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Tödlicher Unfall durch NEF

Themenstarteram 3. Oktober 2018 um 10:18

Hallo,

mit Sicherheit hat der Ein oder Andere von dem tragischen und tödlichen Unfall bei Bonn, vor ein paar Tagen mit dem NEF, mitbekommen...

http://www.general-anzeiger-bonn.de/.../...ssantin-article3951782.html

Ich muß mir gerade die Frage stellen, muß es soweit kommen, daß Einsatzfahrzeuge, die gerufen werden um anderen Personen zu helfen, so enorme Unfälle verursachen, daß dabei Unbeteiligte ums Leben kommen ?!

 

9 Antworten

Unfälle wird es immer geben und unabhängig von der Schuldfrage war im genannten Fall einfach der Unfallmechanismus das Tragische. Das Opfer befand sich ja nicht im beteiligten Fahrzeug, sondern wurde durch das nach dem Unfall wegschleudernde Einsatzfahrzeug erfasst. Das ist einfach nichts Kalkulierbares.

Themenstarteram 3. Oktober 2018 um 13:14

Zitat:

@Tecci6N schrieb am 3. Oktober 2018 um 12:00:35 Uhr:

Unfälle wird es immer geben...

Daran ist nichts zu rütteln, keine Frage !

Unfälle wird es zwar immer geben, aber man kann auch Viele vermeiden.

Betrachte Ich das verunfallte NEF liegt es doch auf der Hand, daß hier mit keinerlei Vorsicht in die Kreuzung eingefahren wurde und die Taxifahrerin eigentlich keine Chance hatte.

Für mich liegt da zwar nix auf der Hand, aber das könnte vielleicht dran liegen, dass ich mir nicht zutraue, das nur anhand von Bildern zu beurteilen, wenn ich nicht dabei war...

Rein von den Bildern her würde ich vermuten, daß das NEF mit ordentlich Tempo über rot gefahren sein muß. Ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum das NEF erst so weit hinter der Kreuzung und derartig stark beschädigt (auch im Vergleich zu dem noch halbwegs intakten Taxi) seine Endposition gefunden hat. Das Taxi steht noch mitten auf der Kreuzung und kann daher nicht wirklich schnell gewesen sein.

Zitat:

@Geisslein schrieb am 3. Oktober 2018 um 13:14:40 Uhr:

... und die Taxifahrerin eigentlich keine Chance hatte.

Das würde ich so nicht unbedingt sagen. Von der Mainzer Straße her kommend kann man in die B9 und in die Fahrbahn, aus der das NEF kam, sehr gut reinschauen. Daher ist für mich die "Chancenlosigkeit" der Taxifahrerin nicht wirklich plausibel. Es gehören ganz oft zwei dazu, und hier sieht es mir ganz danach aus. Kann gut sein, daß der eine zu schnell, und die andere zu unaufmerksam war.

Unfälle und Unglücke passieren nur selten wegen nur eines Einzelfehlers.

 

Gruß

Jürgen

Themenstarteram 4. Oktober 2018 um 15:03

Zitat:

@Caravan16V schrieb am 4. Oktober 2018 um 10:48:00 Uhr:

Rein von den Bildern her würde ich vermuten, daß das NEF mit ordentlich Tempo über rot gefahren sein muß. Ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum das NEF erst so weit hinter der Kreuzung und derartig stark beschädigt (auch im Vergleich zu dem noch halbwegs intakten Taxi) seine Endposition gefunden hat. Das Taxi steht noch mitten auf der Kreuzung und kann daher nicht wirklich schnell gewesen sein.

Zitat:

@Caravan16V schrieb am 4. Oktober 2018 um 10:48:00 Uhr:

Zitat:

@Geisslein schrieb am 3. Oktober 2018 um 13:14:40 Uhr:

... und die Taxifahrerin eigentlich keine Chance hatte.

Das würde ich so nicht unbedingt sagen. Von der Mainzer Straße her kommend kann man in die B9 und in die Fahrbahn, aus der das NEF kam, sehr gut reinschauen. Daher ist für mich die "Chancenlosigkeit" der Taxifahrerin nicht wirklich plausibel. Es gehören ganz oft zwei dazu, und hier sieht es mir ganz danach aus. Kann gut sein, daß der eine zu schnell, und die andere zu unaufmerksam war.

Unfälle und Unglücke passieren nur selten wegen nur eines Einzelfehlers.

 

Gruß

Jürgen

Wie Du schon festgestellt hast, müsste das NEF mit viel zu hoher Geschwindigkeit bei Rot in die Kreuzung eingefahren sein.

Angeblich kennst Du auch die Gegebenheiten im besagten Kreuzungsbereich sehr gut.

Als Fahrer von BOS-Fahrzeugen sollte man allerdings auch wissen, daß man mit der Unaufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer rechnen "muß" und darf so nicht in eine Kreuzung einfahren.

Unabhängig davon, ob eine Kreuzung gut einsehbar ist, oder nicht.

Tja ich finde sowohl den Artikel aus auch den Beitrag des Themenstarters zumindest im Unterton provokant.

Ja natürlich muss man als Fahrer eines BOS Fahrzeuges sehr aufmerksam sein jedoch muss man als Außenstehender auch 2 Dinge bedenken:

1. Der Fahrer steht bei solchen Einsätzen und massiven Zeitdruck in Verbindung mit den Sondersignalen kann das natürlich zu einer sehr flotten Fahrweise verleiten (ja kann es, unabhängig davon ob es gut ist)

2. Im Falle eines Einsatzes hat man nur wenige Sekunden um eine Entscheidung zu treffen ich wette der Fahrer hatte nicht viel Zeit sich zu überlegen wie er am besten in die Kreuzung einfährt. Im nachhinnein haben dann natürlichen Anwälte, Gutachter und Staatsanwälte Wichen, Monate und Jahre eine Entscheidung die binnen sekunden getroffen werden musste in jedes Detail zu zerpflücken

Natürlich wird das jetzt (zurecht) passieren und natürlich ist ein solcher Unfall schlimm und das es eine Tote gab ich noch viel schlimmer jedoch finde ich es Fraglich daheim am Computer mit paar Bildern schneller zu einem Ergebnis zu kommen als die Unfallermittler die Stunden vor Ort und mit Zeugen verbringen können.

Urteile vonwegen "der war zu schnell" oder "das hätte man wissen müssen" finde ich eigentlich Fehl am Platz.

Unfälle mit Einsatzfahrzeugen gibt es leider immer wieder das Risiko ist statistisch gesehen rund 5x so hoch als mit einem Privat PKW ohne Einsatzanfahrt. (zumindest wurde mir die Zahl mal so genannt)

Zitat:

@Nonameguzzi schrieb am 4. Oktober 2018 um 23:55:40 Uhr:

Tja ich finde sowohl den Artikel aus auch den Beitrag des Themenstarters zumindest im Unterton provokant.

[...]

jedoch finde ich es Fraglich daheim am Computer mit paar Bildern schneller zu einem Ergebnis zu kommen als die Unfallermittler die Stunden vor Ort und mit Zeugen verbringen können.

Urteile vonwegen "der war zu schnell" oder "das hätte man wissen müssen" finde ich eigentlich Fehl am Platz.

Sehe ich absolut genauso!

 

Zitat:

@Nonameguzzi schrieb am 4. Oktober 2018 um 23:55:40 Uhr:

Unfälle mit Einsatzfahrzeugen gibt es leider immer wieder das Risiko ist statistisch gesehen rund 5x so hoch als mit einem Privat PKW ohne Einsatzanfahrt. (zumindest wurde mir die Zahl mal so genannt)

8x ;):)

Mal unabhängig davon, was der TE u. U. für tiefere Intentionen mit diesem Eröffnungsbeitrag verfolgt hat. Für mich ist Zeitdruck kein Grund, mit deutlich überhöhtem Tempo über eine rote Ampel zu kacheln. Und danach sieht es hier leider sehr deutlich aus, auch wenn wir nicht diejenigen sind, die das Urteil fällen.

Ich sag in solchen Fällen "fahr vorsichtig, wir haben es eilig".

Gruß

Jürgen

Klar ich bin zwar auch nur im Freiwilligen Sektor an Einsatzfahrten Beteiligt und mache sie auch selbst jedoch Frage ich mich auch hin und wieder warum es so wenige Unfälle gibt so wie der ein oder andere meiner Kameraden durch die Landschaft fegt...

Wenn ich fahre muss sich hinten drin niemand festhalten ich fahre lieber im Schritttempo in eine Kreuzung ein....

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