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Swift mit Autogasanlage?

Suzuki Swift
Themenstarteram 25. Mai 2011 um 11:51

fahre einen Swift,baujahr 2010,mit Autogasanlage.Erfahrungsberichte von anderen swiftautogasfahrzeugen würden mich interssieren.

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18 Antworten

Unbedingt regelm. Ventile einstellen (lassen), der Swift hat keine Hydrostößel, bzw. autom. Ventilspielausgleich!!!

Während die reinen Benziner so gut wie nie eingestellt werden müssen, sind die Gas-Fahrzeuge diesbezüglich überaus empfindlich (verbrannte Ventilsitze)!!!

Hallo HGBruemmer

Herzlich Willkommen im Forum.

Es gibt hier ein eigenes Forum, das sich nur mit LPG bzw. CNG beschäftigt.

Lies dich dort mal ein wenig ein, bzw. stell dort deine Frage nochmals.

Dort findest du erfahrene User, die dir auch bei Problemen helfen können.

Interesant wäre es, welches Fahrzeug du hast, PS, Motorkennbuchstaben (MKB),

und welche Gasanlage bei dir eingebaut ist.

Wieviele km bist denn schon mit Gas gefahren?

Dieses Forum findest du hier

Viktor

bis ca. 100000km solltest du keine probleme haben dann werden die ventilsitze verbrannt sein.

aber trotzdem wichtig bei jedem kundendienst ventile einstellen lasse!!

am 25. Mai 2011 um 22:14

Um dan trotzdem den ZK zu wechseln, weil

irgendwann ende mit einstellen ist.

Wenn der Swift Plätchen statt Einstellschrauben hat, wird es

sündhaft teuer.

Aber vielleicht hat er auch Einstellschrauben.:cool:

Zitat:

Original geschrieben von Knecht ruprecht 3434

Um dan trotzdem den ZK zu wechseln, weil

irgendwann ende mit einstellen ist.

Wenn der Swift Plätchen statt Einstellschrauben hat, wird es

sündhaft teuer.

Aber vielleicht hat er auch Einstellschrauben.:cool:

Der Swift hat definitiv Plättchen, auch das ganz neue aktuelle Modell!

Also regelm. einstellen lassen und lange Vollgasfahrten auf der Autobahn musst Du mit jedem Gas-Fahrzeug unbedingt unterlassen (Gas hat eine deutlich heissere Verbrennung)

Der Unsinn mit der "heisseren" Verbrennung stimmt nicht, auch wenn man es noch so sehr wiederholt.

Das Problem ist die "trockene" Verbrennung, da die Verdunstungskälte des Benzins und die schützenden Additive des Benzin fehlen, dadurch kommt es zu sog. Mikroverschweissungen und dadurch zu deutlich höherem Verschleiss der Ventilsitzringe.

Ja, auch Suzuki spart im Bereich Produktionskosten des Motors seit 2003 kräftig, wo sie nur können. Gas,- und hochtemperaturfeste Ventilsitze kosten ein paar Cent mehr das Stück, aber wozu, das Geld spart man ein und die paar Gashansel interessieren eh keinen. Die sollen gefälligst die stinkigen und teuren Dieselmotoren kaufen.

Achtung: Ventilspielkontrolle ist bei Suzuki alle 30tkm vorgeschrieben, aber so gut wie keine Suzuki-Werkstatt macht es (eigene Erfahrung!), da es im Benzinbetrieb meistens auch nicht notwendig ist. Aber im Gasbetrieb sehr wohl. Ich würde heute keinen neueren Suzuki-Motor mehr auf Gas umrüsten.

OK, dann eben "trockene" Verbrennung. Tumindest gibt es einfach temperaturbedingte Probleme bei Gas Fahrzeugen im Bereich Zylinderkopf und Ventilsitzringe.

Warum immer noch Suzuki-Fahrzeuge umgerüstet werden, obwohl den Anbietern von Gas-Umrüstungen bekannt ist, dass Suzukis nicht gastauglich sind, vertehe ich allerdings nicht!

Selbst Additiv Einspritzungen helfen da nicht, der einzige, mir bekannte Swift mit Gas hatte trotzdem bei 60000 km einen Ventilsitzschaden (hatte die Ventile aber nie nachgestellt)!

Ich kann mich auch noch gut an die 80er Jahre erinnern. Da kamen die Holländer auf einmal mit ihren Gasfahrzeugen über die Grenze und durften endlich schneller als 100 fahren. Reihenweise sind denen die Motoren nach den Vollgasfahrten "verreckt"!

Das hat mit Suzuki nichts zu tun, kein Hersteller wird die Freigabe für nachträglichen Gasbetrieb erteilen (ausser 2-3 Werklslösungen), darum rüsten viele trotzdem fröhlich um, das böse Erwachen kommt natürlich später.

Mein Ignis mit dem M15A hat mittlerweile 105tkm runter, umgerüstet bei 19tkm und bis jetzt keine Probleme.

Liegt allerdings an meinem defensiven Fahrstil und konsequente Vermeidung von Drehzahlen >4000 U/min, den Flashlube-Kram hab ich auch nicht drin, weils definitiv nix bringt.

Ich wollte den Zylinderkopf gasfest machen lassen, aber es geht nicht, da die Ventilsitzringe sozusagen fest aufgebbracht sind (Laserverfahren) und auf Maß gefräst wurden, d.h. sind die Sitzringe verschlissen, geht das Ding in den Schrottcontainer, Reparatur nicht möglich, also quasi ein Wegwerf-Bauteil!

Kostenpunkt für einen Neuen komplett mit Einbau: 2500 Euro!

Zitat:

Original geschrieben von Prowe

Das hat mit Suzuki nichts zu tun, kein Hersteller wird die Freigabe für nachträglichen Gasbetrieb erteilen (ausser 2-3 Werklslösungen), darum rüsten viele trotzdem fröhlich um, das böse Erwachen kommt natürlich später.

Mein Ignis mit dem M15A hat mittlerweile 105tkm runter, umgerüstet bei 19tkm und bis jetzt keine Probleme.

Liegt allerdings an meinem defensiven Fahrstil und konsequente Vermeidung von Drehzahlen >4000 U/min, den Flashlube-Kram hab ich auch nicht drin, weils definitiv nix bringt.

Ich wollte den Zylinderkopf gasfest machen lassen, aber es geht nicht, da die Ventilsitzringe sozusagen fest aufgebbracht sind (Laserverfahren) und auf Maß gefräst wurden, d.h. sind die Sitzringe verschlissen, geht das Ding in den Schrottcontainer, Reparatur nicht möglich, also quasi ein Wegwerf-Bauteil!

Kostenpunkt für einen Neuen komplett mit Einbau: 2500 Euro!

Stellst Du regelm. das Ventilspiel ein? Ist mit den Plättchen nun mal nichts für die Garage oder die freie Werkstatt.

Ich murks da gar nicht dran rum: Ich bestehe ausdrücklich darauf, daß meine Suzuki-Werkstatt im Rahmen der vorgeschriebenen Inspektionsintervalle das Ventilspiel mißt (vorgeschrieben alle 30tkm!) und ggfs. korrigiert! Was glaubst du denn?

So kam nämlich raus, daß ein Werkstattleiter in einer Suzuki-Vertragswerkstatt gar nicht wusste, daß die Motoren M13A/M15A gar keine Hydrostössel haben und das Spiel manuell eingestellt werden muss, der fiel aus allen Wolken...

Genau deshalb frage ich ja.

Die Motoren laufen in den Suzuki-Werkstätten meistens so durch, da die Erfahrung zeigte, dass auf den ersten 100000 Km nicht ein Ventil ausserhalb der Toleranz liegt. Warum dann alle 30000 Km den Deckel abnehmen, nachmessen, und wieder zumachen. Bei denen liegt das Spezialwerkzeug sammt Einstellplättchen seit Jahren ungenutzt im Werkzeugschrank!

Nur muss bei den Gasfahrzeugen penibel drauf geachtet werden, und die meisten denken nicht dran (wie bei dem einen Gas-Swift aus meinem Bekanntenkreis, der war auch regelm. in einer Suzuki-Werktstatt und keiner kontolliert da das Ventilspiel)!

Da hast du Recht, obwohl es eben nicht korrrekt ist. Denn wenn die Kontrolle alle 30tkm vorgeschrieben ist, dann muss es im Rahmen der Inspektionen auch gemacht werden, egal was die "bisherige Erfahrung" gezeigt hat, umsonst ist das nicht ab Werk vorgeschrieben.

Aber in meinem Fall war es eben so, daß man in der Werkstatt sogar annahm, daß die Motoren sowieso Hydrostössel hätten.

Auf jeden Fall achte ich seitdem penibel drauf, daß es gemacht wird und lass es mir auch schriftlich bestätigen, sicher ist sicher und es ist ja auch nicht teuer.

Ich hab schon zuviel Pfusch in Suzuki-Vertragswerkstätten erlebt...

Hier ein Beispiel, daß es auch ganz anders gehen kann, wenn der Herstelller die paar cent mehr für ordentliche Ventilsitzringe investiert:

http://www.autogas-journal.de/.../...einem-fiat-doblo-mit-autogas.html

Themenstarteram 28. Mai 2011 um 12:20

Ich danke allen für die schnelle Antwort

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