Vorstellung
hallo, ich bin Olli und fahre momentan einen BMW 523 i ,
möchte mir am we einen w210 mercedes 220 cdi kaufen ,
habe mich heute schon reichlich belesen ,
hier mal der link, würde mich über tips zur Kaufentscheidung freuen.
m-f-g. olli
http://suchen.mobile.de/.../183021269.html?...
Beste Antwort im Thema
Ein optisch aufgemotzter und chipgetunter 220 CDI bleibt ein 220 CDI und damit ein Schaf im Wolfspelz . So etwas wirkt
immer lächerlich , man weiss , dass der Besitzer es nötig hat ! Andersherum wird ein Schuh draus : An einen E55 AMG hinten 220 CDI drankleben - das hat Stil und nicht diese platte Angeberei mit einem gepimpten , kleinen Diesel !
Eine gute Kaufberatung findest du in der Signatur von @El Sibiriu
32 Antworten
Ich hab meinen mit Tüv neu gekauft. Die ersten zwei Wochen war alles Toll und dann ging es los. ich habe alles gemacht was man sich für einen 240´er so vorstellen kann. Jetzt läuft er Super aber nur weil ich alles selber gemacht habe. Werkstattkosten hätt ich nicht bezahlen wollen. Die Dinger sind heut alle über zehn Jahre alt und das ist ein langer Zeitraum. Wer seinen schon lange fährt wird ihn nicht hergeben und die die zu verkaufen sind bergen halt alle das Risiko das was Teures kommt.
Für mich war Damals wichtig: Kein Diesel und auf keinen Fall Automatik.
Aber was Positives habe ich natürlich auch zu Berichten: Meine "Baustelle" ist immer gefahren. Ok anfangs oft im Notlauf aber liegen geblieben bin ich nie. Jetzt nach 27000Km in 1,5 Jahren hab ich ihn Fit für weitere 2Jahre und hoffe das ich von meinen Investitionen provitieren kann.
Das Fahren damit ist immer noch ne feine Sache. Mein nächster wird aber sicherlich kein Benz mehr werden.
Gruss
Zitat:
Original geschrieben von bonscott1
...kein Diesel kann ich verstehen.
Ich nicht 😁
Spaß beiseite, ich steh auch auf Benziner aber es muss ein V8 oder ein V12 sein aber ein R6 oder V6 nee gefällt mir nicht. Da habe ich lieber einen Diesel, bin schon von einem Freund den neuen M3 gefahren mit 420 ps glaub das ist noch der Sauger keine Ahnung aber er ging gut der C63 Amg geht noch besser.
B2T
Am Besten machst du immer ein Gebrauchtwagencheck bei deiner Werkstatt am besten Freie, ich wollte mir auch einen W140 kaufen hätte ich den Check nicht gemacht hätte ich eine Leiche gekauft.
MFG
Finger weg von dem Wagen!
Scheint ein total verbasteltes Auto zu sein!
Matt-grauen Lack gabe es so von Mercedes nicht. Ist also nachlackiert! Die Frage ist, wie gut und warum? Unfallschaden? Totalverrostung?
Ein matter Lack ist auch seeehr pflegebedürftig! Lackpflege mit Spezialmittelchen, keine Waschanlage, etc...
Auch "Klarglasxenon" ist reingebastelt! Es fragt sich, ob die Dinger überhaupt eine Zulassung haben...
Und dieses "breiter, stärker, tiefer" passt so überhaupt nicht zu einem 220CDI...
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Zitat:
Original geschrieben von dickschiffsdiesel
Die CDI's sind empfindlicher , vor allem , was die Injektoren anbelangt .
Das stimmt statistisch zwar, ist aber bei den meisten 210ern das kleinere Problem gegenüber dem ganzen Rest ... Federbruch, oft gut versteckter, sicherheitsrelevanter Rost an Servo- und Bremsleitungen, dem Vorderachsträger sowie auch an den Federaufnahmen.
Im Allgemeinen halten sich die Reparaturen bei den CDIs kostenmäßig in Rahmen, wenngleich durchaus der eine odere Extra-Boxenstopp einzukalkulieren ist. Ärgerlich sind vor allem Kleinigkeiten wie undichte Treibstoffleitungen und Injektoren, alles ganz klar konstruktive Serienschwächen. Bei defekten Injektoren ist das natürlich ein großer Brocken, aber auch hier gibt es für Sparefrohs günstigere und risikoreichere Alternativen (überholte Injektoren).
Die fehlende Automatik erspart dir ein nicht geringes Risiko durch das meist ungewartete Automatikgetriebe. Man kann alles positiv sehen ...
Lieber TE, nimm die Kaufberatung nicht auf die leichte Schulter. Ein guter 210er kann mit seinem gelassenen Charakter viel Freude machen, aber aufgrund seines schieren Alters, der reichhaltig verbauten Technik und seiner problematischen Blechqualitäten braucht er eine starke, geduldige Hand mit ausreichend Geld im Sparschwein.
Ob ein etwas brummiger R4-Diesel die ideale Grundlage für optisches Tuning darstellt ist noch diskutierbar, die CDI-Motoren der ersten (125 PS) und zweiten Generation (143 PS) reagieren jedoch relativ allergisch auf Leistungssteigerung, besonders, wenn diese auch über längere Zeit abgerufen wurde. Zylinderkopfschäden sind dann keine Seltenheit, auch defekte Turbolader kommen vor.
Leistungssteigerung und optisch auf "sportlich" getrimmt es Outfit sind sowieso pubertärer Quatsch und passen gerade zum 210er mit seinem komfortablen Gesamtcharakter wie die Faust auf's Auge ! Wen es nach Leistung gelüstet , sollte eben von vorneherein eine insgesamt auf das größere Leistungspotential abgestimmte Alternative wählen , also beim 210er eben einen 430er oder E55 AMG als Beispiel oder unter den Dieseln einen 300 TD oder 320 CDI . Aber einen Mercedes im allgemeinen und einen leistungsstarken Mercedes im besonderen muss man sich eben auch leisten können , damit diesen Fahrzeugen das elende Schicksal , mit endlosem Wartungsstau in 7. Hand heruntergeritten zu werden , erspart wird .
Zitat:
Original geschrieben von dickschiffsdiesel
Die CDI's sind empfindlicher , vor allem , was die Injektoren anbelangt .
Ja und nein...
Es dürfte bekannt sein, daß ich zu den bekennenden 2-T-Ölern gehöre.
Daher arbeiten meine Injektoren stets sauber und präzise. Quasi immer noch wie im Neuzustand.
Ich habe nicht die geringsten Bedenken, daß ich damit mal unliebsame Überraschungen oder Ausfälle erlebe.
Es kommt also immer darauf an, wie man mit seinem Material umgeht...
Durch den Fahrer nicht beeinflussbar sind jedoch die Zündmodule bei den Ottomotoren. Die gehen auch sehr gerne über die Wupper und sind sehr teuer.
Auch der notwendige Austausch von 12 Zündkerzen (Doppelzündung) in der Werkstatt reißt erschreckende Löcher ins Budget...
Die Geschichten mit dem 2T - Öl und dem Lambda - Zusatz sowie zahlreiche Threads im Mercedes - Motorenforum und im S - Klasse - Forum belegen eigentlich nur eines : Die gegenüber den alten Vorkammermotoren erheblich gesteigerte
Anfälligkeit der CDI - Motoren , Jungs ! Natürlich hat Schneggi recht , dass man bei entsprechendem Umgang mit dem Material auch günstigere Ergebnisse erreichen kann , das ändert aber nichts an der prinzipiellen Gültigkeit von Murphy's
Law : Je komplexer eine Sache aufgebaut ist , desto mehr kann auch kaputtgehen , das ist nur eine Frage der Zeit . Und die CDI 's haben die konstruktive Einfachheit , die Dieselmotoren früher ausgezeichnet hatte und die die Basis ihrer Langlebigkeit und Zuverlässigkeit darstellte , eben inzwischen verloren .
Ich denke , für einen CDI sind Zusätze wie Lambda oder 2T - Öl sicher sinnvoll , noch wichtiger ist ein Diesel - und Turbolader - gemäßer Fahrstil . Chiptuning ist sicher das Falscheste , was man tun kann .
Hallo Olli
Ich würde dieses Fahrzeug nicht kaufen, da ich kein gutes Gefühl dabei hätte.
Das Preis-Leistungs - Verhältniss ist schlecht, das Fahrzeug eventuell verbastelt und ich sehe keine Geschichte des Fahrzeugs, was hier besonders wichtig wäre. (Lack, Km-Leistung, was wurde genau ersetzt, was wurde genau umgebaut und wann, wer hat ihn gefahren usw.)
Der Lack sieht eventuell gut aus. -> doch was ist darunter?
Da Du hier danach fragst, bist Du Dir nicht sicher. Ich mache nur solche Geschäfte wenn ich mir sachlich sicher bin und mir der Verkäufer nicht unsympatisch ist. Gerade der letzte Punkt ist mir wichtig.(!)
Soweit meine 5 Rappen aus der Schweiz.
freundliche Grüsse
Erich
hab jetzt noch ne andere Option, was sagi ihr dazu ?
http://suchen.mobile.de/.../183100670.html?origin=PARK
Na ja, im Text heist es ...hat die üblichen Roststellen, aber nix bedrohliches nur Kosmetik. leichte Pixelfehler im Tacho,Stoßstange vorne gerissen ist aber Funktionsfähig,Kratzer Stoßstange hinten (siehe Foto).
Bei der Beschreibung kann das zwischen Kernschrott und fast ok quasi alles bedeuten!
Eine vordere Stoßstange zu ersetzen macht auch nicht unbedingt Spaß.
Auf jeden Fall wirst Du bei so einem Fahrzeug noch viel Zeit, Geld und Arbeit investieren müssen!
ui ui ui
Vielleicht sollte der Interessent mal auch über Budget, eigenes technisches Können, Zugang zu günstigen wie kompetenten Mercedes-Werkstätten, Leidensfähigkeit und -schaft berichten. Dann könnte man eher einen hilfreichen Rat abgeben.
Der TE sollte sagen wie lange will er das Auto nützen, und in was für einen Zustand er den Wagen erhalten will. Wenn er einen Jahreswagen anstrebt dann sollte er genau schauen usw. wenn er ihn Normal nützen will reicht der auch für 2-3 Jahre, wobei ich dem TE eher 211er empfehlen würde, kosten ja auch nicht mehr soviel und sind moderner und bei normaler Pflege rosten die nicht und das ein wenig Rost ist ja nicht schlimm im Gegensatz zum 210er.
Ich nütz meinen Normal ein paar Kratzer von Sozial Neidern hätt ich nicht gedacht bei dem Auto wird aber nächstes Jahr komplett Neu lackiert. Steht aber eh immer in Garage...
Zitat:
Original geschrieben von dickschiffsdiesel
Je komplexer eine Sache aufgebaut ist , desto mehr kann auch kaputtgehen , das ist nur eine Frage der ZeitUnd die CDI 's haben die konstruktive Einfachheit , die Dieselmotoren früher ausgezeichnet hatte und die die Basis ihrer Langlebigkeit und Zuverlässigkeit darstellte , eben inzwischen verloren .
Tja, mein Lieber... Da kann Dir keiner Widersprechen. Die Unverwüstlichkeit eines Lanz-Bulldogs erreicht der CDI nicht 😁
Aber machen wir uns nix vor. Eine Heckflosse oder ein Strich 8 als Wanderdüne mit 60 PS hatte einen problemlosen Tuck-tuck-Motor und bereitete seinem Besitzer zwar keine Sorgen aber doch häufigen Frust in Sachen Beschleunigung und auf der Autobahn...
Mittlerweile hat man dem Diesel Sportwageneigenschaften angezüchtet und keiner möchte sie missen. Komplexe Technik verlangt nach mehr Wartung und ist anfälliger. Das ist bei den Triebwerken für den Urlaubsflieger nicht anders, nur weiß kaum jemand etwas darüber.
Ich persönlich erfreue mich täglich am seidenweichen Lauf des CDI und bin stets optimistisch, daß ich auch problemlos wieder nach Hause komme... 🙂
Da fällt mir noch ein: Einer unserer Geschäftswagen, ein 290TD benötigte bereits nach 100.000 km einen neuen Turbolader. Also auch vor der CDI-Ära war nicht alles Gold was glänzt...