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tüv kontra dekra

Themenstarteram 6. Februar 2006 um 21:34

habe gerade meine hu mit meinem g3 bei der dekra nicht bestanden. zu bemängeln hatte der gute prüfer das die abnehmbare ahk ein zu grosses spiel hat (sollte ich neu kaufen) und die bremsscheiben nicht in dieses auto reinpassen. beides war absoluter schwachfug denn beim anschließenden besuch beim tüv ging das auto ohne mängel durch. kann man in so einem fall die kompetenz in frage stellen und sein geld zurück verlangen? hat damit schon jemand erfahrungen?

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24 Antworten
am 8. Februar 2006 um 11:50

Prinzipiell wirst Du Recht haben, nur hat Christian das geschrieben:

Zitat:

Es gab einen Modelwechsel 97 in der nur noch grosse B.Scheiben eingebaut wurden. Gut bin dann zum VAGler gefahren und habe mir die Richtigkeit anhand eines ETKA Auszuges für dieses Auto geben lassen in welchem genau dieses Teil anhand der FGSTNr. und Ersatzeilenummer eingebaut werden sollte.

Wenn ich ihn richtig verstehe, hat er eine Scheibe mit gleicher Teilenummer eingebaut, bzw. den direkten Ersatz dafür, und sich das von VAG bestätigen lassen. Insofern verstehe ich die Verweigerung der Abnahme nicht.

Also es kommt natürlich immer auf den Prüfer an- aber der unfähigste und dreisteste ist mir bei der Derka in Dresden begegnet- fahrt da bloß nicht hin wenn ihr ne HU und ASU wollt.

Hat auf dem Prüfstand angeblich ne erhebliche Abweichung der hinteren Trommelbremsen gefunden.

Und ich zu Pitstop um die sache reparieren zu lassen-und was stellt sich raus es ist gar nicht zu reparieren -alle werte lagen auf deren Prüfstand auch im grünen Bereich- selbst ein nachstellen hätte kein bessers Ergebins gebracht!

Also nach dem ich dann wieder bei der dekra vorfuhr und der die werte endlich auch erreichte- hatte er die Nerven mich wegen angeblich falsch eingestellter scheinwerfer nochmal abtreten zu lassen- aber die Dinger waren korrekt eingestellt wie sich bei Pitstop rausstellte- nur dadurch das ich bei der Dekra am Steuer saß als der freak die messung machte war der linke scheinwerfer halt etwas zu tief- und der will mir keine HU geben!!!

Also fahrt nie zur Dekra in Dresden!!!

am 8. Februar 2006 um 13:21

Man muß ja nicht wieder zur selben Station hinfahren, und auch nicht zur selben Organisation. Ich bin seit Jahren Dekra-Kunde, nachdem mich der TÜV mal furchtbar schikanieren wollte. Das war ein jüngerer Prüfer, der von gewissen Dingen keine Ahnung hatte, der alte bewährte war leider in Rente gegangen.

Bei der Dekra gab es dann kein Genörgel. Man kann also das Problem wirklich nicht an einer Organisation aufhängen, sondern echt nur am jeweiligen Prüfer.

Moin,

Er sagt doch, das diese Fahrzeuge eine andere Typnummer haben. Ergo haben sie auch eine andere Betriebserlaubnis.

Für das Fahrzeug was ER hat, sind in der Betriebserlaubnis kleine Scheiben und nicht große Scheiben aufgeführt . Wenn er die großen Scheiben fahren will, muss er die Betriebserlaubnis seines Fahrzeuges dahingehend anpassen lassen. Das geht mit einer Eintragung. Nicht automatisch mit einem Wisch von VW. Diesen braucht man nur, damit man die Eintragung durchführen kann. Ergo : Erst die Eintragung machen, dann gibt es völlig korrekt die HU-Plakette. Denn die ABE ist nur gültig für Fahrzeuge die AB WERK bereits die größere Bremsscheibe verbaut haben.

Zitat:

Original geschrieben von Gepard

Prinzipiell wirst Du Recht haben, nur hat Christian das geschrieben:

Wenn ich ihn richtig verstehe, hat er eine Scheibe mit gleicher Teilenummer eingebaut, bzw. den direkten Ersatz dafür, und sich das von VAG bestätigen lassen. Insofern verstehe ich die Verweigerung der Abnahme nicht.

Vergleiche exakt seine Aussage :

Zitat:

Original geschrieben von christian71168

Die Bremsscheiben sind gelocht und haben eine ABE auf welcher die Originalteilenummer zum Vergleich notiert ist, leider steht aber nicht die Schlüsselnummer drauf denn das hat der Hersteller verpasst. Es gab einen Modelwechsel 97 in der nur noch grosse B.Scheiben eingebaut wurden.

Sein Auto hat also noch eine Betriebserlaubnis von VOR dem Wechsel der Scheiben im Werk (Sein Fahrzeug soll mit kleinen Scheiben fahren). Und je nachdem WO er sich befindet, darf die Dekra eine solche Eintragung nicht machen (in Westdeutschland), das darf da nur der TÜV.

MFG Kester

Ergänzend:

Das Auto fährt trotz bestandener Hauptuntersuchung ohne ABE.

Ein Eintragung der Bremsscheiben ist unverändert erforderlich.

am 9. Februar 2006 um 13:22

Nachvollziehbar ist das trotzdem nicht, weil laufend bei älteren Autos Teile durch die von neueren ersetzt werden. In diesem Fall ändert sich entweder die Teilenummer, oder aber das Teil an sich, z. B. durch Verbesserungen.

Es ist nicht Sache des Kunden, der bei VAG ein Originalteil bestellt, nach Schlüsseln und ABE zu suchen, sondern die Fahrgestellnummer etc. anzugeben. Der Fragesteller hat auch anhand eines ETKA-Auszuges nachgewiesen, daß diese Scheiben die alten ersetzen, von da her ist das Verhalten des Prüfers nicht richtig gewesen.

Moin,

Immer nopch nicht RICHTIG gelesen ?!

Er schreibt :

Er verwendet TUNINGBREMSSCHEIBEN, welche in ihrer ABE die Bremsscheiben von VW AB der Überarbeitung ersetzen. Die ABE umfasst aber NICHT die Fahrzeuge, welche noch die Kleine Bremsscheibe verwenden.

Formal ist der Dekramensch im Recht. Und wenn du einen Golf mit den kleinen Bremsscheiben hast, wird dir der VW Händler auch wenn du zum Bremsenservice kommst die KLEINEN Bremsscheiben einbauen. Weil er es nicht ANDERS DARF !

Von meinem Auto gibt offiziell auch mehrere Versionen. Einmal umfasste die Änderung der Betriebserlaubnis ab Werk den Auspufftrakt. Anstelle komplett ohne Kat, wurde jetzt eine sogenannte RÜF Version vertrieben. Diese lief lange Zeit neben der Werkskatversion. Und irgendwann gab es auch mal eine Änderung der Bremsanlage. Fahrzeuge mit der ALTEN Bremsanlage dürfen z.B. maximal 17 Zoll Felgen fahren, obwohl die Fahrzeuge bis auf die Bremsanlage identisch sind mit den anderen. Grund ist nur ... Kein Felgenhersteller hat für die paar Autos die mit der "alten" Bremsanlage rumfahren ein Gutachten für die erst später populär gewordenen 18 Zoll Felgen erstellen lassen.

Ohne Gutachten ... darf man in Deutschland gemäß STVZO nunmal solche Sachen nicht betreiben. Ganz gleich ob es funktioniert oder nicht. Du musst erst offiziell beweisen das es funktioniert. Daran geht hier in D zumindest kein Weg dran vorbei.

MFG Kester

am 10. Februar 2006 um 0:45

Na gut, dann zieh Dich an Deiner Typnummer hoch und sieh zu, wie Du Deine Oldies renoviert kriegst.

Paragraphenmäßig magst Du vielleicht Recht haben, aber in der Praxis sieht es nun mal anders aus. In dem betrachteten Fall kann ich keine Aktion erkennen, die der Sicherheit entgegen wirkt.

Moin,

ICH habe nicht gesagt, das es ENTGEGEN der Sicherheit ist. Es ist nur FORMAL nicht rechtlich abgesegnet. Er muss einfach die Bremsen eintragen lassen. Das ist alles.

Ebenfalls nicht viel mehr als ein formaljuristischer Akt. Damit das Fahrzeug wieder eine gültige Betriebserlaubnis hat. Und MIT der ABE für die Bremsscheiben und der Bestätigung von VW, das die Bremsen in der Serie mal geändert wurden, gibt es für mein dafürhalten auch gar kein Problem, das die Änderung eingetragen wird.

Ist doch das gleiche wie mit Bereifung. X liefert ein Fahrzeug auf 185er Bereifung aus. X liefert gleichzeitig das gleiche Fahrzeug in Sportausstattung auf 195er Bereifung aus (Beim Golf II gab es sowas, meine Ich sogar). Schraubst Du dir jetzt die 195er Reifen drauf, musst du die auch erstmal eintragen lassen und darfst nicht ohne, das sie in den Papieren stehen damit rumfahren. Das ist nichts anderes. Selbst wenn beide Modellvarianten GLEICHZEITIG im Verkauf sind. Das Eintragen ist da zwar auch kein Akt, muss aber trotzdem gemacht werden.

Der Punkt ist einfach, derjenige der diese Fahrzeugänderung nicht eingetragen hat, fährt eben ohne Betriebserlaubnis rum. Und das ist ein enormes Problem.

MFG Kester

Das "Witzige" ist, dass die Prüfer oft keine Ahnung haben bei den vielen Modellen. Ich hab mal eine Bremsanlage aus einem stärkeren Modell desselben Typs eingebaut. Optisch zu sehen an anderen Sätteln und an den innenbelüfteten Bremsscheiben.

Der Prüfer hat sich riesig über die "neuen" Bremsscheiben gefreut - ich hatte nur den Grat von den gebrauchten abgeflext.

Was da am Anfang vom Thread passiert ist:

Der Dekra-Mann hätte (im Osten) die Scheiben eintragen sollen. Oder aber sagen (im Westen): damit müssen Sie zum TÜV. Ärgerlich, es kostet halt noch einmal, ist dann aber rechtlich korrekt und abgesichert.

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