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Turbolader

Renault Laguna II (G)
Themenstarteram 8. Juli 2006 um 21:08

Fahre einen laguna 1.9 dci Bj.3/01 Km 130000 , 120PS Nach 19 Monaten wurde gerade der 2 Turbolader eingebaut. Ist das normal? Oder ein Konstruktionsfehler?

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23 Antworten

Ja das soll wohl öfters vorkommen.

ähm, ich würde sagen eher nein. Entweder handelt es sich um einen Produktions- oder Materialfehler, oder möglicherweise um falsche behandlung Deinerseits.

Das Teil wird von Borg Warner zu Hundertausenden hergestellt. Ein Kontruktionsfehler wäre wohl schon länger bemerkt worden.

Mein Lader im selben Motor schnurrt (oder kreischt) nach gut 2 Jahren und 35'000km wie am 1. Tag.

Wird das Ding auch schön warm und wieder kalt gefahren?

Re: Turbolader

 

Zitat:

Original geschrieben von Rumbeck

Fahre einen laguna 1.9 dci Bj.3/01 Km 130000 , 120PS Nach 19 Monaten wurde gerade der 2 Turbolader eingebaut. Ist das normal? Oder ein Konstruktionsfehler?

Bei falscher Behandlung/Fahrweise ist das normal. Das kommt sehr häufig bei denen vor, die sehr viel Autobahn fahren (unter Last bzw. sehr schnell) und unmittelbar nach abfahren den Motor ausstellen. Besser wäre es (Auskunft von Renault nach Nachfrage unserer Werkstatt), den Motor in diesem Fall noch ca. 5 bis 10 Minuten beim ankommen im Leerlauf anzulassen, damit der Motor/Turbo sich abkühlt. (Soll auch irgendwo in der Bedienungsanleitung erwähnt worden sein?!?) Eigentlich dem Kunden unzumutbar...

Themenstarteram 9. Juli 2006 um 9:19

Danke füf eure Hinweise. Es ist nur unverständlichdas man den motor noch 5-10Minuten nach Abstellendes Autos laufen lassen soll,bei den heutigen Spritpreisen. Ich fahre nicht schneller als 120 kmh. Auserdem habe ich 80 km zur Arbeit und das nur Autobahn.

wann wurden die turbolader jeweils getauscht?

Themenstarteram 9. Juli 2006 um 12:24

Hallo! Der 1.am 7.12. 04 ,nach103000km .Der 2. am7.7.06 nach 132000 km.

Hi,

5-10 Minuten im Leerlauf laufen lassen wäre sicher unzumutbar und auch Quark.

Seit zig Jahren, in denen es nun schon Turbo-Autos gibt, raten die Hersteller dazu, den Motor nach dem Anlassen und vor dem Abstellen einige Sekunden im Leerlauf drehen zu lassen.

Leider kommen solche Probleme immer wieder vor - gut, wenn´s Garantiefälle sind.

Nur nebenbei: Beim Seat Alhambra (VW-Tdi) eines Bekannten wird der Lader fast jährlich getauscht... frei nach der Inspektionsvorgabe: kl. Inspektion. Ölwechsel, etc, gr. Inspektion: Zahnriemen, Turbolader, etc...

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von Rumbeck

Der 1.am 7.12. 04 ,nach103000km .Der 2. am7.7.06 nach 132000 km.

wurden jeweils Ladeluftkühler & Co mitgetauscht?

Wer sich ein Turbo-Motor kauft, sollte wissen das Turbolader warm- und kaltgefahren werden müssen um eine lange Lebnsdauer zu erhalten!

Es reicht eigentlich, nach der Vollgasfahrt, nur noch im unteren drehzahlbereich zu fahren, das sollte ihn genug kühlen.

Wie schon erwähnt wurde, sollte man gerade nach längeren Fahrten unter hoher Last den Motor erst mal runterkommen lassen, bevor man ihn abstellt. Also nicht bis zur Ausfahrt durchbrettern und dann schnell runter und Motor aus. Lieber schon einige Kilometer vorher runter mit der Geschwindigkeit und vor Abstellen noch eine halbe Minute oder so nachlaufen lassen. Natürlich auch beim Fahrtantritt erst mal kurz warten und dann das Öl auf Betriebstemperatur fahren.

So stellt man schon mal sicher, dass der Fehler nicht selbstverschuldet ist ;)

Allerdings sollen Materialfehler ja auch mal vorkommen ;)

MKein 2.2dci hat in meinem Besitz aber auch 2 Lader verschlissen, obwohl ich oben genanntes immer beachtet habe. Das war aber noch in der Garantiezeit. Bei einer Haltbarkeit von 30tkm wie bei dir, würde ich auch eher auf einen Materialfehler tippen (oder wurde der LLK tatsächlich nicht mitgetauscht?). Habe bisher noch nicht gehört, dass jemand trotz falscher Handhabung einen Turbo in so kurzer Zeit zerstört hat.

Ja, es kommt wirklich sehr auf die Behandlung an.

Wir haben einen A6 2.5 TDI, der jetzt nach knapp 270.000 km noch den ersten Lader drin hat. Es geht also auch anders :)

5-10 Minuten nachlaufen lassen ist nicht nötig. Nach sehr hoher Last sind zwei Minuten nachlaufen lassen genug, wenn man zuvor nicht schon wieder einige KM mit niedrigeren Drehzahlen gefahren ist. Bei erhöhter, aber noch mäßiger Last, reicht auch eine Minute.

Nach ganz normalen, eher ökonomischen Fahrten, kann man den Motor auch gleich abstellen.

MfG, Lappos

Desweiteren sind Ölwechselintervalle unbed. einzuhalten, mit min. der vom Hersteller geforderten Ölqualität. Max. Ölniveau beachten. Nicht überfüllen.

 

Keine Spielereien mit dem Luftfilter. Chiptuning wird die Lebensdauer nicht erhöhen. Beides kann die Achsiallager des Laufzeugs Turbinenseitig angreifen. Was Dreck der nicht gefilter wurde mit einem Verdichterrad bei 100'000 1/min anrichtet kann sich wohl jeder vorstellen.

Nach dem letzten Gasstoss vor dem Ausschalten des Motors einige Sekunden mit Ausschalten warten, damit die Lager während des Abfallens von der Arbeitsdrehzahl noch mit Öldruck versorgt werden.

Und wie schon gesagt kein Motor mit heissem Turbinengehäuse ausschalten. Unmittelbar nach Vollast 2, 3 Min. im Standgas, bei "sanftem" Überlandbetrieb reichen 5-10 sek. (Siehe auch oberen Punkt).

Chiptuning bitte nicht vergessen.

Ist lt. BMW NL München in 80% aller Motorschäden (Diesel) der Auslöser für Motorschäden bei TD Motoren.Besonders der 3,0d.

Da pumpen die Leute den Motor um 25-30% auf und meinen das wäre OK.Von den Schadstoffbelastungen rede ich noch gar nicht.

Der Hersteller z.b. KKK/ IHI ect. kann bestimmt nix dafür.Und der Turbo ist ein Verschleissteil. Dreht sich mit 80000-120000 UMP. Irgendwann ist halt ENDE.

Dafür hat ja auch immer Kraftstoff gespart im Vergleich zum Benziner. Gelle.

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