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Verantwortung Dieselskandal

Themenstarteram 15. Juli 2017 um 9:31

Hallo zusammen.

Ich möchte vorausschicken, dass ich nicht betroffen bin. Trotzdem stelle ich mir die Frage warum man die Autohersteller für Ihre manipulierten Abgaswerte in Deutschland nicht zur Verantwortung ziehen kann. Der Endverbraucher bleibt wohl auf den Kosten sitzen. Für mich ist das Vorgehen welches beim Verkauf des KFZ an den Tag gelegt wurde eine vorsätzliche Täuschung. Wissentlich wurde das Kfz manipuliert um Kunde wie Gesetzgeber zu täuschen. Will ein Geschädigter die ihm zugesicherten Eigenschaften einklagen hat er kaum Aussicht auf Erfolg. Kunden die ihr Fzg "modifizieren" lassen müssen Minderleistung oder Mehrverbrauch akzeptieren. Nichtmal Wandlung ist ohne Verlust drin. Ich kann nicht glauben, dass wir wirklich in einer solchen Bananenrepublik leben!

Gruß

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@wpp07 schrieb am 15. Juli 2017 um 09:31:19 Uhr:

Ich kann nicht glauben, dass wir wirklich in einer solchen Bananenrepublik leben!

Gruß

Das musst Du nicht glauben.

Es reicht, wenn Du es weisst.

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Das Gesetz steht immer zu Gunsten des Gegenübers! :D

Sonst müssten alle Hersteller dann ihre Kasse öffnen. Nicht nur die bisher bekanntgewordenen. Wer weiß, wer sich schon morgen outet! :D

Ja, der kleine Bürger hat sich mit manipulierten Fahrzeugen abzufinden und gefälligst das Maul zu halten.

Stattdessen passiert den Verantwortlichen rein gar nichts. im Gegenteil...

Die haben gewaltig Dreck am Stecken und kassieren noch Millionen an Abfindungen und Renten.

Und das Tolle an der ganzen Sache ist.... die Politik schaut zu und unterstützt das Treiben fleißig.

Wenn ich so bei meiner Firma arbeiten würde und die Kunden dort wissentlich täuschen würde... Ich wäre meinen Job los.

Gott sei Dank sind die Deutschen so tollerant und lassen alles mit sich machen.

In anderen Ländern würden die Verantwortlichen dafür büßen.

Zitat:

@wpp07 schrieb am 15. Juli 2017 um 09:31:19 Uhr:

Ich kann nicht glauben, dass wir wirklich in einer solchen Bananenrepublik leben!

Gruß

Das musst Du nicht glauben.

Es reicht, wenn Du es weisst.

Neid Debatte Nummer 3.748.234....

Werdet US Bürger und verklagt wegen zu heißen Kaffees gleich die Kaffeehauskette auf 100 Mio. $ Schmerzensgeld...

Die Fahrzeuge werden nachgerüstet und entsprechen damit der Gesetzgebung. Negative Effekte konnte selbst die Hartnäckigsten Kritiker bisher nicht beweisen.

Es nervt nur noch...

Zitat:

@wpp07 schrieb am 15. Juli 2017 um 09:31:19 Uhr:

Ich möchte vorausschicken, dass ich nicht betroffen bin. Trotzdem stelle ich mir die Frage warum man die Autohersteller für Ihre manipulierten Abgaswerte in Deutschland nicht zur Verantwortung ziehen kann. Der Endverbraucher bleibt wohl auf den Kosten sitzen. (...) Will ein Geschädigter die ihm zugesicherten Eigenschaften einklagen hat er kaum Aussicht auf Erfolg. Kunden die ihr Fzg "modifizieren" lassen müssen Minderleistung oder Mehrverbrauch akzeptieren. Nichtmal Wandlung ist ohne Verlust drin. Ich kann nicht glauben, dass wir wirklich in einer solchen Bananenrepublik leben!

Nein, ganz so ist es eben nicht:

Es laufen noch hunderte Verfahren. Es kamen bisher oft deshalb keine Urteile raus, weil VW einen Vergleich anbot, um nicht verurteilt zu werden - und der jew. Kläger (=Kunde) sich drauf einliess.

Inzwischen gibt es aber auch Urteile, nach denen -wegen arglistigen Täuschung des Herstellers- das Auto zurückgegeben werden kann (wenn auch abzgl Wert der Nutzungsdauer).

Die Strategie der grossen "Sammelkläger" ist doch -glaube ich- das europäisch urteilen zu lassen. Die Strategie von VW war lange, Vergleiche anzubieten, damit es nicht zu Urteilen kommt.

Zitat:

@Geisslein schrieb am 15. Juli 2017 um 09:45:52 Uhr:

Und das Tolle an der ganzen Sache ist.... die Politik schaut zu und unterstützt das Treiben fleißig.

Der heutige Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) war früher der Bundesverkehrsminister. Das bedeutet maximalen Klüngel, zum Beispiel hier:

"Die Autolobby hat die Kommunikation zwischen den Bundesministerien massiv beeinflusst. Die Autoindustrie schreibt Gesetze, die betreffen, einfach selbst. Das Ökolabel ist wertlos."

Zitat:

@Geisslein schrieb am 15. Juli 2017 um 09:45:52 Uhr:

Wenn ich so bei meiner Firma arbeiten würde und die Kunden dort wissentlich täuschen würde... Ich wäre meinen Job los.

Ein Ingenieur bei einem Autobauer wäre seinen Job schon längst los, wenn er sich geweigert hätte, bei den Täuschungen mitzumachen. So aber ist er immer noch dabei. Mit der Hoffnung, es werde schon irgendwie gutgehen, hat er sich ein paar Jahre über die Runden gerettet. Am Ende werden sich die unteren Ebenen auf eine Art von "Befehlsnotstand" herausreden. Der Anwalt des inhaftierten Audi-Managers hat gesagt: "Fest steht jedenfalls, dass mein Mandant nicht die unternehmenspolitische Entscheidung hierfür treffen konnte und auch nicht getroffen hat."

MfG, Tazio1935

Zitat:

@surfkiller20 schrieb am 15. Juli 2017 um 09:58:32 Uhr:

Die Fahrzeuge werden nachgerüstet und entsprechen damit der Gesetzgebung. Negative Effekte konnte selbst die Hartnäckigsten Kritiker bisher nicht beweisen.

Es nervt nur noch...

Wenn Fahrzeuge erst durch Nachrüstung den gültigen Gesetzen entsprechen, dann ist das ein negativer Effekt, über dessen Folgen Du Dich etwa hier informieren kannst. Für mich liest sich Dein Statement so, als gebe es viel Lärm um nichts. Das verharmlost den Sachverhalt. Hier geht es nicht um zu heißen Kaffee.

MfG, Tazio1935

Zitat:

@surfkiller20 schrieb am 15. Juli 2017 um 09:58:32 Uhr:

Neid Debatte Nummer 3.748.234....

Werdet US Bürger und verklagt wegen zu heißen Kaffees gleich die Kaffeehauskette auf 100 Mio. $ Schmerzensgeld...

Die Fahrzeuge werden nachgerüstet und entsprechen damit der Gesetzgebung. Negative Effekte konnte selbst die Hartnäckigsten Kritiker bisher nicht beweisen.

Es nervt nur noch...

So ein Thema sollte doch etwas ernster genommen werden als sich wegen eigener Unfähigkeit den Mund an einem Kaffee zu verbrennen.

Auf den Kosten der Umrüstung bleibt jeder selbst drauf sitzen. Leistungseinbußen und Mehrverbrauch sind weitere Folgen daraus.

Gekoppelt mit zukünftigen Dieselfahrverboten.

Aber das Auto entspricht ja nach der Umrüstung den gesetzlichen Vorgaben... sehr aufschlußreich, Bravo !

am 15. Juli 2017 um 12:07

Zitat:

@surfkiller20 schrieb am 15. Juli 2017 um 09:58:32 Uhr:

Neid Debatte Nummer 3.748.234....

Werdet US Bürger und verklagt wegen zu heißen Kaffees gleich die Kaffeehauskette auf 100 Mio. $ Schmerzensgeld...

Die Fahrzeuge werden nachgerüstet und entsprechen damit der Gesetzgebung. Negative Effekte konnte selbst die Hartnäckigsten Kritiker bisher nicht beweisen.

Es nervt nur noch...

waren keine 100 Mio ;)

"[...] 200.000 US-Dollar Schadensersatz (aufgrund zwanzigprozentigen Mitverschuldens auf 160.000 US-Dollar herabgesetzt) sowie 2,7 Millionen US-Dollar Strafschadenersatz (Punitive damages) zu. Die Höhe des Schadensersatzes legte die Jury dabei zunächst auf den Gewinn von zwei Tagen fest, den McDonalds allein mit dem Verkauf von Kaffee erzielte. Diese Information wurde zunächst in der Presse nicht bekannt.[2] In zweiter Instanz wurde der Strafschadensersatz vom New Mexico Court of Appeals auf 480.000 US-Dollar reduziert. Im Anschluss daran einigten sich beide Parteien auf einen Vergleich, über dessen Höhe nichts bekannt ist.[...]"

Warum weinen wir alle denn rum...? Wir haben es doch selbst in der Hand, zu reagieren.

Aber die Leute kaufen doch munter weiter VW, auch die Diesel, anstatt mal zu boykottieren - was manche geschickterweise auch machen, aber wohl noch zu wenige.

Wir sind doch selber schuld, dass jeder machen kann, was er will. Wir lassen es doch mit uns machen!

Es wird nur laut rumgeweint und gemeckert, aber keiner tut wirklich was. Da kann ich irgendwann auch kein Mitleid mehr haben.

Verkauft eure VWs und kauft was anderes - Opel z.B. baut mittlerweile auch wieder Top-Autos und die können die Kohle wirklich dringender brauchen!

Ich darf darum bitten, einen der reichlich vorhandenen Threads in den Fachforen oder News zu nutzen.

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