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Vorbereitung zum Autokauf!

Themenstarteram 6. April 2011 um 21:14

Hallo,

 

ich werde mich demnächst auf die Suche nach meinem ersten Auto machen. Es wird entweder ein Fiesta Mk4, Corsa B oder ein Micra K11.

Nun frage ich mich wie ich bei der Suche am besten vorgehen sollte! Nach welchen wichtigen Kriterien soll ich suchen? Welche Faktoren (KM-Stand, TÜV, Preis, Inspektion, Reperaturen ...) haben oberste Priorität? Also ist es wichtiger, dass der TÜV neu ist oder dass z.B. der Zahnriemen gewechselt wurde, etc.?

Wie viele Autos kommen in die Endauswahl? Welche Fragen stellt man dem Verkäufer schon Telefon?

So das sind jetzt ziemlich viele Fragen, ich hoffe jedoch das ihr sie mir Stück für Stück beantworten könnt ;) Bin nämlich etwas verloren im Autowald.

 

Lg

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12 Antworten

Hi,

ich denke für einen Gebrauchtwagenkäufer ist vor allem wichtig das der Wagen ordentlich gepflegt und gewartet wurde.

Also möglichst wenig Vorbesitzer und im Idealfall ein komplett gestempeltes Serviceheft.

Das größte problem ist im gebrauchtwagengewerbe wird betrogen und gelogen das sich die Balken biegen. Die Angaben in Inseraten sind seht oft falsch und geschönt.

Km Stände werden gefälscht und Unfallschäden vertuscht. Auch neuer Tüv ist keine garantie denn auch der kann "gekauft" sein.

Halbwegs sicher ist man beim großen Vertragshändler,aber da kosten die Auto´s eben deutlich mehr bzw. es gibt gar keine Fahrzeuge in einer niedrigen Preisklasse.

Es gibt eigentlich nur eine möglichkeit,so viele Auto´s wie nur möglich ansehen,probefahren und kritisch beäugen. Wenn du selbst keine Ahnung hast solltest du immer jemanden mitnehmen der sich auskennt und auch auf die emotionsbremse tritt.

An deiner stelle würde ich versuchen einen wagen von Privat zu kaufen,von einem Vorbesitzer der den Wagen mehrere Jahre bessen hat. Auch hier mußt du damit rechnen das der Besitzer genau weiß das demnächst einige reparaturen anstehen aber wenigsten ist KM betrug etwas seltener.

Am besten fährst du mit deinem Kandiaten zur Dekra und läßt ihn dort überprüfen.

Gruß Tobias

Themenstarteram 6. April 2011 um 22:28

Okay danke erstmal für die schnelle Antwort.

Ist denn wichtig dann vorher schon einige Reperaturen gemacht worden sind also Ölwechsel, Zahnriemenwechsel etc., oder ist das nicht relevant?

Wie verhält es sich mit Rost? Ist es schon schlimm wenn lediglich an der Motorhaube oder anderswo ein kleiner Fleck ist (ca. 1cm)?

Also am besten sind wenig Vorbesitzer oder halt beim Händler kaufen, richtig?

Hi,

Ölwechsel muß regelmäßig gemacht werden. Bei den fahrzeugen aus deiner Auswahl wahrscheinlich einmal im Jahr oder alle 15tkm je nachdem was zuerst eintrifft.

Zum Ölwechsel gehört auch eine Inspektion des Fahrzeugs sowie der regelmäßige Wechsel einiger verschleißteile wie Luftfilter und zündkerzen oder eben auch der Zahnriemen. Wenn ein Fahrzeug nach Herstellervorschrift gewartet wurde womöglich sogar noch von einer Markenwerkstatt ist das schon mal ein gutes Zeichen.

Wenn der Besitzer nachweisen kann (rechnungen) das in letzter Zeit viele Teile ausgetauscht wurde ist das natürlich auch positiv (Bremsen,Reifen,Auspuff usw.) aber nur was man wirklich überprüfen oder nachweisen kann zählt.

bei Händlern mußt du unterscheiden. Da gibt es die großen markenhändler,die gebrauchtwagen von denen sind im großen und ganzen meistens ok. Die bieten auch oft Gebrauchtwagengarantien und drücken sich net um die Gewährleistung.

Dann gibt es die Kiesplatzhändler. Meistens kleine Gebrauchtwagenhändler mit Wohnwagen oder Container als Büro. Ich will net sagen das die alle unseriös sind aber die Gefahr da an eine Möhre zu geraten ist schon recht hoch.

Privat kaufe ich persönlich am liebsten,aber auch da gibt es schwarze Schafe und sogenannte Couchhändler die nur so tun als wären die Private.

Rein von den Eckdaten kannst du nie sicher sein ob ein Auto was taugt. du mußt sie dir immer kritisch ansehen und prüfen.

Rost ist fast immer kritisch,denn man sieht meistens nur einen bruchteil davon. Der Rost frißt meistens im verborgenen und wenn man ihn schon sieht ist es oft schon zu spät und es gibt ein größeres problem. Außerdem Zeugt Rost meistens von einer schlechten Pflegementalität des Vorbesitzers.

Gruß Tobias

 

Hallo

so jemand wie Dir kann ich nur raten sich einen an die Seite zu holen

welcher eine gewisse Autoahnung hat und Dich beim Kauf unterstützen kann.

Auch meine Erfahrung, je schlammpiger der Laden desto umso fauler sind

die Autos.

Vll. findest Du ja einen Wagen bei einem kelineren Händler oder Familienbetrieb,

dort ist solch einKunde wie Du am besten aufgehoben und eine Garantie gibts

noch obendrein dazu.

GR P

Themenstarteram 7. April 2011 um 16:51

Dankeschön für die Antworten.

Ja ich werde auf jeden Fall jemanden mitnehmen, der sich mit Autos auskennt ;)

Aber wie ist das eigentlcih mit der Garantie beim Händler? Ist dieser verpflichtet Garantie zu geben oder ist das Kulanz? Wenn ja für was gilt die Garantie oder wird das mit dem Händler besprochen und vertraglich festgehalten?

Ein seriöser Händler gibt Dir eine Garantie. Hier erhälst Du eine Vertragsmappe

mit allen Teilen und Reparaturen welche in der Regel für ein Jahr abgedeckt sind.

An den Lohnkosten muss man sich nicht beteiligen, an den Teilen prozentual nach

der Laufleistung des Wagens. Bei Autos älter als 7 Jahre ist der Betrag oft auf 1500€ pro

Schadensfall beschränkt, oder man hat pro Schadensfall 150€ Eigenanteil.

Bei einer guten Gesellschaft kannst Du in alle Vertragswerkstätten

einer Marke fahren oder zu dem Händler beidem Du gekauft hast.

Gibt Dir der Händler aber nur die gesetzliche Gewährleistung an Privatkunden ist das immer nicht

so ganz klar was übernommen wird und nicht, oder ob der Fehler schon war oder erst

nach einem halben Jahr aufgetreten ist. Deshalb besser mit Garantie. Hier ist meist auch noch Abschleppen oder wenn man weiter weg ist Übernachtung etc. mit drinn.

Kulanz ist was freiwilliges vom Händler oder Hersteller also ohne einen Rechtsanspruch.

Themenstarteram 7. April 2011 um 18:30

Alles klar, danke.

Aber da die meisten oder alle Autos vom Händler teurer sind, frage ich mich, ob sich der Aufpreis lohnt? Oder bin ich besser beraten von Privat zu kaufen und mir bei Bedarf meine eigene Werkstatt aufzusuchen?

Der Preis ist in der Regel verhandelbar, beim Händler als auch bei Privat, nach meiner

Erfahrung geben die Händler wesentlich mehr Nachlass als Privatleute. Jeder möchte erst

mal das Beste aus seiner Kiste rausholen und die Preisgestaltung läuft am Anfang über die

Börsen ab, da reiht sich ein Auto hinter das andere je nach Laufleistung, Alter,

Ausstattung oder Zustand etc.

Such Dir doch zwei ungefähr gleiche Fahrzeuge aus, ruf beim Hänlder und beim

Privatmann an, nach dem Motto, der Wagen würd Dir gut gefallen, aber mit dem Preis...

was geht denn da noch....

und dann schau mal was passiert.

GR P

Themenstarteram 7. April 2011 um 19:49

Alles klar, werde es auf jeden Fall mal versuchen ;)

Lg

.....ich rate Dir mit den Preisverhandlungen zu warten bis Du das Fahrzeug gesehen hast und gezielt Mängel oder Sachen, die Dich stören abzuziehen... Wenn Du bei mir anrufst und als erstes fragst, wie weit ich mit dem Preis runter gehe, werde ich mich trotz VB erst mal gar nicht bewegen, warum auch! Du solltest schon begründen, warum Du den geforderten Preis nicht bezahlen willst....

Nimm auf jeden Fall jemanden mit, der sich mit Autos auskennt und der vorhandene Mängel auch erkennt.... Den DEKRA-Check halte ich für zu oberflächlich (das Auto wird lediglich auf der Hebebühne begutachtet und nicht mal Probe gefahren) und bei Kauf vom Händler sogar für schädlich, da dieser bei Inanspruchnahme der Gewährleistung u.U. auf das Gebrauchtwagenzertifikat verweist und somit die Beweislastumkehr schon in den ersten sechs Monaten erwirkt!

Themenstarteram 8. April 2011 um 17:30

Nochmal zu den Kilometernständen. Lohnt es sich ein Auto mit mehr als 150.000 KM Laufleistung zu kaufen? Oder wird das Auto mehr in der Werkstatt sein als auf der Straße?

Mehr Kilometer zeigen doch eigentlich, dass am Tacho nicht manipuliert wurde und der Wagen nicht nur in der Stadt unterwegs war oder?

der km-stand ist egal. ein auto mit 50.000km kann duetlich schlechter sein, als eins mit 250.000km. verkauft werden autos, wenn sie anfangen probleme zu machen, oder wenn die halter was neues möchten. also ein bisschen sollte man immer als rücklage haben.

bei 250.000km können selbstverständlich fahrwerksteile austauschreif sind, die bei einem mit wenig km noch gut sind. aber ein motor, der nur für kurzstrecke angemacht wurde, ist deutlich schlechter als einer, der täglich 200km am stück laufen durfte.

meiner hat auch ne menge drauf, aber der motor ist noch top gesund. während manche mit weniger km schrottreif sein können.

also immer auf den zustand gucken, wenn der bei zwei autos vergleichbar ist, dann den mit weniger km.

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