Ultimatron LiFePo4 Erfahrungen

Ich möchte gerne eure Erfahrung/ Erfahrungen hören beim Einsatz von Ultimatron LiFePo4 Batterien.
Danke

Gruß Volker

78 Antworten

Ich habe heute Morgen die Batterie in einem neuen Gehäuse zurück bekommen. Was soll ich sagen die Batterie funktioniert wieder. Die Batterie hat jetzt einen Zyklus mehr. Leider wurden keine weiteren Angaben zum Fehler gemacht. Mir wurde nichts in Rechnung gestellt. Deshalb gehe ich davon aus das der Fehler nicht vom Benutzer (mir) verursacht worden ist.

Gruß Volker

habe heute meine Supcelion 100ah lifepo4 umgettauscht, 6 wochen alt. IN18std bei 1,1ah entladung von 61% auf 4% abgefallen und 13,3 volt angezeigt in der app. Soll heißen das die meisten Batterien müll anzeigen, je mehr spielerei dran ist wie zb BT über app umso mehr mist wird angezeigt und man macht sich nur unnötig gedanken. Die ohne BT haben den ärger nicht, wenn die Betterie dann trotz unregelmäßigen laden am panel einen x beliebigen wert anzeigt dann ist das eben so und gut ist.Jetzt habe ich eine 150er ultimatron drin, ich bin da mal gespannt welchen mist mir jetzt angezeigt wird damit ich wieder was habe um mich zu ärgern.

Man sollte auf jeden Fall die Batterie gelegentlich auf die empfohlene Spannung laden, damit die Anzeige kalibriert wird.

Die Werte die die Batterie liefert sind eigentlich plausibel.
Das sich eine neue App Version selbst ausgesperrt hat sollte nicht passieren. Das hätte man im Vorfeld besser testen müssen. Was ich sagen kann ist das meine Batterie nach 2 1/2 Jahren nach dem Kauf von Ultimatron repariert worden ist. Die 5 Jahre "Garantie" nicht nur Marketing ist.

Gruß Volker

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Die Aussage von @egn ist Korrekt.

Das BMS benötigt gelegentlich eine Kalibrierung. Das kann es erst mit vollständigen Laden und für weitere Stunden am Ladegerät lassen.
Läd man immer nur kleine Mengen nach, dann wird es ungenau.
Das ist das Problem bei einem LiFePo4 Akku. Der Spannungsbereich ist eben sehr gering. Und sehr kleine Entnahmen erkennt das BMS nicht so zuverlässig.

Einen LiFePo4 kann man auch komplett am Ladegerät lassen, man kann auch bei 3,3 Volt wieder voll Aufladen.

Lade ich bei 90% immer wieder voll, dann verliere ich nach 10 mal einen Ladezyklus.
Warte ich bis er leer ist, dann verliere ich auch einen Zyklus.
Dem LiFePo4 ist das egal.

Bei meinen Supervolt Polar habe ich etwa 3000 Zyklen. Selbst wenn ich 150 mal im Jahr einen Zyklus, also von 0 auf 100% auflade, dann komm ich rechnerisch auf 20 Jahre.
Sollte er also mindestens 10 Jahre einen guten Dienst abliefern, dann bin ich doch zufrieden.

Macht Euch nicht zum Akku-Sklaven. Schaut das er auch mal in seine Schlussladung kommt und lasst ihn dann noch paar Stunden dran.
Dann liefert das BMS auch gute Daten.
Bekommt er allerdings immer nur kleckerweise was von der Solarplatte, dann wird das BMS nicht mehr kalibriert und wird ungenau.

Das kann ich bestätigen, ich habe zwei Supervolt LiFePO4 Batterien in unserem WoMo.
Wenn die erste (Aufbau) recht konstant ent- bzw. geladen (Booster, Landstrom bzw. Solar bei klaren sonnigen Tagen) wird, dann funktioniert das BMS relativ genau. Sobald aber an wechselhaften Tagen die Solarladung permanent rauf- und runtergeht, kommt das BMS durcheinander und zeigt nicht mehr korrekt an.

Noch krasser ist es bei der zweiten, eine Supervolt Ultra, die ich als Starterbatterie im Fahrerhaus (Ducato) einsetze. Die zeigt nie was sinnvolles an. Liegt am Ladeverhalten des Autos (EURO 6). Hat mir der Supvervolt Support auch bestätigt. Man kann sich aber auch gut an der Leerlaufspannung orientieren, siehe Anhang.

Grüße, Markus

SoC LiFePO4

Die Euro6 Lichtmaschine, genannt Intelligente Lichtmaschine, läd nur bis 80% auf und wartet dann auf Rekuperation zum Rest.

Du müsstest zum Kalibrieren dann ein Ladegerät anhängen oder die Fahrzeugbatterie mit auf das Ladegerät für den Aufbau bei Landstrom hängen.

Genau das mache ich hin und wieder mit der Supervolt Starterbatterie.

Zitat:

@OSon schrieb am 7. Februar 2025 um 12:23:26 Uhr:


Die Euro6 Lichtmaschine, genannt Intelligente Lichtmaschine, läd nur bis 80% auf und wartet dann auf Rekuperation zum Rest.

Was bei Blei Ladespannung 80 % ist, das ist bei LFP schon 100 %.

Man sollte eine LFP Batterie keinesfalls ständig am (normalen) Ladegerät lassen. Sie ist im Prinzip bei 3,333 V/Zelle Leerlaufspannung zu über 90 % voll. Wer also die 12 V Batterie mit der typischen Blei Floatspannung von 13,8 V (3,45 V/Zelle) dauerhaft am Ladegerät hat, sorgt für eine erhöhte kalendarische Degradation.

Alles was dauerhaft über 70 % ist, verdoppelt die Degradationsrate.

Deshalb entweder das Ladegerät nach Vollladung abschalten, oder aber bei nicht mehr als 13,30 V Float am Ladegerät lassen.

Kalendarische Degeneration 😁

Zu deutscher Sprache, ihre Lebensdauer könnte sich etwas verringern? 😁

Heißt: Ich kontrolliere sie ständig, Klemme rechtzeitig den Ladebooster ab, Klemme rechtzeitig den Akku vom Landstrom? Und ich schau das sie nicht unter 3,1 fällt, könnte ja defekt gehen ?

Sonst gibts keine Sorgen? 😁

Zitat:

@egn schrieb am 8. Februar 2025 um 08:24:39 Uhr:



Zitat:

@OSon schrieb am 7. Februar 2025 um 12:23:26 Uhr:


Die Euro6 Lichtmaschine, genannt Intelligente Lichtmaschine, läd nur bis 80% auf und wartet dann auf Rekuperation zum Rest.

Was bei Blei Ladespannung 80 % ist, das ist bei LFP schon 100 %.

Man sollte eine LFP Batterie keinesfalls ständig am (normalen) Ladegerät lassen. Sie ist im Prinzip bei 3,333 V/Zelle Leerlaufspannung zu über 90 % voll. Wer also die 12 V Batterie mit der typischen Blei Floatspannung von 13,8 V (3,45 V/Zelle) dauerhaft am Ladegerät hat, sorgt für eine erhöhte kalendarische Degradation.

Alles was dauerhaft über 70 % ist, verdoppelt die Degradationsrate.

Deshalb entweder das Ladegerät nach Vollladung abschalten, oder aber bei nicht mehr als 13,30 V Float am Ladegerät lassen.

Das hat m.E. mit der kalendarischen Degradation nichts zu tun, denn die ist immer vorhanden, auch wenn man den Ladezustand genau auf 50% hält.
In dem von dir genannten Fall ist es schlichtweg erhöhte Degradation durch erhöhte Spannung und klar:
je länger die erhöhte Spannung anhält, desto stärker fällt die Degradation aus.

Ansonsten wäre quasi alles irgendwie eine "kalendarische Degradation", denn z.b. länger andauernde tiefe oder hohe Temperaturen verstärken die Degradation bekanntlich ebenfalls.

Zitat:

@OSon schrieb am 8. Februar 2025 um 08:37:29 Uhr:


Heißt: Ich kontrolliere sie ständig, Klemme rechtzeitig den Ladebooster ab, Klemme rechtzeitig den Akku vom Landstrom? Und ich schau das sie nicht unter 3,1 fällt, könnte ja defekt gehen ?

Dafür gibt es Technik, die das automatisch macht. 😉

Das wird ja selbst von den guten Bleiladegeräten gemacht, dass die Ladespannung irgendwann auf Ladeerhaltung gesenkt wird. Der Bleibatterie tut es ebenfalls nicht gut ständig auf hoher Spannung gehalten zu werden. Über den Winter auf Float Spannung ist nicht optimal. Entweder die Spannung bei sehr langen Zeiträumen wie in der Winterpause auf 13,2 V senken, oder aber nur jeden Monat ein Vollladen.

Bei LFP sind die Spannungswerte nur etwas geringer. Für die kalendarische Degradation ist letztlich der langzeitliche durchschnittliche Ladestand relevant. Ob der Ladebooster, der ja nur während der Fahrt lädt, abgeschaltet wird ist nicht wirklich relevant, da er typischerweise nur zu weit weniger als 10 % der Zeit aktiv ist. Aber wenn man die LFP Batterie anlange Zeit an ein Netzladegerät hängt dann ist das schlecht, außer die Spannung ist nicht höher als 3,30 V. Ich würde LFP gar nicht an Landstrom hängen wenn nicht wirklich ein hoher verbrauch ist, oder das Netzladegerät so einstellen dass es eine 12V LFP Batterie dauerhaft nicht höher als auf 3,30 V lädt. Wenn man einen Booster oder PV hat sollte die gelegentliche Vollladung dadurch erfolgen. Wenn Bleinetzladegeräte keine Einstellmöglichkeit für die Spannung besitzen, aber einen externen Temperatursensor, so kann man den Temperatursensor durch einen Festwiderstand ersetzen und dem Ladegerät eine hohe Temperatur vor gaukeln. Meine Blei-Netzladegeräte denken z.B. dass die Batterien 43° C warm sind, und deshalb laden nicht mehr bis 14,4 V, sondern nur noch bis etwa 13,8 V, und die Ladeerhaltung liegt bei 13,2 V. Übrigens, die Temperaturkompensation von Blei-Ladegeräten muss unbedingt deaktiviert werden, da sonst bei kalten Temperaturen mit zu hoher Spannung geladen wird.

Höher als bis 3,40 V/Zelle braucht man LFP im Normalbetrieb sowieso nicht laden. Da sind dann schon 90+ % Ladestand erreicht. Nur für die Genauigkeit der Anzeige lädt man sie ab und zu mal voll. Aber auch da wäre der Einsatz eines richtigen Batteriecomputers auch besser.

Ich betreibe LFP im Wohnmobil seit 2016 und nach dem letzten Test diese Jahr haben sie noch eine Restkapazität zwischen 96 und 102 % der Nennkapazität. Bei unser Anwendung verlieren die Zellen bei Einhaltung der Spannungsgrenzen nicht vorwiegend durch Zyklen an Kapazität, sondern durch die kalendarische Degradation bei hohem durchschnittlichen SOC. Warum im Sommer die Zellen immer bei 100 % halten, wenn der tägliche Verbrauch locker durch die PV oder durch das Fahren gedeckt werden kann?

Man kann diese Hinweise ignorieren, und erreicht dann vielleicht trotzdem 10 Jahre Lebensdauer. Aber sie könnten bei richtiger Nutzung auch die doppelte Zeit halten.

Die universellen Lademöglichkeiten sind z.b. für mich ein Grund, Ladegeräte von Victron zu nutzen.

zusätzliche Lademodi für LFP haben viele Ladegeräte. Was nur selten der Fall ist, ist ein "Standard-" Lademodus indem maximal z.b. bis ca 3,3V/Z (also 13,2V bei einer 12V-Batterie) geladen wird.

Der übliche LFP-Lademodus sieht halt so aus, dass die LFP erst einmal (zumindest annähernd), ohne Temperaturkompensation, mit 14,2 bis 14,4V plus kurzer Absorptionszeit voll geladen wird und erst danach wird auf eine Erhaltungsspannung umgeschaltet.

Dann ist eine LFP halt fast zu 100% geladen.....da ändert die Umschaltung auf Erhaltungsspannung nichts daran...
Wenn man sie in dem nahezu-voll-Zustand über einen größeren Zeitraum nicht nutzt (entlädt), tritt grundsätzlich eine verstärkte Degradation auf. Die Selbstentladung einer LFP ist zudem nicht sehr hoch.

Selbst mit kleinen Ladegeräten der Firma Victron (die gibt es ab 4A) kann man einen individuellen Lademodus programmieren, in dem man nahezu alle Parameter verändern kann.
Damit ist es auch möglich, einen sinnvollen LFP-Modus zu erstellen, der halt voll automatisch dafür sorgt, dass die LFP nicht ganz voll geladen wird.
Diesen Modus sollte man dann als Standard-LFP-Modus wählen.

Wenn man die LFP, weil man z.b. mehr Kapazität benötigt oder weil man balancing durchführen will, vollladen möchte, kann man einfach den normalen LFP-Modus wählen, den auch diese Geräte besitzen.

Alle Geräte bei mir können das und schalten selbstständig zurück.
Alle 3 Systeme sind voneinander getrennt ( Solar, Booster, Netzteil/Ladegerät ). So fällt nie das komplette System aus.
Der Rapid von WCS kümmert sich um die Starterbatterie.
Das EBL kümmert sich um Verwaltung.
Der Ladebooster lässt sich per Schalter abschalten um nicht bei jedem kleinen Umparken zu laden.

Mehr tu ich mir nicht an.
Wichtig ist, ich kann, egal welches Gerät ausfällt, laden.

Zitat:

@OSon schrieb am 9. Februar 2025 um 09:21:29 Uhr:


Alle Geräte bei mir können das und schalten selbstständig zurück.

Wenn sie "zurück" schalten, ist das eher ein Hinweis darauf, dass sie das, was ich vorher beschrieb nicht können....

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