Tankstelle der Zukunft
Hi Leute,
so langsam ist es ja absehbar das wenigstens im Kleinwagensektor einige Konkurenzfährige E-Mobile auf den Markt kommen.
Daher stellt sich ganz allmählich auch die frage wie die Tankstelle der Zukunft aussieht.
Auf dauer wird man um ein einheitliches Abrechnunssystem net herum kommen damit man sein Fahrzeug auch in jeder Stadt an jeder Ladestation aufladen kann.
Das ganze erfordert ja auch eine gewisse Infrastruktur (ladestationen,Parkplätze usw.) Wer auch immer diese Infrastruktur schafft wird wohl probleme bekommen das nur mit dem Stromverkauf zu finanzieren. Auch heute tragen sich Tankstellen ja nur wegen ihres Shops und nicht wegen des Spritverkaufs.
Was meint ihr welche Dienstleistungen oder "Premium Dienste" könnte man an solchen Ladestationen zusätzlich anbieten damit es sich für den Betreiber lohnt.
Was wünscht ihr euch für die zukünftige ladestation eures Fahrzeugs?
gruß Tobias
37 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von uwedgl
Die Konzerne werden Kleinkrämern nichts übrig lassen. E.ON, RWE & Co werden das Geschäft machen.
Das wage ich zu bezweifeln. Hier dürften fehlende Flexibilität und lange Entscheidungswege das Haupthindernis darstellen.
Und natürlich wird die Masse nicht die vergoldeten Flaggschiffe von "Volkswagen", oder "Daimler-Benz", sondern den Tata, oder BYD aus Indien, oder China kaufen.
Wenn die europäischen Konzerne hier einen nennenswerten Anteil vom Geschäft bekommen wollen, dann müssen sie sich preislich der Globalisierung stellen.
Zitat:
Original geschrieben von uwedgl
Und natürlich wird die Masse nicht die vergoldeten Flaggschiffe von "Volkswagen", oder "Daimler-Benz", sondern den Tata, oder BYD aus Indien, oder China kaufen.
Glaubst du das wirklich?
Die Masse der deutschen Autokäufer ist konservativ. Die werden sich erst einen Elektro oder Hybrind kaufen wenn er im Showroom von ihrem Händler steht. Grundvorraussetzung ist natürlich das die großen konzerne endlich mal in die puschen kommen und net nur schöne Studien zeigt sondern echte fahrzeuge. Smart will dieses Jahr noch 1000 Elektro-Smart produzieren. Ist natürlich ein Ökologisches Feigenblatt. Ab 2012 soll es dann endlich ne Serienproduktion geben. Sind wird mal gespannt,gerade beim Smart bietet sich ein E-Antireb ja geradezu an.
Gruß Tobias
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Naja, man muss jetzt nicht gleich die Panik kriegen, dass sich der tiefergelegte Lifestyle des typischen Mantalettenträgers über Nacht in Luft auflösen wird.
Preiswerte Stromer gibt es aber schon ab 12K € und wenn wieder so ein Förderprogramm nach Art der Abwrackprämie aufgelegt wird, kann das die Elektromobilität sicher ein Stück voranbringen.
Und letztlich ist es doch Furzegal, ob das Ding jetzt als Noname aus Fernost angeliefert wird, oder die gleichen Einzelteile unter einem teurerem Markennamen zusammengebaut werden. Man kann nur das verkaufen, was schon da ist. Elektronik und Akkus sind nunmal eher Made in Taiwan, China, oder Korea.
Einen Tata o.ä. kauft hier so gut wie Niemand. Aber wir werden sehen, bislang hat wohl nichteinmal der Luis Free eine Zulassung für D.
Man muss definitiv ans Gewicht. Abspecken ist angesagt. Zwei Tonnen Schlachtschiffe und Akkuantrieb passen nicht wirklich zusammen. An den Smart mit seinem Alurahmen und den modularen Karosserieteilen aus Kunststoff hat man sich ja auch inzwischen gewöhnt.
Hi,
die Tridion Zelle des Smart ist aus hochfestem Stahl. Nix mit Alu.
und trotz der Kunstoffkarosserie wiegt der kleine fast 900kg. Bei voller Zuladung deutlich über 1t . Also nix mit Leichtbau😁
Ich gebe dir aber recht Leichtbau ist absolut nötig. trotzdem werden die bekannten Konzerne einen groteil des zukünftigen Elektrofahzeugmarks unter sich ausmachen. natürlich bietet die umstellung auch anderen herstellern eine Chance aber es wird dennoch schwierig.
Gruß Tobias
Eingangs ging es ja wohl darum, ob sich mit dem "Laden" von Strom noch Nebengeschäfte machen lassen. Das kann man verneinen, denn die Zapfstellen würden mehr, oder weniger unauffällig in einem gewissen Areal verteilt sein. Die Gewohnheiten würden sich auch etwas ändern, denn sobald man an einer Parkgelegenheit mit Netzanschluss anhält, wird man direkt nach dem Ladekabel greifen und es für die Dauer des Parkvorgangs an die Steckdose klemmen. Laden dauert noch relativ lange und man wird es daher immer mit anderen Besorgungen verbinden. Siehe auch historische Anlagen in New York Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts (für Baker Electric), oder auch die Pilotinstallation im London unserer Tage (Reva/G-Wiz Elektromobil).
Mir gibt der Mikrokosmos "Tanke" jedenfalls nichts. Ich brauche weder Fluppen, noch Fusel, esse meistens zuhause und kaufe meinen Bedarf günstig im Supermarkt ein. Außerdem finde ich den Tankwartservice, wie er wieder vereinzelt angeboten wird, ziemlich nervig. Um solche "Tanken" mache ich meist einen Bogen. Ich will nur Sprit und habe keine Lust, mir von halbintelligenten Verkaufstalenten das Fell über die Ohren ziehen zu lassen. Autogas ist Stufe eins. Vielleicht folge ich demnächst "Scanners" und rüste unseren alten Familien-Polo zum elektrischen Einkaufskörbchen um.
p.s. in eigener Sache:
Es geht mir jedenfalls ziemlich auf die Nerven, dass es ignorante Zeitgenossen gibt, die mit ihren pOpel-igen Rennsemmeln jeden Meter-und wenn es zum Klo ist-fahren müssen. Speziell für diese Leute sollte der Spritpreis mindestens auf 1000€ / Liter angehoben werden.
Unglaublich, diese Vollfetthillbillies. Deprimierend, wenn man sowas sieht. Es scheint unter ihrer Würde zu sein, mal ein Stück zu Fuß zu gehen, oder mit dem Fahrrad zu fahren.
Ich hab solche Nachbarn-der totale Terror-hin, her, hin, her-zehnmal am Tag-grausam. Dazu mit Fusseltuning frisierter Schrott vom Feinsten-hust, röchel, spuck-inklusive Beschallung mit Deppentechno um drei Uhr nachts.
Sie sitzen an der Quelle: Eisenteile im Dutzend billiger, denn "Vattern" hat am Ort eine kleine Werkstatt für pubertären Tuningscheiss und natürlich haben beide Kinder solche peinlich verschlimmbesserten Prollschüsseln bekommen.
Die fahren damit nicht einmal weg, um wegzubleiben, sondern die scheinen andauernd nur ums Haus zu fahren-völlig irre, die Leute-da geht's zu, wie bei Schumachers auf der Kart-Bahn.
Dabei geht Vattern mit gutem Beispiel voran, denn er fährt den ältesten und lautesten Blecheimer, der sein Verfallsdatum schon um mindestens zwanzig Jahre überschritten hat.
Kaum, dass einer aus dieser Idiotenbrut wegfährt, ist er schon wieder zurück. Für mich sieht das so aus, als wenn sie eigentlich kein Auto brauchen, denn sie fahren ihre verdammten Dreckskarren anscheinend kaum warm.
Auf einer Motorshow sicher ganz witzig, aber im Alltag nur nervig. Die finden sich selbst auch noch unwiderstehlich.
Sowas mindert die Wohnqualität erheblich. Ich habe vor, deren nervöse Bewegungen zu dokumentieren, um zu versuchen, diesen Zauber einzudämmen.
Ich kann daher sehr gut nachfühlen, wie es den Leuten geht, die die nächtlichen Happenings an solchen Szenetreffpunkten um Tankstellen ertragen müssen. Das denen langsam der Kragen platzt und sie vielleicht ernsthaft darüber nachdenken, die Pumpgun aus dem Keller zu holen, wundert mich nicht. Die Bullerei kommt ja sowieso erst, wenn's knallt.
Mir kommt da auch so manch diabolischer Gedanke. Ich würde meinen hypermobilen Nachbarn zu gern mit 'ner Mikrowelle die Einspritzung zusammenschmelzen. Das kommt zum Schluss, wenn gut Zureden nicht hilft. ;-)
Zitat:
Original geschrieben von SRAM
Klar wird die Ladestation Zuhause wie auch im Parkhaus zu sichern sein. Ob RFI oder Kommunikationsprotokoll lasse ich jetzt mal dahingestellt. Schon weil der Staat auf die Kraftstoffsteuer garnicht verzichten KANN.Außerdem werden sich zunächst diejenigen ein Elektroauto leisten (können), die tendenziell ein Eigenheim und einen Firmenparkplatz haben und damit die Gelegenheit ohne Umwege zu laden. Warum soll ich an eine Tanke fahren und die Ladezeit dort verplembern, wenn ich während des Ladens gemütlich Zuhause sitzen, den Golfclub besuchen, im Restaurant essen, in der Mall einkaufen oder arbeiten kann ?
Das Elektroauto ist mit ziemlicher Sicherheit kein Geschäft für eine wie immer geartete "Tankstelle". Wobei ich den heutigen Großstadttankstellen mit ihrem Prekariats-Publikum nicht im geringsten nachtrauere.
Gruß SRAM
Es würde vermutlich eine Parkhausebene zur Tankstelle werden. Wärend man einkauft und im Kino sitzt wird das Auto geladen.
Was auch gut als Tankstelle geeignet wäre, ist ein Park and ride Parkhaus.
Es könnte auch ein Fahrdienst geben. Taxi mit Elektro.
Wasserstoff ist nur rentabel, wenn er an Órt und Stelle zerlegt wird. Im Internet gibts Filmchen dazu nennt sich "Fuel cell". Mit Hochspannung wird durch Elektrolyse Wasser zerlegt.
Die Vorstellung von Wasserstoffplantagen in der Wüste sind unrealistisch. Auch Autos mit 200 km Rechweite sind doof.
Die Brennstoffzelle könnte fürs Haus interessant sein, für den Kleingärtner oder den Bauern.
Würde man die Mineralölsteuer umlagern und Kraftstoff nicht mehr besteuern, danbn wären wir bei Spritfragen schon 20 Jahre weiter.
Nanotechnik ist extrem hochgefährlich. Würde man aber eine Karosserie mit 100Prozent Solarzelle bauen, dann könnten Stadtautos Elektrisch fahren oder Hochhäuser Strom liefern.
Strom gehört die Zukunft.
Zitat:
Original geschrieben von logoft
Würde man die Mineralölsteuer umlagern und Kraftstoff nicht mehr besteuern, danbn wären wir bei Spritfragen schon 20 Jahre weiter.
Da kann ich dir jetzt nicht ganz folgen. Wie soll das praktisch aussehen?
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Da kann ich dir jetzt nicht ganz folgen. Wie soll das praktisch aussehen?Zitat:
Original geschrieben von logoft
Würde man die Mineralölsteuer umlagern und Kraftstoff nicht mehr besteuern, danbn wären wir bei Spritfragen schon 20 Jahre weiter.
Bio-Diesel wurde besteuert, obwohl es Technisch was sinnvolles ist.
Diesel-Öl wird besteuert, aber wir brauchen Bewegung in der Wirtschaft.
Wir haben durch den teueren Kraftstoff kaum Mut was neues zu fördern.
Wie ein teueres Auto, das man pflegt und daran festhält.
Frittenfett ist billig und so fährt einer Taxi damit.
Raffiniertes Erdöl könnte sich kaum einer leisten es selbst zu produzieren.
Ich sag deshalb weg mit den Steuern auf Sprit., egal welcher Art von Sprit.
Dazu sollte man jeden Käufer noch einen Steuerbonus geben um sich einen Vergaser V8 zu kaufen... :P Und den Ölpreis auf 6 Dollar das Fass festlegen, dann wird die ganze Welt in 6 Monaten Leichtbau EV fahren. 😁 😁 😁
Mir erscheint Besteuerung nach Energiegehalt wesentllich logischer, und extreme Besteuerung der Treibstoffe deren Verbrauch man reduzieren will noch logischer...
Verschenken hat noch nie den Verbrauch von irgendwas reduziert, obwohl ich persönlich gerne mit freien Benzin fahren würde halte ich eine derartige Aktion doch für etwas unpraktisch...
Gruss, Pete