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TÜV

Themenstarteram 28. Oktober 2011 um 10:51

Moin liebe Autogemeinde,

ich habe mich dieses Jahr wieder sehr über den TÜV bzw. die Dekra hier bei uns geärgert.

Im Mai war ich mit meinem C180 LPG beim ortsansässigen Dekraprüfer. Fahrzeug durchgefallen, gefundene Mängel: Kleiner Cut an der vorderen rechten Bremsleitung, der nicht einmal die oberste Schicht druchdrungen hat, AU-Prüfung nicht bestanden, da der Lambdawert nicht in Ordnung war. Zunächst einmal also eine ganz normale Prüfung, die das Fahrzeug mit Recht nicht bestanden hat.

Irrtum: Die AU-Prüfung wurde mit Gas durchgeführt, was schlicht unmöglich ist und auch so nicht den Vorschriften entpricht. Der Cut hat bei einer Druckprüfung keinerlei Strukturschwäche bei der Bremsleitung gezeigt. Die sogenannte Gasprüfung war eine kurze Kopfbewegung von links nach rechts. Das ganze hat insgesamt 138 Euro incl. Nachprüfung gekostet.

Im Juni war ich mit dem C180 ohne LPG meiner Frau beim selben Prüfer. Diesmal hatte ich alle Leitungen vorher geputzt und nach allen ewentuellen Beschädigungen abgesucht. Neue Bremsen montiert und alle Leuchtmittel überprüft. Gefundene Mängel: Blinkerbirnen vorne und hinten ausgeblichen! Prüfung bestanden mit geringen Mängeln. Leider war ich nicht selber bei der Prüfung anwesend, denn ich hatte vorher die Blinkerbirnen alle gegen neue getauscht. Kosten: 96 Euro

Im August war ich mit dem Mercedes 230 CE mit LPG eines Freundes bei wieder derselben Prüfstelle. Gefundene Mängel: Ölverlust, Leuchtweitenregulierung, Parklicht rechts, Kennzeichenbeleuchtung, rostige Schrauben an der Hinterachse. Fahrzeug durchgefallen.

Ölverlust (Simmerring) und Leuchtweitenregulierung (undicht) waren korrekt erkannt. Das Parklicht ging, ich vermute der Prüfer wußte nur nicht wo es einzuschalten war (Mercedes: am Lichtschalter), die Kennzeichenleuchte funktionierte tadellos (auch kein Wackler), die Schrauben haben wir mit der Bürste gereinigt und gepinselt. Die sogenannte Gasprüfung war wieder nur eine kurze Kopfbewegung.

Kosten incl. Nachprüfung 138 Euro. Was der Prüfer hier allerdings nicht gesehen hat: Gummilager der Querlenker rissig, Bremsleitungen spröde und Bremsscheiben vorne um mehr als 4 mm !!! eingelaufen.

Wenn ich bedenke, dass viele Menschen die TÜV-Prüfung als eine Überprüfung der Verkehrssicherheit ihres Fahrzeugs betrachten, dann denke ich sollte unbedingt einmal eine Überprüfung der Prüfstellen durchgeführt werden. Ich bin davon überzeugt, dass hier das Preis/Leistungsverhältnis schon eine ganze Weile nicht mehr stimmt.

servus Indi

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Indi44

Moin liebe Autogemeinde,

ich habe mich dieses Jahr wieder sehr über den TÜV bzw. die Dekra hier bei uns geärgert.

Im Mai war ich mit meinem C180 LPG beim ortsansässigen Dekraprüfer. Fahrzeug durchgefallen, gefundene Mängel: Kleiner Cut an der vorderen rechten Bremsleitung, der nicht einmal die oberste Schicht druchdrungen hat, AU-Prüfung nicht bestanden, da der Lambdawert nicht in Ordnung war. Zunächst einmal also eine ganz normale Prüfung, die das Fahrzeug mit Recht nicht bestanden hat.

Irrtum: Die AU-Prüfung wurde mit Gas durchgeführt, was schlicht unmöglich ist und auch so nicht den Vorschriften entpricht. Der Cut hat bei einer Druckprüfung keinerlei Strukturschwäche bei der Bremsleitung gezeigt. Die sogenannte Gasprüfung war eine kurze Kopfbewegung von links nach rechts. Das ganze hat insgesamt 138 Euro incl. Nachprüfung gekostet.

Im Juni war ich mit dem C180 ohne LPG meiner Frau beim selben Prüfer. Diesmal hatte ich alle Leitungen vorher geputzt und nach allen ewentuellen Beschädigungen abgesucht. Neue Bremsen montiert und alle Leuchtmittel überprüft. Gefundene Mängel: Blinkerbirnen vorne und hinten ausgeblichen! Prüfung bestanden mit geringen Mängeln. Leider war ich nicht selber bei der Prüfung anwesend, denn ich hatte vorher die Blinkerbirnen alle gegen neue getauscht. Kosten: 96 Euro

Im August war ich mit dem Mercedes 230 CE mit LPG eines Freundes bei wieder derselben Prüfstelle. Gefundene Mängel: Ölverlust, Leuchtweitenregulierung, Parklicht rechts, Kennzeichenbeleuchtung, rostige Schrauben an der Hinterachse. Fahrzeug durchgefallen.

Ölverlust (Simmerring) und Leuchtweitenregulierung (undicht) waren korrekt erkannt. Das Parklicht ging, ich vermute der Prüfer wußte nur nicht wo es einzuschalten war (Mercedes: am Lichtschalter), die Kennzeichenleuchte funktionierte tadellos (auch kein Wackler), die Schrauben haben wir mit der Bürste gereinigt und gepinselt. Die sogenannte Gasprüfung war wieder nur eine kurze Kopfbewegung.

Kosten incl. Nachprüfung 138 Euro. Was der Prüfer hier allerdings nicht gesehen hat: Gummilager der Querlenker rissig, Bremsleitungen spröde und Bremsscheiben vorne um mehr als 4 mm !!! eingelaufen.

Wenn ich bedenke, dass viele Menschen die TÜV-Prüfung als eine Überprüfung der Verkehrssicherheit ihres Fahrzeugs betrachten, dann denke ich sollte unbedingt einmal eine Überprüfung der Prüfstellen durchgeführt werden. Ich bin davon überzeugt, dass hier das Preis/Leistungsverhältnis schon eine ganze Weile nicht mehr stimmt.

servus Indi

Hmmm, lass es uns mal aufbröseln:

1. C180 LPG: "Cut" in der Bremsleitung (Du meinst sicher den Bremsschlauch?): Jedwede Beschädigung an den Bremsschläuchen und Bremsleitungen ist ganz klar ein erheblicher Mangel. Ich weiß nicht, was Du mit der Druckprüfung beweisen willst. Egal ob es NOCH hält oder nicht, wenn auch nur die kleinste Beschädigung dran ist, hat es sich erledigt.

AU (Du meist sicher die UMA (Untersuchung des Motormanagement- und Abgassystems)) mittels LPG: Ich weiß nicht, wo Dein Problem liegt. Bei Verwendung von Flüssiggas sind die Abgaswerte ohnehin besser als mit Ottokraftstoff. Und wenn Dein Lambdawert halt raus ist aus der Toleranz, ist er das sowohl bei LPG als auch bei Super.

Merke: Der Prüfer hat hier vollkommen korrekt gehandelt.

Zu den "Blinklichtbirnen": Ja, das ist in der Tat ein Problem. Mercedes baut original sehr schon dunkel orange eingefärbte Lampen ein, und tatsächlich sind viele neue Nachrüstbirnchen bei weitem nicht so orange, wie sie sein müssten. Ich habe auch manchmal das Problem, daß selbst nagelneue Lampen schlicht zu hell sind und somit blenden, ich habe auch schon mal ganz bewusst neue Lampen als zu hell bemängeln müssen.

2: 230 CE: Ölverlust und Leuchtweiteregelung, beides für sich reicht jeweils zum Nichtbestehen der HU aus. Beim Öl mag man noch diskutieren, ob es so wenig ist, dass man einen geringen Mangel daraus machen könnte. Kennzeichenleuchte weiß ich nicht, ich war nicht dabei. Wenn sie halt zum Zeitpunkt der Prüfung funktionierte, dann war es halt so. Glaube mir, daß ich jeden Tag höre "eben ging es aber noch", aber das ist eben nicht entscheidend. Zum Zeitpunkt der Vorführung muss sie gehen, und fertig. Es ist völlig uninteressant, ob sie vorher ging und hinterher vielleicht auch wieder geht. Oftmals hilft ein leichter Schalg, und schon funktioniert das eben noch nicht funktionierende Licht wieder. Ich frage dann meistens, ob der Fahrer während der Fahrt auch mal schnell an die betreffende Leuchte klopft.

Parklicht: Oh, bitte nicht, unterschätze mal nicht den Prüfer, er weiß in der Regel ganz genau, wo was einzuschalten geht. Und sollte er es wirklich mal nicht wissen, dann kann er es definitiv in seinem Computer nachschauen.

Gummilager rissig: Das liegt im Auge des Betrachters. Ein rissiges Gummilager kann vom Hinweis über einen geringen Mangel bis zum erheblichen Mangel alles sein, und den Hinweis muss der Prüfer nicht geben. Dazu muss man das Lager sehen, um es einschätzen zu können.

Bremsscheiben: 4mm eingelaufen, hast es gemessen oder geschätzt? Ich kenne nun aus dem Hut nicht das Verschleißmaß, Du hast auch nicht geschrieben, ob vorn oder hinten, es mag sein, daß alles noch in der zulässigen Toleranz war. Und dann braucht er es halt nicht zu bemängeln.

Bremsschaluch spröde: Eben beschwerst Du Dich über einen in Deinen Augen unbedeutenden Cut, und nun hat der böse Prüfer die spröden Bremsschläuche nicht gesehen?

Zu der Gasprüfung im Rahmen der HU gibt es eine ganz klare Vorgehensweise, da ich nicht dabei war, kann ich nicht sagen, was der Kollege wirklich gemacht hat und was nicht.

Ich erlebe jedenfalls auch manchmal, daß die Kunden sagen, daß ich nur einmal von links nach rechts geschaut habe und soooo schnell unterm Auto fertig bin. Und anschließend wundern sie sich mit staunenden Augen, was der doofe Prüfer in der kurzen Zeit alles gesehen hat.

Kurzum, viel Lärm um nichts. Es zwingt Dich keiner, immer zu dem gleichen Prüfer zu fahren. Nimm halt einen Anderen, die Preise sind fast überall identisch.

Grüsse der Gardiner

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1. Wenn eine Herdplatte heiß ist, und ich doof, fasse ich sie ein mal an, dann eigentlich nie wieder...

2. Beim TÜV arbeiten Menschen.

3. Nein, der TÜV ist nicht dazu da, das absolute Fehlerbild deines Fahrzeugs zu ermitteln, das funzt im Regelfall nämlich nicht zerstörungsfrei.

4. Ja, ich finde es seltsam, dass du mit 3 Autos beim selben TÜV (siehe 1.) warst, und nie was reklamierst hast!? Warum?

am 28. Oktober 2011 um 12:32

Bei mir ging die HU/AU bei der Dekra hier super schnell und ohne Mängel über die Bühne. Konnten beim zwei Jahre alten Fahrzeug nichts finden. Find ich gemein, dass sie bei dir so viel finden. :D :D :D

Ist der Wagen nicht OK, dann nicht noch zu der DEKRA geh. Erst wenn Er aussieht wie geleckt, dem TÜV der Wagen besser schmeckt. :D :cool: ;)

MfG aus Bremen

Zitat:

Original geschrieben von Indi44

Moin liebe Autogemeinde,

ich habe mich dieses Jahr wieder sehr über den TÜV bzw. die Dekra hier bei uns geärgert.

Im Mai war ich mit meinem C180 LPG beim ortsansässigen Dekraprüfer. Fahrzeug durchgefallen, gefundene Mängel: Kleiner Cut an der vorderen rechten Bremsleitung, der nicht einmal die oberste Schicht druchdrungen hat, AU-Prüfung nicht bestanden, da der Lambdawert nicht in Ordnung war. Zunächst einmal also eine ganz normale Prüfung, die das Fahrzeug mit Recht nicht bestanden hat.

Irrtum: Die AU-Prüfung wurde mit Gas durchgeführt, was schlicht unmöglich ist und auch so nicht den Vorschriften entpricht. Der Cut hat bei einer Druckprüfung keinerlei Strukturschwäche bei der Bremsleitung gezeigt. Die sogenannte Gasprüfung war eine kurze Kopfbewegung von links nach rechts. Das ganze hat insgesamt 138 Euro incl. Nachprüfung gekostet.

Im Juni war ich mit dem C180 ohne LPG meiner Frau beim selben Prüfer. Diesmal hatte ich alle Leitungen vorher geputzt und nach allen ewentuellen Beschädigungen abgesucht. Neue Bremsen montiert und alle Leuchtmittel überprüft. Gefundene Mängel: Blinkerbirnen vorne und hinten ausgeblichen! Prüfung bestanden mit geringen Mängeln. Leider war ich nicht selber bei der Prüfung anwesend, denn ich hatte vorher die Blinkerbirnen alle gegen neue getauscht. Kosten: 96 Euro

Im August war ich mit dem Mercedes 230 CE mit LPG eines Freundes bei wieder derselben Prüfstelle. Gefundene Mängel: Ölverlust, Leuchtweitenregulierung, Parklicht rechts, Kennzeichenbeleuchtung, rostige Schrauben an der Hinterachse. Fahrzeug durchgefallen.

Ölverlust (Simmerring) und Leuchtweitenregulierung (undicht) waren korrekt erkannt. Das Parklicht ging, ich vermute der Prüfer wußte nur nicht wo es einzuschalten war (Mercedes: am Lichtschalter), die Kennzeichenleuchte funktionierte tadellos (auch kein Wackler), die Schrauben haben wir mit der Bürste gereinigt und gepinselt. Die sogenannte Gasprüfung war wieder nur eine kurze Kopfbewegung.

Kosten incl. Nachprüfung 138 Euro. Was der Prüfer hier allerdings nicht gesehen hat: Gummilager der Querlenker rissig, Bremsleitungen spröde und Bremsscheiben vorne um mehr als 4 mm !!! eingelaufen.

Wenn ich bedenke, dass viele Menschen die TÜV-Prüfung als eine Überprüfung der Verkehrssicherheit ihres Fahrzeugs betrachten, dann denke ich sollte unbedingt einmal eine Überprüfung der Prüfstellen durchgeführt werden. Ich bin davon überzeugt, dass hier das Preis/Leistungsverhältnis schon eine ganze Weile nicht mehr stimmt.

servus Indi

Hmmm, lass es uns mal aufbröseln:

1. C180 LPG: "Cut" in der Bremsleitung (Du meinst sicher den Bremsschlauch?): Jedwede Beschädigung an den Bremsschläuchen und Bremsleitungen ist ganz klar ein erheblicher Mangel. Ich weiß nicht, was Du mit der Druckprüfung beweisen willst. Egal ob es NOCH hält oder nicht, wenn auch nur die kleinste Beschädigung dran ist, hat es sich erledigt.

AU (Du meist sicher die UMA (Untersuchung des Motormanagement- und Abgassystems)) mittels LPG: Ich weiß nicht, wo Dein Problem liegt. Bei Verwendung von Flüssiggas sind die Abgaswerte ohnehin besser als mit Ottokraftstoff. Und wenn Dein Lambdawert halt raus ist aus der Toleranz, ist er das sowohl bei LPG als auch bei Super.

Merke: Der Prüfer hat hier vollkommen korrekt gehandelt.

Zu den "Blinklichtbirnen": Ja, das ist in der Tat ein Problem. Mercedes baut original sehr schon dunkel orange eingefärbte Lampen ein, und tatsächlich sind viele neue Nachrüstbirnchen bei weitem nicht so orange, wie sie sein müssten. Ich habe auch manchmal das Problem, daß selbst nagelneue Lampen schlicht zu hell sind und somit blenden, ich habe auch schon mal ganz bewusst neue Lampen als zu hell bemängeln müssen.

2: 230 CE: Ölverlust und Leuchtweiteregelung, beides für sich reicht jeweils zum Nichtbestehen der HU aus. Beim Öl mag man noch diskutieren, ob es so wenig ist, dass man einen geringen Mangel daraus machen könnte. Kennzeichenleuchte weiß ich nicht, ich war nicht dabei. Wenn sie halt zum Zeitpunkt der Prüfung funktionierte, dann war es halt so. Glaube mir, daß ich jeden Tag höre "eben ging es aber noch", aber das ist eben nicht entscheidend. Zum Zeitpunkt der Vorführung muss sie gehen, und fertig. Es ist völlig uninteressant, ob sie vorher ging und hinterher vielleicht auch wieder geht. Oftmals hilft ein leichter Schalg, und schon funktioniert das eben noch nicht funktionierende Licht wieder. Ich frage dann meistens, ob der Fahrer während der Fahrt auch mal schnell an die betreffende Leuchte klopft.

Parklicht: Oh, bitte nicht, unterschätze mal nicht den Prüfer, er weiß in der Regel ganz genau, wo was einzuschalten geht. Und sollte er es wirklich mal nicht wissen, dann kann er es definitiv in seinem Computer nachschauen.

Gummilager rissig: Das liegt im Auge des Betrachters. Ein rissiges Gummilager kann vom Hinweis über einen geringen Mangel bis zum erheblichen Mangel alles sein, und den Hinweis muss der Prüfer nicht geben. Dazu muss man das Lager sehen, um es einschätzen zu können.

Bremsscheiben: 4mm eingelaufen, hast es gemessen oder geschätzt? Ich kenne nun aus dem Hut nicht das Verschleißmaß, Du hast auch nicht geschrieben, ob vorn oder hinten, es mag sein, daß alles noch in der zulässigen Toleranz war. Und dann braucht er es halt nicht zu bemängeln.

Bremsschaluch spröde: Eben beschwerst Du Dich über einen in Deinen Augen unbedeutenden Cut, und nun hat der böse Prüfer die spröden Bremsschläuche nicht gesehen?

Zu der Gasprüfung im Rahmen der HU gibt es eine ganz klare Vorgehensweise, da ich nicht dabei war, kann ich nicht sagen, was der Kollege wirklich gemacht hat und was nicht.

Ich erlebe jedenfalls auch manchmal, daß die Kunden sagen, daß ich nur einmal von links nach rechts geschaut habe und soooo schnell unterm Auto fertig bin. Und anschließend wundern sie sich mit staunenden Augen, was der doofe Prüfer in der kurzen Zeit alles gesehen hat.

Kurzum, viel Lärm um nichts. Es zwingt Dich keiner, immer zu dem gleichen Prüfer zu fahren. Nimm halt einen Anderen, die Preise sind fast überall identisch.

Grüsse der Gardiner

Zitat:

Original geschrieben von Indi44

Irrtum: Die AU-Prüfung wurde mit Gas durchgeführt, was schlicht unmöglich ist und auch so nicht den Vorschriften entpricht.

Lustig was du so alles schreibst :D

Nur als Beispiel: Die AU die jetzt UMA heisst muss das Auto sowohl mit Gas wie auch mit Benzin bestehen. Theoretisch müsste man die sogar zweimal durchführen bei Gasautos, mit beiden Kraftstoffen müssen die Grenzwerte eingehalten werden. ;)

Den Rest kann man schlecht beurteilen wenn man das Auto nicht gesehen hat. Poröse Bremsschläuche sind manchmal auch nur Rissen in der Schmutzschicht, ...

 

Zitat:

Original geschrieben von fruchtzwerg

Bei mir ging die HU/AU bei der Dekra hier super schnell und ohne Mängel über die Bühne. Konnten beim zwei Jahre alten Fahrzeug nichts finden.

Also,

meine neuen Fahrzeuge müssen erst nach drei Jahren zur ersten Überprüfung. :D

Ein Jahr verschenkt ? :eek:

So ein Ingenieur hat´s echt schwör... *schmunzel*

 

Dem einen sind´s zuviel Mängel, dem nächsten zuwenig, zu lang, zu kurz, zu teuer, zu billig... *seufz* - das ist halt keine Cocktailbar?

 

Klar gibts "doofe" Prüfer, kein Wunder.. es gibt ja auch "doofe" Lehrer, Polizisten, Gemüsehändler... naja, halt so gaaaanz unangenehme Menschen, welche hier ein Machtgefühl ausleben, kleingeistigere Pedanterie zur Wichtigkeitserhebung pflegen und all solche Dinge eben. Aber die sind doch eher selten bis vernachlässigbar. Manchmal ist es auch ein gewisser Systemdruck - Lehrer mit Klassendurchschnitten von 1,0 haben ein Problem, solche mit 6,0 auch, von einer 4.ten Klasse dürfen nicht alle den Wechsel schaffen weil sonst die Hauptschulen aussterben... und Prüfer haben real änliche Probleme (auch wenn das öffentlich gerne erbittert bestritten wird... ich kenn dann doch ein paar Prüfers sehr gut... und im Sinne eines Unternehmens ist es ja auch logisch ;) ).

 

Ich weiß nicht recht - mir persönlich ist es doch völlig latte egalo, wenn der gute Mann für heute noch 12,4 geringe Mängel braucht, ich davon 2 schenken darf und mein Heckscheibenwischer nen Gummiriss (mit folgender Streifenschwangerschaft und Mehrlingsgeburt auf der Scheibe :p ) hat, ne Birne zu hell ist und alles vor Ort "behoben". Wayne. Auch der sinnige Hinweis "beginnender Korossion" an einem 8mm Stahlblechteil oder derartige Nullaussagen nehm ich sehr gelassen. Ja mei... wen juckts denn wirklich?

Bezüglich wirklich sicherheitsrelevanter Mängel mag ich gar nicht diskutieren - habe ich das nicht selbst gesehen, ist genau das doch die geldwerte Leistung an der ganzen Übung? Im Gegegenteil, ich nutze die Gelegenheit sogar immer gerne, in Zweifelsfällen meinerseits den Jung sogar drauf hinzuweisen und gemeinsam eine sinnführende Diagnose/Lösung zu finden. Mag auch vieles theatralisierter Käse sein, bei manchen Dingen hört der Spass nunmal wirklich auf - im Zweifel einigt man sich besser auf "defekt". ;)

 

Und wenn die Chemie mal nicht stimmt, wenn man so ein übereifriges Wichtigexemplar hat - mein Gott, glücklicherweise ist das kein Schicksal, man kann ja problemlos zu einer anderen Prüfstelle fahren :)

Sprich - die generelle "Anklage" finde ich unüberlegt und übertrieben?

 

Übrigens heißt die Untersuchung bei der Du warst "Hauptuntersuchung" (und nicht "TÜV") und du warst nicht beim TÜV sondern bei der Dekra.

Grüße

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