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Welche KFZ-Versicherung braucht man?

Werte Lesende,

im Finanzierungs-Forum kam gerade die Frage auf, ob man eine Verkehrsrechtschutzversicherung braucht und ich warf ein, nicht mal eine Teilkasko für mein Auto zu haben. Da das dort OT ist, frage ich euch, welche Versicherungen haltet ihr für nötig, auch in Abhängigkeit des Fahrzeugalters und der ggf. laufenden Finanzierung?

Ich fahre einen alten Wagen mit einem derzeitigen Wiederbeschaffungswert von etwa 7.500 € und habe nur eine Haftpflicht, allerdings mit erhöhter Deckungssumme (man denke an den Unfall mit dem Tanklaster, der von der Brücke fiel) und ansonsten keine Kasko, weil diese den gesamten Fahrzeugwert schnell übersteigen würde und auch keinen Verkehrsrechtschutz. In meinen fast 18 Jahren Führerschein- und Autobesitz hätte nur ein mal eine Vollkasko was gebracht und ca. 2.500 € ausgezahlt. Über die Jahre gerechnet also ein schlechter Deal.

Als ich mal einen geleasten Neuwagen hatte, schloss ich das recht günstige Vollkasko-Paket samt GAP ab, da dies zwingend notwendig, aber auch sinnvoll ist.

Insbesondere Verkehrsrechtschutz halte ich für ziemlich unnötig und selbst wenn mal ein Fall eintreten sollte, wo man ihn braucht, kann man dies auch aus eigener Tasche zahlen. Weder verklage ich gerne andere, noch werde ich verklagt. Ich war nur ein einziges mal Zeuge vor Gericht und da ging es um was Berufliches.

Also, wie haltet ihr das und bin ich nun naiv, wie mich einer hier im Forum bezeichnete?

BTW: Gegen hohe Abschleppkosten oder für die Pannenhilfe bin ich beim ADAC. Allein der Tankrabatt bei Shell und die günstigeren Verkehrstrainings holen den Jahresbeitrag wieder rein.

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49 Antworten

Jede freiwillige Versicherung, die man nicht benötigt, ist rausgeworfenes Geld.

Man schläft aber ruhiger, mit gewissen Versicherungen.

Ich habe sowohl eine Familien- und Verkehrs- Rechtsschutzversicherung als auch Vollkasko für meine alten Autos, weil die VK bei meinen hohen SF-Rabatten wenig kostet.

Ich streite auch nicht gern. Aber wenn ich beschuldigt werde, egal in welchem Lebensbereich, möchte ich schon einen Anwalt einschalten, dessen Kosten ich nicht zu tragen habe. Nach einem zweieinhalbjährigen Rechtsstreit mit Gang zum Gericht nach einem VU weiß ich dies zu schätzen.

Muss halt jeder selber wissen, was ihm wichtig ist und was nicht.

Was die Versicherung für ein Fahrzeug betrifft hängt das immer vom Wert dessen ab und vom eigenen finanziellen Polster.Eine Teilkasko kostet nicht die Welt und ist auch abhängig von der SF Einstufung bei Vollkasko.Manchmal ist da man mit VK günstiger als nur mit TK.Eine normale Rechtsschutzversicherung sollte eigentlich jeder Heut zu Tage haben.Da gibt es sicher auch welche die Verkehrsrechtsstreitigkeiten inclusive haben.Deshalb ,denke ich mal,ist eine extra Verkehrsrechtschutzversicherung unnötig.

Ich habe als Außendienstler sowieso eine Rechtsschutz.... ich habe sie aber bisher zu Glück nur 2 mal gebraucht...

Einmal als ich ein Auto gekauft habe wegen verschwiegener Mängel und einmal zu schnell gefahren.

Ich denke es hängt auch von der Situation ab, das sage ich auch meinen Kunden.... wer viel fährt hat Bzw muss und seine Existenz davon abhängt sollte die 50€ im Jahr für eine verkehrsrechtsschutz schon haben

da hast du sicher Recht eine extra Verkehrsrechtsschutz mag unnötig sein, aber wer kein Gesamtpaket haben möchte ist mit einer Verkehrsrechtsschutz gut aufgehoben (kostet weit unter 100 im Jahr)

 

Die richtige Antwort wird der TE hier nicht finden. Die Kunden stehen bei mir täglich mit dieser Frage im Büro. Hängt von jedem persönlich ab. Ist das Fahrzeug finanziert? Kann man sich den Verlust leisten.

Ohne Teilkasko wäre ein Steinschlag bei mir im Sichtfeld schon 1600€. Ohne Vollkasko riskiere ich 50.000€. Will ich das? Fahre auch schon 35 Jahre unfallfrei.

Mir fällt die Entscheidung leicht, ich habe das Geld für die Versicherung über, also warum sollte ich es riskieren das ich einen Schaden selbst zahlen muss.

Es hört aber mit der Kasko nicht auf, ist ja mit allen weiteren Versicherungen und Garantieerweiterungen so.

Auch wir haben Kunden die nur den Haftpflicht Schutz möchten, oder sich die Kasko nicht leisten können. Mal geht es gut, mal fliesen auch danach Tränen. (Hätten wir mal drauf gehört hören wir auch nicht selten)

Zitat:

@Goify schrieb am 12. Februar 2019 um 18:57:41 Uhr:

Also, wie haltet ihr das ...

Wenn man den aktuellen Wiederbeschaffungswert seines Fahrzeuges stress- und halbwegs schmerzfrei jederzeit aus eigenen liquiden Mitteln aufbringen kann ist jede Art vom Kasko Geldverschwendung. Ansonsten sollte man eine haben.

Zu einer Rechtsschutz würde ich raten, man kann hohe Selbstbeteiligungen bei dann überschaubaren Beiträgen wählen wenn man nicht gerade beabsichtigt wegen jeder Lappalie zur Einkommenssteigerung der Anwälte beizutragen.

Aber dann schmeißen einen die RS-Versicherungen eh sehr schnell raus.

Auch ohne SB zahle ich für die Bausteine V, B und S nur 150/Jahr....

Ohne Rahmenvertrag, SB und mit vernünftigem Leistungsumfang ist das m.E. nicht zu machen, bzw. wüßte ich dann gern mal welche Gesellschaft mit welchem Tarif.

Sry, aber ich werde hier keine Gesellschaft nennen/empfehlen.

Wenn ich nicht bei den ADAC-Günstigeren tanke, spare ich mehr als den Rabatt. Vergleichbare Schutzbriefe sind günstiger.

Wenn man mehr will:

Wie immer:Hat man sie, passiert nichts. Hat man sie nicht, braucht man sie.

Bei finanzierten oder geleasten Autos ist VK ohne Diskussionen abzuschließen. Derjenige, der least oder finanziert macht das üblicherweise, weil er ein Auto nicht bar zahlen kann, also auch das Geld für eine Reparatur bzw. die Kosten bei Totalverlust nicht zwingend aufbringen kann.

Mein Cabrio ist selbst mit seinen bald 30 Jahren noch VK versichert. Die Prämie für TK alleine wäre teurer. Für 7 Monate Saison kostet mich bei SF19 die HP 68 Euro und die VK inkl. TK 77 Euro. Da muß ich nicht lang überlegen.

Der Polo meiner Frau ist jetzt 10 Jahre alt und auch noch VK. Bei SF12 kostet der pro Jahr 363 Euro, wovon 208 Euro auf VK und TK entfallen. Da könnte man jetzt wirklich darüber nachdenken, daß man Kasko weglässt. Restwert vom Auto wäre 4.000 Euro. Aber um diese 4.000 Euro im Fall der Fälle durch die ersparte Prämie wieder drin zu haben, dürfte 18 Jahre nix passieren. Selbst eine neue Scheibe für 700 Euro wäre erst nach 5 Jahren amortisiert.

Neben den bisher angesprochenen Punkten sollte man auch die jeweils jährliche Fahrleistung und deren Zustandekommen berücksichtigen; wohne ich z.b. auf dem Land und fahre viel durch Wald, ist ein Wildschaden fast vorprogrammiert. Steht das Auto meist in der Garage oder auf einem privaten Parkplatz, sind diverse Schäden eher unwahrscheinlich. Letztlich muss jeder selbst entscheiden. Hängt auch immer vom Fahrzeug und den individuellen Versicherungskosten ab. Und vom Typ des Fahrers. Der Sicherheitsfanatiker wird immer das Rundum-Sorglos-Paket wählen. Der Zocker oder Risikofreudigere gibt sich vielleicht mit einer einfachen gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung zufrieden. :)

Themenstarteram 13. Februar 2019 um 8:56

Bisher konnte ich bei jedem Wild auf der Straße bremsen, also die letzten 17 Jahre und das passiert mir sicherlich alle zwei Wochen, dass ein oder mehrere Rehe die Straße queren und ich teils stark bremsen muss. Außer in der ersten Woche meines Führerscheinbesitzes, da habe ich gleich mal "ein Reh mitgenommen"...

Was würde denn eine Teilkasko für dein Fahrzeug etwa kosten? Das wäre ja die Alternative zusätzlich zu Haftpflicht. Und dann kann man sich noch überlegen, was eine Vollkasko kosten würde. Wie bereits erwähnt kann es unter Umständen sein, dass die Vollkasko nicht wesentlich oder unwesentlich teurer als die Teilkasko ist,

7500 € einfach so mal hinblättern ist ja auch für manchen eine Herausforderung. Zumindest tut es mal weh.

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