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Vergleich/ Erfahrungsbericht US- Car (Shelby Mustang) vs. German Car (BMW 5er)

Themenstarteram 7. April 2015 um 11:08

Hallo,

ich möchte mit Euch meine Erfahrungen mit meinem

US- Car, ein 2014er Mustang Shelby Gt500

und

einem deutschen Fahrzeug, ein 2012er BMW F11 Touring 535d Xdrive

teilen.

Folgende Vergleichspunkte sind geplant und folgen hier nach und nach:

1) Qualität

2) Performance

3) Komfort

4) Kosten

5) Service

6) Fazit

Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich bin mir bewusst, das ich hierbei auch in manchen Punkten gegen den Trend berichte - schimpft deshalb nicht zu sehr mit mir.

Preislich liegen beide als Neuwagen gleich (80.000-90.000€), so gesehen auch vergleichbar ,auch wenn beide völlig unterschiedlich Konzepte sind.

Beste Antwort im Thema

Was ein Stuss. Der BMW soll sich also schwertun die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen? mit 313 PS?

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Zitat:

Für mich kommt ein BMW <6 Zylinder NICHT in Frage. ...

Das wird zukünftig immer schwerer werden. Ich will jetzt nicht die Glaskugel rausholen, aber auch bei Ford sieht man, dass beispielsweise der neue GT-Concept auch nur noch einen 6-Zylinder bekommt.

Wenn man Audi hernimmt, so gibt es den aktuellen TT meines Wissens nach auch nicht mehr mit 6-Zylinder, sondern nur noch als 4-Zylinder.

Die Qualitätsthemen und die Haltbarkeit beschränken sich immer mehr darauf, dass die Fahrzeuge eben nur die 2-3 Jahre, welche die Leasinglaufzeit ist, gut laufen, danach interessiert es nicht mehr. Am Gebrauchtmarkt verdient der Hersteller ja nix mehr. Welche Garantie erhält man denn bei BMW und Audi. 2-3 Jahre, das wars. Wenn Verlängerung gewünscht, muss man diese bezahlen. Die Hersteller wissen also genau, was sie für einen Ramsch bauen. Ein Koreaner gibt dir 5-7 Jahre Garantie!

Themenstarteram 9. April 2015 um 9:58

Bei uns, BMW hat 2 Jahre Garantie, und wenn ich BMW wäre würde ich bei dem Wagen auch nicht mehr geben. Was da für teure und anfällige Teile verbaut sind.... werd den Wagen dieses Jahr noch verkaufen. Der neue Besitzer tut mir jetzt schon leid.

Unser KIA hat 7 Jahre Garantie! KIA weiss genau warum.

Auf den Shelby gabs 2 Jahre Importeurgarantie über die ERGO. Das taugt kaum was. In dem Fall aber selbst gewähltes Schicksal.

Noch was zu meinem Punkt Kosten, genau zu Wiederverkaufswert:

Shelby neu 83.000€ ( Liste 64.000$), nach einem Jahr im Autoscout etc. um die 70.000 gehandelt. Unfallwagen und verbastelte Kisten mal ausgeklammert. Wertverlust in 12 Monaten :

13.000 bzw. 15.7%

BMW 5er neu 82.000( Liste über 90.000), Jahreswagen Austattung wie meiner, stehen für 67.000 drinne.

Wertverlust: 15.000 bzw. 18.3%

Laut dt. Medien sind doch aber die BMWs super wertsicher???? Jetzt steht der aber ähnlich da wie ein Ami, die ja sooooo furchtbar schlecht sein sollen?

Unser KIA, neu 18.000 (Liste 22.000) , nach einem Jahr im Autoscout um die 15.000.

Gerade einmal 3.000 Wertverlust, das war bei BMW der Aufpreis für die adaptiven Dämpfer bzw. die Kosten für den Wechsel der Turbolader.

Zitat:

@wodkaa schrieb am 9. April 2015 um 09:22:41 Uhr:

Zitat:

Für mich kommt ein BMW <6 Zylinder NICHT in Frage. ...

Das wird zukünftig immer schwerer werden. Ich will jetzt nicht die Glaskugel rausholen, aber auch bei Ford sieht man, dass beispielsweise der neue GT-Concept auch nur noch einen 6-Zylinder bekommt.

Wenn man Audi hernimmt, so gibt es den aktuellen TT meines Wissens nach auch nicht mehr mit 6-Zylinder, sondern nur noch als 4-Zylinder.

Die Qualitätsthemen und die Haltbarkeit beschränken sich immer mehr darauf, dass die Fahrzeuge eben nur die 2-3 Jahre, welche die Leasinglaufzeit ist, gut laufen, danach interessiert es nicht mehr. Am Gebrauchtmarkt verdient der Hersteller ja nix mehr. Welche Garantie erhält man denn bei BMW und Audi. 2-3 Jahre, das wars. Wenn Verlängerung gewünscht, muss man diese bezahlen. Die Hersteller wissen also genau, was sie für einen Ramsch bauen. Ein Koreaner gibt dir 5-7 Jahre Garantie!

Das zukünftig keine 8 Zylinder mehr gebaut werden ist klar, Downsizing ist in, warum? Weil der Verstand ausgeschalten wird und es anscheinend keinen stört das man für moderne billig Fahrzeuge 80 000€ hinlegt die dann Qualitativ eine Katastrophe sind und nach 10 Jahren komplett fertig sind.

Denkt doch mal nach! 80 000€! Da darf garnichts Probleme bereiten und der muss 40 Jahre laufen!

Aber solange Neuwagen gekauft werden, wird die Autoindustrie die Bevölkerung weiter verarschen!

Kia und Hyundai werden in den nächsten Jahren sicher extrem aufholen, aber sind mir mal ehrlich, die Kisten sind hässlich!

Zurzeit sehe ich keinen Grund einen Neuwagen zu kaufen! Schon garnicht um das Geld.

Bin gegen den Leasingwahn und wenn auf der Straße nur gekaufte Fahrzeuge fahren würden, gebe es Verkehr wie in den 60ern!

 

P.S.: Kann das unerträgliche 2 Liter Turbogepfeife nicht mehr hören!

Zitat:

Laut dt. Medien sind doch aber die BMWs super wertsicher???? Jetzt steht der aber ähnlich da wie ein Ami, die ja sooooo furchtbar schlecht sein sollen?

Die Wertsicherheit liegt aber auch stark am jeweiligen Modell des Herstellers. Als ich mein 1. Auto, einen 318er BMW mit 12 Jahren verkaufte, war viel Nachfrage festzustellen. Der Wagen konnte schnell verkauft werden zu einem akzeptablen Preis. Als ein Bekannter damals einen 740er BMW verkaufen wollte, ging dass nur über einen Schleuderpreis.

Beim Kauf meines Mondeo, waren ähnlich alte Focus-Modelle teils teurer gehandelt als der Mondeo-Kombi, obwohl dieser ja auch einen höheren Grundpreis hatte. Die Nachfrage nach der sogenannten "Golf-Klasse" ist einfach höher. Beim Verkauf meines Mondeo musste ich mich eher in Geduld üben (war ärgerlich, da der 300C schon in meinem Hof stand) um ihn loszuwerden. Klar verschleudert wäre er schnell gewesen.

Der Wertverfall hochpreisiger und stark motorisierter Modelle ist einfach enorm. Die, welche sich den Wagen leisten können kaufen ihn nach ihren Vorstellungen neu, die anderen eben nur mit deutlichem Abschlag. Und das soll jetzt keine Neiddebatte werden, aber mal schnell rund 30.000 € Wertverlust mit den Fahrzeugen in einem Jahr abfedern zu können, können nur die wenigsten. Ich gönne es dir und freu mich auch, wenn du weiter über deine Erfahrungen, evtl. auch mit den Nachfolgemodellen berichtest.

Zitat:

Kia und Hyundai werden in den nächsten Jahren sicher extrem aufholen, aber sind mir mal ehrlich, die Kisten sind hässlich!

Hässlich oder nicht, ist Geschmack. Ein Arbeitskollege hat sich einen Hyundai i30 geholt, neu, für keine 13000,-- €. Und das mit langjähriger Garantie. Ein vergleichbar großer Audi A3 verliert wahrscheinlich in seiner 2-Jahres-Garantie bald mehr Wert als der Hyundai kostete.

Zitat:

... BMW hat 2 Jahre Garantie ...

Leider nicht mal das; BMW gibt nur 2 Jahre Gewährleistung. :(

BMW kann keine 2 Jahre Gewährleistung geben, weil 2 Jahre Gewährleistung vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind ;) Und die Gewährleistung besteht zwischen Händler und Kunde. Gewährleistung heißt nur, dass die Sache ordnungsgemäß und fehlerfrei übergeben wurde. Die ersten 6 Monate davon steht der Händler in der Verantwortung, danach tritt die Beweislastumkehr in Kraft und der Kunde muss nachweisen, dass die Sache nicht ordnungsgemäß/fehlerfrei übergeben wurde.

Garantie ist eine freiwillige Leistung eines Herstellers. Die kann beliebig lange ausfallen und mit Beschränkungen versehen werden. Man braucht auch gar keine Garantie geben.

Danke, again what learned.

Das heißt BMW gibt 2 Jahre Garantie (was mir in der Tat neu wäre) oder gibt über den gesetzlichen Mindeststandard via Händler hinaus gar nix?

Themenstarteram 9. April 2015 um 16:54

Mein defektes Navi, Bild hatte ich vorn gepostet, hätte ich selber zahlen sollen, Wagen war da 10.000km und 9 Monate alt. Begründung war, bei Auslieferung wars OK und ist nur ein optisches Problem und nicht wirklich kaputt....tja dafür zahlt man bei BMW 80.000€

Also egal ob es nun Garantie oder Gewährleistung heisst, wenn sie nicht wollen, wollen sie nicht.

Naja, bei der nächsten Autowahl solltest du halt dann auch nicht wollen :)

Und genau das würde ich nach der BMW-Probefahrt, bei der ich den Tank leerknall, dem Herren Verkäufer erzählen.

Am besten schriftlich aufgelistet...denen sollte man auch mal einen Einlauf verpassen.

Das war der Grund warum ich damals nen Cadillac geholt hab - nicht dass der jetzt nichts gehabt hätte, aber schlimmer war er nicht, dafür halb so teuer...

Ich möchte dann auch mal meine Erfahrung zu meinem 300c mitteilen zum Innenraumthema und Spaltmaßen.

- Der Innenraum wirkt nicht so hochwertig, wie bei anderen Modellen dieser Größenklasse. Da ich kein Oberflächenfummler bin, ist mir das aber relativ egal. Außer beim Lenkrad. Hier ist schon eine deutliche Abnutzung zu spüren (sowohl im Leder als auch in der Holzkunststoffoptik), obwohl erst 120.000 km auf dem Tacho stehen. Hier war mein Mercedeslenkrad bei über 200.000 km in einem deutlich besseren Zustand, mein Mondeo, ebenfalls über 200.000 km war ebenfalls im besseren Zustand.

-Auch die Fussmatte beim Fahrer ist schon durchgetreten. Klar ist das Lenkrad ärgerlicher, denn ein günstiger Teppich ist schnell gewechselt, einen Lenkradwechsel kann ich nicht.

- Im Mittelkonsolenbereich sind ein paar Hintergrundbeleuchtungs-LED´s ausgefallen. Auch ärgerlich.

- Die Spaltmaße der Motorhaube und der Lichtausschnitte wirken unpassend. Und es ist kein Unfallschaden oder so Schuld daran, sondern dass ist leider Serie.

- Die Rücksitzbank machte Knautschgeräusche. Ich konnte nicht wirklich einen Grund feststellen, warum dies so war. Beim Kundendienst konnte meine Werkstatt aber dies beheben, lag nach deren Auskunft an der Einstellung der Verriegelung der Rückbank beim Umklappen. Immerhin, Knautschgeräusch behebbar. Bei meinem BMW (ist schon lange her) vibrierte der Ganghebel. Vorwiegend bei schneller Autobahnfahrt. Das Problem behob ich damals mit Kaugummi. Einfach, effizient, unsichtbar.

Ich fahre den 300c erst 35000 km, bin soweit auch zufrieden. Aber besser ginge auch. Man muss sich halt auf kurze Werkstattintervalle (12000 km) einstellen. Und nicht nur Öl wechseln sondern auch ein wenig nachfüllen. Aber im Rahmen.

Meine bisherige Erfahrung zeigt, dass sowohl Mercedes, Ford, Chrysler, BMW seine Macken hatten. Ob mal ein Luftmengensensor, Dieselinjektoren, Knackgeräusche, lapprig angebaute Innenraumteile etc. Aber beim Kaufpreis eines Mercedes ärgere ich mich eben mehr darüber als beim Ford.

Das Preisthema musst du jetzt mal gegenüber stellen:

Chrysler 300C Hemi - BMW 540i

Für die Differenz kannste da noch nen kleinen Ami kaufen....

Und über Getriebe, Motor oder Achse haste jetzt gar kein Wort verloren - d.h. der Hemi fährt immer? :)

Schlimm finde ich beim 300C die Korrossion im Unterbodenbereich.

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