Tipps für meinen ersten Winter!
Heute hats bei mir heftig geschneit und ich muss morgen wieder durch den Wald 25km an die Arbeit fahren. Das ist mein erster Winter und ich weiß nicht so recht worauf ich genau achten muss. Wie schnell fahrt ihr zB bei schnee ausserorts. Ist es besser etwas weniger Luft in den Reifen zu lassen wegen der höheren Auflagefläche? Hab auch kein ABS, das ist besonders schlecht hab ich heute gemerkt wenn man mal was fester bremsen muss, dann kann man garnicht lenken (Das hab ich zwar schon vorher gewusst doch man "raffts" besser wenn mans mal erebt hat).
Wäre für jeden Tipp dankbar!
Gruß
Michi
39 Antworten
Natürlich mit MEHR Luft in den Reifen fahren!!!
0,2 Bar mehr als in Sommerreifen müsste in Ordnung sein (je nach motorisierung und Reifen)
Immer Türschlossenteiser ,oder bei den einfachen Schlüsseln ohne Code, notfalls ein Feuerzeug mitnehmen
Moin,
hier auch noch mein Senf dazu:
Wenn Du durch einen Wald mußt, auf Schneisen achten! Da kann es schon mal extrem windig sein, Schneeverwehungen sind möglich und der Wagen wird evtl. durch Seitenwind leicht zur Seite gedrückt. Bei Wind auch auf schneebedeckte Äste achten, die ihre Schneelast unvermittelt auf die Straße werfen. Ansonsten kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen:
Langsam fahren, Winterreifen drauf und eine Decke ins Auto, falls es gar nicht mehr weitergeht und man auf den Räumdienst wartet...
Aber ich hoffe, daß auch dieser Winter so mild wie die letzten wird.
Gruß,
Stefan
...
ach und ein syncro hilft dir keineswegs besser durch den winter, ist teilweiso sogar noch schlimmer zu fahren....
stand auch in der autobild mal drin, das allradfahrzeuge nicht unbedingt besser zu empfehlen sind im winter, die räder drehen genauso durch wie beim normalen....
gruß
Zitat:
Original geschrieben von VW_GTI_Driver
Darf man fragen wieso?
wen man in einer kurve am limit fährt und auskuppelt haut das heck weg, bremsen geht da schon besser aber nur mit abs
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Zitat:
Original geschrieben von ThaFUBU
wen man in einer kurve am limit fährt und auskuppelt haut das heck weg, bremsen geht da schon besser aber nur mit abs
Da muß ich widersprechen, denn das stimmt einfach nicht!
Wenn in einer Kurve WIRKLICH das LIMIT erreicht ist und man dann BREMST, rutscht das Auto Richtung Kurvenaußenseite, im Extremfall über die Straßenbegrenzung hinaus 😉, egal ob mit ABS oder ohne!
Beim Auskuppeln in dieser Situation hingegen haut nicht das Heck weg. Im Gegenteil: Ein Fronttriebler beginnt üblicherweise im Grenzbereich zu untersteuern. Der Schräglaufwinkel der Vorderräder wird immer größer und man muß weiter einlenken, als es dem Kurvenradius eigentlich entsprechen würde. Das Auto schiebt über die Vorderachse nach außen und folgt irgendwann überhaupt nicht mehr der Lenkung, sondern rutscht einfach tangential zur Kurve geradeaus weiter. Soweit sollte man es natürlich nicht kommen lassen 😉. Wenn man in so einer Situation rechtzeitig auskuppelt, brauchen die Reifen keine Längskräfte mehr zu übertragen. Der Kraftschluß der Reifen zur Fahrbahn wird wieder hergestellt und das Auto folgt wieder der Lenkung. Wenn Du dann nicht den Lenkeinschlag zurücknimmst (Du lenkst ja gerade viel weiter ein, als es die Kurve normalerweise erfordern würde), fährt Dein Auto einen ENGEREN Kreis. O.K., wenn Du in dem Moment wieder EINKUPPELST ohne Gas zu geben, wirkt die Motorbremse und Dein Heck wird entlastet und kommt evtl. herum. Hat aber nichts direkt mit dem AUSKUPPELN zu tun.
Gruß, René
Kurve
hallo
also ich kann irgendwie nicht folgen...
wenn man in der kurve schon seitlich am rutschen ist, einfach auskuppeln und warten???
ich kenne beim seitlichen rutschen nur 1.bremsen und 2.gegenlenken.
wenn man nicht bremst dann rutscht man doch bis wer weiss wohin..
Re: Kurve
Zitat:
Original geschrieben von Thorsten22
hallo
also ich kann irgendwie nicht folgen...
wenn man in der kurve schon seitlich am rutschen ist, einfach auskuppeln und warten???
ich kenne beim seitlichen rutschen nur 1.bremsen und 2.gegenlenken.
wenn man nicht bremst dann rutscht man doch bis wer weiss wohin..
Neee, nicht bremsen! Wenn Du wirklich am Rutschen bist und bremst, erzielt die Bremsung doch gar keine Wirkung und Du rutschst einfach gerade aus der Kurve heraus. Das Treten der Kupplung beendet das seitliche Rutschen! Also Kupplung treten, gegenlenken. Wenn das Auto wieder auf Kurs ist, kannst Du auch vorsichtig bremsen, um die Geschwindigkeit weiter zu reduzieren, nur eben nicht akut BEIM seitlichen Rutschen. Aber schon allein durch das seitliche Schieben über die Vorderräder und Auskuppeln bremst sich das Auto deutlich ab!
Gruß, René
rutschen
das erschließt sich mir irgendwie nicht...
kupplung treten hat doch gar keine auswirkung auf die reifen.. wenn die schon rutschen dann wird durch kupplung treten das rutschen doch in keiner weise beeinflusst. und wenn ich bremse und die reifen keinen halt haben, dann greift doch mein abs system, dadurch wird der wagen gebremst(hab das schon leider erleben müssen). ausserdem wenn ich mit dem linken fuß kupple ist mein rechter schon automatisch auf der bremse...schwer das in bruchteilen von sekunden abzustellen...
ABER Worüber REDEN WIR?????
FAHRT LANGSAM UND VORSICHTIG WENN ES REGNET, SCHNEIT ODER LAUB AUF DER STRASSE LIEGT.
IM SOMMER KANN MAN MAL GAS GEBEN..aber nicht im winter
Re: rutschen
Zitat:
Original geschrieben von Thorsten22
FAHRT LANGSAM UND VORSICHTIG WENN ES REGNET, SCHNEIT ODER LAUB AUF DER STRASSE LIEGT.
IM SOMMER KANN MAN MAL GAS GEBEN..aber nicht im winter
GENAU, 100 % Zustimmeung *Daumen nach oben*!!!
Zitat:
das erschließt sich mir irgendwie nicht...
kupplung treten hat doch gar keine auswirkung auf die reifen.. wenn die schon rutschen dann wird durch kupplung treten das rutschen doch in keiner weise beeinflusst.
Doch! Lies mal nochmal meinen Beitrag auf Seite 2. Solange die Kupplung eingerückt ist, müssen die Reifen Längskräfte übertragen, entweder Vortriebskräfte oder, wenn Du vom Gas gehst, die Verzögerungskräfte. Diese Anteile gehen von den übertragbaren Seitenführungskräften ab, denn die Gesamtkraft, die der Reifen übertragen kann, ist ja begrenzt. Wird sie überschritten, geht die Haftreibung des Reifens in Gleitreibung über, zu deutsch: er beginnt zu rutschen. Beim Treten der Kupplung wirken nun keine Längskräfte mehr auf den Reifen ein. Die gesamte vom Reifen übertragbare Kraft kann dann in seitlicher Richtung wirken und das reicht, das Rutschen zu beenden. Natürlich nicht, wenn Du doppelt so schnell warst, wie die Kurve es eigentlich zulassen würde 😉.
Zitat:
wenn ich bremse und die reifen keinen halt haben, dann greift doch mein abs system, dadurch wird der wagen gebremst
Der Wagen kann nur gebremst werden, egal ob mit oder ohne ABS, WENN die Reifen Haftung zur Straße haben. Wenn nicht, rutscht Dein Auto einfach weiter (ohne ABS), oder rollt ungebremst weiter (mit ABS, weil das ABS den Bremsdruck soweit reduziert, daß die Räder nicht blockieren).
Gruß, René
Habe hier im Netz noch was dazu gefunden!
http://www.sandner-rosenheim.de/kfz/fahrphysik/reibungskreis.html
Geht zwar um Motorräder, gilt aber (bis auf die Anmerkungen zur Schräglage 😉) genauso für Autos.
Und hier ganz viele Fahrtips, wo das auch nochmal erklärt wird.
http://www.integratype-r.de/Fahrfibel_Dr.von_Meissner.pdf
Gute rutschfreie Fahrt!
Gruß, René