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Tesla plant Elektroauto-Fabrik in Europa

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Themenstarteram 13. Juni 2014 um 8:32

>Der US-amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla will seine erste Fabrik in Europa hochziehen. Sobald das Unternehmen mehr als 160.000 Fahrzeuge auf dem Kontinent verkaufe, sei dies sinnvoll, sagte Vorstandschef Elon Musk "Automotive News" laut Bericht vom Donnerstag.

"Meine Ambitionen für Europa sind, dass wir eine vergleichbare Zahl von Autos in Europa wie in den USA verkaufen." In diesem Jahr will Tesla seinen Absatz verdoppeln, nachdem 2013 weltweit rund 24.000 Autos verkauft wurden. Etwa drei Viertel des Umsatzes werden in den USA erlöst, der Rest in Europa.

Forschungszentrum in Grobritannien

Bereits 2015 oder spätestens 2016 solle ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Großbritannien eröffnet werden, sagte Musk. Auch das Werk in den Niederlanden, wo die Batterien für die aus den USA importierten Tesla-Fahrzeuge wieder eingebaut werden, solle erweitert werden.<

Quelle: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3820479/Tesla-plant-ElektroautoFabrik-in-Europa#cxrecs_s

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8 Antworten
Themenstarteram 13. Juni 2014 um 8:32

>Der US-amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla will seine erste Fabrik in Europa hochziehen. Sobald das Unternehmen mehr als 160.000 Fahrzeuge auf dem Kontinent verkaufe, sei dies sinnvoll, sagte Vorstandschef Elon Musk "Automotive News" laut Bericht vom Donnerstag.

"Meine Ambitionen für Europa sind, dass wir eine vergleichbare Zahl von Autos in Europa wie in den USA verkaufen." In diesem Jahr will Tesla seinen Absatz verdoppeln, nachdem 2013 weltweit rund 24.000 Autos verkauft wurden. Etwa drei Viertel des Umsatzes werden in den USA erlöst, der Rest in Europa.

Forschungszentrum in Grobritannien

Bereits 2015 oder spätestens 2016 solle ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Großbritannien eröffnet werden, sagte Musk. Auch das Werk in den Niederlanden, wo die Batterien für die aus den USA importierten Tesla-Fahrzeuge wieder eingebaut werden, solle erweitert werden.<

Quelle: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3820479/Tesla-plant-ElektroautoFabrik-in-Europa#cxrecs_s

am 13. Juni 2014 um 9:16

Lieber Herr Musk, in Bochum (tief im Westen) wird eine Automobilfabrik frei. Tolle Infrastruktur und eine motivierte, fachkundige gut ausgebildete (zwar teure und manchmal rebellische, aber eigenständige) Belegschaft stehen bereit, damit innovative Techniken vorangetrieben werden.

 

;):D;)

MfG RKM

Das wäre gar nicht so schlecht! Mit TESLA Werk in Deutschland wäre das gute Druckmittel für die Einheimische Autoindustrie aus dem Schlaf zu erwachen!

Je weniger wir Öl (Benzin, Diesel) durch die Auspuff jagen um so weniger Geld fliest an Terroristen! Siehe Iraq und Saudi Arabien....

Bevor Tesla in Europa 160.000 Autos (jährlich!) verkauft, fließt noch viel Wasser die Donau hinunter.

Das sind wohl Pläne für das Jahr 3000+ :D

 

Auf Grund solcher Einstellungen, und den viel zu hohne Kosten hier in Deutschland, wird ein Europawerk niemals in Deutschland gebaut werden.

So wie Tesla bis jetzt gehandelt hat, werden sie ein schon stehendes, nicht mehr genutztes Gebäude nehmen, innen weiß anstreichen und los gehts.

Aber mit Sicherheit nicht in Deutschland.

Denn sonst fahren da noch SRAM, ITPassion, cheap..... vorbei und schmeißen mit Steinen. ;)

Zitat:

Original geschrieben von KaJu74

Aber mit Sicherheit nicht in Deutschland.

Ich würde das auch so sehen - vor allem, wenn man jenseits vom Modell S an günstigere Mittelklasse- und Kompaktklasse-Modelle im Bereich 20.000 bis 50.000 EUR Kaufpreis denkt.

In Genk wird übrigens auch ein Werk frei, aber ich vermute, in Belgien sind Löhne und Streikbereitsschaft ähnlich wie in Deutschland.

 

Gerade für US-Unternehmer ist, vermute ich, diese deutsche "Kultur" der Mitbestimmung, der Gewerkschaften und des Streikens eine Hürde. Allerdings ... Streik & Gewerkschaft dürfe zumindest bekannt sein - war nicht früher die UAW eine der stärksten, einflussreichsten?

Die andere sind unsere zur USA konträren Arbeitsrechtgesetze, wo eigentlich zunächst mal (genau wie im Mietrecht) der Grundsatz "Kündigen geht nicht" als "Normalfall" steht - und "Kündigung" nur eine Ausnahme ist. In den USA ist "Kündigen erlaubt" der "Normalfall" (*1) Kurzfristige Anpassungen (z.B: ein oder 2 Jahre der Tränen) geht dann in DE nur mit Zeitverträgen (ebenfalls unbeliebt und gemäß den Linken Teufelszeug) oder so Dingen wie Kurzarbeit (die sich scheinbar in den letzten Jahren - zumindest aus Sichtweise der Unternehmen - in DE bewährt hat).

Etwas intelligenter scheint mir das Thema "Mindestlohn" in den USA gelöst zu sein (*2): hier dürfen die Bundeststaaten den nationalen Mindestlohnsatz auch verringern - sogar Branchen-spezifisch. Strukturschwache Gebiete könnten somit Anreize für Investoren schaffen. Boom-Gegenden könnten dagegen einen höheren Mindestlohn festsetzen. Allerdings ist die bei wikipedia gezeigte Karte nicht das, was ich erwartet hätte. Ich hätte gedacht, daß an der mittleren Westküste und der nördlichen Ostküste höhere Mindestlöhne gelten und in der Mitte, wo vielleicht viel Landwirtschaft ist, geringere. Scheinbar werden die Abweichungen durch die Bundesstaaten nach politischen / historischen Gesichtspunkten festgelegt.

Meiner Meinung nach wäre ein regionaler oder branchen-spezifischer Mindestlohn auch in DE sinnvoll - ich sehe aber ein, daß es schwierig wäre, Grenzen zu ziehen. In der Münchner Region z.B. müssten eher 15 oder 20 EUR statt 8,50 EUR Mindestlohn gelten, um dort leben und vor allem wohnen zu können. Dafür bräuchte es im tiefen Westerwald mit Bodenrichtwerten von 20 EUR/qm (theoretisches Beispiel) vielleicht nicht unbedingt 8,50 EUR.

Dier höchste Mindest-Lohn, wie ihn wikipedia für San Francisco ausweist, ist übrigens umgerechnet ca. 7,80 EUR. Nun hätte die SPD ja sicher gerne mehr. Die Linke will wohl 10 EUR ... und irgendwann habe ich auch mal 12 oder 12,50 aus einem Politikermund gehört ....

 

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten & praktischen Gesichtspunkten scheint es also vielleicht eher CZ oder PL zuwerden, vielleicht auch RO oder BG.

In CZ werden ja schon erfolgreich Autos in einer uns genügenden Qualität produziert - vielleicht ist das dort eher möglich als in RO oder BG. Vielleicht haben die 2 aber mittlerweile aufgeholt und sind bereits, mehr als Zulieferteile und Dacias zu bauen (*3).

Ungarn wäre wohl auch geeignet (Audi, Daimler & Opel produziert dort auch) ... aber der Orban ist halt ein schlimmer (vielleicht unkalkulierbarer) Finger.

Ein bekennender Anthroposoph könnte natürlich auch nach DE gehen. Oder nach FR, wo noch viel radikaler als in DE gestreikt wird...

 

6502

 

(*1)

http://www.gtai.de/.../wirtschafts-und-steuerrecht,did=919518.html

Abschnitt "Kündigungsschutz"

(*2)

http://de.wikipedia.org/wiki/Mindestlohn#USA

(*3)

http://www.handelsblatt.com/.../3397310.html

http://www.ulm.ihk24.de/.../Bulgarien_Kfz_Industrie_und_Kfz_Teile.html

http://www.ulm.ihk24.de/.../...er_rumaenischen_Automobilindustrie.html

E.Musk sollte sich mal mit F.Stronach (Magna) unterhalten. Wir in AT hätten auch viele gute Leute und eine disziplinierte Streik-Kultur.

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