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Unfallautos reparieren und wieder verkaufen

Themenstarteram 21. März 2013 um 17:24

Hallo,

Ich suche schon seid einiger Zeit nach Unfallautos, die man günstig kaufen, reparieren, und dann wieder mit Gewinn verkaufen kann. Ich habe viele Internetseiten durch, wie mobile, autosout und und und. jedoch sind die dort angebotenen Unfallfahrzeuge entweder nicht mehr zu reparieren oder so eng kalkuliert das man wenig bis kein Gewinn macht, oder irre ich mich?

Gibt es eventuell andere Möglichkeiten günstig an solche Unfallfahrzeuge zu kommen? hat einer von euch vielleicht Erfahrung damit?

schon mal vielen dank im Voraus

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17 Antworten

Viel kann man da nicht an Gewinn machen, es sei denn, man repariert billig und schlecht - oder man ist ein begnadeter Selbermacher mit gut ausgerüsteter Halle und nötigem Zubehör.

Was für Unfallschäden suchst du eigentlich?

Im Falle von kleineren Blechschäden und Bagatellen kann sich so ein Geschäft noch lohnen; ich habe als auch Autos, die nur kleine, nicht problematische Schäden wie Kratzer und Dellen hatten, entweder mit den Schäden fahrbereit und preiswerter (deutlich unter Liste) an Leute, denen verdellte Kotflügel oder "übergeschmierte" Lackschäden bzw. provisorisch ausgedrückte Beulen oder Hagelschäden nichts ausgemacht haben, mit ausdrücklicher Erwähnung der Schäden unrepariert hergegeben oder selbst repariert und mit Hinweis auf die Beschädigungen, die behoben wurden, eben als normale Gebrauchtwagen ebenso weiterverkauft.

Die beste Methode, an solche Autos heranzukommen, ist die, Autohändler zu sein und leicht beschädigte Kundenautos herzurichten. Auf dem freien Markt gibt kaum ein Kunde so was her. Meist wird so was zum Händler gebracht, der sich dann darum kümmert, den Wagen wegzuschaffen, wie auch immer er das tut. Oft geht so was auch in den Export.

Ein Freund, der Ford verkauft, hatte vor zwei Wochen einen schönen 2002er Mondeo Ghia Fließheck - Rücklicht rechts zerbrochen, Seitenteil h.r. verkratzt und mit leichten Dellen. Der Kunde blieb an einer Mauer hängen. Keine 100.000 Kilometer, Scheckheft, Ghia-Ausstattung, blauer Lack, tolle Alufelgen, 2.3-Liter-Benziner. Ein Gebrauchtwagen, nach dem sich viele die Finger lecken würden. Wegen des kleinen Schadens, den ich mit einem neuen Rücklicht und etwas Lack behoben hätte (so hätte den Mondeo sicher jemand auch gekauft, der war noch gut erhalten) ging der Ford ins Ausland.

Das Problem ist eigentlich wie bei jedem Autokauf...das viele kleine verstecke Mängel vorhanden sein können.

So hat der Unfallwagen dann nicht nur eine defekte ZKD sondern auch noch abgefahrene Bremsklötze, verzogene Bremsscheiben, Ölverlust etc pp...

Da ist man dann schnell in einem Bereich in dem man draufzahlt...

Lohnt sich eher nicht... zumal du damit auch Vorsichtig sein solltest sofern du kein Gewerbe angemeldet haben solltest. Wenn du das nämlich als Privatperson machst musst du ein Gewerbe anmelden da hier eine Gewinnabsicht vorliegt.

Themenstarteram 21. März 2013 um 19:43

ja eigendlich dachte ich an etwas größere Reperaturen quasi eine ,,großbaustelle"!

Aber eben auch da verstecken sich kleine Mängel die dann aber richtig ins Geld gehen können.

Ich wäre da sehr vorsichtig... wenn du es als Hobby machen willst Ok - aber um Gewinn zu erzielen... dann lieber doch das Geld auf der Bank anlegen...dann gleicht man zumindest die Inflationsrate aus. :D

Der wirtschaftlich bessere Plan wäre diese Unfallfahrzeuge auszuschlachten und die Einzelteile zu verkaufen (das da noch keiner drauf gekommen ist .. ermm.. ausser diesen Ludolfs ;P ).

Was fachgerecht instandzusetzen mit allen nötigen Arbeiten ist bei den Unfallfahrzeugen, die -wohl als "wirtschaftlicher Totalschaden"- verkauft werden eher Träumerei.

"Lohnend" .. Fahrzeuge mit Wartunggstau dem Vorbesitzer billig abschwätzen und dann für kleines Geld ein bisschen gepimpt zu verhökern (das da noch keiner draufgekommen ist .. ausser .. Gebrauchtwagenhändlern ;P ).

Unfallfahrzeuge kauft man aber dann nur mit einem erheblichen Preisnachlass, somit muss der Verkäufer gegenüber Unfallfreien Fahrzeugen einige tausender günstiger sein damit einer kommt und den kauft.

Ich hoffe ja das der TE ausgebildeter KFZler ist-denn anders würde mir Angst und Bange wenn ein "Laie" einen Großunfaller Kostengünstig zusammenbrät^^ um daran maximalen Gewinn zu machen:mad:

Wenn er aber KFZler ist,dann sollte er wissen wie man an solche Fahrzeuge dran kommt....

Themenstarteram 22. März 2013 um 10:37

ich bin KFZler ;)

Zitat:

Original geschrieben von tullux01

Der wirtschaftlich bessere Plan wäre diese Unfallfahrzeuge auszuschlachten und die Einzelteile zu verkaufen (das da noch keiner drauf gekommen ist .. ermm.. ausser diesen Ludolfs ;P ).

Was fachgerecht instandzusetzen mit allen nötigen Arbeiten ist bei den Unfallfahrzeugen, die -wohl als "wirtschaftlicher Totalschaden"- verkauft werden eher Träumerei.

 

"Lohnend" .. Fahrzeuge mit Wartunggstau dem Vorbesitzer billig abschwätzen und dann für kleines Geld ein bisschen gepimpt zu verhökern (das da noch keiner draufgekommen ist .. ausser .. Gebrauchtwagenhändlern ;P ).

Genau.

Die nächste, unentdeckte Marktlücke:

 

1x Totalschaden Front und 1x Totalschaden Heck, gleicher Fahrzeugtyp.

 

Auseinanderflexen und aus zwei eins machen.

 

Hat der Vater eines Schulfreunds betrieben in den 70ern. Hatte immer ein paar halbe Kadett oder Käfer in der Halle stehen.

 

Wär das nix für dich?

naja, wenn man es clever anstellt, so ala "pimp my car..." dann kann man damit auch knete machen. gut sanierte wagen finden sicher ihre liebhaber und die geben evtl. sogar etwas mehr dafür aus.

Die allermeisten Unfallwagen gehen nach Osteuropa in den Export, du kannst dir aber mal in Gildehaus bei einigen Händlern Unfallwagen anschauen ob sich dein Vorhaben noch lohnt

 

Auf der Webseite von Tanke Autohandel Unter Tanke.de sind junge Unfallfahrzeuge mit Preis abgebildet.

gewerbe aufmachen und dann auf den restwertbörsen der versicherungen einkaufen.

Zitat:

Original geschrieben von warnkb

 

Genau.

Die nächste, unentdeckte Marktlücke:

1x Totalschaden Front und 1x Totalschaden Heck, gleicher Fahrzeugtyp.

Auseinanderflexen und aus zwei eins machen.

Hat der Vater eines Schulfreunds betrieben in den 70ern. Hatte immer ein paar halbe Kadett oder Käfer in der Halle stehen.

Wär das nix für dich?

Einen Nissan Primera nach dem Schema hatte mein Cousin in Polen mal. Außen rot, Motorraum blau, Kofferraum schwarz :D

Und ich hatte mal Nachbarn (ebenfalls Polen) die alle 3-12 Monate einen neuen gebrauchten Omega/A6/C-Klasse/5er mit einem optischen Schaden vor der Tür hatten. Die haben penibel drauf geachtet, dass das Auto gut gepflegt war, ließen den Schaden in Polen günstig beheben und konnten so dicke Karren fahren ohne für Verschleißteile aufkommen zu müssen. Die Reparatur hat sich durch den höheren Wiederverkaufswert fast immer amortisiert.

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