Time to say goodbye

Mercedes GLK X204

Seit einer Woche ist das Thema X204 bei uns Geschichte.
Eine teure Geschichte, eine nervige Geschichte, aber wie auch inmer vorbei. Keinen Mercedes jünger als 30 Jahre kommt mir auf den Hof, es sei denn für Umme.

Schade, das Auto war wie für mich gemacht, von der Formensprache über das Innendesign bis hin zum Fahrverhalten.

Dass es besch...en zu reparieren ist, dass man an Kleinigkeiten teuer gespart hat und auch in Deutschland und bei Premium an der Fertigungsqualität knausert, hat mich dann aber doch erschreckt. Mein S202, den ich vor Jahren auch als Gebrauchten gekauft hatte, hat zwar ein wenig gerostet, das Differential musste abgedichtet werden, aber sonst war dieser Wagen noch ein Benz.
Der GLK definitiv nicht!

Leider hat Mercedes keines seiner Versprechen gehalten. Die Niederlassung hat mich gelinkt, die Junge Sterne Garantie ist lange nicht so toll, wie sie angepriesen wird und als Gebrauchtwagenkunde kam ich mir als schon mehr Bitsteller, denn als Kunde vor, noch bevor es um die Reklamarionen ging.

Leider hat der Stern seinen Glanz verloren. Da fiel die Entscheidung, das viele Geld in einen anderen Rachen zu werfen letzlich nicht schwer.

Nun probieren wir es mal mit Elektromobilität. Made by Nissan, gebaut bei den Briten. Neu, mit Garantie.
Damit es nicht gar so langweilig ist.

Beste Antwort im Thema

Zeit zum Abschied nehmen wäre es schon lange, aber wirtschaftlich absolut unsinnig meinen nun 2 Jahre alten GLK 350 cdi übern "Jordan" zu schicken. Dehalb fahre ich Ihn weiter, nicht froh und glücklich, sondern mit zusammengebissenen Zähnen. Habe nun die Anschlussgarantie abgeschlossen, das erste mal in einer langen Reihe von Neufahrzeugen. Aber bei dem GLK und so wie sich MB präsentiert scheint dies ein Gebot der Vernunft und der Risikominimierung.
Diese Zeilen schreibe ich, wohlwissend, dass einige nun wieder von Majestätsbeleidigung faseln und von unbezahlbarem MB- Image, dass man sich doch keinen Mercedes kaufen solle, wenn man mit angeliefertem Öl ect. die ungerechtfertigten Preise nicht mittragen will, wenn man wirtschaftliche Maßstäbe auch bei einem Mercedes anlegt.
Meine ersten Mercedes habe ich exakt aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus gekauft. Viel Auto fürs Geld, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, Kundenorientierung und hoher Wiederverkaufswert, natürlich auch wegen des Images und war nicht enttäuscht. Von allen diesen Eigenschaften finde ich MB betreffend keine mehr. Vielleicht noch etwas Image, aber das angekratzt und verstaubt. Da hilft es nicht, den beleuchteten Mercedesstern im Kühlergrill zu ordern und die "brandmarker" dreimal die Woche zu polieren.
quadrigarius

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Zitat:

@redskin1 schrieb am 5. Februar 2017 um 08:02:19 Uhr:


Seit einer Woche ist das Thema X204 bei uns Geschichte.
Eine teure Geschichte, eine nervige Geschichte, aber wie auch inmer vorbei. Keinen Mercedes jünger als 30 Jahre kommt mir auf den Hof, es sei denn für Umme.

Schade, das Auto war wie für mich gemacht, von der Formensprache über das Innendesign bis hin zum Fahrverhalten.

Dass es besch...en zu reparieren ist, dass man an Kleinigkeiten teuer gespart hat und auch in Deutschland und bei Premium an der Fertigungsqualität knausert, hat mich dann aber doch erschreckt. Mein S202, den ich vor Jahren auch als Gebrauchten gekauft hatte, hat zwar ein wenig gerostet, das Differential musste abgedichtet werden, aber sonst war dieser Wagen noch ein Benz.
Der GLK definitiv nicht!

Leider hat Mercedes keines seiner Versprechen gehalten. Die Niederlassung hat mich gelinkt, die Junge Sterne Garantie ist lange nicht so toll, wie sie angepriesen wird und als Gebrauchtwagenkunde kam ich mir als schon mehr Bitsteller, denn als Kunde vor, noch bevor es um die Reklamarionen ging.

Leider hat der Stern seinen Glanz verloren. Da fiel die Entscheidung, das viele Geld in einen anderen Rachen zu werfen letzlich nicht schwer.

Nun probieren wir es mal mit Elektromobilität. Made by Nissan, gebaut bei den Briten. Neu, mit Garantie.

Grüße!
Mit Vielem einverstanden!
Ich habe auch GLK 220 CDI , neu gekauft . nach 5000 km(!) Bremsscheiben vorne kpl. sollte man ersetzen. Garantie OK.
nach 40 .000 km Kupplung und kpl. Gehäuse ausbauen, ersetzen , Garantie, OK. aber 2 Wo. Wartezeit...
Voriges Jahr Wasserpumpe (80 .000 km herum) , die "Unregelmäßigkeit " am 20 Dez.2015 gemeldet, bis Februar(!) 2016 KEINE NEUE WASSERPUMPE WAR ERHÄLTLICH!!! Ich sollte Wasser "nachgießen" ( mehr Wasserverbrauch als Treibstoff..! wie eine Dampflok.)
Dieses Jahr: Ölverlust, bei Ölfiltergehäuse. OK. Garantie, ich sollte 20 % von Material bezahlen. Fehler gemeldet am 14 Dez. 2016.
Serviceleistung beendet: 2017. 01. 22!!!! Inzwischen ich sollte mit Smart fahren. ( Mercedes bezahlte, danke )
Also Mit Garantie Verlängerung bin ich nicht ganz zufrieden, aber immer hin.( besser als "gar nix"...)
Enttäuschung: GLK ( ich habe besseres erwarten). (vorher : 126 C 560 SEC , 126 560 L ,124 300 D, 124 250 D, 123 300 D, 116 350 S , also ich habe auch schon mal "Autos" gehabt...)

Tesla ? Oder Faraday?

MfG

Csaba von Kovary

Damit es nicht gar so langweilig ist.

Zeit zum Abschied nehmen wäre es schon lange, aber wirtschaftlich absolut unsinnig meinen nun 2 Jahre alten GLK 350 cdi übern "Jordan" zu schicken. Dehalb fahre ich Ihn weiter, nicht froh und glücklich, sondern mit zusammengebissenen Zähnen. Habe nun die Anschlussgarantie abgeschlossen, das erste mal in einer langen Reihe von Neufahrzeugen. Aber bei dem GLK und so wie sich MB präsentiert scheint dies ein Gebot der Vernunft und der Risikominimierung.
Diese Zeilen schreibe ich, wohlwissend, dass einige nun wieder von Majestätsbeleidigung faseln und von unbezahlbarem MB- Image, dass man sich doch keinen Mercedes kaufen solle, wenn man mit angeliefertem Öl ect. die ungerechtfertigten Preise nicht mittragen will, wenn man wirtschaftliche Maßstäbe auch bei einem Mercedes anlegt.
Meine ersten Mercedes habe ich exakt aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus gekauft. Viel Auto fürs Geld, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, Kundenorientierung und hoher Wiederverkaufswert, natürlich auch wegen des Images und war nicht enttäuscht. Von allen diesen Eigenschaften finde ich MB betreffend keine mehr. Vielleicht noch etwas Image, aber das angekratzt und verstaubt. Da hilft es nicht, den beleuchteten Mercedesstern im Kühlergrill zu ordern und die "brandmarker" dreimal die Woche zu polieren.
quadrigarius

Hmmm...da der Themenstarter keine näheren Details mitteilt, ist es schwer nachzuvollziehen und Verständnis aufzubringen.
Welche Versprechen hat Mercedes zum Beispiel nicht eingehaltenen, in welcher Form "gelinkt"?
War es eine NL oder ein Vertragshändler.

ich kann dies bisher alles nicht bestätigen. Ich haben meinen GLK seit März 2015 und ist jetzt ca. 33 Tkm gelaufen.

Ich hatte bisher auch ein paar Mängel (Scheibewischerachse korrigiert, bei Mercedes nachgerüstete Standheizung arbeitete nicht richtig bzw. löste Fehler aus) und musste durch eine selbstverursachten Unfall beide Türen rechts wechseln lassen.

Sowohl die NL Berlin-Schönefeld wie auch der Vertragshändler (Dressel) haben mich mit irgendetwas in der Luft hängen lassen und alle Versprechen wurden eingehalten.

Auch über die kostenlos zur Verfügung Ersatzfahrzeuge kann ich mich nicht beschweren.

Viele Grüße

SternfahrerJH

also ich finde ja, der Händler ist das "Zünglein an der Waage", ohne fähiges Autohaus ist man aufgeschmissen

mein GLK war auch nicht ganz fehlerfrei ... ja ganz am Anfang war ich sogar kurz ein wenig "sauer", aber im Autohaus dann ... was soll ich sagen , besser geht es nicht ...

ich schreibe dies übrigens nach über 6 Jahren und über 150 TKm und ich schreibe dies, weil die Ausführungen des TE schon arg danach klingen, dass hier (beim Händler) wohl sehr viel schief gelaufen ist, und zwar bereits ganz am Anfang, dann war das Kind im Brunnen...

@quadrigarius ... Dein Fazit wollte ich damit nicht kritisieren

Natürlich sollte ein Hersteller, welcher nicht 100% liefert, seine Händler wenigstens im Griff haben und die Chance zur Korrektur nutzen ... ich kann es verstehen, wenn der Kunde dann nicht differenziert

Grüße
prio

Auch meiner ist ab Montag Geschichte. Ich muss sagen, ich habe die letzten 7 Jahre ein sehr gutes und durchdachtes Auto gefahren (Edition1-320 CDi). Von dem Fahrzeug trenne ich mich nur, weil es mal wieder was neues sein sollte und weil ich die Dieseldiskussion leid bin.

Ich habe dieses Auto sehr guten Gewissens verkauft und gehe davon aus, dass der Käufer noch einige Jahre Freude dran hat.

Bei der ganzen Geschichte gab es nur einen Wermutstropfen, dass war die Behandlung durch die Werkstatt der NL Duisburg. Dort werde ich nie mehr ein Fahrzeug hinbringen.

peso

@prio3
kommt bei mir auch nicht so an.
Dass Dir Deine Schrankwand nach anfänglichen Problemen immer noch Freude bereitet und Du das so schreibst ist völlig in Ordnung und ich würde gerne ins gleiche Horn stoßen.
Deine Schlussfolgerung bezüglich des Autohauses ist nachvollziehbar, wobei mein Autohaus in Bezug auf Benz sicher der Einbeinige unter Lahmen ist.
Es ist richtig, manchmal macht mir der GLK richtig Spaß und das führte auch zu den Freudenausbrüchen, welche ich in einem Thread hier in serotoningeflutetem psyschichem Ausnahmezustand von mir gegeben habe, nur weil mein Auto sich nach zwei Jahren endlich einmal wie ein solches benahm.
Gruß quadrigarius

Ihr hattet alle noch nie einen😁 210er..............................

Irrtum😉

Ich hatte 3 S210 (240, 320 CDI und 430).

Und ich mag dieses Modell nach wie vor, nur die Sache mit dem Rost😮

Zitat:

@alf100 schrieb am 6. Februar 2017 um 06:56:17 Uhr:


Ihr hattet alle noch nie einen😁 210er..............................

bei vielen Kritiken scheint so eine unterschwellige, nicht formulierbare Unzufriedenheit mit zu schwingen.
Es sind oft nur Kleinigkeiten, die aber, weil man davon überrascht wird, Ärger aufkommen lassen.

Z.Bsp. in allen meinen E gab es im Rückraum eine Steckdose, von mir genutzt, weil ich damit den Kabelsalat rund um die Vordersitze ausdünnen konnte. Bei meinem letzten E, als ich nach der Abholung mein Equipment einrichten wollte, musste ich feststellen, die Steckdose im Rückraum war dem Sparstift zum Opfer gefallen. Centartikel, ich hätte meinen E auch gekauft, wenn er 1€50 teurer gewesen wäre, oder man hätte sich die serienmäßig neu hinzugekommene "Kaffetasse" (Ermüdingsanzeige, unnötig wie ein Kropf) im Tachodisplay erspart.
Beim GLK keine Steckdose im Fond und keine im Kofferraum, zumindest im Vormopf war diese anscheinend
im Kofferraum noch serienmäßig und ideal für eine Kühlbox.

Solche Sparauswüchse ärgern in erster Linie den Wiederholungskäufer, weil es gewaltig stört, vermisst wird, aber eigentlich kein "richtiger" Kritikpunkt ist, Kleinigkeiten halt. Kleiner Spareffekt für Benz, riesiger Aufwand für den Kunden mit Kabelgewirr oder Nachrüstung.
Nur ein Beispiel von vielen.
quadrigarius

Und der Witz ist, dass der GLA eine Steckdose im Kofferraum hat.
Ob serienmäßig weiß ich nicht. Mein als Ersatzwagen zur Verfügung gestellter GLA hatte die zumindest.

@SternfahrerJH
warte mal die nächste Modellpflege des GLA ab !!!!
quadrigarius

@quadrigarius

Was ich bisher nur mitbekommen habe ist, dass der GLA -Innenraum qualitativ sehr aufgewertet wird.

Und er soll ja dann wohl so eine Art Off-road-Paket bekommen.
Wird aber den Innenraum auch nicht vergrößern bzw. bequemer machen.

Ich bin 185 cm und hatte gerade mit meinen Rückenprobleme reichlich Probleme, eine halbwegs vernünftiges Sitzposition im GLA zu finden.
Von der Rundumsicht mal ganz zu schweigen.

SternfahrerJH

Zitat:

@SternfahrerJH schrieb am 6. Februar 2017 um 13:25:33 Uhr:


...dass der GLA -Innenraum qualitativ sehr aufgewertet wird. ...

eben, mit so einer "Aufwertung" gehen solche Einsparungen gerne einher, oder schau mal beim GLC unter's "Chichi" ... 🙂

Grüße
prio

Zitat:

@quadrigarius schrieb am 6. Februar 2017 um 11:03:56 Uhr:


bei vielen Kritiken scheint so eine unterschwellige, nicht formulierbare Unzufriedenheit mit zu schwingen.
Es sind oft nur Kleinigkeiten, die aber, weil man davon überrascht wird, Ärger aufkommen lassen.

Z.Bsp. in allen meinen E gab es im Rückraum eine Steckdose, von mir genutzt, weil ich damit den Kabelsalat rund um die Vordersitze ausdünnen konnte. Bei meinem letzten E, als ich nach der Abholung mein Equipment einrichten wollte, musste ich feststellen, die Steckdose im Rückraum war dem Sparstift zum Opfer gefallen. Centartikel, ich hätte meinen E auch gekauft, wenn er 1€50 teurer gewesen wäre, oder man hätte sich die serienmäßig neu hinzugekommene "Kaffetasse" (Ermüdingsanzeige, unnötig wie ein Kropf) im Tachodisplay erspart.
Beim GLK keine Steckdose im Fond und keine im Kofferraum, zumindest im Vormopf war diese anscheinend
im Kofferraum noch serienmäßig und ideal für eine Kühlbox.

Solche Sparauswüchse ärgern in erster Linie den Wiederholungskäufer, weil es gewaltig stört, vermisst wird, aber eigentlich kein "richtiger" Kritikpunkt ist, Kleinigkeiten halt. Kleiner Spareffekt für Benz, riesiger Aufwand für den Kunden mit Kabelgewirr oder Nachrüstung.
Nur ein Beispiel von vielen.
quadrigarius

Du hast es erfasst. Die haben den GLK kaputtgespart. Er ist immer teurer geworden, mit immer weniger Ausstattung. Den GLC habe ich mal gefahren. Diese weichgelutschte Kiste reisst doch keinen vom Hocker. Es ist ein überteuertes Allerweltsauto.

peso

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