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Umweltpräme via Oma's Auto + Neukauf Audi A3

Themenstarteram 14. Febuar 2009 um 15:36

Hallo Zusammen,

wollte hier mal anfragen, wie folgendes Kaufkonstrukt rechtlich / steuerlich zu sehen ist:

Hintergrund:

Meine Oma hat einen über 10 Jahre alten Ford Fiesta, den sie nicht mehr fährt. Ich möchte mir im Februar einen neuen A3 kaufen.

Ziel:

Letztendlich möchten wir in den Genuss der Umweltprämie kommen.

Konstrukt:

1) Meine Oma lässt den Fiesta Abwracken und kauft den neuen A3 mit meinem Geld --> Eigentümerin des A3 Oma + Erhalt Abwrackprämie

2) Zulassung des Neuwagens auf meine Oma (=Voraussetzung für Umweltprämie)

3) Verkauf des Neuwagens an mich für 1 Euro (oder Schenkung) --> Wie sieht das steuerlich aus? Muss ich beim Rückkauf für 1 Euro steuern bezahlen? Ist eine Schenkung besser?

Danke für Eure Expertise

Gruß

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22 Antworten

Lass ihn doch weiter auf die Oma laufen. Sollte halt nur schriftlich fixiert sein, nicht dass sich im Erbfall ein schwarzes Schaf der Familie einen Teil deines Audi schnappen will!

Aber, fällt mir gerade ein, sollte doch umgeschrieben werden, weil Oma könnte ja pflegebedürftig werden und dort werden dann hohe Kosten anfallen, für die dein Auto rangezogen würde.

Würde mal mit dem Händler sprechen. Und nach 1 Jahr umschreiben. Sollte für jeden Käufer ersichtlich sein bei Wiederverkauf und Oma heißt vielleicht genauso wie Du, weil väterliche Seite?!

BEN

Der einzige Kosmetikfleck an der Überschreibung ist das der Wagen dann bereits 2. Hand ist und dies beim Wiederverkauf minimale preisliche Abschläge gibt, aber Sinn macht es trotz alledem.

Themenstarteram 15. Febuar 2009 um 13:30

Hi Zusammen,

man hofft ja immer das Beste, aber das mit der Pflege ist ein guter Punkt!

Meint ihr, dass der Verkauf für 1 Euro einwandfrei ist? Immerhin ist der Verkehrswert dann irgendwo um die 30.000 €.

Es ist auch nicht möglich, dass ich Eigentümer des neuen A3 bin und sie "nur" Halterin, oder?

Schöne Grüße

Matthias

Du leihst ihr doch die 30.000€, wenn ich das richtig verstanden habe? Dann macht doch einfach einen Darlehensvertrag (Zinslos), und in Erfüllung ihrer Darlehensschuld überträgt sie dir das Auto. Weiß nicht, warum man da irgendwas mit "1€" drehen soll, bildet doch einfach die Realität ab?

Wieso soll dir deine Oma das Auto verkaufen? Du kannst doch einfach nach erhalt der Prämie den Wagen auf dich ummelden. Das geht doch keinen was an!

Hi,

Zitat:

Original geschrieben von Muhaha

Wieso soll dir deine Oma das Auto verkaufen? Du kannst doch einfach nach erhalt der Prämie den Wagen auf dich ummelden. Das geht doch keinen was an!

....seh ich, wenns evtl. mal um nen Erbfall geht (was ich nicht hoffe), aber durchaus anders, wenns hart auf hart kommt.... Dann gibts nen Kaufvertrag - und dort steht Omma drin...... --> Oma = Eigentümerin des Wagens

Selbst bei einem "Kauf" für 1,00 € kann dies schnell falsch ausgelegt werden.

Daher würde ich auf ein oben genanntes Konstrukt bauen.

Grüße

Schreddi

Ich würde das auch gaaaanz sauber per Kaufvertrag mit gekoppeltem Darlehnsvertrag machen. Denn ohne handelt es sich rechtlich um eine Schenkung und die ist bei sozialrechtlicher Bedürftigkeit 10 Jahre lang rückgängig zu machen, d.h. im schlimmsten Falle geht Oma in 9 Jahren ins Altersheim, ist völlig blank und das Sozialamt fordert von dir die 30000 € zurück obwohl das Auto schon lange in der Presse ist - :)

Das ganze ist übrigens völlig unabhängig von der Einkommenssituation des Beschenkten...

Der Kaufvertrag mit dem Händler kann doch auf deinen Namen laufen - der Eigentümer interessiert für die UWP doch nicht. Wichtig ist nur, dass das Fahrzeug auf deine Oma angemeldet wird (und später könnt ihr es ja dann einfach ummelden).

Meine Meinung:

- Oma behält den Fiesta oder verkauft ihn (dafür gibts sicher 1000 €)

- Du kaufst den A3, meldest den auf Dich an und er bleibt 1. Hand

- Die Abwrackprämie vergisst Du

Ich halte nichts von beschei**en! Außerdem zahlt die Abwrackprämie im Endeffekt jeder von uns, also bitte korrekt bleiben :)

Fiesta für 1000€ verkaufen und daraus ne saubere und sorglose Sache machen.

Wegen den 1500€ Differenz kommt es m.E. bei einem Gesamtpreis von rund 30.000€ für den A3 nun auch nicht mehr an. Wenn doch, dann lieber eine "halbe" Fahrzeugklasse kleiner wählen (neuer Golf IV??) oder den A3 als jungen Gebrauchten/Tageszulassung/Vorführwagen kaufen, da gibts viele Möglichkeiten, an ein zu 99% fabrikneues Auto zu kommen.

Ausserdem muss man den allgemeinen AWP-Wahn nicht mitmachen, hat dadurch weniger Formalitäten und kann überlegter und mit mehr Zeit an die Sache rangehen. Bestenfalls warten, bis der Rausch vorbei ist und die Autohäuser wieder leerer werden. Dann sind die Verkäufer auch eher zu Nachlässen bereit als jetzt, wenn alles denen die Bude einrennt.

In welche Richtung geht das denn hier?

Bei einer Finanzierung wird hier um jeden Cent gefeilscht und jetzt heißt es auf 1.500 kommt es doch nicht an!? Das sind 5% des Kaufpreises und manche müssen davon im Monat leben!

Mach das so wie du vor hattest mit der Oma. Schreibt nur einen Vertrag, Darlehensvertrag und unterschreibt den beide. Schreibe auch den Grund die Prämie da hinein.

Ausserdem zahlst du die Prämie dir selber, weil du ein Auto für 30000 kaufst, wovon alleine 5700 Mehrwertsteuer sind, du bekommst halt 2500 davon zurück! Völlig legitim! Wer das anders sieht, kann gerne meine Kontonummer habe, ich versteuer es auch als Einnahme...

BEN

Zitat:

Original geschrieben von benprettig

In welche Richtung geht das denn hier?

Bei einer Finanzierung wird hier um jeden Cent gefeilscht und jetzt heißt es auf 1.500 kommt es doch nicht an!? Das sind 5% des Kaufpreises und manche müssen davon im Monat leben!

BEN

Wenn mich 1500€ bei 30.000€ Gesamtsumme schon fahrig machen würden, würde ich sicher keinen neuen A3 kaufen.

Und wie gesagt: Wir haben momentan den deutschlandweiten AWP-Wahn. Da muss man schon viel Glück haben, deutliche Abstriche auf den Listenpreis zu bekommen wenn den Händlern die Kunden eh schon in Scharen zulaufen. Ich würde alles ausspinnen lassen und wenn die Händler danach anfangen zu weinen weil der Markt erstmal gesättigt ist, würde ich zuschlagen und so zu meinen 1500€ gelangen weil dann die Händler wieder zum Handeln bereit sind. Und die Sorgen wegen der Verfänglichkeit mit Schenkungen und Hin- und Herummelden der Fahrzeuge und die AWP-Formalitäten hätte ich auch gleichzeitig los.

Zitat:

Original geschrieben von Celvic

Wenn mich 1500€ bei 30.000€ Gesamtsumme schon fahrig machen würden, würde ich sicher keinen neuen A3 kaufen.

Also egal ob Abwrack- oder Umweltprämie oder wie das sonst noch heißt.

Wenn ich nach dem Kauf eines Autos noch 1500 Euro Netto in der Tasche habe, fällt mir sicher noch was nettes ein was ich mit dem Geld machen kann. :D

Geld ausgeben ist ok. Geld zum Fenster rausschmeißen muss nicht sein.

Gruß

Frank

Ich seh das so:

Lieber noch ein halbes Jahr oder jahr warten, dann ist der AWP-Hype vorbei, die Geschäfte laufen voraussichtlich recht mies bei den Autohändlern und schon bekommt man mehr Rabatt als man mit der UWP gespart hätte. Rabatte gibts derzeit nicht (nicht mal bei dem Fiat Punto den meine besser Hälfte im Zuge der Abwrackprämie gekauft hat), oder nur in geringem Umfang.

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