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Was würdet Ihr tun?

Themenstarteram 12. Juli 2008 um 12:18

Hallo!

Ich weiß momentan einfach nicht, wie ich mich entscheiden soll und möchte einfach mal Meinungen hören.

Zu meiner Situation: Ich bin verheiratet und wir besitzen ein Haus mit großem Grundstück, mein Mann hat für die Renvierung ca. 30.000 Euro aufgenommen. Ich selbst habe mir vor einigen Jahren einen kleinen Kredit aufgenommen und habe noch ca. 3500 Euro Schulden, dazu kommt ein überzogenes Girokonte (auch ca. 3500 Euro), da ich mich in den letzten zwei Jahren in der Elternzeit befand und kein Geld verdient habe ("Erziehungsgeld" von anfangs 120 und im 2. Jahr 65 Euro monatlich war alles, was in den zwei Jahren auf mein Konto gegangen ist...). Bevor ich in die Elternzeit gegangen bin, habe ich 5 Jahre beim gleichen Arbeitgeber gearbeitet. Nun habe ich mir eine neue Stelle gesucht, arbeite wieder teilzeit, bin aber noch in der Probezeit (noch 1,5 Monate). Mein Problem ist, dass ich ein Auto zwingend brauche, um zu meiner Arbeitsstelle zu gelangen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich dann am Tag ca. 3 Stunden unterwegs, und da ich meine Tochter morgens in die Kita bringen muss, wären es dann ca. 4,5 Stunden Zeit in Bus und Straßenbahn. Das geht einfach nicht. Mit dem Auto hingegen bin ich nur ca. 30 Minuten unterwegs!

Zurzeit haben wir zwei Autos, einen alten Passat und einen asbach-uralten Polo. Wir sind mit der Situation unglücklich, da: die Autos nicht sicher sind, wir aber ständig unser Kind transportieren müssen, 2. an den Autos ständig was ist und Reparaturkosten anfallen, die sich eigentlich nicht mehr lohnen und 3. nicht klar ist, ob die Dinger noch durch den TÜV kommen. Der Passat war in den letzten vier Wochen 5x in der Werkstatt und die "Macke" (Motor geht während der Fahrt aus) konnte nicht behoben werden. Langsam reichts mir mit der Kiste!

Nun würde ich gerne zumindest ein neueres Auto haben, aber in Anbetracht der Schulden, die wir bereits haben, ist das keine Ideallösung. Gut, wir besitzen ein Haus und zahlen keine Miete bzw. verdienen sogar Geld, da wir einen Mieter haben, aber trotzdem...

Wenn es nur um mich ginge, würde ich wohl wieder zu einer "alten Gurke" tendieren, die vielleicht noch nicht ganz so alt ist. Aber wie gesagt müssen wir ja unser Kind transportieren und werden in den nächsten Jahren wohl auch nur in Deutschland Urlaub machen und viel mit dem Auto unterwegs sein... also so eine richtig alte Gurke sollte es dann doch nicht sein.

Nun stellt sich die Frage: Neuwagen oder Gebrauchter? Finanzieren oder Leasen?

Vielleicht hat jemand Tipps/Ideen oder kann mir sagen, wo man momentan Autos gewinnen kann. =/

Grüße

Beste Antwort im Thema
am 12. Juli 2008 um 13:35

Grundsätzlich mag es finanziell vernünftig sein, Schulden aus Dispokredit und Konsumentenkrediten in eine besicherte Immobilienfinanzierung zu verlagern, die Sache hat aber zwei Haken

1. Es funktioniert nur so lange gut, wie man finanziell soweit diszipliniert handelt, daß nicht der plötzlich wieder neu verfügbare Disporahmen erneut ausgeschöpft wird. Sonst steht man am Ende mit mehr Schulden da als zuvor und hat schon wieder den Dispo ausgeschöpft. Ich kenne Leute, die immer am Dispolimit leben und nicht dadurch gewinnen würden, wenn sie ihre dort angesammelten Schulden verlagern.

2. Das Risiko bei geerbtem Vermögen ist der schleichende Verzehr durch die Erben, beispielsweise durch die Finanzierung von Neuwagen aus neu aufgenommenen Hypothekenkrediten. Man kann dazu ganz unterschiedliche Meinungen haben; wenn der verstorbene Vorfahre Reichtümer vermacht hat, die er spielend angehäuft hat, darf man das ruhigen Gewissens verbrauchen. Die Wahrscheinlichkeit spricht aber dafür, daß der Vorfahre 60 Stunden/Woche geschuftet hat, um bescheidenen Wohlstand aufzubauen und in diesem Fall muß man sich gut überlegen, ob man nicht in der moralischen Pflicht steht, die geschaffenen Werte in der Familie zu erhalten und selbst einmal weiter zu vererben.

Ich finde die Idee mit den getrennten Kassen ganz vernünftig und ehrlich gesagt - wenn man deutlich mehr Zeit als Geld hat, wäre es doch vielleicht doch eine Alternative, vorübergehend mit den Öffentlichen zu fahren? Wenn das neue Einkommen zur Finanzierung eines Autos incl. der laufenden Kosten genügt, dann müsste es doch möglich sein, innerhalb weniger Monate genügend anzusparen, um einen mittelalten, gebrauchten Kleinwagen bar bezahlen zu können.

Oliver

14 weitere Antworten
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14 Antworten
am 12. Juli 2008 um 12:31

Was verdient Ihr Mann? 

wie hoch sind die monatichen Ausgaben?

Führen Sie ein Haushalsbuch?

Machen Sie eine monatliche Aufstellung  Einnahmen/  Ausgaben

 

Anhand der Aufstellung können Sie erkennen wo Geld eingespaart werden kann Aufgrund dieser Erkenntisse können Sie erkennen ob ein finanzieller Speilraum vorhanden ist.

Durch diese Erkenntnisse können sie sehen ob ein Kredit und in welcher höhe ein Kredit möglich ist, zusätzlich rate ich ihnen den Dispokredit auszugleichen.

 

BTW : Der Disopkredit ist eine der teuersten Kredite der Geldbeschaffung

30000 € Belastung auf einem Haus mit Grundstück sind doch gar nichts (und meiner Meinung nach auch viel zu wenig, aber dafür werde ich wahrscheinlich wieder gelyncht...) so dass ich vorschlagen würde, dass ihr eine Hypothek auf das Haus aufnehmt und Euch damit einen Gebrauchten nach Euren Ansprüchen zulegt und die Hypothek nach und nach abzahlt.

Vorteil dabei ist, dass man für eine Hyphothek nur sehr geringe Zinsen bezahlt und die Sicherheit (das Haus) direkt mitbringt.

Wenn du was erfährst wo ansonsten neue Autos verschenkt werden, bitte pn auch an mich.

Gute Fahrt,

Cl25.

am 12. Juli 2008 um 12:39

Zitat:

Original geschrieben von Cl25

30000 € Belastung auf einem Haus mit Grundstück sind doch gar nichts (und meiner Meinung nach auch viel zu wenig, aber dafür werde ich wahrscheinlich wieder gelyncht...) so dass ich vorschlagen würde, dass ihr eine Hypothek auf das Haus aufnehmt und Euch damit einen Gebrauchten nach Euren Ansprüchen zulegt und die Hypothek nach und nach abzahlt.

Vorteil dabei ist, dass man für eine Hyphothek nur sehr geringe Zinsen bezahlt und die Sicherheit (das Haus) direkt mitbringt.

Wenn du was erfährst wo ansonsten neue Autos verschenkt werden, bitte pn auch an mich.

 

Gute Fahrt,

Cl25.

Ich hatte letztens ein längers Gespräch mit dem Immobilienberater einer Bank , nach der Anfrage von mir warum  Häuslebauer die gerade gebaut haben noch einen Neuwagen leisten können, kam die Antwort  die sind in die Finanzierung des Hauses mit eingerechnet  Er sagte es mit einem mitleidigem Lächeln.  Da werden Passat Kombis auf 25 Jahre mitfinianziert 

Eine Hypothek kann ich von heute auf morgen zurückbezahlen.

Themenstarteram 12. Juli 2008 um 13:15

Hallo!

Danke schonmal für die Antworten.

Das mit der Hypothek ist eine Idee, aber ich weiss nicht so genau, wie das funktionieren soll, da mein Mann der Hausbesitzer ist (er hat das Haus geerbt). Wir möchten die finanziellen Dinge gerne etwas trennen - d.h. wenn ich mir ein neues Auto kaufe, stottere ich auch die Schulden ab. Im Falle einer Trennung wäre das auch viel einfacher (nicht, dass ich an eine Trennung denke, aber als Scheidungskind ist man da sehr realisisch).

Wir haben natürlich schon gerechnet und meine erste Vorstellung (einen kleinen Kredit aufnehmen, um meine Schulden abzulösen und ein Auto anzuzahlen, dann das Auto über die Autobank zu finanzieren) wäre machbar, aber dann wären wir die nächsten Jahre wieder knapp bei Kasse was anderen Luxus wie Urlaub usw. angeht. Mich nervt es, dass ich mir ein Auto kaufen muss, um zu arbeiten und ich dann arbeite, um das Auto abzuzahlen. Vielleicht sollte ich mir eine andere Stelle suchen oder doch bei mehr Gewinnspielen mitmachen. =(

Grüße

am 12. Juli 2008 um 13:35

Grundsätzlich mag es finanziell vernünftig sein, Schulden aus Dispokredit und Konsumentenkrediten in eine besicherte Immobilienfinanzierung zu verlagern, die Sache hat aber zwei Haken

1. Es funktioniert nur so lange gut, wie man finanziell soweit diszipliniert handelt, daß nicht der plötzlich wieder neu verfügbare Disporahmen erneut ausgeschöpft wird. Sonst steht man am Ende mit mehr Schulden da als zuvor und hat schon wieder den Dispo ausgeschöpft. Ich kenne Leute, die immer am Dispolimit leben und nicht dadurch gewinnen würden, wenn sie ihre dort angesammelten Schulden verlagern.

2. Das Risiko bei geerbtem Vermögen ist der schleichende Verzehr durch die Erben, beispielsweise durch die Finanzierung von Neuwagen aus neu aufgenommenen Hypothekenkrediten. Man kann dazu ganz unterschiedliche Meinungen haben; wenn der verstorbene Vorfahre Reichtümer vermacht hat, die er spielend angehäuft hat, darf man das ruhigen Gewissens verbrauchen. Die Wahrscheinlichkeit spricht aber dafür, daß der Vorfahre 60 Stunden/Woche geschuftet hat, um bescheidenen Wohlstand aufzubauen und in diesem Fall muß man sich gut überlegen, ob man nicht in der moralischen Pflicht steht, die geschaffenen Werte in der Familie zu erhalten und selbst einmal weiter zu vererben.

Ich finde die Idee mit den getrennten Kassen ganz vernünftig und ehrlich gesagt - wenn man deutlich mehr Zeit als Geld hat, wäre es doch vielleicht doch eine Alternative, vorübergehend mit den Öffentlichen zu fahren? Wenn das neue Einkommen zur Finanzierung eines Autos incl. der laufenden Kosten genügt, dann müsste es doch möglich sein, innerhalb weniger Monate genügend anzusparen, um einen mittelalten, gebrauchten Kleinwagen bar bezahlen zu können.

Oliver

Mein Rat:

- wenn man merkt, dass man in ein Auto Unsummen investieren muss - verkaufen. Reperaturen machen sich nicht beim Wiederverkauf positiv bemerkbar

- Neuwagen auf gar keinen Fall. Mir persönlich sind 1000 Euro Wartungskosten pro Jahr lieber als 2000 Euro Wertverlust

- 3-jährige Autos haben (meist) den günstigsten Kilometerpreis, statistisch gesehen (Mix aus Wertverlust und Reparatur / Wartungskosten, kann im individuellen Fall ganz anders sein, klar)

- Deine 3500 Girokontoüberziehung solltest du dringenst mit dem anderen Kredit zusammenführen!!

- Privatkonsum über eine Hypothek zu finanzieren (was ihr ja nicht vorhabt) halte ich für extrem bedenklich

- Alter Polo ist echt keine schlechte Wahl, ernsthaft - 10 Jahre alte Polo 6N mit 60 PS bekommt man günstig und sind auch in der Versicherung billig

- Alternative wäre (ernsthaft) ein gebrauchter Smart fortwo cdi - billiger kann man m.E. nicht fahren (Verbrauch, Versicherung, Steuer, Wertverlust zusammen ergibt absurd niedrige Kosten pro Kilometer)

- in einer irgendeiner Liste war mal das billigste Auto im Unterhalt ein 5 oder 6 Jahre alter Matiz mit Autogas, Daihatsu Cuore sind meist auch günstig

--> der Kleinwagen wäre dann der Kilometerfresser in der Familie

- für das große Auto ... schwierig ... das scheint ja das Problemkind zu sein ... ein alter Toyota Carina oder Avensis wäre ne Möglichkeit

--> beide Autos auf einmal zu ersetzen wäre reichlich übertrieben

--> rechnet euch erstmal aus, was die Autos tatsächlich im täglichen Betrieb kosten - Sprit, Versicherung, Wartung, Wertverlust zusammengerechnet und auf den Kilometer runtergerrechnet. Ist zwar aufwändig, lohnt sich aber. Dann kann man schön bei Alternativ-Fahrzeugen nach günstigeren Alternativen gucken.

Wenn nicht zwingend zwei Autos gebraucht werden, könnten beide wohl nicht mehr ganz unproblematische Wagen durch einen einzigen ersetzt werden. Vielleicht kannst du deinen Mann zur Arbeit und das Kind in die Kita bringen, selbst zur Arbeit fahren, nachher wieder zurück und deinen Mann abholen.

Dieser Wagen würde dann zwar wahrscheinlich so viele Kilometer machen wie jetzt beide zusammen, aber es wäre nur eine Anschaffung und ihr könntet euch die Kosten teilen.

Ich kann den Wunsch verstehen, das Kind eher mit einem sicheren Auto zu befördern. Wenn wirklich zwei Autos gebraucht werden, würde ich ein vernünftiges Familienauto für alle vorschlagen (irgendwas 3-5jähriges aus erster Hand, vielleicht ein kleiner Kombi à la Golf, Mégane oder Astra oder ein Kompaktvan) und ein älteres, kleineres Auto das wenig im Unterhalt kostet (z.B. Daihtsu Cuore, Nissan Micra).

Von einem Smart halte ich in diesem Fall eher weniger. Zwar ist das ein ideales Stadtauto und günstig im Unterhalt, aber nicht in der Anschaffung - und dann hat er nur zwei Plätze. Wollt ihr ständig den Kindersitz umladen? Oder habt ihr schon zwei?

Themenstarteram 12. Juli 2008 um 17:45

Hallo!

Danke für die Vorschläge!

An einen Smart als Zweitauto hatten wir auch schon gedacht, da er ja günstig ist was den Unterhalt angeht... allerdings sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir auch in dem Zweitauto notfalls zu dritt Platz haben müssten. Außerdem würde ich das Auto gerne ein paar Jahre fahren und irgendwann ist mein Kind älter und eine Freundin will evtl. mitfahren. All diese Dinge muss man ja bedenken. Selbst wenn wir die Autos ständig tauschen und immer derjenige den Smart nimmt, der vorraussichtlich alleine unterwegs ist, kann dann halt nichts Unvorhergesehenes passieren.

Ein einziges Auto wäre ehrlich gesagt meine absolute Ideallösung, aber das geht leider nicht. Wir wohnen sehr ländlich und die Busse fahren nicht so häufig - die Kleine morgens ins nächste Dorf zur Kita zu bringen und dann zu meiner Arbeitsstelle wäre ein Ritt und eigentlich gar nicht möglich (hatte das mal mit Fahrplänen durchexerziert, als der Passat mal wieder in der Werkstatt war). Die Kleine darf erst ab 8 in die Kita gebracht werden, um 9 fange ich am anderen Ende der Stadt an zu arbeiten. Mein Mann fängt bereits um 7 Uhr an, also kommt es leider auch nicht in Frage, dass er die Kleine wegbringt.

Ich bin eigentlich ein Mensch, der gerne öffentliche Verkehrsmittel nutzt und ich habe dies auch jahrelang getan. Als ich dann in der Elternzeit hier zuhause saß und nichts mal eben erledigen konnte, hatte ich die Nase voll und habe mir den alten Polo gekauft. Der hat vor 1,5 Jahren ca. 1000 Euro beim Händler gekostet... ist auch schon älter als 10 Jahre, glaube ich.

Der Polo fährt noch, allerdings fällt da bald wieder einiges an, da die Auspuffanlage hinüber ist. Naja, mal sehen, einige Monate werde ich den noch fahren, obwohl ich zugeben muss, dass ich äusserst ungerne mit dem Ding Autobahn oder Schnellweg fahre, da ich mich ohne Airbags in der alten Karre nicht sicher fühle.

@Düsentrieb: Im Cuore habe ich schon mal gesessen, aber der kam mir echt arg klein vor. Den Nissan Micra finde ich ganz "süß" - welches Baujahr wäre denn da ok? Wir haben uns heute mal ein paar Wagen angeschaut und an Kleinwagen (den ich mir ja anschaffen möchte) fände ich den Yaris, Mazda 2 oder Clio eigentlich ganz ok. Aber wie gesagt, Neuwagen ist wohl erstmal nicht drin, zumindest bis ich meine jetzigen Schulden abgestottert habe...

Ach so, und zu dem Kommentar "mehr Zeit als Geld": ich als berufstätige Mutter bin wirklich froh, wenn ich am Ende des Tages dann noch Zeit mit meinem Kind verbringen kann. Das ist mir wichtiger als alles andere und es ist schon schwer genug, ein 2-jähriges Kind morgens in die Kita zu bringen (auch wenn es nur den halben Tag ist und die Kleine dann von meinem Mann abgeholt wird). Aus finanziellen Gründen muss das so sein, außerdem übe ich meinen Beruf äusserst gerne aus und wollte nie länger als 2 Jahre pausieren, aber drei ganze Tage weg ist schon sehr schwierig für mich - da will ich nicht noch an diesen Tagen 4 wertvolle Stunden in den öffentlichen Verkehrsmitteln verbringen.

Grüße

Was ist denn der Passat für ein Bj? Normal können da Reperaturen doch nicht so teure sein, und lasst euch nicht von Werkstätten abzocken, lieber nen SChrauber mit gutem Ruf suchen.

Themenstarteram 12. Juli 2008 um 18:02

@mazdakiller: Also abgezockt werden wir sicher nicht. Der KFZ-Mechaniker hat sogar ein Teil, welches er eingebaut hatte, wieder ausgebaut und umgetauscht, als klar wurde, dass der Fehler immernoch da war! Wir haben dann sogar Geld zurückbekommen. Leider kann man nicht genau erkennen, woher dieser Fehler kommt... er kann also nur immer auf Verdacht etwas probieren und da der Motor nur so alle paar Stunden mal ausgeht, müssen wir dann wieder damit fahren, bis der Fehler auftritt. Nun wurde schon eine ganze Menge gemacht und wir haben ca. 500 Euro ausgegeben. Finde ich einfach zu viel, zumal das Problem immernoch da ist. Ich habe echt die Nase voll von der Karre. Wenn's irgendwas anderes wäre, aber letzten Montag ist mir der Passat zweimal in kürzester Zeit auf dem Schnellweg ausgegangen und ich musste jeweils ca. 5 Minuten warten, bis der Wagen wieder angesprungen ist.

...andere Werkstatt suchen und wieder was reinstecken wollen wir jetzt einfach nicht mehr.

Grüße

Zitat:

Was würdet Ihr tun?

dann würde ich das Problem genau beschreiben, und nach Hilfe hier im richtigen Forumbereich suchen und die Infos an die Werkstatt weitergeben, dann könnte vielleicht wenigstens ein Wagen wieder flott gemacht werden, das wäre doch schonmal toll, und mit viel weniger Kosten verbunden als die Autos zu verscherbeln und neue zu kaufen.

Oftmals kennen sich die Leute hier besser aus als ein Meister, da viele hier bei einem Modell Spezialisten sind.

Themenstarteram 12. Juli 2008 um 18:13

Hi mazdakiller,

das habe ich als erstes getan und die Infos von hier auch brav weitergegeben. Hat aber leider nix genützt und ich habe die Karre jetzt aufgegeben.

Wir könnten evtl. den Passat verscherbeln und den 10 Jahre alten Mercedes von meinem Schwiegervater übernehmen, das wären jedenfalls dann erstmal geringe Anschaffungskosten und wir hätten ein zuverlässiges Familienauto (welches leider teuer im Unterhalt ist, aber was solls).

Das mit dem Polo muss ja dann nicht sofort gelöst werden, aber für längerfristig ist das eigentlich auch nichts.

Jedenfalls ist mir heute im Laufe des Tages klar geworden, dass eine Neuwagenfinanzierung momentan einfach nur unvernünftig wäre.

Danke und Grüße

Zitat:

Original geschrieben von fr_78

@Düsentrieb: Im Cuore habe ich schon mal gesessen, aber der kam mir echt arg klein vor. Den Nissan Micra finde ich ganz "süß" - welches Baujahr wäre denn da ok? Wir haben uns heute mal ein paar Wagen angeschaut und an Kleinwagen (den ich mir ja anschaffen möchte) fände ich den Yaris, Mazda 2 oder Clio eigentlich ganz ok. Aber wie gesagt, Neuwagen ist wohl erstmal nicht drin, zumindest bis ich meine jetzigen Schulden abgestottert habe...

Den letzten Satz finde ich sehr vernünftig. Es schadet aber nicht, weiter nach Autos zu sehen, um vielleicht nicht doch mal auf ein Schnäppchen zu stoßen bzw. die Materie gut zu kennen, falls der Polo plötzlich sein Leben aushauchen sollte.

Zu den Autos:

Der Nissan Micra wäre der K11, gebaut von 1993-2003. Ich kannte zwei Leute, die den hatten und sie waren beide zufrieden damit, obwohl die Autos schon nicht mehr die neuesten waren. Für einen Kleinstwagen dieser Zeit ungewöhnlich, waren sie mit umfangreichen Ausstattungen zu haben (z.B. Klima, Automatik, 5türer). Ob es da gute oder schlechte Baujahre gab - keine Ahnung, frag in dem entsprechenden Forum.

Auch vom Yaris habe ich bis jetzt nur Positives gehört oder gelesen.

Zum Mazda 2 kann ich nichts sagen.

Der Clio - nun ja, ich habe die letzten 12 Jahren einen der ersten Generation gefahren und könnte eine neue Ilias dazu schreiben, da es aber die zweite Generation ab 1998 gab und diese sicherheitstechnisch deutlich besser war (in jenen Jahren auch gegenüber Mitbewerbern und dem Micra), reden wir wohl von dieser. Was ich so gehört habe, ist das ein eher unauffälliges Auto ohne große Stärken oder Schwächen.

Unter der Wirtschaftlichkeit als oberstem Gebot bleibe ich beim Micra!

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