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Suche ein etwas spritzigeres Auto bis 5.000€

Themenstarteram 1. März 2018 um 15:52

Hallo zusammen,

ich fahre zur Zeit einen Kia Ceed der ersten Generation (Benziner, um die 100PS) und der Wagen macht eigentlich auch was er soll, nur etwas langweilig. Ich nehme jetzt bald einen Job an, bei dem ich in jede Richtung rund 50km jeden Tag über die Autobahn pendeln muss und überlege nun mir einen etwas "spritzigeren" Wagen zu holen, damit es nicht ganz so langweilig wird.

Der Ceed hat den Vorteil, dass er, was Instandhaltung angeht, mMn recht gut ist. Musste noch nichts großes in ~4 Jahren wechseln. Wie es anders sein kann hab ich z.B. bei meinen Eltern gesehen, die einen BMW 1er BJ 2007 haben. Erst vor paar Monaten riss die Steuerkette, Kostenpunkt 2000€... Das kann und will ich mir nicht leisten. Andererseits darf ich den Wagen mal ab und an fahren und ja das Fahrgefühl ist halt nicht zu vergleichen. Während ich mit dem BMW auch gerne mit 190 auf links davonjage, traue ich mich mit dem Kia kaum mehr als 150, wo der Motor schon volle Ladung dröhnt.

Ich hab mich vor einiger Zeit von meiner Freundin getrennt und bin glücklicher Single (lange Geschichte....). Was ich damit sagen will? Während ich den Kia auch ein biiiiiiiischen mit Hinblick auf potentielle 3 oder 4 Mitfahrer gekauft habe, ist Familienplanung für mich im Moment kein Thema. D.h. gerne auch Zweisitzer bzw. 3 statt 5 Türer. Insgesamt würde ich mir halt einfach n etwas sportlicheren Wagen wünschen, mit dem man auch mal auf der linken Spur den Motor aufheulen lassen kann und nicht erst 10sec hinter dem LKW beschleunigen muss...

Lange Rede kurzer Sinn:

Ich suche einen Sport(licheren)wagen bis 5000€. Ich bin Berufseinsteiger, habe also noch nicht den wahnsinnigen Spielraum leider. Daher wäre es auch gut, wenn der Wagen von der Instandhaltung her nicht zu kostspielig ist. Ich hoffe, dass sich Sportwagen und nicht zu teure Kosten nicht ausschließen. Mit ist klar, dass der Wagen vermutlich mehr Verbrauchen würde, als der KIA und das nehme ich auch in Kauf. Ich meine eher, dass nicht ständig große Reperaturen am Motor, Kupplung oder dergleichen im Bereich 1000€+ entstehen. Aber klar mal Bremsen erneuern usw. das ist natürlich bedacht . Benzin oder Diesel ist mir im Prinzip egal, bin aber natürlich im Moment etwas unsicher, ob ich eher auf den "juhu Diesel günstig wie nie zuvor" oder "scheisse in 2 Jahren kann ich die Karre nicht mehr fahren" Zug aufspringen soll, was aber vielen wohl ähnlich geht. Vom Aussehen her wäre es schon schön, wenn der Wagen wenigstens bisschen was hermacht. Geschmäcker sind natürlich unterschiedlich, aber ne Möhre alla 02er Ford Fiesta oder so muss es jetzt auch nicht sein.

Meine allererste Suche spuckte den Ford Cougar aus, was aber wohl eine schlechte Wahl wäre, da ich gelesen habe, dass Ersatzteile für das Auto teuer sein sollen, da das Auto nicht gut verkauft hat. Evtl. könnt ihr mich da aber auch eines besseren belehren. Der Alfa Romeo GT 2.0 scheint dagegen schon etwas eher meinen Anforderungen näher zu kommen, hab zumindest viel positives gelesen. Aber zu Alfa Romeo (ist ja glaub ich auch eher etwas seltener die Marke) weiß ich jetzt auch wenig...

Insgesamt bin ich mir auch unsicher, worauf ich achten soll. Das naheliegendste wäre wohl PS Anzahl, wobei ich schon gelesen habe, dass das nicht so einfach sein soll? Neuere Modelle mit weniger PS sollen sich wohl gleichgut/teilweise besser fahren, als alte Autos mit viel PS, da Motoren weiterentwickelt wurden usw? Ich bin bei Autos insgesamt nicht gaaaanz so fit, weswegen ich ja auch diesen Thread aufmache :D.

Ich hoffe ich habe keine wichtigen Infos vergessen und ihr könnt mir anhand des geschriebenen vielleicht einen netten Wagen empfehlen.

Danke!

Beste Antwort im Thema

Moin,

Ich bin mir nicht so ganz sicher, was wirklich erwartet wird. Ich lese eher Souveränität heraus, weniger krachledernde Sportlichkeit. Ich glaube mit Rio/Picanto usw. Kommen wir da nicht so wirklich hin, wenngleich deren Agilität auf der Landstraße sicherlich höher ist.

Ich glaube was benötigt wird ist eher - mehr Drehmoment bei mittleren Drehzahlen garniert mit etwas mehr Leistung und guter Drehfreude.

Vom Alfa GT 2.0 JTS würde ich deshalb abraten - der Motor geht beinahe ausschließlich über Drehzahl. Der wird dich nur die ersten paar Wochen zufriedenstellen, auch wenn das Auto ganz klar seine Stärken hat.

Was ich an deiner Stelle mal machen würde ist ein paar verschiedene Konzepte ausprobieren, um festzustellen was dir besser passt.

Auf den Preis würde ich zuerst weniger achten - wenn ein Auto 2000€ drüber liegt - zum prüfen geht das trotzdem, und ein eher kleiner Betrag kann auch finanziert werden.

1. BMW 6-Zylinder - der schon empfohlene 320i (am besten als 2.2L mit 170 PS) oder ein 323i - die Motoren drehen schön, haben aber ausreichend Punch bei mittleren Drehzahlen. Dazu passt auch das Auto gut, dass dich gut einbindet.

2. Benziner mit Turboaufladung - z.B. im Astra als 2.0 oder 1.6 Turbo, Volvo V70 2.4/2.5 Turbo, Saab 900/93

3. Benziner mit viel Punch mittendrin - Volvo V70 2.4/2.5 (140-170 PS), Mercedes C280

4. Benziner mit mittelhoher Leistung in leichter Karosserie z.B. Fiesta ST 2.0, Mito1.4Turbo

5. Minisportler z.B. Twingo RS, Swift Sport, Yaris TS

Dir muss aber bei jedem der Autos bewusst sein - dass was du NICHT beim Kauf zahlst, was du nicht an Wertverlust hast, hast du potentiell an Kosten für Wartung und Instandhaltung. Klar kommen dann diejenigen, die feststellen, dass sie mit ihrem 900€ Auto 8 Jahre nur gefahren sind - aber das sind die klaren Ausnahmen.

Wenn du dir selbst eine Idee gemacht hast, was du denn wirklich magst - dann können wir weiter überlegen.

LG Kester

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Moin,

Ich bin mir nicht so ganz sicher, was wirklich erwartet wird. Ich lese eher Souveränität heraus, weniger krachledernde Sportlichkeit. Ich glaube mit Rio/Picanto usw. Kommen wir da nicht so wirklich hin, wenngleich deren Agilität auf der Landstraße sicherlich höher ist.

Ich glaube was benötigt wird ist eher - mehr Drehmoment bei mittleren Drehzahlen garniert mit etwas mehr Leistung und guter Drehfreude.

Vom Alfa GT 2.0 JTS würde ich deshalb abraten - der Motor geht beinahe ausschließlich über Drehzahl. Der wird dich nur die ersten paar Wochen zufriedenstellen, auch wenn das Auto ganz klar seine Stärken hat.

Was ich an deiner Stelle mal machen würde ist ein paar verschiedene Konzepte ausprobieren, um festzustellen was dir besser passt.

Auf den Preis würde ich zuerst weniger achten - wenn ein Auto 2000€ drüber liegt - zum prüfen geht das trotzdem, und ein eher kleiner Betrag kann auch finanziert werden.

1. BMW 6-Zylinder - der schon empfohlene 320i (am besten als 2.2L mit 170 PS) oder ein 323i - die Motoren drehen schön, haben aber ausreichend Punch bei mittleren Drehzahlen. Dazu passt auch das Auto gut, dass dich gut einbindet.

2. Benziner mit Turboaufladung - z.B. im Astra als 2.0 oder 1.6 Turbo, Volvo V70 2.4/2.5 Turbo, Saab 900/93

3. Benziner mit viel Punch mittendrin - Volvo V70 2.4/2.5 (140-170 PS), Mercedes C280

4. Benziner mit mittelhoher Leistung in leichter Karosserie z.B. Fiesta ST 2.0, Mito1.4Turbo

5. Minisportler z.B. Twingo RS, Swift Sport, Yaris TS

Dir muss aber bei jedem der Autos bewusst sein - dass was du NICHT beim Kauf zahlst, was du nicht an Wertverlust hast, hast du potentiell an Kosten für Wartung und Instandhaltung. Klar kommen dann diejenigen, die feststellen, dass sie mit ihrem 900€ Auto 8 Jahre nur gefahren sind - aber das sind die klaren Ausnahmen.

Wenn du dir selbst eine Idee gemacht hast, was du denn wirklich magst - dann können wir weiter überlegen.

LG Kester

Themenstarteram 2. März 2018 um 10:49

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 2. März 2018 um 08:49:06 Uhr:

Moin,

Ich bin mir nicht so ganz sicher, was wirklich erwartet wird. Ich lese eher Souveränität heraus, weniger krachledernde Sportlichkeit. Ich glaube mit Rio/Picanto usw. Kommen wir da nicht so wirklich hin, wenngleich deren Agilität auf der Landstraße sicherlich höher ist.

Ich glaube was benötigt wird ist eher - mehr Drehmoment bei mittleren Drehzahlen garniert mit etwas mehr Leistung und guter Drehfreude.

Vom Alfa GT 2.0 JTS würde ich deshalb abraten - der Motor geht beinahe ausschließlich über Drehzahl. Der wird dich nur die ersten paar Wochen zufriedenstellen, auch wenn das Auto ganz klar seine Stärken hat.

Was ich an deiner Stelle mal machen würde ist ein paar verschiedene Konzepte ausprobieren, um festzustellen was dir besser passt.

 

1. BMW 6-Zylinder - der schon empfohlene 320i (am besten als 2.2L mit 170 PS) oder ein 323i - die Motoren drehen schön, haben aber ausreichend Punch bei mittleren Drehzahlen. Dazu passt auch das Auto gut, dass dich gut einbindet.

2. Benziner mit Turboaufladung - z.B. im Astra als 2.0 oder 1.6 Turbo, Volvo V70 2.4/2.5 Turbo, Saab 900/93

3. Benziner mit viel Punch mittendrin - Volvo V70 2.4/2.5 (140-170 PS), Mercedes C280

4. Benziner mit mittelhoher Leistung in leichter Karosserie z.B. Fiesta ST 2.0, Mito1.4Turbo

5. Minisportler z.B. Twingo RS, Swift Sport, Yaris TS

Naja also ok folgende Situation: Ich fahre gerade mit meinem Ceed den Beschleunigungsstreifen lang, hinter mir ein LKW auf dem rechten Streifen. Ich hau da im 4. Gang alles rein und komme gerade so vor ihm auf den rechten Streifen. Knapp vor mir ist noch n LKW. Die Straßen sind voll, ich fahre vllt. 90 hinter dem LKW - geht ja nicht anders -, die auf dem mittleren 120 und ich weiß, dass wenn ich jetzt ausschere ich locker 5 sec brauche bis ich auch 120 erreicht habe, d.h. ich ziere mich super lange bis ich mal ne ausreichende Lücke gefunden habe wo ich mich traue auch mal zu Überholen, weil ich kein Bock hab mit meiner langsamen Möhre jemanden auszubremsen.

Situation 2: Straßen sind frei. Ich fahre wieder am Beschleunigungsstreifen an, der Motor röhrt im 4., aber will ja auch beschleunigen und nicht stehen bleiben. Hinter mir sehe ich im Rückspiegel nen BMW Kombi (KOMBI....n Familienwagen wahrscheinlich noch mit Frau und 2 Kids hinten drinne) auf mich zukommen. Er schert direkt vom Beschleunigungsstreifen über den rechten, über den mittleren auf den linken Fahrstreifen aus und fährt mühelos davon.

Diese Momente lassen mich eben die Spritzigkeit vermissen. Wenn du mir jetzt sagen kannst was für ein Auto dazu passt, dann bist du der Größte :D

 

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 2. März 2018 um 08:49:06 Uhr:

 

Auf den Preis würde ich zuerst weniger achten - wenn ein Auto 2000€ drüber liegt - zum prüfen geht das trotzdem, und ein eher kleiner Betrag kann auch finanziert werden.

Dir muss aber bei jedem der Autos bewusst sein - dass was du NICHT beim Kauf zahlst, was du nicht an Wertverlust hast, hast du potentiell an Kosten für Wartung und Instandhaltung. Klar kommen dann diejenigen, die feststellen, dass sie mit ihrem 900€ Auto 8 Jahre nur gefahren sind - aber das sind die klaren Ausnahmen.

Ich hab mir eh überlegt vllt. noch was an Finanzierung dazu zu geben. Hab nicht unfassbar viel, aber doch ein wenig Eigenkapital + was mein jetziger einbringen würde und ne Rate von 100, 150 oder 200 könnte ich schon stemmen.

Die Frage ist halt, was dann son Auto überhaupt kosten soll/muss. Klar wenn ich n neuen kaufe/lease bin ich auf der sicheren Seite, hatte jetzt aber auch nicht vor 20000 hinzulegen. Ein Gebrauchter ist schon eher in meinem Budget und ich mein gibt ja auch gute Gebrauchte. Ist natürlich schwer zu sagen, aber ab welchem Preis könnte man denn sagen, dass ich was vernünftiges kriege mit wenig Risiko, was meinen Kriterien in etwa entsprechen würde? Farbe, Kofferraumgröße, Marke usw. ist mir (fast) egal (würde dann im Einzelnen wahrscheinlich noch mal gucken, aber ne Marke oder so schließe ich grundsätzlich erstma nicht aus), nur eben ein gewisses Fahrgefühl und ein halbwegs ansehnliches Aussehen wäre bei dem ganzen Pendeln halt schon gut, damit es nicht zur Qual wird jeden Morgen und Nachmittag.

Zitat:

@Trindomare schrieb am 2. März 2018 um 10:49:34 Uhr:

Diese Momente lassen mich eben die Spritzigkeit vermissen. Wenn du mir jetzt sagen kannst was für ein Auto dazu passt, dann bist du der Größte :D

Aus meiner Sicht solltest du mal einen Turbo-Benziner im Bereich 150 bis 200 PS Probe fahren - da liegen bei der Beschleunigung von 80 auf 120 km/h Welten im Vergleich zu einem 100 PS Saugmotor.

So mal ein Rechenbeispiel für den Astra K - Elastizität, 80–120 km/h (im 5. Gang):

Saugbenziner 100 PS braucht 21,0 s

Turbobenziner 150 PS braucht 9,4 s

Turbobenziner 200 PS braucht 6,9 s

Für andere Marken und Modelle sollte die Rechnung ähnlich aussehen.

Zitat:

@Trindomare schrieb am 2. März 2018 um 10:49:34 Uhr:

Naja also ok folgende Situation: Ich fahre gerade mit meinem Ceed den Beschleunigungsstreifen lang, hinter mir ein LKW auf dem rechten Streifen. Ich hau da im 4. Gang alles rein und komme gerade so vor ihm auf den rechten Streifen...

Situation 2: Straßen sind frei. Ich fahre wieder am Beschleunigungsstreifen an, der Motor röhrt im 4., aber will ja auch beschleunigen und nicht stehen bleiben.

Was spricht denn eigentlich dagegen, es in solchen Situationen mal mit dem dritten Gang (bzw. abhängig von der Gangreichweite gar dem zweiten) zu versuchen?

Entweder Turbobenziner oder etwas in die Richtung MX-5. Ich würde eher versuchen ein so leichtes Auto wie möglich zu finden, da auch Focus ST usw teuer werden können.

Aber ein Picanto mit 1,2l Sauger ist genau das Gegenteil von sportlich, die Probefahrt kannst du dir ersparen. Bin den schon öfter gefahren, wenig Gewicht hin oder her, das Ding ist trotzdem ne Wanderdüne.

Themenstarteram 2. März 2018 um 11:29

Zitat:

@tomato schrieb am 2. März 2018 um 11:19:38 Uhr:

 

Was spricht denn eigentlich dagegen, es in solchen Situationen mal mit dem dritten Gang (bzw. abhängig von der Gangreichweite gar dem zweiten) zu versuchen?

Ich weiß nicht, ob das ein legitimer Grund ist, aber wenn ich im 4. auf ca. 80 oder 90 bin bin ich bei glaub so 4000 Umdrehungen und der Motor ist schon echt laut. Für mich hört sich das nicht gesund an. Dementsprechend wär ich im 3. bei 80 bei....noch mehr Umdrehungen :D

Zitat:

@StephanRE schrieb am 01. März 2018 um 17:9:46 Uhr:

Leasing rechnet sich in aller regel für einen Privatmann nicht. Die raten sind relativ hoch und das Thema Rückgabe ist ja ein Eigenes. Das kann ganze Aktenordner füllen. Da lohnt sich eher die Finanzierung. bei den geringen Zinssätzen ist das nicht teuer als Leasing und am Ende gehört dir das Auto. Auch gebaruchte lassen sich finanzieren. Wenn sie nicht zu alt sind ist eine finanzierung über 4-5 Jahre locker drin. das Problem ist bei einem 5.000€ Auto halt das man ein Überraschungsei kauft. Man weiß nie was drin ist. Je geringer das Budget umso höher die Wahrscheinlichkeit nen "Schrotthaufen" zu bekommen. Wenn man dann noch Ansprüche an leistung oder besondere Marken hat, wird die ohnehin dünne Luft noch dünner.

(...)

Lass dir bitte von @StephanRE das Leasing nicht madig reden. Solche verallgemeinerten Sätze wie "Leasing rechnet sich in aller regel für einen Privatmann nicht." implizieren gleich mehrere Fehlinformationen. Leasing kann sich genau so für einen "Pruvatmann" rechnen wie jede andere Finanzierungsform eines Neuwagens auch. Das Wort ist übrigens nicht ohne Grund dick hervorgehoben. Es kommt schlicht auf den Einzelfall und die Gesamtkostenrechnung an. Mal ist Leasing günstiger, mal Finanzierung, mal Barzahlung, wenn auch Letztere immer seltener Aufgrund der Niedrigzinspolitik.

Und die "Rückgabe" beim Leasing ist (bei seriösen Anbietern) auch kein eigenes Thema. Es gibt klar definierte Schadenkataloge, welche Schäden akzeptiert werden, und für welche man bezahlen muss. Darüber hinaus kann man vor der Rückgabe den Wagen gründlich aufbereiten (lassen) und viele Kleinigkeiten kostengünstig oder kostenneutral beheben.

Womit er Recht hat ist natürlich, dass am Ende das Auto dir nicht gehört. Das kann die aber, je nach persönlicher Situation auch in die Karten spielen, Oder den Tag vermiesen. Wir kennen dich nicht. Du sagst selbst du bist Berufsanfänger. Ich eröffne einfach mal ein Szenario und unterstelle Du kommst frisch von der Uni. In vier Jahren bist du dann drei Gehaltsklasse höher mit Führungsverabtwortung und Dienstwagen. Was willst du dann also noch mit deiner finanzierten 5000€ Möhre? Ich denke du verstehst was ich damit ausdrücken will ;)

Ein weiterer Vorteil ist die immer wieder stattfindende Subvention der Hersteller bei expliziten Modellen. Da werden schonmal Modelle zu Leasingraten angeboten, Die sämtliche Finanzierungen oder Barpreise ins lächerliche ziehen. Gerade wenn man Modellunfixiert sucht, kann man hier "spottbillig" Neuwagen ergattern.

 

Ob jetzt ein Kia die richtige Wahl ist, Ist auch so eine Sache. Jeder empfindet Sportlichkeit und Agilität stark subjektiv. Wer nichts anderes/besseres kennt, erst recht. Ja Kia baut gute Autos und StephanRE hat sicherlich nicht Unrecht, dass ein Picanto, Rio, whatever vielleicht besser vorwärts geht als dein aktueller "C Apostroph D". Ich befürchte aber du kommst damit nur vom Regen in die Traufe.

Witzig in diesen Zusammenhang finde ich, dass er die Fahrqualität des Fahrzeuges daran bemisst, dass es bei Tempomat 135 an Steigungen die Geschwindigkeit beibehält ;)

Bei einem ordentlich motorisierten Fahrzeug würde ich mich da vielleicht bei 235 drüber freuen :D

Für mich selbst Fangen Autos eigentlich erst bei 150PS an, alles was ich bisher gefahren bin an den ganzen Asiaten in dem Bereich fühlte sich an wie eine rollende Wanderdüne. Aber das kannst du schlussendlich nur für dich selbst in einer Probefahrt erfahren.

 

Was ich aus deiner Problemstellung rauslese:

Bedenke: Du fährst zukünftig über 20tkm allein für die Arbeit! Das ist ne ganze Menge. Plus Privatvergrügungsfahrten. Ich würde dir aus dem Bauch heraus einen Wagen aus der 2l Diesel-Klasse um die 150 PS empfehlen. Egal mal von welchem Hersteller. Sind eigentlich alle Recht robust/solide und warten nicht ausnahmslos mit teuren Reparaturkosten auf.

 

Natürlich muss man sich da um alle Probleme und Nachteile der aktuellen Diesslhetze bewusst sein. Ich bin das und fahre Diesel.

Ob man da in näher Zukunft aber mit einem Otto besser bedient ist, wage ich anzuzweifeln.

Die Wagen dieser Klasse sollten deine Fahranforderungen Recht gut erfüllen. Anzug/Durchzug Dank Drehmoment und sparsam fahrbar. Ich denke der Benziner kann noch so toll sein, spätestens wenn sich die anfängliche Begeisterung etwas gelegt hat wirst du dich, so vermute ich jedenfalls, ärgern. Spätestens dann jeden Freitag an der Zapfsäule, wo du dann wieder volltanken darfst.

Zitat:

@Trindomare schrieb am 2. März 2018 um 11:29:27 Uhr:

Ich weiß nicht, ob das ein legitimer Grund ist, aber wenn ich im 4. auf ca. 80 oder 90 bin bin ich bei glaub so 4000 Umdrehungen und der Motor ist schon echt laut. Für mich hört sich das nicht gesund an. Dementsprechend wär ich im 3. bei 80 bei....mehr Umdrehungen :D.

Dann machst Du aber was grundlegend falsch. Was Du hast, müsste ja der erste Ceed sein, mit einem 1.4ltr-Motor mit 105PS bei 6.300U/min.

Wenn wir von einer linearen Leistungsentfaltung ausgehen, was bei Saugmotoren mehr oder weniger üblich ist, dann leistet der Motor bei 4.000U/min lediglich etwa 67PS. Dass bedeutet, dass Du von 105PS, die Dir zu Verfügung stünden, nur 67 nutzst. Und da wunderst Du Dich ernsthaft, dass er nicht richtig aus´m Quark kommt?

Um das volle Potential zu nutzen, musst Du ihn drehen, anders geht es nicht. Dafür hast Du doch bestimmt einen Drehzahlmesser. Und nur weil er dann laut wird, ist das kein Anzeichen dafür, dass ihm das schadet (solange er auf Betriebstemperatur ist).

Das Problem ist also nicht das Auto, sondern Dein Fahrstil. Ergo brauchst Du kein neues Auto sondern jemanden, der Dir zeigt, wie man die vorhandene Leistung abruft.

Zitat:

@tomato schrieb am 02. März 2018 um 11:50:51 Uhr:

Das Problem ist also nicht das Auto, sondern Dein Fahrstil.

Du magst Recht haben mit deinen Aussagen. Aber findest du es angenehm immer am oberen Drehzahlband zu fahren? Ich käme mir dabei arg doof vor.

Zitat:

@tomato schrieb am 2. März 2018 um 11:50:51 Uhr:

Das Problem ist also nicht das Auto, sondern Dein Fahrstil. Ergo brauchst Du kein neues Auto sondern jemanden, der Dir zeigt, wie man die vorhandene Leistung abruft.

Einerseits hast du vollkommen Recht, dass der Kia im 3. Gang schneller beschleunigt und dass der 3. Gang (vermutlich) auch bis 120 km/h benutzt werden kann.

Andererseits ist ein kleiner Saugbenziner für die Autobahn nicht so der Weisheit letzter Schluss. Ein etwas leistungsstärkerer Turbobenziner oder ein Diesel fährt sich da einiges souveräner.

Ich spreche da aus eigener Erfahrung - wenn ich mit einem Turbodiesel aus unserer Firmenflotte auf der AB unterwegs bin, ist das ein anderes Fahrgefühl als mit meinem privaten Saugbenziner. Aber da ich privat wenig Autobahn fahre, werde ich meine alte Karre noch eine Weile behalten.

Zitat:

@guruhu schrieb am 2. März 2018 um 11:55:30 Uhr:

Du magst Recht haben mit deinen Aussagen. Aber findest du es angenehm immer am oberen Drehzahlband zu fahren? Ich käme mir dabei arg doof vor.

Warum immer?

Das muss er nur dann, wenn er zügig beschleunigen will. Hat er die gewünschte Geschwindigkeit erreicht, schaltet er in den höchsten Gang und fährt einfach weiter.

Dieses Problem sehe ich nicht so richtig.

Das eigentliche Problem ist doch viel mehr, dass ein zuverlässiges und gut funktionierendes Auto gegen eine Wundertüte bei begrenztem Budget eingetauscht werden soll. Wirtschaftlich oder gar vernünftig kann das nicht sein, egal wie man es dreht und wendet.

Ich würde ja nichts sagen, wenn das Budget größer wäre, aber so erscheint mir das sinnvollste zu sein, den eigenen Fahrstil den Gegebenheiten anzupassen. Soll heißen, lernen, wie man richtig beschleunigt und die Ansprüche an die mögliche Dauerreisegeschwindigkeit herabsetzen (z.B. von 150 oder gar 190 auf 130Km/h).

Zitat:

@DerMeisterSpion schrieb am 2. März 2018 um 12:02:48 Uhr:

Hab mal was raus gesucht!

https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

nicht Dein Ernst, oder?

Zitat:

@tomato schrieb am 02. März 2018 um 12:45:10 Uhr:

Warum immer?

Entschuldige, habe mich ungenau ausgedrückt. Das immer war kein zeitliches immer, sondern sollte ein "immer, wenn beschleunigt werden soll" darstellen. Für mich ist das der Inbegriff einer stressigen Autofahrt.

Bei deiner Wundertütentheorie geb ich dir Recht. Manchmal ist aber der Drang nach etwas neuem größer, als die Risikoabwägung. Und klar ist auch: etwas neues kaufen ist nur ganz selten günstiger als das bereits vorhandene. Von wenigen Ausnahmen abgesehen. Egal in welcher Leistungsklasse man sucht.

Themenstarteram 2. März 2018 um 13:16

Ich hab jetzt auch noch mal konkret 2 Wagen rausgesucht, die, wie ich meine, in meine Kriterien reinpassen würden.

https://www.autoscout24.de/.../...3663-9f95-4540-e053-e250040aef5b?...

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

 

Gerade den Mercedes finde ich sehr spannend mit neuer HU, heißt ja also, dass der gut in Schuss sein sollte. 170000 ist wohl schon ne Zahl aber ja weiß nicht. Wäre halt schon ne super Karre, befürchte aber fast, dass die Instandhaltung teuer sein könnte.

Der Peugeot ist halt "nur ein Peugeot" aber mit 150 PS kann der vermutlich auch bisschen was. 85000 runter scheint mir ziemlich gut, 1 1/2 Jahre TÜV...

 

Dass ich den Wagen bisschen mehr ausreizen könnte stimmt vermutlich. Ich bin bisher, weil ich tatsächlich Student war und das Einkommen dementsprechend Begrenzt war, vermutlich eher konservativ gefahren, um ja nix kaputt zu machen, da ich halt auf den Wagen angewiesen war. Aber ja der Vorposter hat natürlich auch nicht ganz Unrecht...wenn ich jedes Mal den Wagen bis 6000 Umdrehungen im 3. Gang jagen muss, um halbwegs zügig am LKW vorbeizukommen ist das, meiner Meinung nach, ja auch nicht ganz so schön. Mein Fahrlehrer meinte damals, Autofahren ist nicht nur reiner Selbstzweck, sondern sollte auch ein gewisses Maß an Ästhetik mitbringen. Naja das ist vllt. zu viel des Guten, aber irgendwo stimme ich ihm auch ein bisschen zu :D

Und klar ist das natürlich immer ein Risiko, deswegen auch meine Frage, ob man mit ein bisschen mehr Geld das Risiko verringern kann, ohne gleich n neuen zu kaufen. Ich mein ne Garantie könnt ich (beim Händler) ja auch abschließen, denke das wäre ja auch ne gute Sache.

Ich will halt n bisschen Spaß jetzt mit dem Wagen haben, denn Pendeln geht mir im Moment mit dem Wagen mittlerweile doch schon auf die Nerven, auch wenn er noch so zuverlässig ist. Das war das perfekte "1. Auto" aber jetzt finde ich fast bin ich bisschen rausgewachsen, bevor die 40er kommen und ich mich nach nem Minivan umsehen kann :D

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