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TOYOTA Modellfahrplan zur CO2-Reduktion

Themenstarteram 22. Mai 2007 um 15:46

Hallo,

wem die „Automobilwoche „ von Mo. 21.5.2007 schon begegnet ist,hat vielleicht den Bericht auf Seite 6 zu Modell-Planungen von Toyota betreffend C02-Reduktion gelesen.

Das ist IMO ein Armutszeugnis.

Kein Hybrid bzw. Hybridkomponenten für die laufende Modellgeneration Auris. Kein Hybrid bzw. Hybridkomponenten für die 2008 erscheinende neue Modellgeneration Avensis.

Hybridkomponenten (Mildhybrid) ist für die Volumenmodelle Auris, Avensis erst langfristig geplant. Frühestens in der nächsten Modellgeneration. AYGO/Yaris sind in dieser Hinsicht kein Thema. Prius 3 kommt 2009. Er soll mittelfristig zu einer Modellfamilie ausgebaut werden. Danach kommt voraussichtlich 2010 als Ersatz für Celica/MR 2 ein Sportwagen mit Hybridantrieb.

Zu den Geländewagen heißt es aus dem Konzern nur, dass langfristig jede Modellreihe eine Hybridvariante bekommt.

Die Einführung des Camry Hybrid aus USA ist nicht geplant (pers.Anmerk.: Wegen Lexus, dann können sie nämlich den IS/GS-Benziner hier vom Markt nehmen).

Zur Reduktion der C02-Emissionen werden die Ingenieurkapazitäten auf motorische Optimierungen konzentriert.

Die D 4-S Einspritzung (Kombination von Direkt-und Saugrohreinspritzung) aus dem Lexus GS450h

will man in die 4-Zyl-Motoren.(1.6/1.8 l) schnellstmöglich übernehmen.Davon verspricht man sich eine weitere Verbrauchsenkung.

Die Einführung dieser Motoren soll zum Start des neuen Avensis im kommenden Jahr erfolgen. Auch im Auris werden sie voraussichtlich noch in die laufende Modellreihe einfließen (zum Facelifting 2009/2010?). Man sei überzeugt, damit die derzeitigen niedrigeren C02-Werte deutscher Anbieter in der Kompakt-/Mittelklasse erreichen zu können. Über eventuelle Maßnahmen bei Dieselmotoren sagt der Bericht nichts.

Anmerkung:

Toyota hatte nie geplant,die europäischen Volumenmodelle Yaris, Auris, Avensis mit Hybrid/Hybridkomponenten auszurüsten.Die Strategie war mit dem Prius 3 sowohl die Kompakt- als auch Mittelklasse abzudecken und durch eine später folgende zweite Karosserievariante das Prius-Angebot zu verbreitern. Wer Toyota kennt, weiß das kostentreibende Änderungen/Ergänzungen in einer einmal verabschiedeten Modellreihe nicht umgesetzt werden.

Gruß Kühli

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74 Antworten

Hochinteressant, wurde hier doch immer wieder der Eindruck erweckt, der neue Avensis und ggf. auch der Auris würden "hybridisiert".

Zitat:

Original geschrieben von emjay500

Hochinteressant, wurde hier doch immer wieder der Eindruck erweckt, der neue Avensis und ggf. auch der Auris würden "hybridisiert".

Ich persönlich denke, dass man den Prius 3 zur Einführung und Weiterentwicklung der Lithium-Akkus nutzen wird. Wenn die Kosten für diese Technik sinken, dann werden wohl die Massenmodelle von Toyota hybridisiert, da man mit diesen auch den Platzbedarf extrem senken kann. Nickel würde möglicherweise auch zu teuer werden, wenn eine Massenproduktion von NiMH-Batterien anlaufen würde.

Armutszeugnis würde ich das sicher nicht nennen, die Direkteinspritzung könnte auch interessant werden.

Themenstarteram 22. Mai 2007 um 16:15

Hallo,der Prius 3 wird Litium-Akkus bekommen.

(Lt.WiWo von gestern)

Dann kann man davon ausgehen,daß auch die nächste

Auris-Generation Hybridkomponenten bekommt.

Die kommt aber erst 2012/13.Und Avensis noch ein Jahr später.

Gruß Kühli.

Zitat:

Original geschrieben von Wallibelli

Hallo,der Prius 3 wird Litium-Akkus bekommen.

(Lt.WiWo von gestern)

Ja, das ist schon einige Zeit bekannt, spekuliert wird in diese Richtung schon recht lange. Spannend wird es aber, ob eine Plug-In Möglichkeit kommen wird, serienmäßig, als Option oder gar nicht.

Wenn das stimmt, wäre es in der Tat traurig. Allerdings wurde früher auch schon verbreitet, dass Toyota keine Diesel über 100KW in die Avensis Baureihe einbaut. Auch baut VW angeblich keinen Golf Kombi. Wie es gekommen ist, wissen wir.

Mich würde interessieren, wie Toyota selbst das Potenzial für Hybridfahrzeuge in der Mittelklasse in Europa einschätzt. So wie es aussieht sind die ziemlich ernüchtert. Es kann aber auch sein, dass der Prius III als Erprobungsträger für die dritte Hybridgeneration abgewartet werden soll, weil man mit der aktuellen Technik (Kosten?) noch nicht in den breiten Markt will.

 

monegasse

Schade eigentlich das der Auris und Avensis nicht als Hybride Kommen sollen. Meiner Meinung nach eine Fehlentscheidung.

Dem Yaris und Aygo dürften eine Star&Stop Automatik reichen.

Der Yaris in Japan und auch der Cuore (auch für Deutschland) sollen ja sowas haben ;)

Technisch sicher kein Problem.

Vielleicht noch Mild-Hybrid für die Kleinen...

Positiv meiner Meinung nach: Die Geländewagen/SUVs und die Sportwagen sollen Hybrid-Antriebe bekommen.

Grüße

Themenstarteram 22. Mai 2007 um 17:39

Hallo,

zum Thema Plug-in folgendes:

Wenn das Thema Strom aus der Steckdose tatsächlich auf breiter Basis relevant werden sollte (z.B.bei Durchbruch und Verbreitung des Tesla-Konzeptes), wird sofort Vater Staat auf den Plan gerufen. Ebenso die Mineralölgesellschaften.

Von zu Hause aus wird ohne Umrüstung nichts gehen.

Da müssen spezielle Steckdosen installiert werden.Mit geeichten Zählern,separaten Rechnungen und Ablesung,Steuerabführung.Vater Staat will von jedem "getanktem Watt" seine "Strommineralölsteuer."

Und zwar sofort,wie heute auch.

Meint ihr vielleicht,daß das billiger als Sprit wird?

Am Ende zahlen wir mehr.Der Umwelt zuliebe.

Jeder will dran verdienen.Das Oligopol der Stromkonzerne,die Mineralölindustrie gibt auch nichts ab; wenigstens die Handelsspanne (Strom) muß bleiben.

Ablese-/Zählerfirmen wie Techem wittern auch schon das große Geschäft.

Gruß Kühli

Elektrisch zu fahren ist bei den derzeitigen Strompreisen schon kein großes Vergnügen. 1l Benzin hat einen ungefähren Energieinhalt von 10kWh, das kostet als Strom bei uns jetzt schon 1,65€. Ist jetzt Strom zu teuer oder Benzin zu billig? :D Der Wirkungsgrad ist beim E-Antrieb natürlich viel besser, aber nur wenn man ab der Steckdose misst; geht man den ganzen Weg bis zur Kohle zurück sieht es übel aus.

Der Aufwand, um das in den Prius zu integrieren kann sich kaum auszahlen. Wenn das an die Kunden weitergegeben wird, hat der nicht viel davon. Von dem Geld wird man sich viel Benzin kaufen können...

Ein Versuch, das mal darzustellen:

-Man müsste eine Steckdose integrieren

-Man braucht einen Trafo und Gleichrichter (Verlust...)

-Das Batteriesteuergerät müsste die zusätzliche Ladung irgendwie mitgeteilt bekommen, sonst würde das System Probleme mit der Ladezustandsregelung bekommen. Dazu müsste das Auto eingeschaltet sein um die Elektronik zu versorgen, wie auch immer.

-Zusätzlicher Mess- und Regelaufwand um die Batterie nicht zu überladen.

-Hohes, vielleicht sogar schnelles Aufladen und volle Ladezyklen schaden den Batterien gewaltig auf dem aktuellen Stand der Technik.

Hört sich nicht gut an, finde ich. Eher eine Katastrophe. Der Wirkungsgrad vom Prius ist in der Stadt hoch, da wird Strom aus fossilen Quellen nicht herankommen, wenn man die ganzen Verluste unterwegs nicht vergisst. Von der CO2-Bilanz wäre es wohl ziemlich grauenhaft, ich will es gar nicht nachrechnen. Und auf 100% regenerative Stromversorgung können wir noch lange warten...

Preislich wird das sowieso kaum was bringen, wie gesagt. Der Prius stellt den Strom umweltfreundlicher her, das ist sicher. Die Abgase halten sich ja auch sehr in Grenzen. Als Spielerei wäre es schon nett, aber nicht als ernsthafte Sparmethode.

Zitat:

Original geschrieben von Wallibelli

Von zu Hause aus wird ohne Umrüstung nichts gehen.

Da müssen spezielle Steckdosen installiert werden.

Das ist aber erstmal nichts als spekulation.

Die Aufladung wird über das 230V Netz erfolgen.(Steckdose)

Was gibt es da umzurüsten,notfalls reicht eine Lüsterklemme..(Bin Elektriker, kann über sowas nur lachen)

Es gibt in D Tausende Elektrogabelstapler..

Da gibt es auch keine Sonderabgaben..weil den Ölmultis was entgeht.

Sowas ist politisch meiner Meinung nicht durchzusetzen da man dann das Konzept saubere Innenstadt torpediert.

Es würde dann keiner machen, und beweisen kann man auch niemanden ob er nun den fiktiven Zähler umgangen hat.

Wie soll das gehen??

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Kai111

Das ist aber erstmal nichts als spekulation.

Die Aufladung wird über das 230V Netz erfolgen.(Steckdose)

Was gibt es da umzurüsten,notfalls reicht eine Lüsterklemme..(Bin Elektriker, kann über sowas nur lachen)

Schon, aber am Auto gibt es Probleme, das habe ich ja gerade geschrieben. Bei reinen E-Autos sieht es etwas anders aus, aber die Umweltbilanz wird kaum besser.

Zitat:

Original geschrieben von tobistenzel

aber die Umweltbilanz wird kaum besser.

Und wie willst du das ausrechnen?

Nehmen wir an ich habe 10qm Solarzellen auf dem Dach..?

Dann gehts du doch baden mit deinem Rechnenwerk.

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Kai111

Und wie willst du das ausrechnen?

Nehmen wir an ich habe 10qm Solarzellen auf dem Dach..?

Dann gehts du doch baden mit deinem Rechnenwerk.

MfG

Ja, das ist schon klar, werden wir auch bald haben, aber das wird nicht jeder machen können. Wir sollten erst mal die normale Stromversorgung umstellen und dann über massenhafte E-Autos nachdenken, die noch mehr Kraftwerke erfordern. Ich muss bei der Rechnung vom momentanen Energiemix ausgehen.

Ich stelle das einfach hier rein:

 

Autoabsatz geht in Deutschland zurück

Vor allem Privatkunden sind zögerlich beim Neuwagenkauf

AP 22.05.2007 11:00

 

Stuttgart – Die Privatkunden in Deutschland sind zögerlich beim Kauf eines Neuwagens: Wie die Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ unter Berufung auf das Marktforschungsinstitut Dataforce am Dienstag in Stuttgart berichtete, sind die privaten Autokäufe von Januar bis April um 27,2 Prozent eingebrochen. Am stärksten betroffen sei Ford.

Die Kölner mussten dem Bericht zufolge im Privatkundengeschäft von Januar bis April einen Einbruch von 54,4 Prozent hinnehmen, gefolgt von BMW (minus 39,1 Prozent), Fiat (minus 38,2 Prozent), Audi (minus 34,6 Prozent), VW (minus 34,4 Prozent) und Opel (minus 29,8 Prozent). Als einziger deutscher Hersteller habe Mercedes-Benz die Einbrüche in Grenzen halten können und ein Minus von nur 6,1 Prozent verkraften müssen.

Den geringsten Rückgang habe Skoda mit 1,6 Prozent verzeichnet. „So etwas habe ich in meiner Laufbahn noch nie erlebt“, sagte Alain Visser, Vertriebs- und Marketing-Chef bei Opel, der Zeitschrift. Das Minus falle höher aus, als auf Grund der gestiegenen Mehrwertsteuer erwartet wurde. Das Prognoseinstitut CSM Worldwide habe deshalb seine Vorhersage für den deutschen Markt von 3,39 Millionen Neuzulassungen in diesem Jahr nach unten auf 3,2 Millionen korrigiert.

In den ersten drei Monaten war der deutsche Automarkt massiv eingebrochen. Es kamen rund 718.000 Autos neu auf die Straßen, was einem Rückgang von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, wie das Kraftfahrtbundesamt (KBA) berichtet hatte. Im März fiel das Minus mit 6,6 Prozent jedoch kleiner aus als im Januar und Februar.

Hauptgrund für den Rückgang war nach Einschätzung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) die Erhöhung der Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn. Viele Autokäufer hatten sich noch zuvor eingedeckt, was Ende vergangenen Jahres zu einem starken Plus bei den Neuzulassungen führte. (AP)

 

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Kai111

Die Kölner mussten dem Bericht zufolge im Privatkundengeschäft von Januar bis April einen Einbruch von 54,4 Prozent hinnehmen,

Den geringsten Rückgang habe Skoda mit 1,6 Prozent verzeichnet.

 

MfG

Das hätte ich jetzt nicht gedacht da Ford doch sehr gute Modelle aktuell anbietet, die bei der Preis/Leistung sehr gut dastehen..

BMW auch sehr schwach mit -39%

Schade,keine Zahlen zu Toyota.

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