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Teilungsabkommen

Themenstarteram 4. Mai 2021 um 9:43

Die Tage kam ein Schreiben einer KK und hat mich aufgefordert, meine Versicherung ihr zu nennen.

Vorgeschichte: Letzten Herbst waren wir im Pfälzer Bergland unterwegs auf einer schmalen Straße, die im ansteigenden Tal die Seite wechselte, also eine Art S-Kurve. Ein paar zig Meter vor der Kurve - für uns rechts herum - schoß von oben ein Motorradfahrer den Berg herunter, schaffte geradeso seine Rechtskurve, in der folgenden Linkskurve hat ihn seine total überhöhte Geschwindigkeit aus der Kurve getragen und er klatsche frontal an eine Felswand. Das war ca 20 m vor uns ... Wir waren als die ersten an der Unfallstelle.

Mit dabei waren 2 junge Männer, die mit dem Kradfahrer gekommen waren und Bilder oder Videos aufnehmen wollten. Einer der beiden fuhr mit seinem PKW den Berg hoch zwecks Alarmierung der Rettungsdienste.

Er hat es überlebt.

Jetzt kam obiges Schreiben und ich habe per E-Mail darauf hingewiesen, dass ich nicht Unfallgegner war, egal, sie haben mich gemahnt.

Könnte mich dazu verleiten, den nächsten Unfall zu ignorieren ...

Was meint ihr dazu?

Danke vorab!

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64 Antworten

Zitat:

@h.j.k. schrieb am 4. Mai 2021 um 09:43:24 Uhr:

Könnte mich dazu verleiten, den nächsten Unfall zu ignorieren ...

Was meint ihr dazu?

Dazu meine ich, dass du nicht alle Latten am Zaun hast.

Zitat:

@h.j.k. schrieb am 4. Mai 2021 um 09:43:24 Uhr:

 

 

Jetzt kam obiges Schreiben

Welches obige Schreiben ? Wichtig, um den Sachverhalt zu verstehen.

Den @ Pfuschwerk solltest Du ignorieren, davon gibt es reichlich in diesem Forum.

Themenstarteram 4. Mai 2021 um 10:53

Das Schreiben, welches ich im 1. Satz erwähnte.

lade doch das Schreiben mal bitte anonymisiert hoch :)

Er meint ein Schreiben der Krankenkasse des verunfallten Moppedfahrers,

indem er aufgefordert wird, sich über seine Haftpflicht an den Kosten zu beteiligen.

Der Unfaller oder seine Kumpels haben also der Krankenkasse mitgeteilt,

der TE wäre am Unfall beteiligt gewesen.

Ich würde mich erst mal mit meiner HP-Versicherung verständigen und meine RS-Versicherung direkt hinzuziehen.

Unbedingt darauf achten, dass keine Frist versäumt wird und die Forderung ablehnen.

Warum er die Geschichte nicht deutlich beschreibt und das o.g.Schreiben nicht anonymisiert hochläd,

verstehe ich nicht.

Wahrscheinlich hat er Angst, sich in die ... zu reiten.

Der Motorradfahrer kam dir entgegen oder fuhr vor dir?

Evtl waren 20m nicht genügend Sicherheitsabstand und es wird argumentiert das du eine Mitschuld trägst?

Was gemeint ist, ist mir schon klar, das Posting ist aber nicht so ganz eindeutig.

Der Hnweis, die KH zu informieren ist richtig, da sie auch in der Pflicht ist, unberechtigte Ansprüche abzuwehren. Daher ist eine RSV auch nicht nötig.

Was gegen den TE spricht, dass scheinbar 2 Personen eine Version von sich gegeben haben, nachdem der TE am Unfall beteiligt ist.

Diese Aussage des TE:

Wir waren als die ersten an der Unfallstelle

lässt aber hoffen, dass er selber Zeugen hat.

Zitat:

@blue-muc schrieb am 4. Mai 2021 um 11:21:59 Uhr:

Der Motorradfahrer kam dir entgegen oder fuhr vor dir?

Evtl waren 20m nicht genügend Sicherheitsabstand und es wird argumentiert das du eine Mitschuld trägst?

Posting deutet darauf hin, dass er ihm entgegenkam :)

Die Polizei war doch sicher vor Ort und hat den Unfall aufgenommen.

Themenstarteram 4. Mai 2021 um 11:38

Zitat:

@schleuti schrieb am 4. Mai 2021 um 11:16:05 Uhr:

Er meint ein Schreiben der Krankenkasse des verunfallten Moppedfahrers,

indem er aufgefordert wird, sich über seine Haftpflicht an den Kosten zu beteiligen.

Der Unfaller oder seine Kumpels haben also der Krankenkasse mitgeteilt,

der TE wäre am Unfall beteiligt gewesen.

Ich würde mich erst mal mit meiner HP-Versicherung verständigen und meine RS-Versicherung direkt hinzuziehen.

Unbedingt darauf achten, dass keine Frist versäumt wird und die Forderung ablehnen.

Warum er die Geschichte nicht deutlich beschreibt und das o.g.Schreiben nicht anonymisiert hochläd,

verstehe ich nicht.

Wahrscheinlich hat er Angst, sich in die ... zu reiten.

Die Polizei war vor Ort, der Motorradfahrer trägt alleine schuld! Seine Kumpels haben das nie bestritten.

Warum liest hier kaum einer, was hier steht?

Themenstarteram 4. Mai 2021 um 11:40

Die KK möchte, dass sich meine Versichrung im Rahmen von "Teilungsabkommen" beteiligt!

Es kann doch nicht sein, dass man Ersthelfer als "Beteiligte" einstuft!

Mir trotzdem unklar ob 100% eindeutig, alleine bei den Worten schmale Straße und er fuhr viel zu schnell könnte man auch deuten das er ausweichen musste weil entgegenkommendes Fahrzeug mittig fuhr/evtl sogar links fuhr.

 

Wie dem aber auch sei, deine Haftpflicht sollte ggfs. unberechtigte Ansprüche abwehren.

Zitat:

@h.j.k. schrieb am 4. Mai 2021 um 11:38:30 Uhr:

Zitat:

@schleuti schrieb am 4. Mai 2021 um 11:16:05 Uhr:

Er meint ein Schreiben der Krankenkasse des verunfallten Moppedfahrers,

indem er aufgefordert wird, sich über seine Haftpflicht an den Kosten zu beteiligen.

Der Unfaller oder seine Kumpels haben also der Krankenkasse mitgeteilt,

der TE wäre am Unfall beteiligt gewesen.

Ich würde mich erst mal mit meiner HP-Versicherung verständigen und meine RS-Versicherung direkt hinzuziehen.

Unbedingt darauf achten, dass keine Frist versäumt wird und die Forderung ablehnen.

Warum er die Geschichte nicht deutlich beschreibt und das o.g.Schreiben nicht anonymisiert hochläd,

verstehe ich nicht.

Wahrscheinlich hat er Angst, sich in die ... zu reiten.

Die Polizei war vor Ort, der Motorradfahrer trägt alleine schuld! Seine Kumpels haben das nie bestritten.

Warum liest hier kaum einer, was hier steht?

Das mag daran liegen, dass die Eingangsfrage ein wenig unglücklich formuliert war.

Zitat:

@h.j.k. schrieb am 4. Mai 2021 um 11:40:18 Uhr:

Die KK möchte, dass sich meine Versichrung im Rahmen von "Teilungsabkommen" beteiligt!

Es kann doch nicht sein, dass man Ersthelfer als "Beteiligte" einstuft!

Nein... das sollte in der Tat nicht sein!

Viel Erfolg gegen die KK vorzugehen :)

Die Situation könnte trotzdem auf eine Mitschuld aus Gefährdungshaftung hinauslaufen.

Du schreibst, dass die Straße sehr schmal war.

Daraus schließe ich, dass du mehr als die halbe Straßenbreite beansprucht hast.

Das wiederum könnte dazu führen, dass du auch haftest.

Lass das deine Haftpflichtversicherung regeln.

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