unterhaltsgünstiger Diesel bis 4000€
Hallo Leute!
Derzeit plane ich mir ein Auto anzuschaffen, aber da ich nicht unbedingt
die meiste Ahnung von allen möglichen verschiedenen Autos habe, wollte
ich um eure Hilfe bitten.
Hier kurz die Kriterien die ich mir gesetzt hatte:
- Ich möchte gerne einen Diesel fahren
- BJ/EZ ab 2004 und neuer
- maximale Laufleistug: am liebsten deutlich unter 150.000km
- geringer Verbrauch (ist ja bei den meisten Dieseln so)
- ab 75PS
- min. 18 Monate TÜV
- Anschaffungspreis bis max. 4000€
(Fahrzeug wird als Zweitwagen über Eltern versichtert)
Da ich Student / Auszubildender bin (20J alt, bald 21), sollten die monatlichen Kosten auch
relativ gering sein (sprich: günstige Versicherung/Verbrauch).
-> Um dafür Vergleichswerte zu bekommen, habe ich die in Frage kommenden
Autos bei "autokostencheck.de" nach den monatl. Unterhaltskosten gecheckt,
wobei ich "Vollkasko" abgewählt habe...
Jedenfalls bin ich bei meiner Recherche auf folgende Autos gekommen,
die ich persönlich für sinnvoll/günstig halte:
- Opel Corsa 1.7 CDTI (ab Bj. 2004 - 101PS)
- Hyundai Getz 1.5 CRDI (ab Bj 2006 - 88PS)
- Peugeot 206 1.6 HDI 110 (ab Bj. 2004 - 109PS)
- Peugeot 307 HDI 110 (ab Bj. 2004 - 109PS)
Nun meine Fragen an euch:
1. Haltet ihr diese Autos für eine sinnvolle Wahl?
2. Kennt ihr euch mit einem der Fahrzeuge aus?
3. Gibt es bestimmte Macken, teure Wartungen/Defekte, Rostprobleme,
die ich bei den Autos beachten sollte?
4. Gibts ne bestimmte Laufleistung ab wann die Fahrzeuge nur noch Schrott
wert sind?
5. Falls die Fahrzeuge alle suboptimal sind, welche Alternativen gibt es?
-> Wollte monatlich für das Auto maximal 220€ ausgeben, viel mehr kann ich
nicht über machen...
Desweiteren möchte ich das Fahrzeug gerne 1,5 - 2 Jahre relativ problemlos fahren,
das entspricht dann dem Zeitraum in dem ich hoffe, dass nicht allzu viele
und teure Reparaturen anfallen...
Vielen Dank im voraus an alle, die mir Helfen können und möchten 🙂
LG,
Tobias
Beste Antwort im Thema
Diesel haben geringere Kraftstoffkosten, das stimmt. Aber ein sparsamer Benziner tut es bei der Fahrleistung auch, man bekommt viel einfacher welche, kein Risiko mit Partikelfiltern und so. Würde das Budget etwas zurückschrauben, für 3000 Euro kriegst Du einen sparsamen Benziner in gutem Zustand, erst recht, weil Du ja sowieso auch vor Außenseitern nicht zurückschreckst und es nicht der obligatorische Polo oder Golf sein muss.
16 Antworten
Warum muss es ein Diesel sein? Die sind teurer in der Versicherung und man bekommt viel schwerer unverbrauchte Exemplare bei geringem Budget.
Die beiden Peugeots haben einen Partikelfilter, wenn der mal fällig ist, kannst Du Deine Kalkulation gleich vergessen. 206 und 307 sind jetzt auch nicht gerade die zuverlässigsten Modelle der Marke.
Statt Hyundai Getz kannst Du Dir auch einen Kia Cerato mit dem gleichen Motor suchen, den kennt keiner und ist deshalb sehr günstig zu bekommen.
Bei den genannten ist von den Peugeots abzuraten. Google mal nach "Anomalie Abgasreinigung".
Ansonsten gibt es freilich keine festen Grenzen für Laufleistung o.Ä., es kommt darauf an, wie das Fahrzeug bisher behandelt wurde.
Die Frage ist, ob man sich mit einem geringen monatlichen Budget so auf eine Antriebsart festlegen sollte. Zudem wissen wir noch nichts über Fahr- und Nutzungsprofil, so daß man nicht so wirklich eine klare Aussage treffen kann, was jetzt passender wäre.
Hallo,
vielen Dank schonmal für eure Antworten.
Also momentan bin ich mit dem Zug mobil. Fahre jedes Wochenende von meinem Studien-/Ausbildungsort nach Hause, wegen Sport/Freunden etc. und da ich mit dem Zug pro Fahrt 3 Stunden einplanen muss, während ich mit dem Auto nur 50min brauche, möchte ich gerne auf ein Auto umsteigen, da es nebst dem o.g. Aspekt auch den Alltag enorm erleichtert.
Im Endeffekt würde ich auf eine jährliche Laufleistung von ca 15.000km (villt. auch bisschen mehr) kommen.
Würde unter der Woche kurzstrecken fahren (5-10km pro strecke) und an den Wochenenden Langstrecken (über 70km).
Ich habe an einen Diesel gedacht, weil meiner Recherche nach der Diesel wegen den geringen Spritkosten und dem sehr geringen Verbrauch mir günstiger erschien?!
Die "Heimfahrten" sind viel Landstraße, ab und zu auch Autobahn - je nachdem wie ich fahre.
Bin aber auch für günstige Benziner Vorschläge offen oder auch für Autos die älter als 2004 sind, wenn ihr das für sinnvoll erachtet & ihr gute Vorschläge habt, die sonst ins Profil passen. Kann ja z.B. auch sein dass es nen guten Benziner gibt, denn ich 500 oder gar 1000€ günstiger bekomme als nen Diesel und das Geld dann über die 1,5-2Jahre in Benzin investieren kann, dass ja bekanntlich fleißiger gesoffen wird als Diesel und auch teurer ist ^^
Lg,
Tobi
Diesel haben geringere Kraftstoffkosten, das stimmt. Aber ein sparsamer Benziner tut es bei der Fahrleistung auch, man bekommt viel einfacher welche, kein Risiko mit Partikelfiltern und so. Würde das Budget etwas zurückschrauben, für 3000 Euro kriegst Du einen sparsamen Benziner in gutem Zustand, erst recht, weil Du ja sowieso auch vor Außenseitern nicht zurückschreckst und es nicht der obligatorische Polo oder Golf sein muss.
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Nein vor Außenseitern zurückschrecken tu ich nicht, allerdings sollte das Auto dann auch schon die 2 Jahre halten 😉
Momentan würde ich den Kia Cerato, den Hyundai Getz oder den Opel Corsa die o.g. sind bei den Dieseln bevorzugen....
hätte jemand noch alternative vorschläge für Benziner bis 3000 für mich?!
- Opel Corsa 1.7 CDTI (ab Bj. 2004 - 101PS)
- Hyundai Getz 1.5 CRDI (ab Bj 2006 - 88PS)
- Peugeot 206 1.6 HDI 110 (ab Bj. 2004 - 109PS)
- Peugeot 307 HDI 110 (ab Bj. 2004 - 109PS)
Zitat:
1. Haltet ihr diese Autos für eine sinnvolle Wahl?
Der Opel und der Hyundai sind ganz solide, der Peugeot-Kader hingegen ist nicht empfehlenswert. Der 307 gilt als einer der schlechtesten Peugeots überhaupt, der 206 ist qualitativ mittelmäßig und bietet eine starke Serienstreuung von sehr gut bis sehr schlecht - zudem ist er recht teuer, weil er gefragt ist.
Zitat:
2. Kennt ihr euch mit einem der Fahrzeuge aus?
Ja, mit allen, aber nicht bis ins Detail.
Zitat:
3. Gibt es bestimmte Macken, teure Wartungen/Defekte, Rostprobleme, die ich bei den Autos beachten sollte?
Die Peugeots sind grundsätzlich anfällig gegen alle möglichen Elektropannen und außerdem sind sie relativ unzuverlässig; auch die Benziner sind nicht besser. Peugeot hatte in Zeiten von 206 und 307 massive Qualitätsprobleme, die außer 106, 406 und 607 sowie den Nutzfahrzeugen (bei SEVEL gebaut) alle Autos betrafen, die Peugeot verkauft hat. Der Hyundai und der Opel sind eher unauffällig, zumindest fiele mir da nichts Gravierendes ein, das wirklich vom Kauf abraten könnte.
Zitat:
4. Gibts ne bestimmte Laufleistung ab wann die Fahrzeuge nur noch Schrott wert sind?
Nein, das gibt es nicht. Es kommt einzig und allein auf die Pflege an, die man den Fahrzeugen entgegen bringt. Ein Auto mit 150.000 Kilometern muss bei korrekter und regelmäßiger Service-Überwachung nicht schlechter als ein 75.000 Kilometer gelaufener, typgleicher Wagen sein - ist eher sogar besser.
HierZitat:
5. Falls die Fahrzeuge alle suboptimal sind, welche Alternativen gibt es?
, dieser Wagen ist sogar schon ein Klassiker, garantiert rostarm, vielleicht sogar rostfrei und außerdem kennt er keine Elektro und generelle Zuverlässigkeitsmacken. Außerdem ist es sogar ein Audi.
Die unzuverlässigen Peugeots haben FAP und eine grüne Plakette, der verlinkte Audi hat GAR KEINE Plakette, damit kommt man in ganzen Gegenden Deutschlands in keine Stadt mehr rein. Was bringt ein Diesel, wenn man damit nirgends mehr hin kann?
Sparsame Benziner gibt es genug, schau zuerst bei spritmonitor rein, bevor Du Dich umsiehst. Habe gerade mit Erstaunen festgestellt, dass ein Kia Cerato 1.6 deutlich über 8,5 Litern liegt.
Ein Hyundai Getz 1.1 liegt bei 6,33 Litern. So als Beispiel.
Zitat:
Die unzuverlässigen Peugeots haben FAP und eine grüne Plakette, der verlinkte Audi hat GAR KEINE Plakette, damit kommt man in ganzen Gegenden Deutschlands in keine Stadt mehr rein. Was bringt ein Diesel, wenn man damit nirgends mehr hin kann?
Gegenfrage: Was bringt ein aktueller Diesel mit grüner Plakette und Partikelfilter, wenn sie ständig in der Werkstatt stehen oder viel Kleinärger für Verdruss sorgt?
Der Audi 80 war nur eine mögliche Option. Wer es drauf anlegt, kriegt den sicher preiswerter - und ein schlechter Kauf ist der bestimmt nicht. Wer nicht die Umweltzone vor der Nase hat, kann sich so was schon kaufen. Großartige Ansprüche an Temperament und Sportlichkeit sollte man da aber nicht entwickeln.
Mal Hand aufs Herz!
Wer von euch ist denn schon mal in einer Umweltzone kontrolliert worden? Ich noch nie...
Aber BTT.
Zitat:
Original geschrieben von XstarTT
Im Endeffekt würde ich auf eine jährliche Laufleistung von ca 15.000km (villt. auch bisschen mehr) kommen.
Würde unter der Woche kurzstrecken fahren (5-10km pro strecke) und an den Wochenenden Langstrecken (über 70km).
Zu deinen Fahrprofil, passt ein Benziner besser. Vor allen ein sparsamer Wagen, da gibt es ja auch einiges auf dem Markt für 4.000.- Euro.
Oder man kauft ein günstigeres Auto und behält das Geld in der Hinterhand für eventl. Kosten.
Zitat:
Zu deinen Fahrprofil, passt ein Benziner besser. Vor allen ein sparsamer Wagen, da gibt es ja auch einiges auf dem Markt für 4.000.- Euro. Oder man kauft ein günstigeres Auto und behält das Geld in der Hinterhand für eventl. Kosten.
Grundsätzlich auch meine Ansicht; ein sehr sinnvoller Gedanke! Zudem gibt es Benziner in der Regel entweder preiswerter oder auch zum selben Preis in einem erheblich besseren Gesamtzustand, außerdem sind die Steuerkosten und die Versicherungen oft günstiger.
Zitat:
Original geschrieben von Christian8P
Wer von euch ist denn schon mal in einer Umweltzone kontrolliert worden? Ich noch nie...
Schon mal in einer Umweltzone ohne Plakette unterwegs gewesen? Das empfand ich als extrem nervig, man glotzt dauernd, ob die Exekutive um den Weg ist. Außerdem hat der Audi 80 nu wirklich einen ganz ollen Wirbelkammerdiesel unter der Haube, der damals schon nicht mehr up to date war. Und die Steuern für so ein Teil sind nicht von schlechten Eltern. Unterhaltsgünstig ist was anderes.
Außerdem finde ich die Tipps zu über 20 Jahre alten Autos für Autolaien eher bizarr, weil dort doch immer wieder etwas anliegt, was es zu reparieren gilt. Der Verweis auf gute Ersatzteilversorgung vom Schrott bringt nichts bei Nichtschraubern.
ich würde an deiner Stelle auch einen Kleinwagen mit Benzin empfehlen, die kann man auch unter 6l/100km fahren, wenn man will. Gerade bei älteren Dieselmotoren kann man auch schon mal Pech haben und das was kapputt geht und da wirds evtl. gleich richtig teuer (Injektoren, DPF, Turbo, Zweimassenschwungrad,...). Da sind 1000€ schnell weg.
Da lieber einen keinen Sauger wie zum Beispiel:
http://suchen.mobile.de/.../fiat-grande-punto-benzin.html?...
http://suchen.mobile.de/.../mitsubishi-colt.html?...
Erstmal vielen Danke an alle für die vielen aufschlussreichen Antworten bisher 🙂 ...
Ich denke ich werde es echt auch in ernsthafte Erwägung ziehen, mich nach einem schönen kleinen Benziner bis 3000€ dann umzusehen 🙂
Zitat:
Original geschrieben von toth63
Da lieber einen keinen Sauger wie zum Beispiel:http://suchen.mobile.de/.../fiat-grande-punto-benzin.html?...
http://suchen.mobile.de/.../mitsubishi-colt.html?...
Das hört sich ja ganz gut an, aber wird den Fiat Autos nicht nachgesagt, dass sie sehr oft an Defekten leiden? Vorallem was die Elektronik betrifft?! ...