ForumVerkehr & Sicherheit
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. Vermutlich Parkrempler mit Fahrerflucht

Vermutlich Parkrempler mit Fahrerflucht

Themenstarteram 2. März 2019 um 8:14

Ich habe die Vermutung bzw den Verdacht, dass jemand anderes mein geparktes Auto angefahren und sich aus dem Staub gemacht hat.

Mir ist letztens aufgefallen, dass das vordere Nummernschild sichtbar eingedrückt war. Sonst konnte ich so nichts weiter feststellen. Habe dann das Kennzeichen aus der Halterung genommen, wieder gerade gekloppt und wieder befestigt.

Ein paar Tage später war ich in der Waschstraße und als ich dann am Tag darauf zur Arbeit fuhr hat das Frontkollisionswarnsystem zwei mal grundlos Alarm geschlagen.

Gestern kam ich nach dem Einkaufen zu meinem Auto und bemerkte dass der Bereich vorne um den Frontradarsensor etwas anders aussah. Eine Art Abdeckrahmen war gelöst und teils über den Sensor gerutscht, was wohl dazu führte dass der Sensor angeschlagen hat. Ich habe diesen Abdeckrahmen jetzt erstmal ganz entfernt.

Meine Frage ist jetzt wie ich weiter vorgehen soll.

Das Problem ist, dass ich den möglichen fremdverschuldeten Unfall nicht genau datieren kann und es somit schwer bis unmöglich wird, einen Verursacher festzustellen.

Ich habe ein wenig Angst, dass evtl bei dem Unfall doch mehr beschädigt wurde, was man so von Außen nicht sieht. Welche Versicherung würde für so einen Fall aufkommen?

Die Haftpflicht des Verursachers scheidet aus wenn dieser nicht ermittelt werden kann.

Meine eigene Vollkasko vermutlich auch und ich sehe auch nicht ein, da noch Beitragserhöhungen in Kauf zu nehmen für etwas was ich nicht verschuldet habe.

Ich finde das sowieso blöd, dass ich Jahr für Jahr Versicherungsbeiträge zahle und dann auch noch mit Beitragserhöhungen bestraft werde wenn ich einen Schaden melde. Da fühle ich mich ehrlich gesagt fast als der dumme wenn ich gegenüber der Versicherung ehrlich bin.

Ähnliche Themen
16 Antworten

Das ist ein Vollkaskofall, etwas anderes gibt es nicht. Beitragserhöhung bei langjähriger schadensfreier Mitgliedschaft ist in der Regel auch kein Thema. Was bleibt ist der Selbstbehalt.

OpenAirFan

Zitat:

@OpenAirFan schrieb am 2. März 2019 um 08:19:41 Uhr:

...Beitragserhöhung bei langjähriger schadensfreier Mitgliedschaft ist in der Regel auch kein Thema. ...

Wie ist denn das zu verstehen?

Dass die Erhöhung nicht viel € ausmacht, oder dass die Versicherung freiwillig auf eine Erhöhung verzichtet?

D.h. dass auch bei VK abhängig vom Tarif keine Erhöhung im Schadensfall anfällt. Einfach in den Vertrag schauen und ansonsten sich vor Vertragsabschluß informieren. Begriffe wie „freiwillig verzichten“ gibt es im Vertragsrecht nicht.

OpenAirFan

Nennt sich Rabattretter und beinhaltet schon mal ein bis zwei Schäden, die ohne Höherstufung ablaufen.

 

Grüße vom Armani-Biker...

Achso

Warum schreibt man dann nicht "Rabattretter" oder "abhängig vom Tarif "?

Wäre ja zu einfach.

 

Stattdessen schreibt man "Beitragserhöhung bei langjähriger schadensfreier Mitgliedschaft ist in der Regel auch kein Thema. "

Themenstarteram 2. März 2019 um 9:46

Richtig. Allerdings müssen diese Rabattretter teuer bezahlt werden. Also entweder zahle ich höhere Beiträge für etwas was ich möglicherweise gar nicht in Anspruch nehme, oder ich zahle hinterher für ein paar Jahre einen höheren Jahresbeitrag. Also ich zahle so oder so.

Ich finde ja, dass meine Versicherungsbeiträge alle auf einem Konto landen sollten und dieses Geld dann für die Begleichung von Schäden verwendet werden sollte und wenn die Deckung des Kontos ausreicht sollte ich auch keine Beitragserhöhung bekommen. Wenn ich den Versicherungsvertrag kündige, wird mir das Restguthaben ausgezahlt oder auf ein Konto bei der neuen Versicherung übertragen. Aber wofür zahle ich Jahr für Jahr ein paar hundert Euro, die im Endeffekt hinterher weg sind?

Dann beschäftige Dich mal mit der Definition der Versichertengemeinschaft :)

Themenstarteram 2. März 2019 um 9:57

Ich glaube so in etwa habe ich das schon verstanden. Ich zahle ja auch für den Mist mit den andere Leute verzapfen. Was kann denn ich dafür wenn mein Fahrzrugmodell häufig in Unfälle verwickelt ist und in hohen Vers8vherungsklassen eingestuft ist?

Der Rabattretter kostet etwa 60€. Ich nehme den immer mit rein. Die Rückstufungen sind extrem.

Zitat:

@PHIRAOS schrieb am 2. März 2019 um 09:57:01 Uhr:

...

Ich zahle ja auch für den Mist mit den andere Leute verzapfen. Was kann denn ich dafür wenn mein Fahrzrugmodell häufig in Unfälle verwickelt ist und in hohen Vers8vherungsklassen eingestuft ist?

Dann musst Du eben ein anderes Fz fahren. Ich verstehe Deinen Frust wegen der vermeintlichen Unfallflucht voll und ganz, aber die Versicherungs(Spiel-)regeln sind klar, bekannt und für alle gleich. Als nächste Ungerechtigkeit kommt die Regionalklasse dazu, wo Du nicht nur für Deinen Autotyp sondern nach Deinen Nachbarn und deren Fahrverhalten zahlst.

Zitat:

@PHIRAOS schrieb am 2. März 2019 um 09:57:01 Uhr:

Ich glaube so in etwa habe ich das schon verstanden. Ich zahle ja auch für den Mist mit den andere Leute verzapfen. Was kann denn ich dafür wenn mein Fahrzrugmodell häufig in Unfälle verwickelt ist und in hohen Vers8vherungsklassen eingestuft ist?

Das Prinzip der Solidargemeinschaft findest du auch bei der Krankenversicherung . Du zahlst mit für alle Raucher , Fettleibigen , Abhängigen etc.

Das ist nun mal so .

Zitat:

@PHIRAOS schrieb am 2. März 2019 um 09:46:40 Uhr:

 

Ich finde ja, dass meine Versicherungsbeiträge alle auf einem Konto landen sollten und dieses Geld dann für die Begleichung von Schäden verwendet werden sollte ....

Ob das dann so aufgeht?

Beispiel,

du zahlst im Jahr 400 Euro ein, sagen wir mal 10 Jahre macht dann 4.000 Euro.

Im 11 Jahr hast du einen selbstverschuldeten Unfall mit einem Neuwagen,

Schaden 14.000 Euro.

Und nun zahlst du 10.000 Euro aus eigener Tasche.

Merkst du was ...

Nochmal zurück zur Frage des TE nach dem weiteren Vorgehen:

Normalerweise würde ich mal in ner Werkstatt nachfragen, ob und was überhaupt kaputt ist, was der Schaden evtl. kostet bevor ich mir Gedanken über etwaige Versicherungsbeiträge mache.

VK scheint ja vorhanden zu sein falls es die Portokasse übersteigt.

Unter Anderem dafür ist die Vollkasko da. Aber letztlich sollte eine Versicherung eher Risiken abdecken die wirtschaftlich zu Problemen führen könnten.

Bei einem Parkrempler vor einigen Jahren habe ich meine 1400€ selbst bezahlt, abzüglich Selbstbehalt plus Rückstufung bleibt da auch nicht mehr viel Unterschied. Und Rabattretter haben den "Nachteil" das man sich in Sicherheit wiegt was die Einstufung angeht, intern wird man ganz normal zurückgestuft und wenn man die Versicherung wechselt oder den einen Schaden zu viel hat den kein Rabattretter mehr auffängt ist man schnell wieder bei SF0 oder gar im Malusbereich, da gab es schon böse Überraschungen.

Den wirklichen Schaden wird man aber erst feststellen können wenn man den Stoßfänger abnimmt, denn diese Teile schlucken verdammt viel ohne äusserliche Schäden.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. Vermutlich Parkrempler mit Fahrerflucht