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Trickbetrügerei mit US Cars

Themenstarteram 23. März 2008 um 14:14

In den Staaten und auch in letzter Zeit hier in Europa kommt es immer mal wieder vor, dass auf bekannten Onlineseiten das eine oder andere verlockend attraktive Angebote eines Classic Cars auffällt.

Der Kontakt zum Verkäufer ist stets nett und es werden detaillierte Angaben zu allen möglichen Fragen beantwortet. Alle übermittelten Angaben wie VIN und Data Plate passen zum abgebildeten Fahrzeug und die allgemeine Geschichte dahinter ist schlichtweg glaubhaft. Name, Adresse und Telefonnummern sind ebenfalls nie ein Problem.

Tja, und so manch einer wird angenehm überrascht sein, wenn er hört bzw. vielmehr liest, dass der Verkäufer den Betrag nicht vorab haben möchte, sondern das die Bezahlung über ein Treuhandkonto der Spedition läuft, so dass das Geld erst den Besitzer wechselt, wenn der Käufer 10 Tage nach Erhalt des Fahrzeugs mit dem tatsächlichen Zustand zufrieden ist – ansonsten kann vom Kauf zurückgetreten werden und das vorab geleistete Geld wird vom Treuhandkonto der Spedition ohne Abzüge zurückerstattet.

Die Spedition ist jeweils mit einer eigenen, auf den ersten Blick umfangreichen Präsenz im Internet vertreten und Kontaktanfragen sowie Auftragsüberprüfungen werden beantwortet.

Der Trick an der ganzen Sache besteht jedoch darin, dass auch auf dem zweiten Blick die Spedition tatsächlich eine Spedition auf dem Papier sein mag, aber dass sie keinerlei treuhänderischen Dienstleistungen anbietet! Und vermutlich ist der angelbliche Verkäufer identisch mit dem Speditionsinhaber. Bedeutet im Klartext: Jeglich überwiesenes Geld ist weg und kann von der eigenen Bank auch nicht zurückgeholt werden!

Quintessenz: Fingierte Oldtimerverkäufe mit echten Daten aus einsehbaren Online-Registries, mit echten Fotos von passenden Autos in sehr gutem Zustand, mit echten Daten von echten Verkäufern (die davon höchst wahrscheinlich nichts wissen), mit echten nachprüfbaren Geschichten, mit echter Kommunikation aller Beteiligter, etc.

 

Also, nicht zu früh freuen, wenn Ihr über den einen oder anderen "todsicheren Deal" stolpern solltet!

Ostergruß

SF

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 23. März 2008 um 14:14

In den Staaten und auch in letzter Zeit hier in Europa kommt es immer mal wieder vor, dass auf bekannten Onlineseiten das eine oder andere verlockend attraktive Angebote eines Classic Cars auffällt.

Der Kontakt zum Verkäufer ist stets nett und es werden detaillierte Angaben zu allen möglichen Fragen beantwortet. Alle übermittelten Angaben wie VIN und Data Plate passen zum abgebildeten Fahrzeug und die allgemeine Geschichte dahinter ist schlichtweg glaubhaft. Name, Adresse und Telefonnummern sind ebenfalls nie ein Problem.

Tja, und so manch einer wird angenehm überrascht sein, wenn er hört bzw. vielmehr liest, dass der Verkäufer den Betrag nicht vorab haben möchte, sondern das die Bezahlung über ein Treuhandkonto der Spedition läuft, so dass das Geld erst den Besitzer wechselt, wenn der Käufer 10 Tage nach Erhalt des Fahrzeugs mit dem tatsächlichen Zustand zufrieden ist – ansonsten kann vom Kauf zurückgetreten werden und das vorab geleistete Geld wird vom Treuhandkonto der Spedition ohne Abzüge zurückerstattet.

Die Spedition ist jeweils mit einer eigenen, auf den ersten Blick umfangreichen Präsenz im Internet vertreten und Kontaktanfragen sowie Auftragsüberprüfungen werden beantwortet.

Der Trick an der ganzen Sache besteht jedoch darin, dass auch auf dem zweiten Blick die Spedition tatsächlich eine Spedition auf dem Papier sein mag, aber dass sie keinerlei treuhänderischen Dienstleistungen anbietet! Und vermutlich ist der angelbliche Verkäufer identisch mit dem Speditionsinhaber. Bedeutet im Klartext: Jeglich überwiesenes Geld ist weg und kann von der eigenen Bank auch nicht zurückgeholt werden!

Quintessenz: Fingierte Oldtimerverkäufe mit echten Daten aus einsehbaren Online-Registries, mit echten Fotos von passenden Autos in sehr gutem Zustand, mit echten Daten von echten Verkäufern (die davon höchst wahrscheinlich nichts wissen), mit echten nachprüfbaren Geschichten, mit echter Kommunikation aller Beteiligter, etc.

 

Also, nicht zu früh freuen, wenn Ihr über den einen oder anderen "todsicheren Deal" stolpern solltet!

Ostergruß

SF

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21 Antworten
am 23. März 2008 um 14:20

Selber passiert?

mein Name tauchte des öfteren auch schon als vermeintliche Verkäufer und Käufer irgendwo auf der Welt auf.

Da ich schon vorher bei der Polizei war, wegen ungedeckte Barschecks von Konten auf irgendwelchen Inseln, war ich da bekannt und brauchte mir da keine Sorgen machen.

Diverse Verkäufer/Verkäufer wollten mich verklagen und Geld zurück fordern, das sie bezahlt hatten. Hätte durchaus schwierig für mich werden können.

Diese Betrüger hatten alles von mir, Adresse, Telefonnummern einfach alles und haben Fahrzeuge unter meinem Nammen ,,verkauft,,. Hatte auch schon Drohungen von diversen Anrufern.

Also Finger weg von solchen Geschäften

Themenstarteram 23. März 2008 um 15:38

Zitat:

Original geschrieben von Sam Suffy

Selber passiert?

 

Nein, aber einer von diesen Schlawinern versucht mir gerade einen Wagen zu verkaufen... ;)

Finger weg, gibt nur Ärger. Oder du hast Geld wie Heu, dann machs.

Oder schreibst ihm das du selber eine Spedition hast um das Fahrzeug zu holen.

Was für eine Antwort wirst du wohl bekommen?

Gruß

Themenstarteram 23. März 2008 um 16:16

Zitat:

Original geschrieben von V8-Triker

Finger weg, gibt nur Ärger. Oder du hast Geld wie Heu, dann machs. Oder schreibst ihm das du selber eine Spedition hast um das Fahrzeug zu holen. Was für eine Antwort wirst du wohl bekommen?

 

Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Die Intention meines Originalbeitrags ist es, andere vor solch einem Geschäft zu warnen. Aber vielen Dank, dass Du mich warnst ;)

Unabhängig davon, welche Antwort kann jemand wohl geben, der den zu verkaufenden Gegenstand gar nicht besitzt, hm? ;)

Gruß

SF

liest sich aber so als wenn du da direkt involviert wärst und dich jemand über den Tisch ziehen will. Kam bei mir so an.;)

Mit ein paar Fangfragen bekommt man es aber raus, ob es jemand ernst meint ein Fahrzeug zu verkaufen oder nicht, wenn er es überhaupt besitzt. Aber es gibt leider zu viele die darauf reinfallen.

Polizei sagte mir, sie haben ca.300.000 Anzeigen im Jahr allein nur mit dieser Betrugsgeschichte.

 

Gruß

Das ist ja nun Schnee von gestern. Geht mal in die Abteilung "Sicherheit" rein. Da werden ganz oben als 1. Beitrag die Betrugsmaschen durchgekaut.

Themenstarteram 23. März 2008 um 18:26

Zitat:

Original geschrieben von mike cougar

Das ist ja nun Schnee von gestern. Geht mal in die Abteilung "Sicherheit" rein. Da werden ganz oben als 1. Beitrag die Betrugsmaschen durchgekaut.

 

Na ja, "Schnee von gestern" sei einmal so dahingestellt, aber ja, es gibt offensichtlich bereits einen älteren Sammelthread in einem anderen Unterforum, der sich mit der prinzipiellen Thematik beschäftigt. Danke für den Hinweis und man möge mir bitte verzeihen, dass ich fälschlicherweise hier gepostet habe ;)

 

Gruß

SF

hallo new steffland

jede warnung ist wichtig !

ein tip bei diesen angeboten !:

wo steht das fahrzeug ?

werde es vor ort besichtigen !

wo können wir uns treffen !

mein bruder ist ganz in ihrer nähe und wird sich persöhnlich mit ihnen treffen !

das fahrzeug wird von mir probegefahren und vor ort bezahlt !

dia antworten auf diese fragen sind meist ein auflegen des höhrers

Wenn es schon über einen Treuhänder abgewickelt werden soll, dann akzeptiere ich in einem solchen Fall grundsätzlich nur meine Hausbank in dieser Funktion.

Zitat:

Original geschrieben von mike cougar

Das ist ja nun Schnee von gestern. Geht mal in die Abteilung "Sicherheit" rein. Da werden ganz oben als 1. Beitrag die Betrugsmaschen durchgekaut.

 

Der Spruch kommt mir bekannt vor, klingt ähnlich wie ,,die Renten sind sicher,,

 

Man kann nicht oft genug vor solchen Betrügern warnen.

Ich habe am Donnerstag erst im Thread "wie geil" genau darüber geschrieben... Letztes Jahr habe ich bei Ebay.com meinen Lincoln gekauft. Jetzt ist der Wagen mit den Bildern von damals, auch der Text wurde zum Teil übernommen, erneut zum verkauf. Der Wagen steht aber warm und trocken in einer Halle (war vorhin mal bei ihm)

Ich habe Ebay zweimal angeschrieben aber keine Antwort bekommen!!!

Aber wenn Ebay selber nicht daran interessiert ist seine Kunden zu schützen.... man sollte das mal der Presse mitteilen und Ebay einen rein würgen....

A ja, lass mich raten, er ist blau und hat ne Beule. Geiler Wagen. Wehe du schlachtest ihn.:( Melde mich noch.

 

Gruß

am 23. März 2008 um 22:55

Meistens geht es bei diesen betrügereien nicht nur um peanuts, ein Beispiel das schon fast ins krasse ausartet ist mir heute - wieder mal in der Bucht - übern Monitor gerauscht; wegen 1000$ Auf den ersten blick sieht das so aus, als wolle der schnell 1000$ abledern. 1. Wer ist mit so einer niedrigen anzahlung zu frieden bei diesem Kaufpreis? 2. Wer verlädt so ein Auto, wenn nur 1000$ auf dem Konto sind. Bei dem Wert, dem das zum 3. mal gezeigte Auto entspricht wird doch normalerweise erst geliefert wenn der ganze Betrag gutgeschrieben ist. 4. In Japan fährt man links, dem zu folge ist das lenkrad auf der falschen seite. Sehr suspekt das ganze. Die Fahrgestellnummer konnte der nicht übermitteln. Ob das Auto auch in Japan steht, lässt sich bei solchen Kalibern mit der FGSt nr schnell feststellen.

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