderen Luftfilter oder Sportauspuff eingetragen haben, gilt Dein Gutachten für die Abgasprüfung des Zusatzsteuergerätes auch nicht mehr, so wie Reifenfreigaben nicht mehr gelten wenn eine Tieferlegung eingetragen wird.
Ganz schön nervig inzwischen...

Das bedeutet also hier das der geänderte Kraftstoff von der Zulassungsstelle nachgetragen wird, aber keine Eintragung beim TÜV nötig ist.

Das ist hier eben MT, da ist alles nicht so wichtig und jeder hat recht: ABE, Teilegutachten, TÜV, Eintragen, Zulassungsstelle, Nachtragen, all the same....

Wenn es eingetragen ist, kann auch der Herr Wachtmeister nichts dran machen, der schickt dich vielleicht zum Tüv, mich nicht. Ich habe einen TÜV Prüfbericht, wonach das Gerät in Brief und Schein eingetragen ist, mit dem Vermerk unter P3 Benzin / Ethanol. Aber mal davon abgesehen, hier bei uns im Land weiss sowieso die rechte Hand nicht mehr was die linke macht. Wir müssen noch mehr Studierte bekommen die glauben das sie Ahnung haben. Ich bin schon mit anderen Fraktionen fertig geworden.
Das zB Deutschland eine EN- Norm unterschrieben hat, keiner hier in Deutschland wusste was für eine Norm das ist, noch nicht mal die Norm-Stelle in Berlin. Ich hab's aber durchbekommen trotz heftigstem
Widerstand.

Namaste Ralf😁

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Hey, also habe jetzt die erste 150km mit dem Gerät gefahren.
Laufen tut er stabil.
Habe nur momentan Kaltstartprobleme, so dass er erst beim 2. Versuch morgens anspringt und leicht muckt bis er warm ist.

Das Versuche ich aber noch in den Griff zu bekommen.
Das Gerät hat nähmlich ein USB Anschluß wo ich mit dem Laptop die Einspritzung verstellen kann.

Dann berichte uns doch bitte noch mal wenn es geklappt hat mit dem Einstellen und im Winter ebenfalls. Aktuell ist es ja recht mild.

Es geht jetzt aber nicht mehr über das von EifelDuster beworbene TEC-2 Gerät, sondern um das ungarische, oder?

TÜV hat das nicht und kann es in Deutschland, solange der TÜV prüft, auch nicht bekommen. Eine andere, autonome Prüforganisation, könnte aber nicht von vorne herein gezwungen sein, so wie der TÜV, es unter fadenscheinigen Gründen grundsätzlich abzulehnen. Nach dem Sinne der EU-Stellungnahmen sollte es sicherlich positiv prüfbar sein.

Bitte berichte doch mal über das Gerät und Deine Schwierigkeiten. Hier können Dir sicher einige Tipps geben, was Du einprogramieren mußt damit es gut läuft.

Viel Spaß!

Zitat:

Original geschrieben von turbochris22397


Es geht jetzt aber nicht mehr über das von EifelDuster beworbene TEC-2 Gerät, sondern um das ungarische, oder?

TÜV hat das nicht und kann es in Deutschland, solange der TÜV prüft, auch nicht bekommen. Eine andere, autonome Prüforganisation, könnte aber nicht von vorne herein gezwungen sein, so wie der TÜV, es unter fadenscheinigen Gründen grundsätzlich abzulehnen. Nach dem Sinne der EU-Stellungnahmen sollte es sicherlich positiv prüfbar sein.

Bitte berichte doch mal über das Gerät und Deine Schwierigkeiten. Hier können Dir sicher einige Tipps geben, was Du einprogramieren mußt damit es gut läuft.

Viel Spaß!

Ja, habe das ungarische Gerät.

Habe dummerweise vergessen Fotos davon zu machen -.-

Habe es auch noch nicht am Laptop angeschlossen gehabt.
Problem liegt dass er im kalten Zustand schlecht anspringt.
Den Kaltstartsensor habe ich am Schlauch vom Kühler befestigt.

Vorher habe ich die Einspritzdüsen von 190cc auf 240cc gewechselt.

Du solltest den Temperatursensor wo anders hinsetzen, den im Winter wird sehr lange kein Kühlwasser durch den Kühler fließen, obwohl der Motor doch schon recht warm ist. Das liegt daran weil der Heizungswärmetauscher die ganze wärme auskoppelt für den Innenraum. Der Thermostat mach ja erst irgendwo bei >78°c auf, erst dann wird etwas durch den Kühler fließen.
d.h. machst du ein Messfehler was auf den Verbrauch geht weil er zu lange anfetten wird.
Das Anspringen musst durch mehr anfetten wenn er kalt ist in den griff bekommen.

Hallo, man kann den Fühler ja auch an dem Motorblock befestigen, dann bekommt er eher die richtigen Werte.

Gruß Ralf 😉

z.b. oder beim thermostat da kann man es auch machen den dort ist auch der kleine Kreislauf.

so stand das halt in der Anleitung.

Aber ist ja kein Akt den zu versetzen.

Vllt wurde die ja schlecht übersetzt.

Bist Du sicher das Du die großen Düsen überhaupt brauchst? Du verspielst die Möglichkeit mit Benzin zu fahren. Im Regelfall kommst Du mit den Seriendüsen gut aus, weil bei Volllast die Abmagerung durchaus erwünscht ist. Ich bin mir nicht sicher ob Du es begrüßen würdest, wenn Dein Auto 4x 190ccm / Minute verbrauchen würde? Das sind dann760ccm x 60 Min = 45,6 Liter pro Stunde. Bei Tempo 180 wären das 15,2 Liter auf 100 km. Passt das nicht schon? Ich wähle im zweifelsfalle immer erst mal eine Druckerhöhung, weil dadurch die Zerstäubung besser wird. Damit kann man bereits einiges ausgleichen.

Dein Anspringproblem kannst und mußt Du in der Software regeln. Dabei geht es um die initiale Einspritzung beim ersten Drehen des Anlassers. In dem Moment muss eine gewaltige Menge eingespritzt werden, damit der Motor auf Schlag anspringt, z.B 1000% der normalen Leerlaufmenge, weil ja nur 15% davon Benzin sind und nur die in dem Moment zählen.
Gleichzeitig kommt dann der Warmlauf, der zunächst auch viel Sprit braucht und was ab einer gewissen Zeit (bis die Ansaugkanäle das Ethanol gut verdampfen) sehr schnell sehr viel weniger wird.

Bring den Temperaturfühler irgendwo an einer Metallfläche, z.B. mit Epoxidkleber an. Diese Fläche sollte zum Motorkreislauf gehören, z.B. im Bereich des Thermostaten. Wenn Du den kalten Motor ca. 1 Minute laufen läßt, sollte dort bereits etwas Erwärmung fühlbar sein. Fein geht es, wenn man eine Ringöse für Anlasserkabel nimmt, den Fühler hineinklebt und die Ringöse unter einer Mutter oder einem Bolzen anbringt, natürlich am Kopf, vorzugsweise Ansaugseite! Die allgemein gegebene Empfehlung ihn an einen Schlauch zu binden ist echt die schlechteste Lösung.

Deine Anlage hat alle Einstellungen, die andere nicht haben. Das wird leider problematisch, weil die Wirkung jedes Parameters Erklärungsbedarf hat. Auch für Automechaniker, die auf diese Ebene sonst nie zugreifen. Also erwarte dort keine Hilfe. Der Kaltstart ist deshalb so schwierig einzustellen, weil man immer nur einen Versuch hat...

Viel Erfolg!

Zitat:

Original geschrieben von turbochris22397


Bist Du sicher das Du die großen Düsen überhaupt brauchst? Du verspielst die Möglichkeit mit Benzin zu fahren. Im Regelfall kommst Du mit den Seriendüsen gut aus, weil bei Volllast die Abmagerung durchaus erwünscht ist. Ich bin mir nicht sicher ob Du es begrüßen würdest, wenn Dein Auto 4x 190ccm / Minute verbrauchen würde? Das sind dann760ccm x 60 Min = 45,6 Liter pro Stunde. Bei Tempo 180 wären das 15,2 Liter auf 100 km. Passt das nicht schon? Ich wähle im zweifelsfalle immer erst mal eine Druckerhöhung, weil dadurch die Zerstäubung besser wird. Damit kann man bereits einiges ausgleichen.

Dein Anspringproblem kannst und mußt Du in der Software regeln. Dabei geht es um die initiale Einspritzung beim ersten Drehen des Anlassers. In dem Moment muss eine gewaltige Menge eingespritzt werden, damit der Motor auf Schlag anspringt, z.B 1000% der normalen Leerlaufmenge, weil ja nur 15% davon Benzin sind und nur die in dem Moment zählen.
Gleichzeitig kommt dann der Warmlauf, der zunächst auch viel Sprit braucht und was ab einer gewissen Zeit (bis die Ansaugkanäle das Ethanol gut verdampfen) sehr schnell sehr viel weniger wird.

Bring den Temperaturfühler irgendwo an einer Metallfläche, z.B. mit Epoxidkleber an. Diese Fläche sollte zum Motorkreislauf gehören, z.B. im Bereich des Thermostaten. Wenn Du den kalten Motor ca. 1 Minute laufen läßt, sollte dort bereits etwas Erwärmung fühlbar sein. Fein geht es, wenn man eine Ringöse für Anlasserkabel nimmt, den Fühler hineinklebt und die Ringöse unter einer Mutter oder einem Bolzen anbringt, natürlich am Kopf, vorzugsweise Ansaugseite! Die allgemein gegebene Empfehlung ihn an einen Schlauch zu binden ist echt die schlechteste Lösung.

Deine Anlage hat alle Einstellungen, die andere nicht haben. Das wird leider problematisch, weil die Wirkung jedes Parameters Erklärungsbedarf hat. Auch für Automechaniker, die auf diese Ebene sonst nie zugreifen. Also erwarte dort keine Hilfe. Der Kaltstart ist deshalb so schwierig einzustellen, weil man immer nur einen Versuch hat...

Viel Erfolg!

Also ich habe mich ja vorher durch die Hondaforen gelesen und versucht Leute zukontaktieren die schon auf E85 fahren.

Und jeder meinte dass die 190er zu klein sind.

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