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W124 T-Modell Mopf2 - Prophylaktischer Teileweitwurf bei 300.000 KM

Mercedes E-Klasse W124
Themenstarteram 5. September 2017 um 12:52

Hallo liebe W124-Gemeinde,

ich werde unseren W124 E280T von 94 kommende Woche in die Werkstatt bringen und möchte, dass die sich mal genau das Fahrwerk und die tragenden teile ansehen. Der Wagen geht gersde steil auf die 300.000 KM zu und ich möchte nicht, dass da bei 160 auf der Autobahn was abreißt. Schon gar nicht mit unserem kleinen Kind an Board.

Welche Teile sollte man bei ca. 300.000 KM vorsorglich tauschen? Fokus sollte auf Sicherheitsrelevanten Teilen liegen.

- Vordere Hinterachsaufnahme? (haben wir schon gemacht)

- Traggelenke?

- Benzinpumpen?

- Zündschloß?

- ???

Da ich selbst kein Schrauber bin, würde ich mich da sehr über eure Meinungen freuen.

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9 Antworten

Hinterachsträger raus, die Aufnahmen prüfen und ggflls Schweißen und konservieren. Alles raus was AUS und MIT Gummi ist. Die Mimik für den Niveaulift, weil man jetzt einfach rankommt und möglicherweise die Bulleneier. Hardyscheiben. Zündschloß eher nicht. Ich weiß nicht ob es sich inzwischen geklärt hat: Meines Wissens liefert Mercedes keine Schlösser mehr passend zum bestehenden Schlüsselcode.

Meines Wissens liefert Mercedes keine Schlösser mehr passend zum bestehenden Schlüsselcode.

Doch, Zündschlosszylinder kostet aber ca. 150 €.

Türen vorne waren bei mir je 100 Euro ca.

Schloßeinheit mit Zylinder/Heckklappe am 30.04.2014 - 164,22 €

Schließzyl./Lenkrad am 04.08.2015 - 107,40 € (Gottlob sperrte das Lenkrad nicht und ich konnte den Wagen anrollen lassen)

1 Ersatzschlüssel dazu - 36,70 €

Die Schließzylinder der vorderen Türen konnte ich gut öffnen, reinigen, schmieren (es gibt ne Anleitung dazu im Internet).

Beim Lenkradschloß und Heckklappenschloß habe ich das nicht hinbekommen.

Das sind aber alles alte Hüte. Im Mai 2017 hatte Mercedes die Schloßproduktion für die alten Modelle eingestellt. Grund soll ein Problem mit dem Lieferanten sein.

Zitat:

@Leon_Lumberjack schrieb am 5. September 2017 um 12:52:31 Uhr:

Da ich selbst kein Schrauber bin, würde ich mich da sehr über eure Meinungen freuen.

Da du selbst kein Schrauber bist werden die Arbeiten wohl in einer Werkstatt erledigt und werden entsprechend teuer sein. Ich würde daher keinen "blinden" Rundumschlag machen (es sei denn du hast gerade ein paar 1000€ übrig), sondern immer nur gezielt verschlissene/defekte Teile ersetzen.

Wenn man auf sein Auto "hört" sagt es einem schon was es braucht. Traggelenke quietschen/knarzen idR bevor sie brechen, oder/und die Lenkung geht schwerer. Benzinpumpen werden vor dem ableben meist laut, Zündschlösser hakeln.

Das an einem Auto während der Fahrt etwas bricht ist imho extrem selten, und tritt eigentlich nur bei vernachlässigtenAutos auf. Wenn da alle Jahre eine fachkundige Person darunterschaut und man als Fahrer etwas auf das Fahrverhalten des Autos achtet, hätte ich da überhaupt keine Bedenken.

Was ich empfehlen kann ist den Laderegler der LiMa mal neu zu machen (das ist einfach ein Verschleißteil) und die Batterie sollte imho nicht zu alt sein (kann die Leute nicht verstehen die so lange warten bis bei den ersten Minusgraden der ADAC kommen muss). Bei 300.000km kann man auch mal die Öle ohne Wechselintervalle wechseln (Differential, Getriebe, Servolenkung, Hydraulik). Batterie im Funkschlüssel sollte man auch ab und an mal tauschen.

Den Verschleiß an Fahrwerk/Radlager, Lenkung, etc kann man alles messen/fühlen/hören. Hier würde ich wie gesagt warten bis wirklich etwas verschlissen ist. Wichtig ist dass der Rest nach Wartungsintervallen gewartet wird, dann klappt das schon.

Zitat:

@Leon_Lumberjack schrieb am 5. September 2017 um 12:52:31 Uhr:

Hallo liebe W124-Gemeinde,

ich werde unseren W124 E280T von 94 kommende Woche in die Werkstatt bringen und möchte, dass die sich mal genau das Fahrwerk und die tragenden teile ansehen. Der Wagen geht gersde steil auf die 300.000 KM zu und ich möchte nicht, dass da bei 160 auf der Autobahn was abreißt. Schon gar nicht mit unserem kleinen Kind an Board.

Welche Teile sollte man bei ca. 300.000 KM vorsorglich tauschen? Fokus sollte auf Sicherheitsrelevanten Teilen liegen.

- Vordere Hinterachsaufnahme? (haben wir schon gemacht)

- Traggelenke?

- Benzinpumpen?

- Zündschloß?

- ???

Da ich selbst kein Schrauber bin, würde ich mich da sehr über eure Meinungen freuen.

Du willst am Schreibtisch entschieden haben was an deinem Auto zu machen ist?

Das ist doch noch völlig irreale Vorstellung.

Bring das Auto in eine Fachwerkstatt, die sollen eine ordentliche Inspektion machen und notieren was zu machen ist und dann kann man weiter entscheiden, wie viel, wie weit, etc.

Alles andere ist Kaffeesatzleserei...

Zitat:

@E300TDT schrieb am 5. September 2017 um 21:13:00 Uhr:

Zitat:

@Leon_Lumberjack schrieb am 5. September 2017 um 12:52:31 Uhr:

Da ich selbst kein Schrauber bin, würde ich mich da sehr über eure Meinungen freuen.

Benzinpumpen werden vor dem ableben meist laut

Stimmt aber nur bei mechanischem Defekt.

Bei reinem Verschleiß (Kohlen und deren Kupfer-Lauffläche) merkst das nur wenn er ruckelt und kurz darauf stehenbleibt.

Hatte ich selber schon 2x. Einmal kurz nach Kauf (350.000 etwa) und dann mit der daraufhin (gebrauchten) auch nochmal (bei etwa 400.000) . Seitdem is'ne neue (billigste für 30 € etwa) drin und eine auf Reserve im Kofferraum. Komm nämlich so langsam wieder in die kritische Region ;-)

Hab etliche alte Pumpen nämlich mal seziert :

Die Kohlen waren meist noch ok, aber da Kupfer auf dem Kollektor einfach aufgebraucht, nur noch das Kunststoff-Trägermaterial da . . . trifft jeden mit elektrischer Benzinpumpe mal, meist aus heiterem Himmel, kündigt sich nur selten an. Manchmal hilft dann noch draufklopfen, um noch paar Meter/Kilometer zu schaffen, aber dann is endgültig Schluß.

El. Pumpen halten so 200-300.000 km etwa (Erfahrungswert aus etwa 10 sezierten Pumpen). Je nach überwiegend Kurz- oder Langstrecke auch bissl abweichend nach oben oder unten.

Die Pumpen machen selten Theater.

Idr. hört man die Originalpumpen bevor sie verrecken daran, dass sie lauter werden. Wenn du neben dem Auto stehst und hörst schon die Kraftstoffpumpen bei laufendem Motor, dann ist Zeit für 2 neue.

Wie lange die schlussendlich halten, steht in den Sternen. Manche sind nach 100.000 hin, vor allem bei Autos die wenig gefahren wurden, andere laufen 600.000km und dann fällt die Karosserie um die Pumpe zusammen...

Wichtig ist, wenn das KPR abfackelt, die Stromaufnahme zu messen. Wenn die Pumpen sich dem Existus nähern, steigt der Strom an und brennt das KPR durch. Dann 5x n neues KPR einbauen und sich über die Scheiss Qualität (nich der Hobbybastler ist zu dumm n Auto zu reparieren sondern alle anderen bauen Scheisse) zu beschwerden führt da nicht zum Ziel...

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