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Suche sparsamen/robusten Kilometerfresser :-) (40000KM/Jahr)

Themenstarteram 6. März 2013 um 8:24

Hallo zusammen,

ich bin momentan auf der Suche nach einem neuen Auto das sparsam und Wartungsarm ist, da ich 40.000KM im Jahr fahre. Momentan habe ich einen Ford Fiesta BJ2006 mit dem ich sehr zufrieden bin, der langsam aber den Geist aufgibt (knapp 280tKM).

Bei meiner Recherche bin ich auf den Dacio Sandero gestoßen, der laut ADAC sehr sparsam ist. In Tests schneidet aber Dacia nicht ganz so gut ab. Gerade Wartung/Robustheit scheint nicht optimal zu sein.

Da schneidet der neue Fiesta besser ab.

Autogas scheint keine Alternative zu sein, da durch mehr Verbrauch und höhere Wartungskosten der Vergleich zum Diesel sehr gering ausfällt. Von daher wird es vermutlich wieder ein Diesel. Da ich etwas den Überblick verloren habe, würde ich mich über Hilfe von euch freuen.

Folgende Wünsche:

- sparsam

- Robust/Wartungsarm geringe laufende Kosten

- wenn möglich Frontscheibenheizung

- DAB Radio, kann aber auch nachgerüstet werden.

- wenn gebraucht max. 20.000 KM und entsprechend Garantie

- Preis bis ca. 15000€

Würde mich über gute Tipps freuen.

Viele Grüße

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14 Antworten

Wenn Dir der Fiesta von der Größe her reicht und Du zufrieden warst, würde ich einen Diesel-Fiesta empfehlen. Wartungsarm ist der durch kurze Inspektionsintervalle nicht unbedingt, m.E. aber günstig.

 

Da viele Ford-Händler noch Modelle von vor dem Facelift (das MIR optisch nicht so gefällt) auf dem Hof stehen haben, wäre zu Deinem Wunschpreis wahrscheinlich sogar ein Neuwagen möglich. Deine Wunschausstattung gibt es ja beim Fiesta auch ... 

Zitat:

Original geschrieben von jonny112233

Autogas scheint keine Alternative zu sein, da durch mehr Verbrauch und höhere Wartungskosten der Vergleich zum Diesel sehr gering ausfällt.

Das ist unlogisch. Autogas ab Werk ist fast die billigste Möglichkeit, ein Auto zu betreiben.

Zitat:

Original geschrieben von Bayernlover

Zitat:

Original geschrieben von jonny112233

Autogas scheint keine Alternative zu sein, da durch mehr Verbrauch und höhere Wartungskosten der Vergleich zum Diesel sehr gering ausfällt.

Das ist unlogisch. Autogas ab Werk ist fast die billigste Möglichkeit, ein Auto zu betreiben.

Das mag DIR unlogisch erscheinen, für Otto-Normalfahrer sind aber im Hinblick auf Autogas-Fahrzeuge bei MOTOR-TALK in erster Linie eine Fülle von Problemen durch halbherzige "Bastellösungen" präsent.

 

Wenn ein qualifizierter Fachbetrieb eine gute Anlage in ein motorseitig geeignetes Fahrzeug einbaut und diese fachgerecht einstellt und wartet, hast Du für die Kostenseite sicher Recht.

 

Ein zuverlässiger, kostengünstiger Diesel ist aber deutlich leichter und sicherer zu finden, als obige Idealkombination und für den normalen Vielfahrer daher risikoloser. Die vergleichsweise geringen Zulassungszahlen der (Auto-)Gasfahrzeuge sprechen wohl dafür ...

Der Dacia Sandero ist ab Werk mit LPG lieferbar. Denkst du, da wird gebastelt?

Andererseits steht und fällt LPG mit der Wahl des Umrüsters - wenn der keinen Plan hat, hat man natürlich verloren.

Zitat:

Original geschrieben von Bayernlover

Der Dacia Sandero ist ab Werk mit LPG lieferbar. Denkst du, da wird gebastelt?

...

Nein, bei den herstellerseitig angebotenen LPG-Versionen handelt es sich sicher nicht um Bastellösungen. Trotzdem muss man dan bei der Wartung (und ggfs. Einstellung) an einen Händlerbetrieb geraten, der das Handling versteht.

Zitat:

Original geschrieben von Bayernlover

Zitat:

Original geschrieben von jonny112233

Autogas scheint keine Alternative zu sein, da durch mehr Verbrauch und höhere Wartungskosten der Vergleich zum Diesel sehr gering ausfällt.

Das ist unlogisch. Autogas ab Werk ist fast die billigste Möglichkeit, ein Auto zu betreiben.

Richtig. Für weniger Geld kommt man nur mit CNG vorwärts.

Ich fahre selbst mit Autogas (LPG), weil ich die höheren Kosten an der Tankstelle, beim Finanzamt und idR auch in der Werkstatt und bei der Versicherung, die ich mit einem Diesel hätte, nicht für die Vorteile bei der Reichweite pro Tankvolumen einsehe. Über 600 km pro Tankfüllung ohne besonders sparsam zu fahren komme ich auch jetzt schon.

Zur Beratung zurück: Bei dem Budget würde sich eigentlich ein Toyota Prius oder Auris HSD oder Yaris HSD anbieten.

Sehr zuverlässig, robust, günstig in der Werkstatt und zusätzlich auch sehr sparsam. Nur eine Gasumrüstung ist etwas komplzierter als bei den meisten.

Ansonsten hilft der Verzicht auf Direkteinspritzung, Turbolader und solche Dinge bei der Haltbarkeit und zur Senkung der Reparaturanfälligkeit auch stark weiter.

Themenstarteram 6. März 2013 um 20:29

Hallo,

danke für die Antworten! Ich sehe, ich habe noch ein paar Fakten vergessen die vermutlich relevant sind.

Ich fahre am Tag insgesamt 150KM den Großteil auf der Autobahn. Ist hier dann ein Hybrid-Auto geeignet?

Meehster, darf ich fragen was für ein Autogasauto du fährst?

Grundsätzlich bin ich Autogas nicht abgeneigt. Ich habe nur vom ADAC einen Kostenvergleich gefunden:

http://www.adac.de/_mmm/pdf/g-b-d-vgl_47097.pdf

Hier wird unter anderem der Sandero Diesel & Autogas verglichen (Komplette Kosten,inkl. Wartung, Wertverlust,usw.) Und auf 30000KM im Jahr gerechnet, ist der Autgas 1Cent pro Kilometer günstiger. Könnt ihr euch das erklären?

Und die Reichweite von 450KM pro Tank schreckt mich auch ab. Ich möchte eigentlich nicht jeden 2. -3. Tag an der Tankstelle stehen.

Würde mich über weitere Vorschläge und Informationen freuen.

Zitat:

Original geschrieben von jonny112233

Ich fahre am Tag insgesamt 150KM den Großteil auf der Autobahn. Ist hier dann ein Hybrid-Auto geeignet?

Grundsätzlich ja. Es spielt nicht all seine Vorteile so deutlich aus wie auf der Landstraße oder im Stadtverkehr, aber es ist nicht so, daß Vorteile ganz wegfallen. Eine Gasumrüstung ist hier wie gesagt möglich, aber da die Motoren nicht von sich aus "gasfest" sind, muß man mit Additiven arbeiten.

Zitat:

Original geschrieben von jonny112233

Meehster, darf ich fragen was für ein Autogasauto du fährst?

Einen 2004er Volvo V40 T4 mit einer wartungsfreien Gasanlage vom Typ Vialle LPi, eingebaut in der Werkstatt eines Taxiunternehmens. Diese Werkstatt hat auch sämtliche Taxen des Unternehmens mit Gasanlagen ausgerüstet.

Zitat:

Original geschrieben von jonny112233

Grundsätzlich bin ich Autogas nicht abgeneigt. Ich habe nur vom ADAC einen Kostenvergleich gefunden:

http://www.adac.de/_mmm/pdf/g-b-d-vgl_47097.pdf

Hier wird unter anderem der Sandero Diesel & Autogas verglichen (Komplette Kosten,inkl. Wartung, Wertverlust,usw.) Und auf 30000KM im Jahr gerechnet, ist der Autgas 1Cent pro Kilometer günstiger. Könnt ihr euch das erklären?

Es fängt schon damit an, daß mit der nicht alltagsrelevanten Normverbrauchsangabe gerechnet wurde. Ansonsten sicher einige Kleinigkeiten, die die Daciafahrer sicher klären könnten.

Zitat:

Original geschrieben von jonny112233

Und die Reichweite von 450KM pro Tank schreckt mich auch ab. Ich möchte eigentlich nicht jeden 2. -3. Tag an der Tankstelle stehen.

Bei Nachrüstlösungen ist die Reichweite vom eingebauten Tank abhängig. Ich habe bei mir z.B. einen Gastank mit 75 Litern Nettovolumen (=nutzbares Volumen) drin. Damit komme ich mit meiner normalen Fahrweise (wozu wenn erlaubt durchaus auch Tempo 200 gehört) etwa 650 km weit. Ich könnte es aber auch bis 800 oder mehr km ausreizen.

Hybrid kann bei Hauptsächlichen AB-Fahrten leider kaum sein Sparvorteil nutzen

Zitat:

Original geschrieben von nordlicht

Wenn Dir der Fiesta von der Größe her reicht und Du zufrieden warst, würde ich einen Diesel-Fiesta empfehlen. Wartungsarm ist der durch kurze Inspektionsintervalle nicht unbedingt, m.E. aber günstig.

Da viele Ford-Händler noch Modelle von vor dem Facelift (das MIR optisch nicht so gefällt) auf dem Hof stehen haben, wäre zu Deinem Wunschpreis wahrscheinlich sogar ein Neuwagen möglich. Deine Wunschausstattung gibt es ja beim Fiesta auch ... 

Dazu würde ich ebenfalls raten. Ford besticht in der Regel durch ein sehr interessantes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Als Kilometer-Fresser kann ich Dir den Citroen C1 empfehlen (oder Pendants Peugeot 107, Toyota Aygo).

Ist klein, aber robust.

Kostet über mobile.de als Neufahrzeug mit Deutschen Papieren um die 7.000 Eus.

Verbraucht wenig Benzin und kostet wenig in Wartung.

Bei viel km sollte man sich aber ne Strategie zulegen, die heissen kann:

A) der Wagen wird mit 80-150 tkm wieder verkauft, oder

B) man reitet den Motor runter und lässt sich dann Austauschmotor reinbauen (Austauschmotoren gibt es für etwa 1.000-1.200 Euro mit etwa 30-50 tkm zuzüglich Austauschkosten).

Mein C1 verbraucht um die 4,6 ltr/100km Benzin und ich fahre 60 tkm im Jahr.

Gebrauchtpreise:

1 Jahr alt, 40 tkm = etwa 5.500-6.000 Euro

2 Jahre alt, 80 tkm = etwa 4.500-5.000 Euro

3 Jahre alt, 120 tkm = etwa 3.500-4.000 Euro

4 Jahre alt, 160 tkm = etwa 2.500-3.000 Euro

Pro Jahr haste also etwa 1.000,-- Euro effektive Abschreibungskosten...

Der Motor hält etwa 250-300 tkm. Über 150 tkm ist das Fahrzeug nur noch schwer verkäuflich.

Brauchst du mehr Platz und/oder willste mehr Komfort (zB Klima, Tempomat), so würde ich Dir den Citroen C3 VTI82 empfehlen, der über mobile.de um die 12.000 Euro neu kostet.

Der verbraucht etwa 0,2-0,3 ltr/100km mehr als der C1 (also um die 4,8-4,9 ltr/100km Benzin als Langstreckenfahrzeug).

Pro Jahr sollteste dann aber mit 1.500,-- Euro effektive Abschreibungskosten rechnen...

Und dann noch nen paar Diesel-Empfehlungen:

- Seat Ibiza 1.2 75 PS TDI e-eco (ab 13.100,--)

- Ford Fiesta 1.5 75 PS TDCi (ab 10.800,-- EU-Fahrzeug)

- Citroen C3 1.4 68PS e-HDi (ab 13.100,--)

- Skoda Fabia 1.2 75 PS TDI Green (ab 13.400,--)

- Dacia Sandero 1.5 75 PS (ab 10.100,--)

... diese Diesel fahren etwa kostengleich wie der Citroen C1, haben auch nen Kostenvorteil gegenüber dem C3 VTI82 von etwa 1-1,5 ct/km, aber in Standard-Ausführung weniger Extras als der C3 VTI82 und sind träger.

Mein C1 ist nen Arbeitsesel. Da habsch Rücksitzbank ausgebaut um großen und gut zugänglichen Kofferraum zu haben. Mit ausgebauter Rücksitzbank hat man etwa 1200 x 1100mm Gepäckraumgrundfläche.

Dem C1 gab ich Vorzug gegenüber Diesel, weil in Anschaffung günstiger und sich bei mir meine Jahres-Kilometerleistung nächste Jahre ändern kann (wieder weniger km). Zudem isser spritziger als nen Diesel.

Oh ja, Komfort wird vollkommen überbewertet wenn man sein halbes Leben im Auto verbringt.

...und Austausch-Bandscheiben und -Trommelfelle gibt es auch an jeder Straßenecke. 

Zitat:

Original geschrieben von DerMeisterSpion

Hybrid kann bei Hauptsächlichen AB-Fahrten leider kaum sein Sparvorteil nutzen

Wenn man konstantes Tempo ohne Bergauf, Bergab, Kurven oder solche Dinge fährt, hat man durch Hybrid selbst sogar gar keinen. Das kommt aber nicht vor. Sobald man mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf der Autobahn fährt und zu Hause parkt, ist der Hybrid schon im Vorteil. Wenn es so etwas wie Kurven, Strecken mit anderen Fahrzeugen, (auch nur leichtes) Bergauf und Bergab gibt erst recht.

Und dazu kommen noch solche Features wie die Atkinsonmotoren in den Toyota-Hybriden, die lange mögliche Übersetzung und vieles mehr.

Gerade die lange mögliche Übersetzung hilft auf der Autobahn sehr.

Und nicht zu vergessen: Man hat da einen sehr hohen Fahrkomfort. Wenn man mit dem Prius Hänger ziehen dürfte, würde ich statt meines Volvo auch einen haben - auch und gerade mit meinem autobahnlastigen Fahrprofil.

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