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verkäufer unseriös? will Anzahlung 1000 Euro und TÜV erst nach Anzahlung + Vertrag

Themenstarteram 15. Juni 2021 um 19:21

Hallo, der Kaufprozess ist im Gang aber noch nichts unterschrieben. Was würdet ihr mir raten? bisher lief es so ab:

- es geht um ein sehr günstiges Auto! 2000 euro Kaufpreis + 100 für TÜV/HU

- Anzeige gesehen, email an Verkäufer

- Verkäufer ruft mich spät abends (22 Uhr) zurück, wir sprechen über das Auto, auf einmal fällt ihm auf dass in der Anzeige das Jahr der Erstzulassung nicht 2001 sondern 2004 ist (war also positiv überrascht)

- Probefahrt, er wollte mitfahren, Stadt, Autobahn, Kurven auf Parkplatz, Auto fährt sich soweit gut

- Rost an den hinteren Bremsen und an der Karosserie, wurde aber schon behandelt (man sieht noch Unebenheiten unter dem Lack)

- Reifen müssen neu (kosten nicht die Welt)

- Trotzdem für das Geld ein ok Auto denk ich

- Ich wollte noch etwas Bedenkzeit, da sagt er schon wenn er denn morgen noch da ist hab ich Glück, aber er reserviert ihn nicht mehr (hat schon 1 Tag für mich reserviert und die Anzeige wieder raus genommen)

- wir einigten uns auf Bedenkzeit bis 18 Uhr, ich hab um 17 Uhr per Telefon zugesagt

- er möchte nun dass ich zeitnah vorbeikomme, eine Anzahlung leiste (1000 euro) und den Vertrag unterzeichne.

- erst danach will er mit dem Wagen zum TÜV fahren und erneuern lassen. er sagte wenn dann was dran ist, muss er es ja eh machen vor der Auslieferung

ist das seriös? müsste er nicht den TÜV jetzt machen und danach + ggf. Mängelbehebung machen wir den Kaufvertrag? so weiß ich ja gar nicht was der Wagen hat.

Auch die Anzahlung kommt mir sehr hoch vor.

Bitte um eure Meinung dazu. Danke!

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64 Antworten
Themenstarteram 16. Juni 2021 um 23:14

Okay, ich habe mich entschieden den Kauf sein zu lassen. ERstens weil ich mich unter Druck gesetzt gefühlt habe. Zweitens weil ich denke dass eine stark angerostete Achse ein Sicherheitsrisiko birgt und wie im HU Bericht geschrieben, dringend beachtet werden muss - also ausgetauscht. Wo rostet der Wagen dann weiter?

Ich wäre sicherlich bereit gewesen noch etwas zu investieren aber nicht

- Hinterachse(sehr stark rostig)

- Bremsen hinten (sehr stark rostig)

- Reifen (waren stark abgefahren)

Da zahl ich ja das gleiche nochmal an Reparaturen wie den Kaufpreis und wer weiß wie lange die anderen Teile dann noch durchhalten. Da hol ich mir doch lieber nen Wagen für 4000€ ohne erheblichen Rost.

Ich danke euch allen für eure Meinungen!!

Gut gemacht, gute Entscheidung.

Zitat:

@autokauferin12345678 schrieb am 16. Juni 2021 um 23:14:44 Uhr:

 

- Hinterachse(sehr stark rostig)

- Bremsen hinten (sehr stark rostig)

- Reifen (waren stark abgefahren)

-

Überhaupt: Hat er nun TÜV bekommen - oder nicht ?

Du zeigst hier Tüv-Werte, aber man muss Dir manchmal auch jeden Wurm aus der Nase ziehen.

Auch was für ein Modell / Baujahr es ist, wird nicht beantwortet.

Hinterachse rostig - gut - eingeschänkter Mangel vielleicht - im Auge behalten - noch ok

Bremsen hinten rostig - je nachdem - Scheiben lassen sich freibremsen - auf das Tragbild kommt es an - ggf auch noch ok - Bremswerte schienen ja ok

Reifen - stark abgefahren heisst ??? - Min - Profiltiefe noch da ?? - Aber wie lange noch ?

Es gibt Fahrzeuge, die sind sonst ok - haben aber marode Teile - Beispiel Hinterachse: W203 / W204.

Bei meinem Neffen (W203) war es der Todesstoß - mein Kollege (W204) hat die sogar noch von Benz ersetzt bekommen.

Falls er die Plakette bekommen hat, war der Prüfer m.E. sehr nachsichtig oder die Mängel tatsächlich nicht so schwer, das man da noch 2 Jahre hätte mit fahren können.

So oder so wäre aber Geld in die Kiste geflossen.

Aber das ist - wie Damir schon sagte, bei 2000,--€-Kisten ganz normal - da steckt keiner vorm Verkauf eine hohe 3 - oder gar 4-stellige Summe mehr rein. Sonst kostet so ein Wagen mit TÜV nämlich die von Dir genannwen 3 - 3,5Mille.

Zitat:

@Steffen1981 schrieb am 16. Juni 2021 um 07:53:53 Uhr:

Ich würde ja vom Kauf Abstand nehmen.

Wenn irgendwas ist, zum Beispiel Gewährleistung, dann wirst du mit dem Verkäufer nur Ärger haben.

Er versucht auf Teufel komm raus sein Risiko zu minimieren und dir aufzubürden. Das sind einfach keine seriösen Verhaltensweisen.

Genau. Oder wenn nach 4 vier Jahren bei dem 2.000 € Auto ein Reifen kaputt geht, kannst Du nicht sicher sein, dass der Verkäufer zu seiner 10 Jahre-Mobilitätsgarantie steht.

Etwas Realismus bitte, das ist eine Letztverbrauchsschlurre ohne Gewährleistung.

Zum Rest wurde genug gesagt.

Anzahlung von 1.000 € gibt es nicht. Du bist ja bereit, den Wagen sofort zu kaufen und zu bezahlen, wenn er den Kaufgegenstand liefern kann (Wagen mit neuer TÜV-Plakette). Den Vertrag könnt ihr ja jetzt schon schließen, dann sieht er, das es dir Ernst ist.

Zitat:

@autokauferin12345678 schrieb am 16. Juni 2021 um 23:14:44 Uhr:

 

Da zahl ich ja das gleiche nochmal an Reparaturen wie den Kaufpreis und wer weiß wie lange die anderen Teile dann noch durchhalten. Da hol ich mir doch lieber nen Wagen für 4000€ ohne erheblichen Rost.

Selbstverständlich. Ernsthafter Rostbefall ist immer scheiße, weil man den nur mit ganz erheblichen Aufwand überhaupt in den Griff bekommt.

 

 

Leute, das Thema ist doch durch! Der TE (m/f/d) hat beschlossen, den Wagen nicht zu kaufen und damit ist doch alles gesagt! Darüber zu spekulieren, was die nächsten Jahre noch alles anfallen könnte, ist nun wirklich müßig, zumal auch der Typ des Fahrzeugs gar nicht genannt wurde.

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