Verbrauchsanstieg nach Service
Hallo
mein C30 1.8 hatte neulich den 40'000km Service. Vorher war der Verbrauch bei meinem Fahrprofil bei 7.8 Liter. Seither nimmt er ständig zu (derzeit 8.8 Ltr.). Jetzt habe ich seit langem wiedermal E85 getankt und da springt der Verbrauch auf 12.5 Ltr an.
Weiss jemand ob beim Service durch irgendein Update etwas verstellt wurde? Mit den 8.8 Litern bewege ich ja nahezu den 4 Liter Daimler 😰
Gruss Stephan
13 Antworten
Hi Stephan
Wegen dem Update fragst Du am besten mal den 🙂, ob da was gemacht wurde.
Wurde anderes Öl verwendet? Einsatz der Klimaanlage? Vielleicht gibt's ein Problem beim Feststellen der Ethanolkonzentration und dadurch steigen die Einspritzmengen?
Mehr fällt mir mit meinem Halbwissen nicht ein!
Gruss wamic
Also, ich denke das wird am Wetter liegen...
Heißere Temperaturen, weniger Sauerstoff in der Luft, mehr Sprit muss verfeuert werden für die gleiche Leistung...
@DDD
Weisst Du eigentlich, wie besch***en das Wetter hier war, in letzter Zeit? Richtig warm ist es erst seit... gestern! 🙂
Gruss wamic
Zitat:
Heißere Temperaturen, weniger Sauerstoff in der Luft
Davon habe ich ja noch nie was gehört .. Wie soll das denn gehen??
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Zitat:
Original geschrieben von VLau50
Davon habe ich ja noch nie was gehört .. Wie soll das denn gehen??Zitat:
Heißere Temperaturen, weniger Sauerstoff in der Luft
Naja, ganz so einfach ist das nicht 😛
Also, bekanntlich dehnen sich Gase ja bei höheren Temperaturen aus. Somit ist die angesaugte Menge "Luftgemisch" zwar volumentechnisch gleich, aber nicht wenn es auf die einzelne Menge an "Atomen" bzw. "Molekülen" ankommt.
Die "Dichte" könnte man auch damit bezeichnen.
War halt von mir etwas "lasch" ausgedrückt wurden 🙂
Zitat:
Original geschrieben von der_deppen_daemel
Also, bekanntlich dehnen sich Gase ja bei höheren Temperaturen aus. Somit ist die angesaugte Menge "Luftgemisch" zwar volumentechnisch gleich, aber nicht wenn es auf die einzelne Menge an "Atomen" bzw. "Molekülen" ankommt.
Die "Dichte" könnte man auch damit bezeichnen.
Daher laufen Turbomotoren auch viel besser im Winter, aufgrund der höheren Luftdichte, und daher gibts Ladeluftkühler.
Ich habe jedoch gedacht der Verbrennungsprozess läuft immer im gleichen Verhältnis Luft/Kraftstoff ab? Also wenn weniger Sauerstoff zur Verfügung steht wird durch die Motorelektronik auch die Benzinzufuhr angepasst also reduziert, oder?
Zitat:
Original geschrieben von volvovolvo
Da frage ich mich doch in diesem Zusammenhang, wieso mein Seat 1.8 TSI Benziner im Winter, bei Temperaturen unter 5°C, etwa 0,7l MEHR Kraftstoff verbraucht als bei Temperaturen über 10°C. Das Ganze bei gleicher Fahrweise, gleicher Strecke und identischen Reifen. Klimaanlage ausgeschaltet und Radio immer an.Zitat:
Original geschrieben von der_deppen_daemel
Also, bekanntlich dehnen sich Gase ja bei höheren Temperaturen aus. Somit ist die angesaugte Menge "Luftgemisch" zwar volumentechnisch gleich, aber nicht wenn es auf die einzelne Menge an "Atomen" bzw. "Molekülen" ankommt.
Die "Dichte" könnte man auch damit bezeichnen.Zum Diesel kann ich im Moment noch nix sagen, da ich den C30 2.0D erst seit Mai fahre. Beim C30 habe ich allerdings festgestellt das der Verbrauch bei den jetzigen Temperaturen von 25°C um etwa 0,3 Liter gesunken ist. Vergleich zu den Vorwochen, wo wir nur so um die 13°C hatten
Allerdings kann dies natürlich auch noch vom Motormanagement verursacht sein. Fahrzeug hat jetzt 7.500km auf der Uhr.Gruß Tom
also, mein C30 1.6 D DrivE braucht bisher auch im Sommer weniger Diesel als im Winter.
Wobei das m.E. eher an den energiesparenden Sommerreifen liegt, evtl. auch am kürzlich erfolgten Ölwechsel. Klima läuft im Sommer ja intensiver als im Winter, trotzdem bleibt die Tendenz zu weniger Verbrauch im Sommer.
Alle Fahrzeuge haben doch heutzutage einen "Luftmassenmesser", d.h. die Motorelektronik berechnet die Menge an Kraftstoff zum einspritzen nach der Dichte der Luft, d.h. eigentlich sollte ein eher "mageres" Gemisch eingespritzt werden, wenn die Luft dünn wird.
Das mit dem Luftmassenmesser hat mir mal ein Audi-Techniker erklärt, als mein früherer Dienst-A4 auf der Autobahn liegengeblieben war (Luftmassenmesser defekt --> Elektronikausfall --> Stillstand). Was bin ich froh, jetzt Volvo zu fahren!
Um zur eigentlichen Frage zurückzukommen: Ich würde in der Werkstatt nachfragen, ob die irgendwas an der Elektronik gemacht haben, und die genaue Ölsorte/Qualität erfragen. Mehr kanns ja eigentlich nicht sein. Oder haben die den zuvor überhöhten Reifenluftdruck auf Standardwert abgesenkt? Kannst ja selber schnell prüfen.
Grüße
HW
Hallo
hatten des selbe Thema auch bei uns: April gekauft, September Service und bis dieses Jahr März/April Mai immer wieder mal mehr Verbrauch wie vorher. Jetzt sind wir wieder im "Normalbereich" bei ~ 5,8l /100km mit unserem 2.0d. Da der Verbrauch auch im September / Oktober hoch ging (noch kein Schnee, Sommerreifen und Sonne) geh ich auch davon aus, dass es vielleicht mit neuen Filtern etc. zusammenhing.
Grüße
Danke für Eure Antworten.
Beim Argument Luftdruck in den Reifen muss ich noch dazusagen, dass der Verbrauch schon bei der Umstellung der 15 Zoll Winterreifen auf die 18 Zoll Sommerräder um ca. 0.5 Liter anstieg. Somit seit dem Service also nochmals ca. 0,5 Liter.
In der Werkstatt konnten (oder wollten) Sie mir nicht mehr sagen als "wir haben die vorgegebenen Software Updates gemacht sowie das vorgeschriebene Öl verwendet"...
Finde es aber dennoch etwas viel für einen doch eher trägen 1.8 Liter Einspritzmotor. Schaue mal was sich jetzt ergibt wenn ich erstmal ne Zeitlang mit Bioethanol fahre und dann wieder auf Bleifrei 95 wechsle.
Gruss Stephan
Zitat:
Original geschrieben von BlueSin
hatten des selbe Thema auch bei uns: April gekauft, September Service und bis dieses Jahr März/April Mai immer wieder mal mehr Verbrauch wie vorher. Jetzt sind wir wieder im "Normalbereich" bei ~ 5,8l /100km mit unserem 2.0d. Da der Verbrauch auch im September / Oktober hoch ging (noch kein Schnee, Sommerreifen und Sonne) geh ich auch davon aus, dass es vielleicht mit neuen Filtern etc. zusammenhing.
Das kann ich bestätigen. Die ersten 200-300km nach einer Inspektion braucht meiner auch immer etwas mehr Sprit. Obs an den neuen Filtern, dem frischen Öl oder sonst was liegt, keine Ahnung.
Aber solange es sich nach kurzer Zeit wieder normalisiert ist ja ok.
Also gut, das weiß jeder: mit steigender Temperatur des Gasgemisches Luft sinkt dessen Dichte.
(Wenn man Wikipedia glauben darf - was man nicht immer tun sollte - sinkt die Dichte von -10 °C bis +30°C um gut 14 Prozent.)
Die relativen Gasanteile bleiben allerdings konstant!
Zitat:
mehr Sprit muss verfeuert werden für die gleiche Leistung...
Es gibt m.E. nur einen denkbaren Fall dafür:
Wenn nämlich immer das gleiche Volumen Benzin mit immer dem gleichen Volumen Luft verbrannt wird.
Dann kann jeder Liter der wärmeren und damit weniger dichten Luft auch nur weniger Sauerstoffmoleküle anliefern, so dass ein Teil des eingespritzten Benzins unverbrannt bliebe.
Glaubst du wirklich, die heutigen Motoren arbeiten in dieser Weise??
Zitat:
Original geschrieben von GrumpyGerman
Da frage ich mich doch in diesem Zusammenhang, wieso mein Seat 1.8 TSI Benziner im Winter, bei Temperaturen unter 5°C, etwa 0,7l MEHR Kraftstoff verbraucht als bei Temperaturen über 10°C. Das Ganze bei gleicher Fahrweise, gleicher Strecke und identischen Reifen. Klimaanlage ausgeschaltet und Radio immer an.Gruß Tom
Ich vermute weil Du die Mehrleistung die zur Verfügung stand genutzt hast! Ich bin nicht vom Fach und auch nicht Physiker, aber in der Praxis merkt man bei Turbomotoren den Unterschied im Winter doch deutlich, bei -10 Grad läuft der T5 wie Sau und darüber freut man sich und drückt erst recht aufs Gaspedal. 0.7 Liter können aber auch von den Reifen, Luftdruck der Reifen, anderer Fahrweise oder woher auch immer kommen.
Ah ja fällt mir gerade ein: Beim Chiptuning ist bekannt, das unseriöse Anbieter dem Wagen auf dem Leistungsstand eiskalte Luft zuführen um dem Fahrzeughalter Leistung vorzugaukeln - die er auf der Strasse aber dann nur im Winter hat 🙂