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toyota baut das anti-alk-auto

Themenstarteram 3. Januar 2007 um 17:20

ob das wer freiwillig kaufen wird??

nachzulesen unter orf.at

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41 Antworten

Lobenswerte Idee von Toyota. Die Umsetzung würde mich aber doch interessieren. Wie einige schon schrieben: Wer besoffen ist und trotzdem fahren will/muss/möchte zieht sich Handschuhe an. :D

 

Zitat:

Brauchst nur mal montags die Lokalzeitung aufschlagen. Dann kannst du nachlesen, wieviele (meist junge!) Führerscheininhaber sich wieder am Wochenende mit besoffenem Kopp zu Tode gefahren haben. Discofahrten sind da sehr beliebt ...

Traurig. Ich würde hier aber eher die Diskothekenbesitzer in die Pflicht nehmen. Z. B. die Türsteher mit nen Alcometer auf den Parkplatz schicken oder so.

am 5. Januar 2007 um 8:53

Zitat:

Original geschrieben von NMF

Wie kommst du zu solch einer Aussagen? Sehe ich nicht so...

Man sollte nicht von sich auf andere schließen! ;)

Hallo,

nun ja, Alkohol ist nun mal die bei uns die legale Droge. Und wenn man sich (nach meiner Erfahrung besonders in Bereichen mit Dorfdiskotheken und Schützenfesten) mal unter den Locals umhört, dann habe ich schon den Eindruck, dass eine Trunkenheitsfahrt zum guten Ton gehört.

Oder täusche ich mich da?

Michael

am 5. Januar 2007 um 9:21

Da es eben aktuell in Japan stark im Gespräch ist, ist es halt gute Publicity wenn ein Hersteller sich damit beschäftigt. Dass dieses System gar nichts an der Problematik von alkoholisierten Fahrern ändern wird, ist Toyota auch klar.

Generell kann so ein System nicht genau sein, und um Fehlalarme und damit wütende Kunden zu vermeiden, müsste der Schwellenwert eh schon kurz vor Dilirium eingestellt werden.

Nette Idee, aber Augenwischerei.

Und ganz ehrlich, auch wenn ich nie auch nur ansatzweise betrunken Auto fahre, wäre sowas für mich ein Grund, den Kauf zu überdenken. Zum einen weil mir der Hersteller pauschal ein gesundes Urteilsvermögen abspricht und zum zweiten weil ich auch dann gern mein eigenes Auto benutzen können möchte wenn mir Türschlossenteiser über die Finger gelaufen ist.

am 5. Januar 2007 um 11:27

Zitat:

Warum sollte dies eine Bevormundung darstellen? Nach dieser Sichtweise müßte auch die Gurtpflicht als eine Bevormundung des Kraftfahrers erscheinen.

Ganz ehrlich, das sehe ich als Bevormundung. Ehe Fragen aufkommen, ich schnalle mich IMMER bei jeden Meter an, selbst wenns nur zum Umparken ist. Ebenso fahre ich IMMER mit 0,0 o/oo Auto.

Alkitests im Auto klingen gut, lösen aber das Problem nicht. Schweißpfoten und große Pupillen kann man auch ohne Alk und Krankheiten bekommen.. Man sollte die Autofahrer nicht komplett von ihrer Sorgfaltspflicht entbinden, sonst gibts wirklich immer mehr Idioten auf der Straße.

vg Steve

Wo ist das Problem?

Wer so ein System nicht will, braucht es nicht zu kaufen!

Aber ich bin sicher, dass z.B. Mietwagenfirmen froh über

ein solches System wären.

Ebenso könnte man sich vorstellen, dass der Versicherungs beitrag geringer sein könnte, wenn man ein solches System nachweislich im Auto hat.

Auch wenn nicht alle Probleme rund um Alkohol mit einem Schlag gelöst werden: Es ist ein Anfang!

P.S. Handschuhe alleine reichen nicht aus um das System zu überlisten! Einfach nochmal ein paar Quellen ansehen!

am 5. Januar 2007 um 11:54

Zitat:

Original geschrieben von saschaf

Wo ist das Problem?

Wer so ein System nicht will, braucht es nicht zu kaufen!

Du hast eins der Probleme doch schon selbst genannt. ;)

Wie gesagt, ein System, dass sich auf solch "weiche" Kriterien stützt und per Vorgabe praktisch keine "false positives" erzeugen darf, muss sehr sehr tolerant ausgelegt werden und dementsprechend wenig nützt es dann auch.

A) Wieso nützt es nichts, wenn es wenigstens die harten Fälle aussortiert?

B) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit eines falsch positiven Resultates? Toyota wird sich schon ein Verfahren mit einer guten Spezifität überlegt haben!

Das ist ein (passives) sicherheitsrelevantes Merkmal. Natürlich wird es Aufpreis kosten und natürlich wird es Anfangs nicht jeder wollen, genau wie es nach wie vor Vorurteile über die Sicherheitssysteme im aktuellen LS gibt (Bevormundungsgeschwafel).

Zitat:

Original geschrieben von dc-viper

Lobenswerte Idee von Toyota. Die Umsetzung würde mich aber doch interessieren. Wie einige schon schrieben: Wer besoffen ist und trotzdem fahren will/muss/möchte zieht sich Handschuhe an. :D

Und einer dunklen Sonnenbrille :)

am 5. Januar 2007 um 12:25

Wenn ich die Weiberglotzhupe kritisier, ist das wohl nur recht und billig, oder :D

In Mietwagen ist ein Alkomat gar nicht schlecht, da stimme ich zu. Was ist eigentlich mit Drogen, Handies, überhöhte Geschwindigkeit, Erdbeben.. wie gesagt, man sollte nicht jegliche Verantwortung aufs Auto übertragen.

Bei uns fährt der ÖPNV mit großen Bussen herum - Aufschrift: "Komfortabelste Großraumlimousine in Chemnitz".. Der Vergleich drängt sich auf.

vg Steve

am 5. Januar 2007 um 12:36

Zitat:

Original geschrieben von saschaf

A) Wieso nützt es nichts, wenn es wenigstens die harten Fälle aussortiert?

Anders. Was nützt ein solches System wenn es auf "normale" Betrunkene nicht anspricht? Nicht sehr viel.

Zitat:

B) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit eines falsch positiven Resultates? Toyota wird sich schon ein Verfahren mit einer guten Spezifität überlegt haben!

Da hast du mich falsch verstanden. Das Problem ist, dass man sehr viel durchgehen lassen muss um falsch positive Resultate zu vermeiden.

Zitat:

Das ist ein (passives) sicherheitsrelevantes Merkmal. Natürlich wird es Aufpreis kosten und natürlich wird es Anfangs nicht jeder wollen, genau wie es nach wie vor Vorurteile über die Sicherheitssysteme im aktuellen LS gibt (Bevormundungsgeschwafel).

Als aufpreispflichtige Option wäre es völlig sinnlos. Wer sagt denn schon beim Autokauf "Ja, dafür geb ich gerne Geld aus weil ich oft besoffen fahre und das Auto sicher besser entscheiden kann als ich"?

am 5. Januar 2007 um 12:57

Hallo,

leider kann man nicht davon ausgehen das alle 40 Mio. Autofahrer/innen in der Lage sind, sich selbst und ihr persönliches Gefährdungspotential richtig einzuschätzen. Wie groß ist den der Anteil der Uneinsichtigen? Sind es bei 40 Mio. Fahrzeuglenkern 5 % (nur 2 Mio) oder sind es 30 % (schon 12 Mio) vor denen man sich fern halten sollte??

Leider ist es so, dass es eine ganze Menge Menschen gib, die man 1. vor sich selber schützen muss und 2. vor denen andere geschützt werden müssen. Warum soll die Allgemeinheit den Schaden tragen, den nicht angeschnallte, betrunkene oder nicht behelmte Auto- oder Motorradfahrer/innen durch mangelnde Selbsteinschätzung und fehlendes Verantwortungsbewusstsein verursachen?

Eine Alkoholkontrolle, wie jetzt von Toyota entwickelt, macht doch (unabhängig von den technischen Schwierigkeiten) nur Sinn, wenn so etwas gesetzlich verpflichtend einzubauen wäre. Denn diejenigen, die gefährdet sind, schalten so ein Teil ab, bzw. kaufen es erst gar nicht und für die Vernünftigen ist es nur ein weiterer Schnickschnack der kaputt gehen kann.

Sinnvoller und einfacher durchzuführen fände ich die Einführung einer 0,00000 Promille-Grenze. Klare Sache und kein Spielraum für Diskussionen. Und von Schnapskirschen bekomme ich sowieso immer einen Nießreiz.

Schönes Wochenende

Michael

am 5. Januar 2007 um 13:35

Zitat:

Original geschrieben von michael60

Sinnvoller und einfacher durchzuführen fände ich die Einführung einer 0,00000 Promille-Grenze. Klare Sache und kein Spielraum für Diskussionen.

Was würde die bringen?

Zitat:

Sinnvoller und einfacher durchzuführen fände ich die Einführung einer 0,00000 Promille-Grenze.

Da wird's ja schon interessant:

Wie ich hier schon überall auf MT predige: Die Universallösung für unsere Probleme Straßenverkehr, sprich Unfälle und Rücksichtslosigkeit etc., kann es nicht sein, immer mehr Verantwortung vom Fahrer weg hin zum Staat (oder meinetwegen auch zum KFZ-Hersteller) zu schieben.

Wenn alles reguliert, vorgeschrieben und bis ins kleinste geplant ist, dann braucht sich doch keiner mehr Gedanken zu machen und Verantwortung zu übernehmen... "Hauptsache, ich bin im Recht!".

"Da kommt zwar einer sehr schnell von links, aber ich hab ja Vorfahrt" - ich brauch ja nicht nachzudenken, und wenn was passiert, zeig ich den Typen einfach an!

"Ok, ich hab 2 Maß getrunken, aber mein Auto sagt, ich darf noch." - also fahr ich... ich brauch ja nicht mehr nachzudenken!

"Sag mal, gilt das als Betrug, wenn ich in meiner eBay-Auktion xyz schreibe?" - "naja, streng rechlich nicht, aber mora..." - "... "ok, danke, dann schreib ich's"

etc. pp.

 

Natürlich brauchen wir gescheite Regelungen (schon der ganzen "Idioten" wegen, die nicht selbst nachdenken), aber je weniger uns als Fahrern zugetraut wird und je mehr uns das Denken abgenommen wird, desto weniger denken wir am Ende wirklich selbst nach - das ist leider vollkommen natürlich.

 

Leider habe ich auch kein Patentrezept gegen alkoholisierte Fahrer, aber ich bin mir 100%ig sicher, dass auch eine flächendeckende Einführung dieses Systems KEINERLEI Verbesserung bringen wird... vielleicht sogar ganz im Gegenteil :(

Gruß

Ralle

am 5. Januar 2007 um 13:44

Zitat:

Original geschrieben von baloo

Was würde die bringen?

Im Moment ist es doch so, dass der gesetzlich geduldete Promillesatz nicht mit der Praxis der Versicherung und der Richter bei einem Unfall übereinstimmt. Also wischiwaschi.

Und der gemütliche Zecher wäre von der Überlegung entbunden, ob das 3. Bier oder den 2. Schnaps ihn über die Promillegrenze hieft oder auch nicht.

Michael

am 5. Januar 2007 um 14:06

Ich denke nicht, dass man deswegen Mon-Chéri-Esser kriminalisieren sollte.

Wer erst vor Gericht erfährt, dass er trotz 0.49 Promille vor Strafe nicht sicher ist, ist selbst Schuld. Ob derjenige jetzt dafür zur Verantwortung gezogen wird oder nicht, ist nicht mein Bier.

Der Sinn der Promillegrenze ist ja schliesslich nicht, Leute vor Regressforderungen zu bewahren, sondern die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, und angesichts dessen glaube ich nicht, dass die Leute mit 0.1 oder 0.3 Promille wirklich die Wurzel des Problems sind, sondern viel eher die Personen, die mehr trinken und sich darauf verlassen, nicht erwischt zu werden.

Leute wegen 0.1 Promille zu bestrafen ist genau unsinnig wie Fussgängern einen Strafzettel zu verpassen wenn sie bei rot über die Strasse gehen und in einem Umkreis von 500m kein Auto auf der Strasse ist.

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