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V40 2.0t aus '98 macht Probleme

Volvo V40 1 (V/644/645)
Themenstarteram 17. Dezember 2015 um 14:43

Moin ihr Lieben.

Nachdem ich hier in den letzten Wochen schon etliche Beiträge zu Startproblemen, Kraftstoffdruckreglern usw. gelesen habe dachte ich, dass des Rätels Lösung gefunden wäre.

Hatte meinen Elch nun gerade in der Inspektion (199tKm) und was soll ich sagen? Ich bin verwirrt.

Ich versuche mal, die Probleme vor und nach der Inspektion möglichst genau zu beschreiben..

Vorher:

• Startprobleme (einige Sekunden orgeln und etwas Gas geben bevor Motor anspringt [Kaltstart])

• Ruckeln bei Beschleunigung im 3. und 4. Gang bei etwa 2.500upm (Motor warm)

Nachher:

• Startprobleme (kürzeres Orgeln), Drehzahl schwankt, ab und zu sogar Absterben des Motors

• Beim Auskuppeln und Halten schwankt die Drehzahl nun ebenfalls, ab und zu bis unter 500upm und Absterben des Motors

Folgendes wurde beim Freundlichen gemacht:

• Inspektion

• Reinigung Drosselklappe

• Wechsel Bremsflüssigkeit

• Ölwechsel (5W-40)

Folgende Fehler wurden vom Freundlichen diagnostiziert:

• LMM arbeitet fehlerhaft

• LMM arbeitet nicht im Soll Bereich

• Leichter Ölverlust

Die Richtwerte des LMM liegen laut Werkstatt bei 0,6V im Leerlauf und 4,3V bei kurz angehobener Drehzahl.

Gemessen wurden 1,1V und 2,3V.

Drosselklappe und Bypass wurden gemessen - i.O.

Ansauglufttemperatursensor i.O.

Leerlaufregelventil i.O.

Ladedruckventil i.O.

Atmosphärendrucksensor i.O.

Fehlercodes:

OBD:

• P0131: Lambdasonde 1 Bank 1 Signal zu niedrig

• P0138: Lambdasonde 2 Bank 1 Signal zu hoch

Motor:

• 10: Ladedrucksensor Signal fehlerhaft

• 22: Lambdasonde vor Kat. Signal fehlerhaft

• 26: Lambdasonde nach Kat. Signal fehlerhaft

Mein Freundlicher sagt, dass das Problem vom LMM kommt und dieser defekt sei.

Zur Demonstration Motor gestartet (Drehzahl schwankt), LMM-Stecker gezogen, Motor läuft besser.

Stecker wieder rauf, Motor stirbt ab.

Er wollte 350€ für nen neuen LMM. Hab jetzt erstmal einen gebrauchten zum testen bestellt.

Nun meine Frage(n)...

• Ist das Problem aus Eurer Erfahrung mit Tausch des LMM behoben?

Und

• Bei abgeklemmtem LMM läuft der Motor (im Notprogramm?), kann der Wagen so bewegt werden, bis das Teil da ist, oder führt das zu größeren Schäden?!

Danke für Eure Antworten und Hilfe!

Manuel

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22 Antworten

Prüf vor dem Tausch des LMM, ob die gesamte Luftführung dicht ist und keine Falschluft ziehen kann - auch an der Drosselklape prüfen, da hier ja geschraubt wurde.

Themenstarteram 26. Dezember 2015 um 23:58

Danke für den Tip Spargel1! Falschluft scheint er nicht zu bekommen.

Hab den gebrauchten LMM eingesetzt und der Elch läuft merklich besser. :)

Was er nun noch hat sind die Probleme beim Starten (3-4 Sek. orgeln, springt nun allerdings an, ohne dass man auf's Gas treten muss) und leichte Schwankungen der Drehzahl im Leerlauf (Auskuppeln und Halten, z.B. an Ampeln) zwischen 900 ~ 1.100 upm.

Pauschal würde mir was die Startprobleme angeht der Kraftstoffdruckregler einfallen..

Oder klingt das für Euch eher nach Zündkerzen / Zündspulen?

Mit welchem Drehmoment müssen die Kerzen beim Elch angezogen werden?..

 

Mit den Drehzahlschwankungen im Leerlauf guck ich grad etwas in die Röhre...

 

Ich hoffe ihr hattet schöne Feiertage!

Grüße aus der Marzipanstadt

Moin,

Mit den Drehzahlschwankungen im Leerlauf guck ich grad etwas in die Röhre...

Da würde sich doch eine Reinigung des Leerlaufreglers anbieten ;) Die Drosselklappe haben sie ja gemacht aber das Teil davor nicht, das würde ich jetzt machen.

am 27. Dezember 2015 um 9:12

Hallo, prüf doch mal das PCV und die dazugehörigen Schläuche. Auch die Unterdruckschläuche solltest du dir ganz genau anschauen. Bewege sie bei laufendem Motor mal bisschen hin und her. Wurde der KW Sensor schon abgeändert? Ist ein bekanntes Problem bei schlechtem Starten. MfG NostELCHiker

Wie hast Du die Dichtheit des Ansaugsystems geprüft? Nur mit den Augen?

Zündkerzen: 30 Nm, wenn Gewinde M14 / 20 NM, wenn Gewinde M12

Klemm die Batterie für 1/2 Stunde ab (vorher Radiocode sichern). Evtl. muß sich das MSG nach Tausch des LMM nur neu initialisieren.

Wenn das alles nix hilft, würde ich an den Leerlaufregler rangehen. Hier im Forum stand vor ein paar Tagen ein Thread über die Reinigung.

Themenstarteram 27. Dezember 2015 um 15:26

Zitat:

@Spargel1 schrieb am 27. Dezember 2015 um 11:58:45 Uhr:

Wie hast Du die Dichtheit des Ansaugsystems geprüft? Nur mit den Augen?

Vorerst ja, Bremsenreiniger ist bestellt.

 

Zitat:

Zündkerzen: 30 Nm, wenn Gewinde M14 / 20 NM, wenn Gewinde M12

Danke! :)

 

Zitat:

Klemm die Batterie für 1/2 Stunde ab (vorher Radiocode sichern). Evtl. muß sich das MSG nach Tausch des LMM nur neu initialisieren.

Einfach abklemmen oder die Pole kurz zum entladen aneinanderhalten?

Muss beim Starten danach evtl. länger gewartet werden, bis man zündet?

 

Besten Dank! :)

Benzin mit Mamas Kuchenpinsel bei laufendem, warmgefahrenem Mototr satt auf alle Schläuche, Rohre, Anschlußverbindungen (inkl. Drosselklappengehäuse und Kurbelgehäuseentlüftung) pinseln geht genau so gut. Ich habe noch nie Bremsenreiniger verwendet.

Warum man die Pole aneinanderhalten soll, habe ich bisher noch nicht begriffen, obwohl ich jahrelang mit Karosseriekonstruktion (Entwicklung und Unfallinstandsetzung) zu tun hatte und dementsprechend mit Elektrik- und Elektronikfragen und -problemen beim Schweißen. Ich glaube eher, dass sich mit diesem Thema (mal wieder) hier irgendein Guru herausheben wollte und sich, nach dem sich das Märchen verbreitet hat, aus Angst vor Blamage niemand widersprechen will. Ist so wie mit Oberflächenrissen in den Bremsscheiben, mit denen keiner auch nur einen Meter weiterfahren will. Klemm die Batterie 30 Minuten lang ab (alle Verbraucher vorher aussschalten), dann wieder an und fahr dann einfach ein paar Minuten durch alle Gänge durch. Falls Du auch das Fenix-Steuergerät drin hast, initialisiert es sich am schnellsten, wenn Du jeden Gang kurz über 3.500 U/1 hochdrehst.

Kondensatoren behalten ihre Ladung ueber einen gewissen Zeitraum. Wenn ich das Geraet kurzschliesse, entladen sie sich schneller.

Das ist die Theorie, die dahinter steckt.

Es ist aber nur eine Theorie, weil meist über den manuellen Schalter ein Relais das Gerät einschaltet. Und dann nützt mir diese Maßnahme garnichts.

Einfach mal durchmessen, der Widerstand ist dann unendlich.

Themenstarteram 14. Februar 2016 um 15:26

Moin ihr Lieben!

Ich bin leider die letzten Wochen zu rein gar nichts gekommen, da meine Tochter zur Welt kam. :)

Die Batterie werde ich Morgen mal abklemmen und dann weiter sehen.

Heute ist mir allerdings aufgefallen, dass links neben dem Motor ein kleiner, schwarzer Kasten sitzt, welcher scheinbar Flüssigkeit verliert. ??

(Bildmitte hinter dem Schlauch)

Kann mir jemand verraten, was das für ein Teil ist???

 

Grüße aus Lübeck,

Manuel

Sind diese 5 Bremsleitungen, die hinter diesem Kasten vorbeilaufen, trocken?

Glückwunsch! Aber eigentlich hat ja Deine Frau die Hauptarbeit geleistet. Warum fragst Du ausgerechnet jetzt wegen der Fahrzeugreparatur? Glaubst du, vor lauter Müdigkeit kommst Du noch zum Schrauben?:D

Themenstarteram 14. Februar 2016 um 18:10

Die Bremsleitungen ja. Der dünne, schwarze Schlauch der von dem Kästchen nach unten läuft ist siffig... :(

Ich kann nicht so recht die Einbaulage erkennen und deshalb die Teile drumherum inkl. dieses Schlauches nicht identifizieren. Geht dieser besagte Schlauch auf die Hydraulikpumpe, das Lenkgetriebe oder auf den Klimakompressor bzw. den (Klima-)Kühler?

Themenstarteram 14. Februar 2016 um 19:01

Ich mache nachher nochmal ein Foto von oben... Hab ich vorhin nicht dran gedacht. ;)

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