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W116 Kaufen aber welchen und welche Gasanlage

Mercedes S-Klasse W116
Themenstarteram 5. September 2013 um 10:45

Hallo Sternengleiter,

ich hoffe doch ihr könnt mir helfen. Ich bin wieder mal hin und hergerissen über den W116. Soll ich mir jetzt einen Kaufen oder nicht??? Und wenn ja welchen soll ich mir zulegen?

Der 280SE ist eigentlich schon ausreichend, aber wie sieht es bei diesem Motor mit der LPG verträglichkeit aus???

Der 350SE ist auch nicht schlecht, aber er soll wenig Leistung bei viel Durst haben.

Der 450SE 6.9 ist natürlich ein Traum, aber wie bei dem 280er, wie sieht es hier mit der LPG verträglichkeit aus??

Ich möchte mir einen aus max.2 Hand kaufen der einen ansehnliche Ausstattung mitbringt (heißt Klima, Automatikgetriebe, e. Fenster usw.).

Da ich das Fahrzeug als DailyDriver nutzen möchte, ist der Gasumbau doch sehr von Vorteil.

Und wenn ich mich für einen Entscheiden sollte welche Gasanlage soll ich Einbauen lassen?? Und welche Anlage ist H-Zulassungsfähig??

Ich danke euch jetzt schon für eure Antworten.

MFG

Cengiz

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von ScottColumbus

Von einer Gas-Anlage würde ich auch die Finger lassen. Grundsätzlich. Nicht zuletzt, weil sie den Wiederverkaufswert des Autos senkt. Bei jedem Auto! Mein Arbeitskollege hatte Schwierigkeiten, seinen E240 (W211) mit LPG überhaupt loszuwerden. Nichtmal Mercedes-Händler wollten ihn in Zahlung nehmen.

Gruß

Dirk

Sorry, aber das ist mal wieder eine dieser "Latrinen-Parolen".

1. "Nicht mal Mercedes-Händler", das stimmt. Mercedes hat grundsätzlich keine Ahnung von Gasanlagen, das ist für die deshalb "Teufelszeug". Das eigentliche Problem ist aber für jeden Händler, egal ob MB oder Kiesplatz, daß sie Gewährleistung auf den Wagen geben müssen.

Grade in der Vergangenheit wollten die Gasfahrer schon beim Einbau sparen. Das Ergebnis waren

- Autos deren Motoren nicht gasfest sind, wurden trotzdem umgerüstet (z. B. MB A-Klasse)

- schlechte Abstimmung

- Fehler beim Einbau

- billiger Einbau (Ansaugbrücke zum Bohren nicht abgebaut, dadurch Folgeschäden)

- gefakte TÜV-Abnahmen

- etc.

Es hat inzwischen eine Art "Selbstreinigung" des Marktes gegeben, viele von den schlechten Umrüstern haben aufgegeben (leider nicht alle), die umgerüsteten Fahrzeuge sind aber noch nicht alle verschrottet.

Deshalb ist eine verbaute Gasanlage für einen Händler ein zusätzliches Risiko.

Ein umgerüstetes Auto kann man nur privat verkaufen, wenn man einen ordentlichen Preis erzielen möchte (das gilt aber auch für nicht umgerüstete Fahrzeuge).

2. Im Gasforum gibts da andere Erfahrungswerte.

Die Verkaufspreise für umgerüstete Fahrzeuge sind beim Verkauf höher.

Der Käufer spart sich den Einbau, von daher wird auch mehr bezahlt.

Ein W211 mit 240er Motor ist generell nicht unbedingt gefragt.

3. Sogar wenn eine Gasumrüstung zu einem niedrigeren Wert des Fahrzeuges beim Wiederverkauf führen würde, lohnt sich das bei längerer Haltedauer.

Mein Beispiel: Gasanlage im W220 ab Beginn, Einaukosten € 4000, bisher an Spritkosten gespart bisher über € 9000 und es wird täglich mehr.

4. Mein eigener Fall:

Ich hatte mir einen Audi 4,2 Avant Quattro gekauft und den sofort umgrüstet. Da mir der Wagen nichgt gefiel, habe ich ihn nach 5 Monaten wieder verkauft.

Ohne Gasanlage wäre ich möglicherweise gar nicht hier, denn die nachfrage hielt sich in Grenzen.

Ich hatte den Wagen bei mobile und autoscout als Benziner und Gaser jeweils doppelt eingestellt. Die Zahl der Klicks war bei den Gas-Annoncen mehr als doppelt so hoch.

Der Käufer war besonders interessiert wegen der Vialle-Anlage.

Kaufpreis € 16.500 + Gasanlage € 4000

Verkauf für € 19.500

Ich hatte aber schon 10.000 km gefahren und über € 1000 an Spritkosten gespart.

Ich habe den Wagen also praktisch verlustfrei verkauft.

 

lg Rüdiger:-)

 

12 weitere Antworten
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12 Antworten

Hallo

Wenn du wirklich über LPG nachdenkst und dies selbst einbauen willst -> Erhebliche Probleme mit dem H

Soweit ich weiß geht das nicht mehr, u.a. um das mit dem Dailydriver zu unterbinden.

Aber es gibt 116er mit H Kennzeichen und LPG. Die sind halt früh genug drauf gekommen....

Mehr Infos

 

Ansonsten: Kauf nach Zustand unbdingt jemanden mit Fachkenntnis hinzuziehen.

LG

MV12

Themenstarteram 5. September 2013 um 18:01

Danke dir erstmal für die Ausführliche Antwort.

Und schade das so was wieder an der Deutschen Bütokratie scheitert.

6.9er Dailydriver, selbst mit LPG auf Dauer unbezahlbar :D das war Früher möglich für die oberen 10.000 und als der Liter Benzin noch bei 90 Pfennig war.

 

Als Daily 280SE, oder gleich einen seltenen 300 SD suchen.

Wer sucht der findet:

Beispiel aus Mobile.de

Es gibt definitiv ein paar Fahrzeuge die bereits umgebaut und abgenommen wurden vor 2009.

Also wenn dann musst du nach einem bereits Umgebauten suchen.

Doch das Problem dabei ist: warum rüstet man um? Wieviel wurde gefahren, was taugt die Anlage?????

Fragen über Fragen.

Evtl. eine Nummer kleiner? W123 o.Ä.?

Oder doch als Hobbyauto, du hast doch noch andere PKW, Smart für Arbeit/Dienst und S fürs Wochenende?

 

LG

MV12

Eine Gasanlage macht hauptsächlich dann Sinn, wenn man viel fährt, ansonsten bei einer sehr langen Haltedauer.

Die alten Motoren haben aber nur sehr primitive "Einspritzanlagen", also besssere Vergaser.

Die kann man dann nicht mit einer modernen sequentiellen Anlage umrüsten, sondern nur mit einer Venturi-Anlage.

Dieses Abenteuer hatte ich beim W124 versucht. Nach 20 Besuchen, teilweise auch "Huckepack" mit dem ADAC, habe ich die Gasanlage wieder ausbauen lassen.

Die üblichen Probleme waren extremer Leistungsverlust, Motor geht trotz Automatik aus, Backfire (das kann teuer werden).

Die Zahl der wenigen Umrüster, die eine Venturi sauber abstimmen können, nimmt nicht zu.

Eine Umrüstung und H-Zulassung schließen sich aus, außer Altbestand.

Es macht also wenig Sinn. Zum Vielfahren ist ein W116 schon ein wenig zu alt, will man dagegen ein unverbasteltes Original, kommt sowieso keine Gasanlage in Frage.

Bei der Kalkulation der Fahrzeugkosten würde ich nie die Ersparnis durch den gaspreis einrechnen.

Wenn das nötig sein sollte, ist es das falsche Fahrzeug.

 

lg Rüdiger:-)

Themenstarteram 6. September 2013 um 10:58

Vielen Dank an ( E500AMG,MV12, RuedigerV8)..

BITTE keinen W116 mit GAS verhunzen... :eek:

Freunde, das sind Autos mit SEELE (habe genug davon gefahren!) - die nehmen so etwas garantiert übel!

Und wenn es schon darum geht, ein paar Euros beim Tanken zu sparen - dann kauft euch doch bitte einen Golf oder sowas... nicht böse sein, jetzt - aber da hört bei mir das Verständnis irgendwo mal auf. Wenn ich keine Kohle habe, mir eine alte S-Klasse leisten zu können, darf ich mir auch keine kaufen.

Meine Meinung - und jetzt können mich die GAS-Fahrer meinetwegen in der Luft zerreißen... :D

LG, Mani

Themenstarteram 6. September 2013 um 12:18

Zitat:

Original geschrieben von motzendorfer

BITTE keinen W116 mit GAS verhunzen... :eek:

Freunde, das sind Autos mit SEELE (habe genug davon gefahren!) - die nehmen so etwas garantiert übel!

Und wenn es schon darum geht, ein paar Euros beim Tanken zu sparen - dann kauft euch doch bitte einen Golf oder sowas... nicht böse sein, jetzt - aber da hört bei mir das Verständnis irgendwo mal auf. Wenn ich keine Kohle habe, mir eine alte S-Klasse leisten zu können, darf ich mir auch keine kaufen.

Meine Meinung - und jetzt können mich die GAS-Fahrer meinetwegen in der Luft zerreißen... :D

LG, Mani

Hallo Manni,

ich wollte den Gasumbau nur deswegen weil ich sehr viele Kilometer an einem Tag mache. Grundsätzlich habe ich keine Probleme mir einen 450er 6.9 zu kaufen und den auch zu Unterhalten, aber ich glaube jeder der sich schonmal so einen Kaufen wollte hat mit dem Gedanken gespielt diesen auf Gas zu fahren. Da ich dann auch gleich zwei Tanks habe (Benzin-Gas), habe ich folglich auch mehr kilometer möglichkeiten. Einen 115er und 123er hatte ich schon. Jetzt sollte es ganz einfach ein 116er sein. Oder ein früher 126er.

Und böse sein werde ich auch nicht sein, ist ja ein freies Land. Du kannst ja frei deine Meinung äußern.

Aber trotzdem danke für deinen Beitrag dazu.

LG

Cengiz

Auch auf Gas werden die Gesamtbetriebskosten so eines Fahrzeuges kaum günstiger...

Von einer Gas-Anlage würde ich auch die Finger lassen. Grundsätzlich. Nicht zuletzt, weil sie den Wiederverkaufswert des Autos senkt. Bei jedem Auto! Mein Arbeitskollege hatte Schwierigkeiten, seinen E240 (W211) mit LPG überhaupt loszuwerden. Nichtmal Mercedes-Händler wollten ihn in Zahlung nehmen.

Gruß

Dirk

Moin,

natürlich kann man einen K-Jetronic Motor auf Gas umbauen und er kann auch sehr gut laufen. Es wird nur eine Venturianlage werden , sie kann sehr zuverlässig sein, tanken kostet die Hälfte, dem Motor schadet es auch nicht ---> einzig : es ist schwieriger einen wirklich kompetenten Venturieinbauer zu finden als einen guten W116.

Ich weiß wovon ich rede, ich fahre in einem W126 seit 7 Jahren eine BRC Venturi. Ich hatte nur Ärger, Schäden, Probleme , Ausfälle - eingebaut von einen deutschen, zertifizierten Gasumrüster.

Irgendwann habe ich dann einen wirklich kompetenten Menschen gefunden, ein Spitzen Gasforum in welchem mir wirklich mit Herzblut geholfen wurde und alles wurde dann neu eingebaut.

Jetzt gibt es keinen Unterschied zu Benzin - viel zu spät und und ich bin absolut kein Einzelfall.

Trotzdem : in den 7 Jahren habe ich ca 14t€ eingespart.

Zum Wagen : beim 6.9 ist es ähnlich wie beim W100 : die Kraftstoffkosten sind das kleinste Kapitel, die richtigen Kosten laufen woanders auf. Es fängt schon damit an, das du quasi keine Gebrauchtteile bekommst.)

Der 350er ist ein echter Säufer mit einem Sportmotor der nicht zu einer S-klasse passt.

Mein Vorschlag : kaufe dir einen gut erhaltenen und gut ausgestatten 280 SE und such dir einen guten Gasumbauer. Das allein ist schon schwierig genug.

Der Wertverlust ist für dich ja uninteressant, da du ihn als Dailydriver nutzen willst. D.h. du wirst ihn sehr viel und lange fahren und wenn du einen W116 Alltagswagen in 8 Jahren mit 400tkm verkaufst ist er auch ohne Gas nicht mehr viel wert. -- Dafür hast du keinen Wertverlust.

Oder : nimm einen W126. Aber das ist ein anderes Thema.

Gruß

Zorc

Zitat:

Original geschrieben von ScottColumbus

Von einer Gas-Anlage würde ich auch die Finger lassen. Grundsätzlich. Nicht zuletzt, weil sie den Wiederverkaufswert des Autos senkt. Bei jedem Auto! Mein Arbeitskollege hatte Schwierigkeiten, seinen E240 (W211) mit LPG überhaupt loszuwerden. Nichtmal Mercedes-Händler wollten ihn in Zahlung nehmen.

Gruß

Dirk

Sorry, aber das ist mal wieder eine dieser "Latrinen-Parolen".

1. "Nicht mal Mercedes-Händler", das stimmt. Mercedes hat grundsätzlich keine Ahnung von Gasanlagen, das ist für die deshalb "Teufelszeug". Das eigentliche Problem ist aber für jeden Händler, egal ob MB oder Kiesplatz, daß sie Gewährleistung auf den Wagen geben müssen.

Grade in der Vergangenheit wollten die Gasfahrer schon beim Einbau sparen. Das Ergebnis waren

- Autos deren Motoren nicht gasfest sind, wurden trotzdem umgerüstet (z. B. MB A-Klasse)

- schlechte Abstimmung

- Fehler beim Einbau

- billiger Einbau (Ansaugbrücke zum Bohren nicht abgebaut, dadurch Folgeschäden)

- gefakte TÜV-Abnahmen

- etc.

Es hat inzwischen eine Art "Selbstreinigung" des Marktes gegeben, viele von den schlechten Umrüstern haben aufgegeben (leider nicht alle), die umgerüsteten Fahrzeuge sind aber noch nicht alle verschrottet.

Deshalb ist eine verbaute Gasanlage für einen Händler ein zusätzliches Risiko.

Ein umgerüstetes Auto kann man nur privat verkaufen, wenn man einen ordentlichen Preis erzielen möchte (das gilt aber auch für nicht umgerüstete Fahrzeuge).

2. Im Gasforum gibts da andere Erfahrungswerte.

Die Verkaufspreise für umgerüstete Fahrzeuge sind beim Verkauf höher.

Der Käufer spart sich den Einbau, von daher wird auch mehr bezahlt.

Ein W211 mit 240er Motor ist generell nicht unbedingt gefragt.

3. Sogar wenn eine Gasumrüstung zu einem niedrigeren Wert des Fahrzeuges beim Wiederverkauf führen würde, lohnt sich das bei längerer Haltedauer.

Mein Beispiel: Gasanlage im W220 ab Beginn, Einaukosten € 4000, bisher an Spritkosten gespart bisher über € 9000 und es wird täglich mehr.

4. Mein eigener Fall:

Ich hatte mir einen Audi 4,2 Avant Quattro gekauft und den sofort umgrüstet. Da mir der Wagen nichgt gefiel, habe ich ihn nach 5 Monaten wieder verkauft.

Ohne Gasanlage wäre ich möglicherweise gar nicht hier, denn die nachfrage hielt sich in Grenzen.

Ich hatte den Wagen bei mobile und autoscout als Benziner und Gaser jeweils doppelt eingestellt. Die Zahl der Klicks war bei den Gas-Annoncen mehr als doppelt so hoch.

Der Käufer war besonders interessiert wegen der Vialle-Anlage.

Kaufpreis € 16.500 + Gasanlage € 4000

Verkauf für € 19.500

Ich hatte aber schon 10.000 km gefahren und über € 1000 an Spritkosten gespart.

Ich habe den Wagen also praktisch verlustfrei verkauft.

 

lg Rüdiger:-)

 

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