ForumKaufberatung
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Kaufberatung
  5. Wechsel Alltagswagen

Wechsel Alltagswagen

Themenstarteram 13. April 2021 um 21:47

Hallo

Aktuell fahre ich einen Golf 7 GTI 2017er DSG. Im Herbst werde ich nachträglich doch noch ein Teilzeitstudium beginnen und will auch was das Auto anbelangt Kosten sparen. Das heisst ich will meinen Golf verkaufen und mir ein Auto holen das etwas weniger Kosten verursacht und eine gewisse Zuverlässigkeit an den Tag bringen soll. Es ist nicht so, dass ich jeden Cent zwei mal umdrehen müsste. Damit will ich nur sagen, dass es nicht das günstigste Auto sein muss, weil ich mir etwas Komfort gönnen möchte.

Das Budget sind max. 30000 aber lieber Richtung 25000. Am liebsten wäre mir ein Kombi aber je nach Marke und Modell sind die Autos oftmals teurer als mein aktuelles, was den Unterhalt betrifft. Ich brauche einfach durch Freizeitaktivität etc. etwas Platz. Der Golf ist da unterstes Limit als Massstab.

Tempomat mit automatischer Distanzregelung wären optimal da ich täglich ca. 20-40km Strecke zurücklegen muss. Bin offen für alle Marken ausser französische da ich damit in der Vergangenheit zu schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Bin froh um ein paar Vorschläge.

Ähnliche Themen
18 Antworten

Doppelkupplungsgetriebe oder Wandler-Automatik wäre beim Ersatzfahrzeug ein Muß?

Wie sieht dein Fahrprofil aus? Tägliche Strecke, etc, wie viel Stadtverkehr, Landstraße, Autobahn?

Ich denke besser den G7 weiter fahren.

Autowechsel kostet IMMER !

Du verlierst beim Verkauf von Deinem und beim Kauf vom Nächsten.

Für diesen Verlust kannste schon den G7 ne ganze Weile weiter bewegen.

Oder kostet der G7 zu viel an Reparaturen. ? - da Du Zuverlässigkeit angesprochen hast.

Ich hoffe du studierst nichts mit Wirtschaft ... ich kenne die konkreten Kosten eines 4 Jahre alten GTI nicht im Detail, aber um Kosten zu "sparen" ist es nicht sinnvoll, fast 30.000 € auszugeben. Ernsthaft nennenswerte Summen kann man lediglich sparen, wenn man eher in die Richtung 5.000 € für einen Kleinwagen oder Kompakten schielt. Ansonsten braucht es einen langen Zeitraum, ehe sich spürbare Spareffekte einstellen.

Ergibt in sich selbst keinen Sinn. Den Golf den du gerade hast ist keine 25-30.000 Euro mehr wert, die du als Budget für dein neues Auto angibst.

Das heißt du möchtest Geld sparen, indem du dir ein Auto kaufst, dass mehr Geld kostet als dein jetziges Wert ist.

Ein 4 Jahre alter GTI ist mit Sicherheit auch nicht wesentlich teuerer im Unterhalt, als das sich ein Wechsel auf irgendwas anderes lohnen würde. Es sei denn du möchtest ein Auto +- Baujahr 2010 fahren.

 

Edit: und sogar wenn du von einem größeren und teueren Auto nach "unten" absteigen wollen würdest, man gibt keine 25-30.000 Euro für ein Auto aus wenn man (auch nur ein bisschen) aufs Geld schauen muss. Aber vielleicht hast du ja eine andere Definition zu Begriffen wie "sparen" und "Geld"

Themenstarteram 13. April 2021 um 23:02

Aktuell habe ich einen Verbrauch von 8.9 Litern auf 100km und fahre im Schnitt 20000km pro Jahr. Wenn ich den Verbrauch um 3-4 Liter senken kann, kann ich auf 4 Jahre gerechnet ca. 4000-4500 sparen. Wenn ich jetzt noch ein neueres Auto mit gratis Service und minimalem Unterhalt bekomme, spare ich noch ein paar 1000.

Wertverlust habe ich sowieso. Habe z.b. einen Seat Leon ST gesehen für umgerechnet ca. 17000. mit 50000km von 2018, mit Vollausstattung und 5 Jahren gratis Service/Garantie. Ich glaube ich kann da schon was sparen und ich glaube das Auto bedeutet weniger Risiko irgendwelche gröberen Probleme zu verursachen. In der Schweiz kann ich umgerechnet ca. 16k für den Golf erwarten.

Ich stimme zu das 25-30k Budget wohl zu hoch gegriffen sind. Korrigieren wir auf 20k max.

Themenstarteram 13. April 2021 um 23:07

Zitat:

@Timbow7777 schrieb am 13. April 2021 um 21:51:03 Uhr:

Doppelkupplungsgetriebe oder Wandler-Automatik wäre beim Ersatzfahrzeug ein Muß?

Muss nicht zwingend sein aber stark bevorzugt.

Etwas neues zulegen, um gratis Service (wo gibt es das?) und minimalen Unterhalt zu haben? So ruiniert man den Verkaufspreis des neuen Fahrzeugs nachhaltig ... das du für deinen Kauf schon ca 4000 € drauflegen zum Verkaufspreis willst, hast du hoffentlich selbst gemerkt?

Da mag man in 4 Jahren etwas gespart haben. Aber zu welchem Preis? Fahrkomfort und Leistung bieten eher der Golf GTI, echte Einsparungen andere Fahrzeuge. Du sitzt sozusagen zwischen den Stühlen, wenig Einsparung bei deutlicher Verschlechterung.

Wenn du aktuell den Golf GTI mit 8,9 l/100 km fährst, wird jeder etwas schwächer motorisierte Benziner bei 6,5-7 l/100 km liegen, also weit entfernt von einer Senkung des Vebrauchs um 3-4 Liter.

 

Auf unter 5,5 l/100 km wird man da als Nichtschleicher (100-130 km/h auf BAB) nur mit einem Diesel kommen, z.B. Golf GTD. Der kostet aber etwas mehr an Kfz-Steuer ( in D) und manchmal auch noch in der Kfz-Versicherung sowie hat er i.d.R. auch etwas höhere Wartungskosten.

 

Viel Sparen kann man da im Unterhalt bei 20tkm p.a. nicht.

 

Wenn der Golf GTI keine Probleme hat, weißt du was du hast, bei einem gebrauchten Neuen kann schon eine unvorhergesehene Reperatur nach 1 Jahr die teurere Alternative sein, auch wenn er 2-3 l/100 km weniger verbraucht.

Themenstarteram 13. April 2021 um 23:34

@Knergy: Wieso ruiniere ich damit den Verkaufspreis. Gratisservice ist eine Zusatzleistung beim genannten Fahrzeugs Beispiel. Oder war die Frage ironisch gemeint?

Klar 4k obendrauf aber mehr Sicherheit das nichts passiert und Gratisservice etc. rechnen sich.

@Volvoluder: Ok also bist du auch der Meinung das ich mit dem GTI die nächsten 4 Jahre kein grosses Risiko fahre für grössere Reparaturen? Punkto Verbrauch stimme ich je nach Fahrzeug zu.

Schau dir mal einen Kia ceed sw an da hast mehr Platz und bekommst als reimport in angenehmer Ausstattung für um die 20. wenn du 25.000 ausgeben willst könnte sogar ein phev drin sein wenn du laden kannst

Zitat:

@Asshoch schrieb am 13. April 2021 um 23:34:22 Uhr:

 

@Volvoluder: Ok also bist du auch der Meinung das ich mit dem GTI die nächsten 4 Jahre kein grosses Risiko fahre für grössere Reparaturen? Punkto Verbrauch stimme ich je nach Fahrzeug zu.

Das hängt davon ab, wie viel der GTI bereits runter hat und wie er bisher behandelt/gefahren wurde.

 

Wenn alle werksseitig vorgegebenen Wartungen ordentlich ausgeführt wurden, sehe ich kein Problem mit einnrm G7 GTI problemlose 100 -150 tkm zu erreichen.

 

Bis dahin fallen i.d.R. nur einige normale Verschleißreparaturen an, wie z.B. Bremsscheiben u. -klötze, Reifen u. vielleicht noch die Fahrzeugbatterie.

 

Auch die Inspektion bei ca. 60 bzw. 120tkm dürfte wegen einiger im Serviceplan vorgesehener Zusatzarbeiten etwas höher ausfallen.

 

Dafür sinkt der jährliche Wertverlust, der ja bei einem neuen GTI in den ersten 3 Jahren bei ca. 2-3k € p.a. (je nach Fahrleistung und SA-Ausstattung des GTI) liegt.

 

Bei 1k € weniger Wertverlust p.a. kann man schon einmal eine unvorhergesehene Reparatur leichter verkraften.

 

Wenn Mann/Frau sparen möchte, ist der Kauf/das Leasing eines neuen, etwas leistungsschwächeren und 1-2 l/100 km sparsameren Fahrzeugs als Privatkäufer/in grundsätzlich der falsche Ansatz, da stets der anfängliche Wertverlust eines Neufahrzeugs irgendwie bezahlt werden muss. Dafür fährt man dann ein neues Fahrzeug und braucht sich wegen der Werksgarantie in den ersten Jahren auch keine Gedanken über Reparaturen zu machen.

 

 

 

 

 

Zitat:

@Asshoch schrieb am 13. April 2021 um 23:02:24 Uhr:

Aktuell habe ich einen Verbrauch von 8.9 Litern auf 100km und fahre im Schnitt 20000km pro Jahr. Wenn ich den Verbrauch um 3-4 Liter senken kann, kann ich auf 4 Jahre gerechnet ca. 4000-4500 sparen. Wenn ich jetzt noch ein neueres Auto mit gratis Service und minimalem Unterhalt bekomme, spare ich noch ein paar 1000.

In der Theorie mag das so sein. In der Realität sieht es schnell anders aus. Die Annahme den Verbrauch um 4l zu senken ist das erste Problem. Bislang ist dein Fahrstil offenbar nicht allzu sparsam. Ein Benziner der bei ähnlichem Fahrstil auf <6l kommt ist gar nicht so leicht zu finden.

Vieles passt in deinen Modellannahmen nicht zusammen.

-> Minimaler Unterhalt? Gratis Service (wo gibt es den denn?), niedriger Verbrauch? Da landest du bei einem einfachen Kleinwagen mit umfangreicher Garantie. Hyundai i20 oder so. Den Service musst du trotzdem zahlen. Dennoch sparst du im Unterhalt ordentlich und für 20.000€ bekommst du den als Neuwagen.

-> Viel Platz. Kombi (min Golf), ACC, Automatik? Bekommst du neu nicht für 20.000€. Da würdest du dich eher in Richtung gebrauchte Mittelklasse bewegen. Da sparst du aber nicht mehr im Vergleich zum GTI, sondern legst drauf.

 

Zitat:

Wertverlust habe ich sowieso. Habe z.b. einen Seat Leon ST gesehen für umgerechnet ca. 17000. mit 50000km von 2018, mit Vollausstattung und 5 Jahren gratis Service/Garantie.

Na wenn das Angebot so phänomenal ist, dann nimm es

Zitat:

@Asshoch schrieb am 13. April 2021 um 23:02:24 Uhr:

Habe z.b. einen Seat Leon ST gesehen für umgerechnet ca. 17000. mit 50000km von 2018, mit Vollausstattung und 5 Jahren gratis Service/Garantie.

-

Und oben am Autohaus stand "Sozialamt" - oder was. ??

Ist wie mit Handyverträgen.

Wer glaubt denn nun zum Geier, das die Händler immer was verschenken ??

Es zahlt IMMER der Kunde - egal wie.

Sonst ist der Laden nämlich in kurzer Zeit pleite.

Dein Gratis-Service steckt im Preis drin - das sollte Dir klar sein. Mit 17 Mille ist der ST viel zu teuer.

Und was heisst "umgerechnet" ??

Deine Antwort
Ähnliche Themen