Versicherung - Prozente
Hallo
ich bin 18 Jahre und werde mir nun mein erstes Auto kaufen. Was ich auf mich Versichern will, was ja eigentlich 240% bedeudet. Nun meinte ein Freund von mir das er und viele andere die er kennt bei der HUK und anderen versicherungen automatisch mit 140% anfangen konnte. Heute rechnete ich mir den Betrag im Internet aus auf der HUK Seite und es kam am ende 230% raus und man konnte nicht mal Teilkasko Versichern. Bei Teilkasko kam immer der Error bitte wählen sie eine andere Möglichkeit aus alles ausprobiert und es ging nur Haftpflicht ohne irgendwas. Kann man sich auf diese Internet-Rechner verlassen?
Und meine Mutter hatte mal vor ca. 15 Jahren ein Auto auf ihren Namen versichert aber sie hat kein Führerschein. Hatte aber ein Auto auf ihren Namen versichert, für ihren Freund. Könnte ich dadurch Vorteile haben und evtl. doch mit 140% anfangen?
Außerdem hatte meine Tante auch mal vor ca. 20 Jahren lange ein Auto versichert aber bei der Karlsruher. Ist es möglich das ich dadurch auch Chancen hab auf 140% zu kommen?
wie läuft das genau ab
mfg.
18 Antworten
Es ist stark von der Versicherung abhängig, ob die Zweitwagenregel für Fahranfänger etwas bringt.
Früher war es üblicherweise so, dass die Versicherung, über die die Eltern versichert waren, einen günstigeren Zweitwagentarif angeboten haben und man später bei Abschluss einer eigenen Versicherung die Prozente mitnehmen konnte, wenn man gesagt hat, dass man im Grunde alleine mit dem Auto der Mutter gefahren ist (oder in ähnlicher Konstellation). Bei mir war das noch so (1996).
Aber. Zwischenzeitlich hat sich die Lage erheblich verschlechtert. Die meisten Versicherungen geben dir einen Anfängertarif, egal ob du vorher schon ein oder zwei Jahre mit Mamas Auto unfallfrei gefahren bist. Nach der Probezeit wird es immer etwas günstiger - bzw. nachdem du mindestens 23 geworden bist (fragt mich nicht warum aber alles unter 23 kriegt noch mal einen extra Aufschlag - aktuell bei 9 von 10 Versicherungen).
Aber auch das ist wiederum von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Ideal wäre natürlich eine Versicherung, wo deine gesamte Familie seit 30 Jahren versichert ist - da kann man auf kulanten Umgang hoffen (und in gewisser Weise auch erwarten). Eine Billigstversicherung hingegen und womöglich noch als Neukunden wird sich nicht groß kulant zeigen (können). Die kalkulieren deutlich knapper (deshalb ja der günstiger Beitrag) und Kulanz können die sich _in der Regel_ nicht erlauben. Als Neukunde hast du es sowieso immer deutlich schwieriger einen kulanten Umgang zu bekommen.
Fazit: Es ist vom Einzelfall abhängig. Erkundige dich mal bei der Versicherung deiner Eltern oder deiner Tante, wie die sich das vorstellen. Das kann man ruhig so offen ansprechen wie und warum man das möchte. Die Sachbearbeiter sind nicht deine Feinde. Und "belügen" (egal in welcher Form) hat im Versicherungsgeschäft nichts zu suchen. Dazu ist das viel zu gefährlich, wenn du mal einen Schaden haben solltest.
Hi,
so wie man früher die Prozente des Zweitwagens mitnehmen konnte ist das auch heute noch.... 😉
Als Zweitwagen fängt man nur an, wenn man eben keine Möglichkeit hat, eine SF-Klasse mitzunehmen.
Kulanz ist übrigens bei einer Zweitwageneinstufung eher selten zu erwarten.
Grüße
Schreddi
Ahja ok echt danke,
aber wenn ich das über mein Vater machen lassen würde hät ich da ein Problem. Wir ham 6 Autos die auf mein Vater Versichert sind und wenn ich da einen Unfall baue oda so dann steigen doch die prozente bei ihm und des bei 6 Autos also deswegen is a weng blöd.
Ich weis nicht was ich machen soll.
Nochmal trotzdem danke echt voll das coole Forum so nebenbei mal😉
Zitat:
Versichert sind und wenn ich da einen Unfall baue oda so dann steigen doch die prozente bei ihm und des bei 6 Autos also deswegen is a weng blöd.
Auch wenn das zweitwägen sind sind alle verträge unabhängig voneinander. Die Prozente stegen also nur bei dem vertrag des unfallwagens. Sonst würden ja auch alle zweitwagen mit 30% anfangen :-)